All Articles

    X-Factor [Studio]

    Endpräsentationen

    Teaching

    Im Fokus des Semesters stand die städtebauliche Entwicklung kooperativer Wohn- und Arbeitsformen auf dem Gelände des so genannten Dragonerareals / Rathausblock in Berlin, Kreuzberg, in Zusammenarbeit mit der Initiative Stadt von Unten.

    Die Studierenden (BA und MA Architektur und Urban Design) haben sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven genähert: 
    in der Recherche zu Partizipation, kommunalen und / oder kooperativen Wohnformen; in der Sammlung von räumlichen, programmatischen und sozialen Prototypen in Kreuzberg; mittels Tests räumlicher Szenarien; durch exemplarische, räumlich und organisatorisch ausgearbeitete Entwürfe auf der Grundlage ausgewählter Entwurfshypothesen und unter Berücksichtigung eines im Studio entwickelten Codes zu X-Berg.

    Die Endpräsentation stellt im Rahmen unserer begrenzten Mittel die Möglichkeit dar, um uns bei allen Beteiligten für die im Laufe der Semester durch Vorträge, Gastkritiken, Workshop-Lehre, Informationsbereitstellung etc. geleisteten Inputs zu bedanken, unsere Ergebnisse vorzustellen und einen Raum zur weiteren Vernetzung und einen Beitrag zur Frage: „Wie gemeinsam weiter mit dem Rathausblock und einer kooperativen Stadtentwicklung“ zu leisten.

    X-Factor

    TYPOLOGY TALKS PLANBUDE HAMBURG

    Teaching

    TYPOLOGY TALKS
    PLANBUDE HAMBURG

    Down the streets I walk with you –
    Planung aus der Strassenperspektive

    Am kommenden Donnerstag ist die Planbude Hamburg bei den Typology Talks
    des Round About zu Gast.
    Mit Stadt von Unten,  Kotti & Co, der Nachbarschaftsakademie und Common Grounds in den
    Prinzessinnengärten und den Studierenden des CUD, Habitat Unit und Rainer Hehl.

    Donnerstag, 22.06., 18h00

    IFA Foyer, 1. Stock

    Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

    Kommt alle vorbei!

    Infos zur Planbude: www.planbude.de

    Bakema & The Open Society - A Talk about Democracy & Architecture, Welfare State Ideals & Cold War Rhetorics

    Lecture

    Teaching

    Jaap Bakema (1914-1981) was one of the leading voices of the post-WWII avant-gardes. He oversaw the transition from CIAM to Team 10 and in the Netherlands he belonged to the so-called Forum-group together with Aldo van Eyck and Herman Hertzberger, who launched structuralism in architecture. At the same time he stood at the helm of one of the leading architecture firms of those days, the office of  Van den Broek and Bakema in Rotterdam, which was responsible for key projects of the period such as the Lijnbaan shopping centre in Rotterdam. In Germany Bakema was responsible for the design of one of the Hansaviertel towers, the town hall of Marl and the research complex of Siemens in München. Bakema can be regarded as the ultimate representative of the build-up of the Dutch welfare state and its changing policies from a universalist approach to the neo-liberal turn in the 1970s.

    Dirk van den Heuvel is Associate Professor at TU Delft and head of the Jaap Bakema Study Centre at Het Nieuwe Instituut, Rotterdam. Van den Heuvel curated various exhibitions among others the Dutch national pavilion at the Venice Biennale 2014, ‚Open: A Bakema Celebration‘. Book publications include: Jaap Bakema and the Open Society (2017, forthcoming), Architecture and the Welfare State (2015, with Mark Swenarton and Tom Avermaete), Team 10. In Search of a Utopia of the Present 1953-1981 (2005, with Max Risselada) and Alison and Peter Smithson. From the House of the Future to a House of  Today (2004, with Max Risselada). He is an editor of the publication series DASH, Delft Architectural Studies on Housing and the online architecture theory journal Footprint. He was an editor of Oase from 1993 until 1999.

    Grundlagen des Städtebaus [Lecture]

    Vorlesung

    Teaching

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und spezifische Gestalt der Stadt als Resultat dieser Prozesse interpretiert. Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen Choreografie, der Steuerung durch den Entwurf und Planung, und Co-Evolution, der selbst generierten, nicht geplanten Stadt. Ein besonderer thematischer Fokus wird auf Klima relevante Stadtentwicklung und Kooperation gelegt.

    Schlüsselbegriffe:
    Prozess, Gestalt, Morphologie, symbolische Form, Systemorganisation, Choreografie und Co-Evolution, Bottom-up und Top-Down, Akteur-Netzwerk Theorie, Kooperation, Energiewende, Smart Cities

    Orte:
    Addis Abeba, Berlin, Chengdu, London, Mexico City, New York, Paris, Priene, Suburbia, u.a.

    X-Factor [Studio]

    Open Studio + Aufgabe 0

    Teaching

    „X Factor“ ist eine schlechte TV Show. Der Begriff bezeichnet aber auch die unbekannte Variable, die die Spezifität eines Körpers ausmacht (the very special thing of something). Bezogen auf den Berliner Stadtteil Kreuz(X-)berg verspricht er ein alternatives Modell für die Stadt: die sogenannte „Kreuzberger Mischung“ stellt neben der Verwebung aus Gewerbe und Wohnen auch eine Verflechtung von bottom-up und top-down Prozessen dar, die eine große Identifikation, aber auch Widerstandsfähigkeit hervor gebracht hat.

    Im Rahmen des Studios möchten wir für das Dragoner Areal (Hallesches Tor, knapp 5 ha, eine der letzten innerstädtischen Entwicklungsflächen Berlins) eine Art „Code“ entwickeln, der die künftige Entwicklung des Geländes prägt und radikal neue, co-produzierte, Modelle generiert. In Hamburg hat es die Planbude (www. planbude.de/st-pauli-code) geschafft, solch einen innovativen Prozess durchzuführen. Es geht uns: um die immanenten Geschichten und Praktiken eines Bezirks, einer Nachbarschaft, eines Kiezes als Ausgangpunkt des Entwerfens bzw. des Planens; um neue Wohnformen und Betriebssysteme im Kontext des heutigen Berliner Wachstums; um unsere sich immer mehr gentrifizierenden Innenstädte; um die sich daraus ergebenden Konflikte, aber auch die sich daraus bildenden Utopien für Berlin und darüber hinaus.
    In Kooperation mit der Initiative Stadt von Unten.

    Der Jargon der Stadt [Seminar]

    Erster Termin (Infos + Eintrag in Liste)

    Research

    Ziel des Seminars ist es, den eigenen Sprachgebrauch vor allem in der Entwurfsvermittlung kritisch zu überdenken.  Wir werden neue Werkzeuge und mediale Formen des Sprachgebrauchs testen und erlernen. Es geht darum, die Wichtigkeit der medialen Übermittlung von Raum zu erkennen, die dafür nötige Zeit und Mittel richtig einzuschätzen, zu wählen, einzusetzen und andere Darstellungen in den Medien, der Immobilienbranche, Politik etc. kritisch zu hinterfragen.

    Beziehung Individuum – Gruppe – Raum: der besondere Bezug zum städtischen Raum als etwas Ungewisses, Dynamisches, dass ich durch meine Anwesenheit, Lesung und Nutzung beeinflusse und (über-) forme. Die unkontrollierbare Seite der Stadt versus der statische, bestimmte Raum. Die Stadt als Möglichkeitsraum, in dem und zu dem ich meine eigene Geschichte schreibe, einen neuen Bezug zur Stadt und damit zu mir selbst formuliere.

    Das Seminar umfasst vier Schritte: Zunächst eine theoretische Einführung zu „Raum denken“. Danach wird es zwei Ortstermine geben mit dem Thema „Raum begreifen“, diese werden betreut aufgearbeitet und in einer gemeinsame Veranstaltung, „Raum beschreiben“, präsentiert. Als Hausarbeit werden wir ein persönliches Wörterbuch der Stadt (am Beispiel des Dragoner Areals) erstellen.

     

    In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. J. Schulz, Dr. A. Galling-Stiehler, UdK Berlin, Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation.

    Spatial Commons 5 - Noch immer hin und weg vom Kiez

    SC 5 – Noch immer hin und weg vom Kiez

    Teaching

    Ausgehend von der These, dass Nachbarschaft als physischer Raum und Nachbarschaft als immaterielles Beziehungsgefecht über die im Raum stattfindenden Handlungen der Nachbarn täglich von Neuem als sozialräumliches Gemeingut reproduziert wird, möchten wir das Konzept der Commons mit den Überlegungen zur Nachbarschaft überlagern.

    Hierfür sollen die Übergangsräume zwischen Strasse und Haus, Trottoir und Wohnung oder Garten und Park als nachbarschaftliche Schwellenräume jenseits von Öffentlich und Privat lesbar gemacht werden.

    Diese gemeinschaftlich genutzten Räume im Übergang zwischen Innen und Außen, in denen ge-, ver- und ausgehandelt, getauscht, geteilt, verweilt und erinnert wird, stehen unter zunehmendem Druck.

    Mittels teilnehmender Beobachtung und kartografischer Analyse sollen Möglichkeitsräume für eine gemeinschaftsbasierte Stadtraumproduktion im Kiez erkannt und eröffnet werden.

    Blockseminar Ende Juli mit vorbereitenden Terminen und selbständiger Recherche während des Semesters.

     

    In Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum Cuvrystr. 13 und Studierenden der ASH Berlin im Master Praxisforschung.