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    Spatial Commons (8)

    Mapping das Haus der Kulturen der Welt – In der Welt

    Teaching

    Ziel des interdisziplinären Forschungsstudios ist es, die Positionierung der großen Kulturinstitution « Haus der Kulturen der Welt » und seiner Vermittlungsfunktion zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft kritisch zu untersuchen. Wie international/lokal, wie offen/exklusiv ist das HKW? Für diese raumwissenschaftliche und kulturpolitische Analyse möchten wir Mappingmethoden zwischen Soziologie und Architektur erproben und reflektieren. Die Frage nach der Integration von heterogenen Daten – qualitativ/quantitativ und visuell/textuell – steht zentral: Wie „vermessen“ wir das Raumsystem des HKW? Wie entwerfen wir ein „Joint Spatial Display“ der Rolle des HKW in der Welt?

    Zur Mapping-Tagung im November bereiten wir intensiv einen Hands-On Workshop vor. Joost Grooten (Grafik-Designer, Architekt), Milica Topalovic (ETH Zürich) und Philippe Rekacewicz (Kartograph Le Monde Diplomatique) sind hierzu eingeladen.

    Das Studio wird wissenschaftlich unterstützt von Séverine Marguin, Leiterin des Methodenlabs im Sonderforschungsbereich „Re-Figuration von Räumen“ der TU Berlin und ist eine Zusammenarbeit zwischen dem CUD und dem Fachgebiet Planungs- und Architektursoziologie.

    The Peripheral Dialogues

    Aufgabe 0

    Teaching

    “Città diffusa“, “Zwischenstadt”, “Plankton City”…
    As the discourse on the urban periphery grows – its charms and mysteries being more and more discussed, examined, partially disclosed, Berlin remains a very specific case. In a city that through the Wall-division multiplied border situations as well as reinforced its already strong, historically developed centers, the housing question applied to the so-called “Außenstadt” requires specific and subtle answers – ones that are rooted in Berlin’s multilayered/multi-centered reality. Where does Berlin’s periphery start and where does it end? What specific features does it entail (i.e. textures, sporadic events, lifestyles etc.)? Is there anything to learn from other cities, regarding typologies and the overall performance?
    The urban design studio will examine models to comprehend and transform a wide range of peripheral urban situations in Berlin – from East to West, North to South, throughout lakes, forests, highways, single family homes, Großsiedlungen… Landscape will be a preferred lens to observe and a favored medium to operate. The building of controversies as well as prolonged on-site immersion will complement this wide investigation on still overlooked, but nonetheless decent, in their own way powerful, urban realities.

    In collaboration with “No Image” (D. Bauer, S. Weindauer, A-M. Yuste)

    Excursion to Paris during the first half of the semester.

    Strassenarbeiten

    Alles muss raus

    Teaching

    Hier endet Berlin. Ein bisschen Bielefeld am Rande der Großstadt. Weniger dekadent als der Ku’damm, weniger hip als Mitte.
    Doch wo einst die Königsfamilie auf ihre Landsitze fuhr, flanieren heute täglich tausende Fashionvictims von Mall zu Mall. Auf der Suche nach den besten Angeboten schieben sich die Massen vorbei an architektonischen Highlights wie dem Titaniapalast, dem Bierpinsel und dem Steglitzer Kreisel. Und dann wird alles plötzlich ganz grün: Villa reiht sich an Villa dazwischen der Botanische Garten und die Freie Universität. Hier endet Berlin.
    Wir machen Schlussverkauf, alles muss raus. Doch zunächst wird der fünfwöchige Workshop aus der langjährigen Fachgebietsreihe ‚Straßenarbeiten’ eine akribische Inventur vornehmen, werden wir das Umfeld der Schlossstraße untersuchen, dokumentieren und kartographieren. Ziel ist daraufhin die Entwicklung neuer Kollektionen städtebaulicher ‚Prototypen’ als Modelle eines gerechten urbanen Lebens im Südwesten der Stadt. Wir werden die existierenden Regeln und Preissegmente hinterfragen, unsere Kundenkreise überdenken, die Regale mit ihren alten Moden und Modellen leeren und mit neuen Kollektionen füllen. Ihr macht das Ende von Berlin zu dessen Zukunft.

    Der projektintegrierte Entwurf Stadt (2.1) ist ein Angebot für Arch BA.

    TeilnehmerInnenzahl: 80