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    Spatial Commons - Hin und weg vom Kiez

    Gemeingut Nachbarschaft ? Ausstellung

    Teaching

    Die Ergebnisse des Recherche- und Kartierungsseminars können im Eingangsbereich des Nachbarschaftshauses zwischen Falckensteinstrasse und Cuvrystrasse besichtigt werden.
    Acht Kartierungen bilden die Argumentationsgrundlage für acht Thesen zur Nachbarschaft als Gemeingut.

    Nachbarschaft ist ….

    MEIN BETT, DEINE BANK,
    ZWISCHEN ZÄUNEN, TOREN UND HINTERTÜREN,
    NOCH DA?
    KOLLEKTIVE PARALLELRÄUME,
    IDYLL DER ZEITLOSEN,
    LASS MICH IN RUHE!
    Und
    EWIG UMKÄMPFTER RAUM.

    NACHBARSCHAFT BRAUCHT ZEIT.

    Studierende: Ioanna Giannakopoulou, Sebastian Kunz, Friedrich Lammert, Phil von
    Lueder, Nina Peters, Lucas Rauch, Jim Reifferscheid, Philip Schläger
    Betreuung: Katharina Hagg, Anna Heilgemeir, Dagmar Pelger

    Insel der Glückseligen - Güterbahnhof wird Quartier

    Abschlusspräsentation

    Teaching

    Kann der ehemalige Güterbahnhof Grunewald – 15 ha Brache inkl. denkmalgeschützter Gebäude inmitten von Grunewald, Wilmersdorfer Witwen, Messe, ZOB und infrastrukturellem Wirbel – ein modellhaftes Quartier werden, vorbildlich für eine partizipative, ökologisch und ökonomisch gerechte Stadtentwicklung?

    2013-2014 fand zu dem Gebiet ein Charrette-Verfahren statt, durchgeführt von engagierten PlanerInnen und ArchitektInnen, getragen von BürgerInneninitiative, Bezirkspolitik und -verwaltung. Der heutige Eigentümer plant die zukünftige Entwicklung des Geländes bisher eigenständig.

    Das Studio nahm diese komplexe Interessenlage zwischen privaten, nachbarschaftlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen sowie die Aktualität der Wohnungsfrage zum Anlass, alternative Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Die Bachelor und Master Architektur Studierenden arbeiteten in acht Gruppen, analysierten den Bestand und seine Umgebung und entwarfen städtebauliche Szenarien und Prototypen, die auf Berliner Modellen des „Stadt selber machen“, der Geschichte des hiesigen Siedlungsbaus und auswärtigen Praktiken der urbanen Koproduktion aufbauen. Diskursive Stichworte waren Autarkie, Autonomie, Gemeingut, Dichte, Vernetzung, Nachbarschaft, Identität und Stadtlandschaft, jeweils mit der Frage verbunden: Kann Städtebau glücklich machen?

    News

    Reader ‚Kreuzberg – Leben macht Stadt‘

    Research

    During the fall semester 2014/2015 we initiated a joint studio format for about 40 first semester Master of Urban Design students, a quarter of them coming from Tongji University Shanghai in China. Against the rich geographical, historical, social and morphological backdrop of Kreuzberg we were interested in exploring the leverage of local public planning authorities in fostering the development of a more inclusive and less segregated district.

    The studio sequence initially began with reconnaissance missions. It brought us into contact with a host of stakeholders whose motivation and viewpoints required in-depth analysis in order to understand what was actually at stake. These insights were applied in an actor-driven reality simulating role-play whose objective was securing tenure for a lucrative brownfield development site on the banks of the River Spree. On the basis of this experience, students concentrated on the analysis of seven sites spread over the district. Finally, each group of 5 to 6 students then developed a site-specific program and design. The following pages retrace this journey by presenting the formats, showcasing some of the material produced and discussing the benefits of the exercise. Enjoy!

    Grundlagen des Städtebaus [Lecture]

    Vorlesung

    Teaching

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und spezifische Gestalt der Stadt als Resultat dieser Prozesse interpretiert. Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen Choreografie, der Steuerung durch den Entwurf und Planung, und Co-Evolution, der selbst generierten, nicht geplanten Stadt. Ein besonderer thematischer Fokus wird auf Klima relevante Stadtentwicklung und Kooperation gelegt.

    Schlüsselbegriffe:
    Prozess, Gestalt, Morphologie, symbolische Form, Systemorganisation, Choreografie und Co-Evolution, Bottom-up und Top-Down, Akteur-Netzwerk Theorie, Kooperation, Energiewende, Smart Cities

    Orte:
    Addis Abeba, Berlin, Chengdu, London, Mexico City, New York, Paris, Priene, Suburbia, u.a.

    Insel der Glückseligen - Güterbahnhof wird Quartier

    Aufgabe 0

    Teaching

    Der Begriff der Autarkie ist so aktuell wie kontaminiert. Zum einen bezeichnet er die Unabhängigkeit von externen Ressourcen und wird in der Energie- und Klimadebatte dem Suffizienzdiskurs zugeordnet. Zum anderen ist er Teil eines politischen Gedankengutes der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Segregation. Die „Insel der Glückseligen“ als Ort einer autarken Gemeinschaft deutet sowohl auf inneren Zusammenhang als auch eine Abgrenzung nach Außen. Vollständige Autarkie ist jedoch nie erreichbar, sie bleibt ein Ideal beziehungsweise eine Dystopie.

    1. Zeichnung einer idealen oder existierenden autarken Gemeinschaft.

    Format 40 x 40cm.

    Linienzeichnung von Hand oder digital.

    Militärprojektion (60° / 90° / 30°).

    Maßstab frei.

    2. Kurzer Text über die Aspekte der Autarkie dieser Gemeinschaft.

    200 Wörter.

    Format DIN A4, Text in Deutsch oder Englisch, Times, 20 Pkt, einfacher Zeilenabstand, Titel Großbuchstaben, linksbündig, Flattersatz, bibliografische Angaben 14 Pkt.

    Verfasser und Matrikelnummer jeweils linksbündig unten, Times, 20 Pkt.

     

    Abgabe:

    Abgabe digital: cud.tu.berlin@gmail.com, Freitag 15. April 2016, 8.00 Uhr.

    Aufhängen der Ausdrucke: Raum A 815, Freitag 15. April 2016, 8.30 Uhr.

    Vorstellung:Vortrag des kurzen Textes, ab 9.00 Uhr.

    Insel der Glückseligen - Güterbahnhof wird Quartier

    Open Studio

    Teaching

    Im Kontext der wieder aktuellen Wohnungsfrage soll auf der ehemaligen Bahnfläche (15ha) inmitten von Grunewald, Wilmersdorfer Witwen, Messe, ZOB und infrastrukturellem Wirbel ein modellhaftes Quartier entworfen werden, vorbildlich für eine partizipative, ökologisch und ökonomisch gerechte Stadtentwicklung.
    2013-2014 fand zu dem Gebiet ein Charrette-Verfahren statt, durchgeführt von engagierten PlanerInnen und ArchitektInnen, getragen von BürgerInneninitiative, Bezirkspolitik und -verwaltung. Der heutige Eigentümer plant die zukünftige Entwicklung des Geländes. Das Studio nimmt diese komplexe Interessenlage zwischen privaten, nachbarschaftlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen und deren Aktualität zum Anlass, alternative Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
    In dieser Insel-Lage wird ein beispielhafter Stadtteil entworfen. Aufbauend auf Berliner Modellen des „Stadt selber machen“, der langen Geschichte des Berliner Siedlungsbaus und aktuellen Praktiken der Koproduktion leisten diese Entwürfe einen kritischen Beitrag zum aktuellen Diskurs. Kann Städtebau glücklich machen? Stichworte sind Autarkie, Autonomie, Gemeingut, Dichte, Vernetzung, Nachbarschaft, Identität und Stadtlandschaft.

    Spatial Commons - Hin und weg vom Kiez

    Blockseminar

    Teaching

    Der Wrangelkiez wird gentrifiziert. Keine andere Berliner Nachbarschaft ist einem ähnlich hohen Aufwertungsdruck ausgesetzt. Welche Beziehungen zwischen Anwohnerschaft, Tourismus, Immobilienwirtschaft, Medien und kommunaler Verwaltung entstehen in diesem komplexen urbanen Umfeld? Wie bilden diese sich im konkreten Stadtraum ab?
    In dem Recherche- und Kartierungsseminar gehen wir den Spuren möglichen (Dis-)Commonings an zentralen Orten im Kiez nach, um Folgendes herauszuarbeiten:
    – Mit welchen Mitteln wird der urbane Raum als Ort der Interaktion & Teilhabe gemeinschaftlich erzeugt und erhalten?
    – Welche geplanten oder ungeplanten Prozesse haben Einfluss auf die räumliche Struktur sowie auf den Alltag der BewohnerInnen und anderer NutzerInnen?
    – Wodurch zeichnen sich diese so genutzten oder geschaffenen Räume aus?
    – Wer bedient sich der kollektiv erzeugten Werte im Raum bzw. wem werden sie zur Verfügung gestellt?
    – In welchem Zusammenhang stehen Raum, potentielle Commoner und kooperative Praxis?