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    Spatial Commons 6

    Wohnhaft im Verborgenen – Aufgabe 0

    Teaching

    Stell Dir vor, eine Ecke, eine Insel, ein Randbereich des Studios wird auf unbestimmte Zeit Deine temporäre Behausung, Deine Transitzone, Dein Refugium. Das Studio wird zu einer verborgenen Bleibe auf Zeit.

    Imaginiere, Entwerfe und Analysiere die Aneignung eines Teilraums des Studios: vorhandene Gegenstände, auf dem fahrrad transportierbare Objekte und 1:1 Markierungen im Raum sind deine einzigen Mittel.

    Dokumentiere den imaginierten Aneignungsprozess als Erzählung Anhand kartografisch-zeichnerischer Darstellungen:

    Welche räumlichen Bezüge werden in Verhandlung mit den anderen hergestellt oder könnten hergestellt werden bei der Suche nach einer eigenen Form des ungewissen Aufenthalts?

    Rückfragen an Dagmar Pelger: mail@dagmarpelger.eu

    Präsentation: Freitag, 13.10.2017, 14h00, A815

    Wohnen in Berlin 8

    Die Zeitmaschine – Aufgabe 0

    Teaching

    Angesichts der Entwicklungen in Berlin stellen wir uns die Frage: Wie kann Neu-Hohenschönhausen (wieder)  „ The Place to be“ werden?

    Angesichts der Entwicklungen in der Bundesrepublik (steigender Rassimus, Gentrifizierung, Verdrängung in die Außenstadt) fragen wir uns: Fuer welches WIR soll Hohenschönhausen Ort des Lebens werden?

    Angesichts der rasanten technologischen Entwicklungen fragen wir uns: Welche bisher nicht gedachten Möglichkeiten und Räume können uns – mit unseren neuen Wohn- und Arbeitsformen – die Großwohnsiedlungen am Stadtrand bieten?

    Entwickle Deine persönliche Kampagne!

    Digitale Abgabe: Freitag, 13.10.2017, 08:30. Werbeplakat als .pdf an: anna.heilgemeir@tu-berlin.de

    Präsentation: Freitag, 13.10.2017, 9h00, A815

     

    Wohnen in Berlin 8

    Die Zeitmaschine 2017 – 2037 – 2017: Resiliente Großwohnsiedlungen

    Teaching

    Presentation (in German) also for Urban Design students interested in participating.

    10.10.2017
    12:45 – 12:55
    A151

    Die letzten Stunden von Berlin 1

    Et au milieu, le vide Doodle-Link BA Workshop

    Teaching

    Bitte tragt Euren Namen und Mail-Adresse ein, wählt das Studio und speichert.

    Viel Glück!

    Der Jargon der Stadt 2

    Raum erleben, entwerfen, beschreiben

    Teaching

    Auch in der zweiten Ausgabe von “Jargon der Stadt” ist Ziel des Seminars, den eigenen Sprachgebrauch vor allem in der Entwurfsvermittlung kritisch zu überdenken. Wieder werden wir Werkzeuge und mediale Formen des Sprachgebrauchs testen und erlernen. Es geht darum, die Wichtigkeit der medialen Übermittlung von Raum zu erkennen, die dafür nötige Zeit und Mittel einzuschätzen, zu wählen, einzusetzen und kritisch zu hinterfragen.

    Hat sich das Seminar im Sommer vor allem mit anderen Fachjargons auseinandergesetzt, werden wir diesmal Eure eigenen Entwurfsbeschreibungen als Grundlage der Arbeit nutzen.

    Was schreibt Ihr? Wie schreibt Ihr? Warum so und nicht anders? Was wollt Ihr ausdrücken? Welchen Raum beschreibt Ihr? Und welchen Raum kreiert Euer Schreiben? Können wir einen Entwurf so beschreiben, dass keine Zeichnung mehr nötig ist? Was ist Euer Idealraum bzw. das räumliche Ideal und was der passende Text?

    Beziehung Individuum – Gruppe – Raum: der besondere Bezug zum städtischen Raum als etwas Ungewisses, Dynamisches, dass ich durch meine Anwesenheit, Lesung und Nutzung beeinflusse
    und (über-) forme. Die unkontrollierbare Seite der Stadt versus der statische, bestimmte Raum. Die Stadt als Möglichkeitsraum, in dem und zu dem ich meine eigene Geschichte schreibe, einen neuen Bezug zur Stadt und damit zu mir selbst formuliere.

    Das Seminar wird sich nur ein paar Mal treffen und primär in den Semesterferien als Block stattfinden.

    In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. J. Schulz, Dr. A. Galling-Stiehler, UdK Berlin, Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation.

     

    Erster Termin
    18.10.2017
    12:00
    A815

    Spatial Commons 6

    Wohnhaft im Verbogenen

    Teaching

    Anhand der ‘Hostelwirtschaft’ um Geflüchtete und Wohnungslose in Berlin untersuchen wir in diesem Studio, wie unter Bedingungen der Wohnungsnot von formalen Vorgaben zur Wohnqualität abgewichen wird und wie diese Abweichungen sozial und räumlich organisiert sind. Ziel ist die Analyse der geltenden Codes & Conventions der ‚Hostelwirtschaft‘ in fünf Unterbereichen und den relevanten sozialen, rechtlichen, räumlichen, ökonomischen und alltagspraktischen Strukturen, in die sie eingebettet sind. Für dieses Vorhaben beginnen wir mit einem intensiven Lektüreseminar, das der Erarbeitung einer gemeinsamen Forschungsperspektive dienen soll. Darauf folgt eine Kombination aus sozialwissenschaftlichen und kartografischen Methoden (Research by Design), um das synergetische Potenzial aus den zwei Forschungsrichtungen zu erproben. Als Ergebnis zielen wir auf eine sowohl sprachlich-textliche als auch visuell-graphische Erfassung der komplexen Beziehungsgefüge und ihrer räumlichen Strukturen in der Form schriftlicher Ausarbeitungen und eines großformatigen Mappings (Wandtapete), wobei die Studierenden sich je nach ihren Stärken unterschiedlichen Aufgaben widmen können.

    > Termine: wöchentliches Seminar, Donnerstag 12-16h, dreitägiger Workshop Januar 2018.

    > Recherche- und Kartierungsstudio (12ECTS)

    Open Studio
    10.10.2017
    10:00
    A806

    UD For what it's worth?

    Densification at any Cost?

    Teaching

    Berlin faces an unanticipated demographic growth and the urgent need for housing at a time of spiralling rents and real estate prices. Post-war prefabricated-housing estates in inner city locations consisting of solitaire blocks surrounded by generous green spaces seem to provide plenty of densification opportunities. But
    plans often meet fierce resistance from local residents, while city strategists challenge the prioritisation of housing densification over the role of these green spaces for city climate and human health. The Urban Design Studio will investigate one such contested site where an established neighbourhood faces pressure to infill its open spaces with housing for the cohort outpriced in the nearby popular central districts. Local interest seems to clash with the city-wide need for new affordable housing. What could be an appropriate planning responses to a conflict of colliding values,
    rationalities and visions? As a first step students will research this diverse spectrum of actors and interests – from planning authorities, semi-state housing associations, environmental organisations and property
    investors, to grass-roots initiatives such as residents’ associations and cooperatives – later adopting their identities in a “Planspiel” (enactment) which simulates multi-actor negotiations. Building on the learning of the ‘game’, the studio will then focus on new forms of co-production and actor-driven planning approaches for the design of an alternative development toolkit for the site: its elements comprising physical /spatial typologies, socio-economic
    instruments, and steering tools for the complex transformation process expected for the coming years.
    Urban Design – Projekt 1-3

     

    Open Studio + Introduction
    12.10.2017
    09:00
    A 202

    Die letzten Stunden von Berlin 1

    Et Au Milieu Le Vide

    Teaching

    Die letzten Stunden von Berlin ist eine Reihe von Workshops, Studios, Seminaren und Events, die ab WS17/18 das städtebauliche Modell Berlins im Hinblick auf sein heutiges Wachstum hinterfragen soll. 1977 entwickelte der deutsche Architekt O.M. Ungers für das damals geteilte, schrumpfende Berlin das Konzept des Grünen Archipels: Städte in der Stadt. Obwohl das Modell immer weniger zu einer vereinten, sich re-zentralisierenden und nun wachsenden Stadt
    zu passen scheint, versprach es die Möglichkeit einer radikalen Koexistenz / Co-Habitat zwischen Natur und gebauter Umwelt, Mensch und Baum, Tier und Neon, Stille und Beats. Diese hat Berlin seit Anfang der 90er Jahre tatsächlich charakterisiert. Wildnis (sozial & ökologisch) wurde zum wesentlichem Parameter einer emanzipierenden Stadt.

    Während unseres Entwurfsworkshops (Format: „Strassenarbeiten“, siehe
    WS11>16) wollen wir gerade diese Wildnis mitten in Berlin (vom Alexanderplatz zur Weberwiese, vom Volkspark Friedrichshain zum Berghain) in der Tiefe
    untersuchen. Ein Hin und Her zwischen Kartierung, Sammlung von Protoypen und Imagination von Zukunftsszenarien soll es erlauben, Hypothesen zu Berlin zu formulieren und andere, lange unsichtbare, Milieus ans Licht zu bringen.

    Arch BA – Projektintegrierter Entwurf Stadt

     

    Einführungsveranstaltung
    09.10.2017
    14:00
    A151

    Wohnen in Berlin 8

    Die Zeitmaschine 2017 – 2037 – 2017: Resiliente Großwohnsiedlungen

    Teaching

    Berlin braucht Wohnraum. Nachverdichtung ist die aktuelle Prämisse der Stadtentwicklung. Darüber wird jedoch oft vergessen, dass die Planung von Heute nicht nur quantitative, sondern insbesondere auch qualitative Dynamiken reflektieren muss: Klimawandel, schwindende fossile Ressourcen, neue Lebens- und Arbeitsformen im Rahmen der Globalisierung und Digitalisierung, eine kulturell diversifizierte, zunehmend alternde Gesellschaft sowie eine sich abzeichnende wachsende sozio-ökonomische Schere.

    Deshalb wollen wir den Blick auf die Zukunft weiter aufspannen und die Frage stellen, was Nachbarschaften stark und auch in Zukunft resilient­ – das heißt lebenswert und offen für Veränderungen – macht. Gegenstand sind Berliner Großwohnsiedlungen, deren Bestandshalter und Bewohner*innen auf ein schnelleres und höheres Maß an Wandel reagieren müssen. Wir fragen: Welche Ressourcen stehen diesen heute zur Verfügung und welche können durch räumliche und infrastrukturelle Gestaltung in Zukunft erschlossen werden?

    In Zusammenarbeit mit der Professur für Urbane Resilienz und Digitalisierung werden wir anhand von szenario-basierter Planung Modelle zukünftiger urbaner Kooperation und Koexistenz entwerfen, bewerten und räumlich gestalten. Diese sollen als Grundlage einer Diskussion mit Bestandshaltern, Kommunen und Bewohner*innen dienen können.

    MA Arch  / MA UD

     

    Open Studio
    11.10.2017
    10:00
    A815