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    The D-Zone [Studio]

    Studio Brief

    Teaching

    Arcadia, here we come. We the freelancers, the yuppies, the dreamers from Berlin looking for the most perfect new setting, outside the city. We will just take our laptops with us, direction: countryside. Place: Lychen, Uckermark – 7 lakes and an old village. Here, some 80 km north of Berlin, the arrival of tourists and city creatives has recently shifted the urban dynamics from shrinking to boom. As the new crowd is joining (at least during the week-ends), conflicts arise: how to control/channel the urban development, currently driven by private forces? How to activate the empty city center for young and old; daily, weekly, monthly, yearly residents; Lycheners and Berliners? How to augment the experience of the landscape – its ecology, its uses, its solidarities – not to forget its performance as pure fantasy (i.e. to augment its profoundly metropolitan nature)? The design studio takes on an open competition, launched by the city of Lychen & the Architektenkammer Brandenburg (Timeframe: 01.04 to 18.07.19, Preisgeld 20.000€). We will look for sharp, bizarre, beautiful proposals for the activation of the city-center of Lychen and some of its landmarks, up the lake(s). Moreover we aim at constituting a collective task-force to reflect on Berlin’s past, current and future borders, to question new urban exile trends and to sustain possibilities of more intense living.  

    Spatial Commons (9) - Liquid Properties: Wasserlagen neu verhandeln [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Die Rummelsburger Bucht ist einzigartig in der Berliner Stadtlandschaft: eine urbane Wildnis auf den letzten freien Wassergrundstücken des Berliner Ostens. Seit 2002 wird am ‚Bebauungsplan Ostkreuz‘ gearbeitet, der Investoren vorwiegend hochpreisigen Wohnungsbau sowie ein Aquarium als Touristenmagnet ermöglichen soll. Vor Ort sieht die alltägliche ‚Vision‘ ganz anders aus: Wohnsitzlosencamps, Sub- und Clubkultur, eine Floßstadt und pinke Flamingotretboote, umgeben von vorstädtischen Town- und Reihenhaussiedlungen mit fehlender sozialer Infrastruktur.
    Im Entwurf werden wir die gesamtstädtische Sicht auf Berlin als Gemeingut mit den sozialen Raumproduktionen vor Ort zusammenführen. Die bauliche Dichte des B-Plans beibehaltend, soll programmatisch und räumlich über die Lage am Wasser völlig neu nachgedacht werden. Wie können liquide Vorstellungen von ‚Property‘ einen Städtebau denkbar machen, dessen stetiges Aneignen, Enteignen und Umeignen die Stadt für alle in die landschaftlichen Räume der Spree hinaus öffnet?
    Ein enger Austausch mit Initiativen vor Ort – zu Land wie zu Wasser – und Ansprache von Politik und Verwaltung sollen den Entwurfsprozess begleiten.

    MedPlan

    Mediatisierungsprozesse in der städtebaulichen Planung und Veränderungen der öffentlichen Sphäre

    Research

    Die Einbindung von „neuen“ Medien lässt sich schon früh in städtebaulichen Planungsprozessen beobachten, angefangen von neuen Plantypen ab 1910 bis zu neuen Ausstellungsformen nach 1945. In den vergangenen Jahren hat dieser Prozess jedoch an Dynamik gewonnen, moderne Informations- und Kommunikationsmedien verändern die Planung von der Erstellung der Pläne bis zur Partizipation der Bevölkerung. Im Dezember 2015 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die Broschüre „Stufenplan Digitales Planen und Bauen“ herausgegeben, was die hohe Bedeutung digitaler Medien für das Planen unterstreicht.

    Im Projekt „MedPlan“ werden diese Vorgänge als „Mediatisierungen“ konzeptualisiert, also als Gestaltung von Kommunikationsprozessen durch die Nutzung von Medien. Die Beziehung zwischen den Planungsprozessen und den Medien ist dabei eine wechselseitige: Einerseits setzen Planer Medien bewusst als Instrumente ein, andererseits strukturieren die Medien die Kommunikationsprozesse so nachhaltig, dass nach der Auswirkung des Einsatzes „neuer“ Medien auf die Planungsprozesse gefragt werden muss: Welche Folgen haben neue informations- und kommunikationstechnische Möglichkeiten auf die räumliche Gestaltung in Städten? Wie lassen sich Mediatisierungen von Planungsprozessen in der Vergangenheit analysieren und die Erkenntnisse daraus für die Gestaltung gegenwärtiger Prozesse nutzen?

    Das Projekt wird gemeinsam von den IRS-Forschungsabteilungen „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ und „Historische Forschungsstelle“ in Kooperation mit dem Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung an der Technischen Universität Berlin durchgeführt. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bündeln somit Expertisen aus der Kommunikationssoziologie, Planungsforschung und Planungsgeschichte für einen interdisziplinären Forschungsansatz. Neben den wissenschaftlichen Betreuern im IRS (Prof. Dr. Gabriela Christmann, PD Dr. Christoph Bernhardt) sowie an der Technischen Universität Berlin (Prof. Dr. Jörg Stollmann) sind zudem drei renommierte internationale Experten in Großbritannien und den USA sowie drei Praxispartner aus Verwaltung und Planung assoziiert.

    Darüber hinaus ist „MedPlan“ ein Prototyp für eine innovative Form der Nachwuchsausbildung: Im Projekt arbeiten ein Postdoktorand und zwei Doktoranden gemeinsam in einer kleinen Projektgruppe an Fragen der anwendungsorientierten Grundlagenforschung. Der Postdoc hat mit der Projektleitung eine besondere Rolle, die auf den spezifischen Karriereweg zugeschnitten ist. Entlang individueller Karrierepläne erhalten die Nachwuchswissenschaftler profunde Erfahrungen in inter- und transdisziplinärer anwendungsorientierter Grundlagenforschung, Kontakte in die internationale Forscher-Community und die Praxis sowie Kompetenzen in Projektorganisation, Teamleitung, Lehre und Drittmittelbeantragung.

    Projekt Lead/ Projektleitung:  Prof. Dr. Gabriela Christmann (IRS), Prof. Dr. Christoph Bernhardt (IRS) & Prof. Jörg Stollmann (TU Berlin)
    Project Team/ Projektteam: Kathrin Meißner (IRS), Dr. Ajit Singh (IRS) & Mennatu Allah Hendawy (TU Berlin)
    Funding/ Förderung: Leibniz-Gemeinschaft
    Funding Period/ Förderungszeitraum: 04/2017 – 03/2020

    Smart Cities. Alltagshandlungen in digitalisierten Lebensräumen

    Smart Cities Re-Figuration von Räumen

    Research

    Wenn Urbanisierung das Kennzeichen der Moderne ist, dann steht nun die Mediatisierung von Städten durch ein zunehmend dichtes Netz künstlicher Intelligenz für spätmoderne Transformationen. Die heutigen so genannten „Smart Cities“ entstehen nicht nur durch die Digitalisierung bereits bestehender urbaner Strukturen, sondern werden häufig von Grund auf neu aufgebaut. Sie lassen durch die Integration virtueller und realer Welten, die traditionellen Grenzen zwischen eben diesen verschwimmen. Anders ausgedrückt bedeutet das: Sowohl die Alltagspraktiken als auch die Materialität der Städte werden durch unzählige virtuelle Möglichkeiten „erweitert“.Derzeit durchlaufen viele urbane Räume tiefgreifende Prozesse einer Re-Figuration, die sich nicht zuletzt auf menschliche Formen der Soziabilität auswirken. Es entsteht buchstäblich Neuland – etwa in der südkoreanischen Stadt Songdo – gleichzeitig aber werden moderne binäre Deutungsmuster utopischer Erlösung und dystopischer Gefährdungen erneut entfacht. Mit unserem Projekt intendieren wir nicht nur, die aus dieser Re-Figuration resultierenden Veränderungen zu beschreiben, sondern auch die binären Codierungen selbst zu interpretieren. Konkretes Ziel ist es, die Re-Figuration von Raum und Zeit begrifflich präzise zu beschreiben. Hierzu arbeiten wir ethnographisch in Songdo/Südkorea. Bislang war die wissenschaftliche Aufmerksamkeit primär auf die politische Ökonomie der Smart Cities gerichtet: als Abbild epochaler top-down Transformationen auf technologischer und wirtschaftlicher Ebene. Nun gebaut und belebt, entwickeln sie eine eigene Logik, die auf einem Set kontextgebundener Aneignungen universeller technischer Lösungen basiert. Die Smart City beeinflusst die Konstruktion sozialer Wirklichkeit. Soziologische und architektonische Ansätze zusammenführend wird im Teilprojekt untersucht, wie sich „smartes“ urbanes Leben vollzieht und wie dies für Produktion von Räumen relevant ist.

     

    Smart Cities: Everyday Life in Digitalized Spaces
    If urbanization became a hallmark of modernity, then the mediatization of our cities through the ever thicker web of artificial intelligence stands for the late modern transformation. Today the so-called “smart cities” emerge not only via digitalization of existing urban structures but are being built from scratch to integrate the virtual and the real in a way that blurs the traditional boundary between them. In other words, everyday practices and actual cityscapes become ‘augmented’ by a myriad of virtual potentialities. These urban spaces are nowadays being profoundly refigured and with them many human forms of sociability. This ‘refiguration’ literally breaks new ground in places such as the city of Songdo in South Korea. At the same time, it rekindles old modern binary discourses of utopian salvation and dystopian danger. Our project aims not only to document and explain the resulting changes but also to transcend that binary coding. The goal is to work out a rigorous vocabulary in which we can describe in detail how these changes refigure space and time. In order to do that a robust ethnographic approach is needed. Hitherto the scholarly attention prioritized political economy of smart cities, seeing them as reflecting epochal top-down transformations in technology and economy. But once built and populated, cities evince ‘their own logic’ too, one based on a series of contextspecific appropriations of generic technical solutions. This requires to see them as actively inflecting social reality. Combining sociological and architectural approaches to urban planning and city life, our team addresses how ‘smart’ urban life actualizes itself and why it matters.

     

    Projekt Lead/ Projektleitung:  Prof. Dr. Martina Löw, Prof. Jörg Stollmann
    Project Team/ Projektteam: Dr. Dominik Bartmanski, Dr. Tomothy Pape, Seonju Kim
    Funding/ Förderung: Deutsche Forscher Gemeinschaft DFG
    Funding Period/ Förderungszeitraum: 04/2017 – 03/2020

    The Peripheral Dialogues

    Final Presentation

    Teaching

    The final presentation of the urban design studio will take place on Thursday 14th of February, room A505 at 12:00. Students will present the result of their investigations on 5 sites spread out over Berlin. So called “aggregates” developed for each site will be shown in plans, sections and models.

    Guest critics are:

    Imke Woelk (Imke Woelk & Partner)
    David Bauer (No-Image)

    Spatial Commons (8) - Mapping das Haus der Kulturen der Welt - in der Welt [Studio]

    Schlusskritik

    Teaching

    Am Freitag, den 8.2. von 13h30 bis 17h00 im Studio A814 werden die Ergebnisse der Lehrforschungsveranstaltung diskutiert. Vier Präsentationen – Welt-, Berlin-, Umgebungs- und Gebäudekartierung des HKWs – sowie eine abschliessende Runde von 16h30-17h00 sind geplant.

    Wohnen in Berlin (1) - bezahlbar für Alle! [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Das Tema Wohnen in Zukunft hat Konjunktur. Die Debatten um Reanimierung des öffentlichen Wohnungsbaus, spekulative Modelle sowie die Möglichkeiten genossenschaftlicher oder anderer nicht-spekulativer Wohnformen gewinnen an Fahrt. Diskutiert werden insbesondere !eorien und Praktiken hinsichtlich Selbst- und Mitbestimmung, Gemeinschaft sowie ökologischer und ökonomischer Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Für Städtebau und Architektur kann dies heißen, an die gemeinwohlorientierten Errungenschaften seit den 1920er Jahren anzuknüpfen und zugleich die an die aktuellen Debatten zu !emen wie Open Source, Commons, Allgemeingüter und “flüssige” Demokratie anzuschließen. Es gilt es zu untersuchen, was wir als Einzelne sowie als Gesellschaft heute und morgen unter Zuhause verstehen.
    Das Studio ist der Beginn eines langfristig konzipierten Forschungs- und Entwurfsvorhabens, das den regelmäßigen Austausch mit der Zivilgesellschaft sowie mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sucht. In Einzel- sowie Gruppenarbeit werden historische Vorbilder untersucht und im Entwurf weiterentwickelt. Mitzubringen sind Lust und Zeit für Analyse und Entwurf, Text-, Zeichen- und Modellbau sowie die Vermittlung der Inhalte per Publikation und Ausstellung. Ab Oktober: www.cud.architektur.tu-berlin.de

    Spatial Commons (5) - Immer noch Hin und Weg vom Kiez

    Fachtag

    Teaching

    Weltkulturerbe, Milieuschutz-Plus oder Alles muss raus?

    Gemeingut Nachbarschaft. Werkstatt und Forum zur Bedeutung von Gewerberäumen für urbane Nachbarschaften

    Am 15.11.2018 fand in der ehemaligen Bona-Peiser-Bibliothek, Oranienstraße 72 in Berlin-Kreuzberg, ein Fachtag zur Bedeutung von Gewerberäumen für urbane Nachbarschaften statt.

    Einen Tag lang wurde die Frage gestellt, wie die Geschäfte und Läden, lokalen Dienstleistungen, Nahversorgung und kleingewerblichen Betriebe, aber auch sozialen Einrichtungen in Zukunft als Orte des Gemeinschaffens in der Nachbarschaft Platz haben können und sollen.

    Um die Folgen von Gentrifizierung und Finanzialisierung für Gewerbemieter_innen genauso wie für die umgebenden Nachbarschaften zu verstehen und nachvollziehbar machen zu können, wurden im Rahmen einer Werkstatt und eines offenen Forums wissenschaftliche Forschungsarbeiten vorgestellt.

    Ausgangslage bildete der Atlas der Nachbarschaften im Wrangelkiez, der die Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens sichtbar macht und Ergebnis der Lehrveranstaltung SPATIAL COMMONS 5: IMMER NOCH HIN UND WEG VOM KIEZ im SoSe 2017 ist. Auf dieser Basis wurden in einer Werkstatt mit Vertreter_innen aus Aktivismus, Forschung und Verwaltung Mappings der Reichenberger- und der Oranienstraße in Berlin Kreuzberg erstellt sowie ein Manifest zum Schutz von Gewerberäumen erarbeitet. Am Abend wurden die Ergebnisse im offenen Forum mit Nachbarschaft, Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung vorgestellt und diskutiert.

    Welche Qualitäten haben die Gewerberäume für die Nachbarschaft und darüber hinaus im Sinne des Gemeinwohls?

     Welche Gefahren drohen den für die Nachbarschaft relevanten Gewerberäumen? Welche Gefahren für die Nachbarschaft gehen von bestimmten Gewerben aus?

     Welche Wünsche und Forderungen können an die Entwicklung von Gewerberäumen formuliert werden?

     Welche Instrumente sind für deren Umsetzung erforderlich?

    Das Manifest wird überarbeitet und anschließend einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

    Mitte 2019 folgt die Publikation Gemeingut Nachbarschaft: Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens als Begleitheft zum Atlas Nachbarschaften im Wrangelkiez.

    * * *

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Heinrich-Böll-Stiftungsverbundprojektes 2019 “Shared Spaces”

    + Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
    + CUD Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung der TU Berlin

    In Kooperation mit dem NaGe Netz, lokales Netzwerk von Nachbarschaften und Gewerbetreibenden Berlin

    Teilnehmende der vorbereitenden Werkstatt: Mieterrat NKZ, BOSS&U, Ora Nostra, GloReiche, Lause bleibt, Bizim Kiez, RAW Kulturensemble, Commons Abendschule im Prinzessinnengarten, Ratibor 14, Bürgergenossenschaft Südstern, Kotti Shop, Bilgisaray, QuartierHandwerk, ExRotaprint, NaGe-Netz, CLT-Berlin, Kiezanker 36, Kreuzberger Stadtteilausschuss, Stadtteilbüro Friedrichshain, AKS – Arbeits- und Koordinierungsstruktur für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung Friedrichshain-Kreuzberg, Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg (Daseinsvorsorge, Stadtplanung, Wirtschaftsförderung), IHK Berlin, TU Berlin, ASH Berlin

    Konzeption und Durchführung: Nada Bretfeld (Netzwerkstelle Wrangelkiez), Anna Heilgemeir, Dagmar Pelger (CUD, TU Berlin)

    Inputs und Mitarbeit: Friedrich Lammert, Philip Schläger, NaGe Netz, Nija Linke, Mateusz Rej (CUD, TU Berlin)

    Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

     

    Berliner Strassenarbeiten (4) - Alles muss Raus [Studio]

    Modelle

    Teaching

    Ort der diesjährigen Straßenarbeiten war die Umgebung der Schlossstraße in Berlin-Steglitz. In dem räumlich sehr heterogenen, sozial jedoch recht homogenen Gebiet untersuchten die Studierenden in 15 Gruppen die Moden ihrer Quadranten, formulierten mithilfe eines Fashion-Statements eine kritische Haltung und entwickelten schlussendlich mögliche Trends für die Zukunft von Steglitz. In der am 16.11.2018 öffentlich abgehaltenen Jurysitzung wurden die Arbeiten der Studierenden gemeinsam mit unseren Gästen Britta Jürgens (deadline architects), Andrijana Ivanda (www.co-now.eu) und Anna Heilgemeir (CUD, Stadt von Unten) diskutiert und prämiert. In den im Anschluss zu einem großen Übersichtsmodell zusammengefügten Arbeiten zeigte sich dann die ganze Bandbreite möglicher Szenarien für die Zukunft des Südwestens Berlins.

    News

    Tutor*in gesucht

    Teaching

    Wir suchen zum 01. März 2019 sowie 01. April 2019 jeweils eine motivierte Unterstützung für unser Fachgebiet. Wichtig ist uns, dass Du Interesse an Lehre und Forschung hast, gerne im Team arbeitest und begeisterungsfähig bist. Zu Deinen Aufgaben gehören die Mitbetreuung von Studierenden und die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen sowie die Konzeption und Gestaltung von Arbeitsvorlagen und Semesterdokumentationen.

    Sonstige Voraussetzungen:
    gute Deutsch- und Englischkenntnisse
    InDesign, CAD-Software
    Illustrator, Photoshop (wünschenswert)

    Arbeitszeit: 40 Stunden/Monat.
    Die Stelle ist befristet auf zwei Jahre.

    Bei Interesse sende Dein Motivationsschreiben, Lebenslauf und Arbeitsprobe bis zum 15. Januar 2019 digital an:

    bewerbungen@cud.tu-berlin.de

    und / oder analog an:

    Chair for Urban Design and Urbanization
    Sekretariat A30, Raum A 805
    Institut für Architektur
    Straße des 17. Juni 152
    10623 Berlin

    Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich Ende Januar stattfinden.

    Stellenausschreibung online unter:
    http://virtual-prsb.service.tu-berlin.de/AD/advertisement_details.php?id=6963

    Spatial Commons (4.1) - Hin und Weg vom Kiez [Seminar]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Der Wrangelkiez wird gentrifiziert. Keine andere Berliner Nachbarschaft ist ein ähnlich hohen Aufwertungsdruck ausgesetzt. Welche Beziehungen zwischen Anwohnerschaft, Tourismus, Immobilienwirtschaft, Medien und kommunaler Verwaltung entstehen in diesem komplexen urbanen Umfeld? Wie bilden diese sich im konkreten Stadtraum ab?
    In dem Recherche- und Kartierungsseminar gehen wir den Spuren möglichen (Dis-)Commonings an zentralen Orten im Kiez nach, um Folgendes herauszuarbeiten:
    – Mit welchen Mitteln wird der urbane Raum als Ort der Interaktion & Teilhabe gemeinschaftlich erzeugt und erhalten?
    – Welche geplanten oder ungeplanten Prozesse haben Einfluss auf die räumliche Struktur sowie auf den Alltag der BewohnerInnen und anderer NutzerInnen?
    – Wodurch zeichnen sich diese so genutzten oder geschaffenen Räume aus?
    – Wer bedient sich der kollektiv erzeugten Werte im Raum bzw. wem werden sie zur Verfügung gestellt?
    – In welchem Zusammenhang stehen Raum, potentielle Commoner und kooperative Praxis?
    Blockseminar Ende Juli mit vorbereitenden Terminen & selbständiger Recherche während des Semesters.

    Wohnen in Berlin (6) - Die Fischerinsel. Au revoir, Archipel! [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Im seit der Wende in Berlin noch immer praktizierten stadtplanerisches Dogma der Heilung und des Wiederaufbaus liegt, zwischen Townhäusern, Berliner Schloss, Museumsinsel, künftigem Flussbad Berlin und „Kreuzberger Vorstadt“, die Fischerinsel, eine der letzten innerstädtischen sozialen Wohnutopien im langsam verschwindenden Archipel der heterogenen Nachbarschaften Berlins.
    Angefeindet von denen, deren historischer Stadtkern für eine Stadtlandschaft aus Licht, Luft und demokratischer Wohnraumversorgung weichen musste, geliebt von alldenjenigen, die die Wohnungen mit Weitblick im grünen Meer bewohnen und begehrenswert für diejenigen, die eine schnelle Lösung der Wohnungsfrage oder Profitmöglichkeiten mitten in der Stadt suchen.
    Im Studio soll die Möglichkeit einer sozial, ökologisch und ökonomisch gerechten Entwicklung der Fischerinsel untersucht werden. Wie weit und in welcher Form kann/soll die Fischerinsel im Kontext des Berliner Wachstums nachverdichtet werden? Wie können lokale Akteure mit Fokus auf die soziopolitische und stadträumliche Gesamt-Lage einbezogen werden? Können sich aus diesem Lernprozess produktive Modelle für andere Großsiedlungen in der Stadt ergeben?
    In Koop. mit Flussbad Berlin e.V.

    Spatial Commons (5) - Immer noch Hin und Weg vom Kiez [Seminar]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Ausgehend von der These, dass Nachbarschaft als physischer Raum und Nachbarschaft als immaterielles Beziehungsgefecht über die im Raum stattfindenden Handlungen der Nachbarn täglich von Neuem als sozialräumliches Gemeingut reproduziert wird, möchten wir das Konzept der Commons mit den Überlegungen zur Nachbarschaft überlagern.
    Hierfür sollen die Übergangsräume zwischen Strasse und Haus, Trottoir und Wohnung oder Garten und Park als nachbarschaftliche Schwellenräume jenseits von Öffentlich und Privat lesbar gemacht werden. Diese gemeinschaftlich genutzten Räume im Übergang zwischen Innen und Außen, in denen ge-, ver- und ausgehandelt, getauscht, geteilt, verweilt und erinnert wird, stehen unter zunehmendem Druck. Mittels teilnehmender Beobachtung und kartografischer Analyse sollen Möglichkeitsräume für eine gemeinschaftsbasierte Stadtraumproduktion im Kiez erkannt und eröffnet werden.
    Blockseminar Ende Juli mit vorbereitenden Terminen und selbständiger Recherche während des Semesters.

    In Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum Cuvrystr. 13 und Studierenden der ASH Berlin im Master Praxisforschung.

    Spatial Commons (6) - Wohnhaft im Verborgenen [Seminar]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Anhand der sogenannten Hostelwirtschaft um Geflüchtete und Wohnungslose in Berlin untersuchen wir in diesem Studio, wie unter Bedingungen der Wohnungsnot von formalen Vorgaben zur Wohnqualität abgewichen wird und wie diese Abweichungen sozial und räumlich organisiert sind.
    Ziel ist die Analyse der geltenden Codes und Konventionen der Hostelwirtschaft und der jeweils relevanten sozialen, rechtlichen, räumlichen, ökonomischen und alltagspraktischen Strukturen, in die sie eingebettet sind, sowie die Analyse der Verkettung dieser Bereiche.
    Für dieses Vorhaben beginnen wir mit einem intensiven Lektüreseminar, das der Erarbeitung einer gemeinsamen
    Forschungsperspektive dienen soll. Darauf folgt eine Kombination aus sozialwissenschaftlichen und kartografischen Methoden, um das synergetische Potenzial aus den zwei Forschungsrichtungen zu erproben. Als Ergebnis zielen wir auf eine sowohl sprachlich-textliche als auch visuell-graphische Erfassung der komplexen Beziehungsgefüge und ihrer räumlichen Strukturen in der Form schriftlicher Ausarbeitungen und eines Mapping-Triptychons, wobei die Studierenden sich je nach ihren Stärken unterschiedlichen Aufgaben widmen können.

    Wohnen in Berlin (8) - Die Zeitmaschine 2017 - 2037 - 2017 [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Berlin braucht Wohnraum. Nachverdichtung ist die aktuelle Prämisse der Stadtentwicklung. Darüber wird jedoch oft vergessen, dass die Planung von Heute nicht nur quantitative, sondern insbesondere auch qualitative Dynamiken reflektieren muss: Klimawandel, schwindende fossile Ressourcen, neue Lebens- und Arbeitsformen im Rahmen der Globalisierung und Digitalisierung, eine kulturell diversifizierte, zunehmend alternde Gesellschaft sowie eine sich abzeichnende wachsende sozioökonomische Schere.
    Deshalb wollen wir den Blick auf die Zukunft weiter aufspannen und die Frage stellen, was Nachbarschaften stark und auch in Zukunft resilient – das heißt lebenswert und offen für Veränderungen – macht. Gegenstand sind Berliner Großwohnsiedlungen, deren Bestandshalter und Bewohner*innen auf ein schnelleres und höheres Maß an Wandel reagieren müssen. Wir fragen: Welche Ressourcen stehen diesen heute zur Verfügung und welche können durch räumliche und infrastrukturelle Gestaltung in Zukunft erschlossen werden? In Zusammenarbeit mit der Professur für Urbane Resilienz und Digitalisierung werden wir anhand von szenario-basierter Planung Modelle zukünftiger urbaner Kooperation und Koexistenz entwerfen, bewerten und räumlich gestalten. Diese sollen als Grundlage einer Diskussion mit Bestandshaltern, Kommunen und Bewohner*innen dienen können.

    Die letzten Stunden von Berlin (1) - "Et au milieu, le vide" [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Die letzten Stunden von Berlin ist eine Reihe von Workshops, Studios, Seminaren und Events, die ab WS17/18 das städtebauliche Modell Berlins im Hinblick auf sein heutiges Wachstum hinterfragen soll. 1977 entwickelte der deutsche Architekt O.M. Ungers für das damals geteilte, schrumpfende Berlin das Konzept des Grünen Archipels: Städte in der Stadt. Wobei das Modell immer weniger zu einer vereinten, sich re-zentralisierenden und nun wachsenden Stadt zu passen scheint, versprach es die Möglichkeit einer radikalen Koexistenz / Co-Habitat zwischen Natur und gebauter Umwelt, Mensch und Baum, Tier und Neon, Stille und Beats. Diese hat Berlin seit Anfang der 90er Jahre tatsächlich charakterisiert. Wildnis (sozial & ökologisch) wurde zum wesentlichem Parameter einer emanzipierenden Stadt. Während unseres Entwurfsworkshop (Format: „Strassenarbeiten“, siehe WS11>16) wollen wir gerade diese Wildnis mitten in Berlin (vom Alexanderplatz zur Weberwiese, vom Volkspark Friedrichshain zum Berghain) in der Tiefe untersuchen. Ein Hin und Her zwischen Kartierung, Sammlung von Protoypen und Imagination von Zukunftsszenarien soll es erlauben, Hypothesen zu Berlin zu formulieren und andere, lang unsichtbare, Milieus ans Licht zu bringen.

    Spatial Commons (7.2) - Gemeingut Stadt Apparat [Seminar]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Wie Architekt*innen, Städtebauer*innen und andere Planende/Bauende mit der jeweils adressierten Öffentlichkeit bestmöglich dialogisch kommunizieren, ist eine wesentliche Frage. Welche Display- und sonstigen Darstellungsformen können ‚Laien‛ ermächtigen, nachhaltig Teilhabende in der Stadtentwicklung zu sein? Und lassen sich hierbei die nicht nur in Berlin virulenten Auseinandersetzungen um die „Stadt als Gemeingut“ und das daraus folgende „Recht auf Stadt“ gestalterisch einbinden?

    Das Seminar lädt ein, solchen Fragen und möglichen Antworten mittels einer 1:1 Intervention eine Bühne zu geben. Ab Mitte des Semesters wird per Blockveranstaltungen über den Entwurf eines Gemeingut-Stadt-Apparats nachgedacht, dieser in die Tat umgesetzt und sodann im Kontext des Lehrforschungsprojekts Institutionalizing Commons. Werkzeuge einer vergesellschafteten Stadtproduktion präsentiert sowie mit Vertreter*innen der Berliner Stadtentwicklungspolitik und -verwaltung diskutiert. Vorstellbar sind Apparat-Einsätze zudem bei ExperimentDays 18, urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundungen, Demonstrationen, Strassenfesten, Versammlungen… .

    Empfehlung: In Kombination mit Lehrforschungsprojekt Institutionalizing Commons und Seminar Jargon der Stadt 3 sowie UdK-Seminar Envisioning Urban Commons.

    Spatial Commons (7.1) - Institutionalizing the Commons Werkzeuge einer vergesellschafteten Stadtproduktion [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Städtebauliche Planungsinstrumente dienen Verwaltung und Politik nicht nur als rechtliche Rahmenwerke zur Steuerung von Stadtentwicklung, sondern sie sind auch die bindenden Medien verstetigter politischer Leitbilder. Für uns als Planer_innen bilden sie neben ökonomischen Rahmenbedingungen die Grundlage unserer alltäglichen Arbeit.
    Kooperative Stadtentwicklung, Nutzer_innen, bereits vorhandene Alltagspraktiken, informelle Aneignungen, aber auch die Zugänglichkeit und sozialen Bedarf im Sinne eines Rechts auf Stadt kommen in diesen Plänen nur selten vor.
    Ziel des Lehrforschungsstudio ist es, Strategien und Methoden zu entwickeln als Planer_innen wieder Einfluss auf diese Rahmenwerke zu nehmen. Es werden vorhandene planungsrechtliche Instrumente untersucht, sozialräumliche Berliner Prototypen identifiziert, stadtpolitische Forderungen zu Leitbildern synthetisiert und in planungsrechtliche Narrative und Regelwerke übersetzt.
    Der Zusammenhang zwischen räumlicher Ressource, Akteuren, Regeln und Erträgen soll im Sinne einer Stadt als Gemeingut in einen räumlichen, gestalterischen „Gemeinnutzplan – Berlin“ auf verschiedenen Maßstäben zusammengeführt werden.

    Berliner Flussarbeiten (2) - Mitte aus dem Ruder [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Die Werkstattreihe Straßenarbeiten/Flussarbeiten untersucht seit 2011 lineare Strukturen in Berlin und anderen europäischen Großstädten (London, Zürich). Dieses Semester erkunden wir den Spreeraum in Berlin Mitte. Hypothese: keine städtebauliche Situation ist zu verkrampft, dass sie sich nicht von Potenzialen durchfließen lässt; trotz aller Evidenzen bleibt Mitte ein geeigneter Raum für wilde Fantasien. Die Initiative „Flussbad Berlin“ sehen wir als mögliche Bresche. Kann die Transformation eines ungenutzten Spreekanals in einen sauberen Fluss / Bad mitten in der Stadt eine positive Kontamination der umliegenden (grauen) Bausubstanz initiieren? Eine definitive Rückkehr des Zweifelns, nach Jahren eindeutiger Einsätze? Im Spiel: Gemeingüter als Mulden Urbanität und sozialer Vielfalt, die Entstehung neuer Ökologien in der Stadt, die innere Kolonisierung und Sedimentation aller möglichen Baustrukturen – selbst Attrappen und tristen Monstern aus der 90er Jahren. Methodik: präzise/sensible Untersuchung, Dokumentation und Kartierung des Umfelds des künftigen Flussbads Mitte. Ziel: während des intensiven 5-wöchigen Workshops werden städtebauliche „Prototypen“ und Zukunftsszenarien entwickelt für eine wildere, unschärfere Mitte.
    In Koop. mit Flussbad Berlin e.V.

    Insel der Glückseligen - Güterbahnhof wird Quartier [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Im Kontext der wieder aktuellen Wohnungsfrage soll auf der ehemaligen Bahnfläche (15ha) inmitten von Grunewald, Wilmersdorfer Witwen, Messe, ZOB und infrastrukturellem Wirbel ein modellhaftes Quartier entworfen werden, vorbildlich für eine partizipative, ökologisch und ökonomisch gerechte Stadtentwicklung. 2013-2014 fand zu dem Gebiet ein Charrette-Verfahren statt, durchgeführt von engagierten PlanerInnen und ArchitektInnen, getragen von BürgerInneninitiative, Bezirkspolitik und -verwaltung. Der heutige Eigentümer plant die zukünftige Entwicklung des Geländes. Das Studio nimmt diese komplexe Interessenlage zwischen privaten, nachbarschaftlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen und deren Aktualität zum Anlass, alternative Lösungsvorschläge zu erarbeiten. In dieser Insel-Lage wird ein beispielhafter Stadtteil entworfen. Aufbauend auf Berliner Modellen des „Stadt selber machen“, der langen Geschichte des Berliner Siedlungsbaus und aktuellen Praktiken der Koproduktion leisten diese Entwürfe einen kritischen Beitrag zum aktuellen Diskurs. Kann Städtebau glücklich machen? Stichworte sind Autarkie, Autonomie, Gemeingut, Dichte, Vernetzung, Nachbarschaft, Identität und Stadtlandschaft.

    Wohnen in Berlin (5) - Mauerpark & Beyond [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Berlin is growing (again). 50.000 inhabitants each year since 2011, and the dynamic is expected to linger. Empty apartments won’t cover for the bump this time. New flats need to be provided. Quite many, actually. What typologies should be introduced? At what cost and for whom? At stake, the conditions that have made Berlin attractive for years: cheap rents, abundant space, socially and culturally diverse neighbourhoods… Less discussed is the question of Berlin’s urban model in the wake of a future construction wave. Will it remain this unique system of fragments as we know it, surrounded with green and open spaces?
    By looking at Mauerpark and its surroundings (including the Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark and the Brunnenviertel), we would like to explore all these dimensions at once. Here a conflict happens to oppose a private investor willing to build up the northern fringes of the park, to the tenants of “100% Mauerpark“. Is it possible to imagine alternative densification models that combine the benefits of quantity, diversity and the intensification of Berlin’s open spaces? To overturn the perspective of a city entirely in private hands through new cooperative housing prototypes? To go complex and hybrid, where current plans meet neither the specific character of Mauerpark nor its metropolitan dimension?

    Wohnen in Berlin (7) - X-Faktor [Studio]

    MA Entwürfe

    Teaching

    Auswahl an Entwürfen der MA Studierenden

    Wohnen in Berlin (7) - X-Faktor [Studio]

    BA Entwürfe

    Teaching

    Auswahl an Entwürfen der BA Studierenden

    Wohnen in Berlin (7) - X-Faktor [Studio]

    Studio

    Teaching

    „X Factor“ ist eine schlechte TV Show. Der Begriff bezeichnet aber auch die unbekannte Variable, die die Spezifität eines Körpers ausmacht (the very special thing of something). Bezogen auf den Berliner Stadt teil Kreuz(X-)berg verspricht er ein alternatives Modell für die Stadt: die sogenannte „Kreuzberger Mischung“ stellt neben der Verwebung aus Gewerbe und Wohnen auch eine Verflechtung von bottom-up und top-down Prozessen dar, die eine große Identifikation, aber auch Widerstandsfähigkeit hervor gebracht hat.
    Im Rahmen des Studios möchten wir für das Drago ner Areal (Hallesches Tor, knapp 5 ha, eine der letzten innerstädtischen Entwicklungsflächen Berlins) eine Art „Code“ entwickeln, der die künftige Entwicklung des Geländes prägt und radikal neue, co-produzierte, Modelle generiert. In Hamburg hat es die Planbude (www. planbude.de/st-pauli-code) geschafft, solch einen innovativen Prozess durchzuführen. Es geht uns: um die immanenten Geschichten und Praktiken eines Bezirks, einer Nachbarschaft, eines Kiezes als Aus gangpunkt des Entwerfens bzw. des Planens; um neue Wohnformen und Betriebssysteme im Kontext des heutigen Berliner Wachstums; um unsere sich immer mehr gentrifizierenden Innenstädte; um die sich dar aus ergebenden Konflikte, aber auch die sich daraus bildenden Utopien für Berlin und darüber hinaus.
    In Koop. mit der Initiative Stadt von Unten.

    Wohnen in Berlin (7) - X-Faktor [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    „X Factor“ ist eine schlechte TV Show. Der Begriff bezeichnet aber auch die unbekannte Variable, die die Spezifität eines Körpers ausmacht (the very special thing of something). Bezogen auf den Berliner Stadt teil Kreuz(X-)berg verspricht er ein alternatives Modell für die Stadt: die sogenannte „Kreuzberger Mischung“ stellt neben der Verwebung aus Gewerbe und Wohnen auch eine Verflechtung von bottom-up und top-down Prozessen dar, die eine große Identifikation, aber auch Widerstandsfähigkeit hervor gebracht hat.
    Im Rahmen des Studios möchten wir für das Drago ner Areal (Hallesches Tor, knapp 5 ha, eine der letzten innerstädtischen Entwicklungsflächen Berlins) eine Art „Code“ entwickeln, der die künftige Entwicklung des Geländes prägt und radikal neue, co-produzierte, Modelle generiert. In Hamburg hat es die Planbude (www. planbude.de/st-pauli-code) geschafft, solch einen innovativen Prozess durchzuführen. Es geht uns: um die immanenten Geschichten und Praktiken eines Bezirks, einer Nachbarschaft, eines Kiezes als Aus gangpunkt des Entwerfens bzw. des Planens; um neue Wohnformen und Betriebssysteme im Kontext des heutigen Berliner Wachstums; um unsere sich immer mehr gentrifizierenden Innenstädte; um die sich dar aus ergebenden Konflikte, aber auch die sich daraus bildenden Utopien für Berlin und darüber hinaus.
    In Koop. mit der Initiative Stadt von Unten.

     

     

    Berliner Strassenarbeiten (4) - Alles muss Raus [Studio]

    Final Presentation

    Teaching

    Ort der diesjährigen Straßenarbeiten war die Umgebung der Schlossstraße in Berlin-Steglitz. In dem räumlich sehr heterogenen, sozial jedoch recht homogenen Gebiet untersuchten die Studierenden in 15 Gruppen die Moden ihrer Quadranten, formulierten mithilfe eines Fashion-Statements eine kritische Haltung und entwickelten schlussendlich mögliche Trends für die Zukunft von Steglitz. In der am 16.11.2018 öffentlich abgehaltenen Jurysitzung wurden die Arbeiten der Studierenden gemeinsam mit unseren Gästen Britta Jürgens (deadline architects), Andrijana Ivanda (www.co-now.eu) und Anna Heilgemeir (CUD, Stadt von Unten) diskutiert und prämiert. In den im Anschluss zu einem großen Übersichtsmodell zusammengefügten Arbeiten zeigte sich dann die ganze Bandbreite möglicher Szenarien für die Zukunft des Südwestens Berlins.

     

    Jury:

    Britta Jürgens (deadline architects)

    Andrijana Ivanda (www.co-now.eu)

    Anna Heilgemeir (CUD, Stadt von Unten)

    Berliner Strassenarbeiten (4) - Alles muss Raus [Studio]

    Fashion Statement

    Teaching

    Eine Mode ist dem Duden zufolge „etwas, was dem gerade herrschenden, bevorzugten Geschmack, dem Zeitgeschmack entspricht; etwas, was einem zeitbedingten verbreiteten Interesse, Gefallen, Verhalten entspricht“ .

    Nachdem sich euch euer Quadrant anhand seiner Moden offenbart hat, sollt ihr jetzt eine klare Haltung zum Bestehenden formulieren. Bei eurem zweiten Besuch im Gebiet sollt ihr nun ein modisches Statement machen. Wie wollt ihr euch dem Bestehenden gegenüber positionieren – was wollt ihr dem Gebiet mitteilen?

    Schaut euch hierzu erneut die Arbeiten von Künstlerinnen wie Rebecca Horn, Oskar Schlemmer, Jana Sterbak, Johannes Paul Raether und anderen an.

    Stellt die modischen Regeln eures Quadranten in Frage und überlegt euch, wie ihr auf sie reagieren wollt. Was soll den Moden hinzugefügt werden? Wollt ihr deren Eigenschaften verstärken, zwischen ihnen vermitteln, sie brechen, kontrastieren, wollt ihr provozieren, zerstören, überhöhen, zusammenfügen usw.? Es ist euch überlassen, ob sich eure Haltung nur auf eine, oder aber mehrere eure bereits in Aufgabe 1 analysierten Moden bezieht. Wichtig ist, dass ihr eurem Quadranten mit eurer klaren Haltung in Form eines modischen Statements entgegentretet.

    News [Conference]

    Gemeingut Nachbarschaft. Forum zur Bedeutung von Gewerberäumen für urbane Nachbarschaften

    Teaching

    Zahlreiche Nachbarschaften in Berlin stehen unter Druck: die Folgen von Gentrifizierung und Finanzialisierung sind für Gewerbemieter*innen ebenso existenzbedrohend wie für Wohnungsmieter*innen.
    Nahversorgung, Geschäfte und Läden, lokale Dienstleistung und kleingewerbliche Betriebe, aber auch soziale Einrichtungen werden zunehmend verdrängt.
    In einem Atlas der Nachbarschaften im Wrangelkiez wurden Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens sichtbar gemacht. Auf dieser Basis wird in einer Werkstatt zur Reichenberger und Oranienstraße, Berlin Kreuzberg, ein Manifest zum Schutz von Gewerberäumen erarbeitet und am Abend vorgestellt.
    Inputs zu Aufwertungs- und Verdrängungsprozessen, Aushandlungsformaten und Verwaltungsmodellen geben Andrej Holm (HU Berlin), Lisa Marie Zander und Renée Tribble (Planbude Hamburg) sowie Meike Schalk (KTH Stockholm).
    Diese werden in einem offenen Forum mit Nachbarschaft, Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung diskutiert.

    Donnerstag, 15.11.2018 – 19h00 – 21h30

    Programm
    19h00 Begrüssung und Werkstattbericht
    19h30 Inputs und Reflektionen mit Andrej Holm und
 Lisa Marie Zander & Renée Tribble
    20h20 Manifest – Verlesung
    20h30 Keynote Meike Schalk
    21h00 offenes Forum

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Heinrich-Böll- Stiftungsverbundprojektes 2019 “Shared Spaces” in Kooperation zwischen

    +  Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
    +  NaGe: lokales Netzwerk von Nachbarschaften 
und Gewerbetreibenden Berlin
    +  CUD: Fachgebiet für Städtebau und 
Urbanisierung der TU Berlin

    Teilnehmende der vorbereitenden Werkstatt: Mieterrat NKZ, BOSS&U, Ora Nostra, GloReiche, Lause bleibt, Bizim Kiez, RAW Kulturensemble, Commons Abendschule im Prinzessinnengarten, Ratibor 14, Bürgergenossenschaft Südstern, Kotti Shop, Bilgisaray, QuartierHandwerk, ExRotaprint, NaGe-Netz, CLT-Berlin, Kiezanker 36, Kreuzberger Stadtteilausschuss, Stadtteilbüro Friedrichshain, AKS – Arbeits- und Koordinierungsstruktur für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung Friedrichshain-Kreuzberg, Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg (Daseinsvorsorge, Stadtplanung, Wirtschaftsförderung), IHK Berlin, TU Berlin, ASH Berlin.

    Konzeption und Durchführung: Nada Bretfeld (Netzwerkstelle Wrangelkiez), Anna Heilgemeir, Dagmar Pelger (CUD, TU Berlin)

    Mitarbeit und Inputs: Elisabeth Scholl-Yildiz (NaGe), Friedrich Lammert, Philip Schläger, Nija Linke, Mateusz Rej (CUD, TU Berlin)
    Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

    Spatial Commons (8) - Mapping das Haus der Kulturen der Welt - in der Welt [Conference]

    29. Nov-30. Nov. 2018 / Tagung « Mappings as Joint Spatial Display » SFB 1265 Re-Figuration von Räumen

    Teaching

    Was können Mapping und Kartie­rung zum Verständnis aktueller Raumproduktion beitragen? Wie können die Raum­ und Sozialwis­ senschaften zeichnerisch for­schen? An der Schnittstelle zwi­schen Soziologie, Architektur, Urban Design und Geografie diskutiert die Konferenz Methoden des Mappings als Werkzeug für die visuelle Artikulation heterogener Daten. Am ersten Tag im Rahmen eines Hands-On-Workshops mit Joost Grootens, Philippe Rekace­wicz und Dagmar Pelger wird die räumliche Vernetzung des HKW in unterschiedlichen Maßstäben un­tersucht – von der lokalen bis hin zur globalen Ebene. Am Abend stellt der Keynote des von Joost Grootens me­thodische Aspekte komplexer Mappings dar und nimmt die Er­gebnisse des Workshops in den Blick. Am zweiten Tag reflektieren eingeladenen Expertinnen aus den Raumwissenschaften über Ihre Praxis des Mappings (s. das Programm im Anhang).

    Bitte um Anmeldung unter: info@sfb1265.tu-berlin.de

    Spatial Commons (8) - Mapping das Haus der Kulturen der Welt - in der Welt [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Ziel des interdisziplinären Forschungsstudios ist es, die Positionierung der großen Kulturinstitution « Haus der Kulturen der Welt » und seiner Vermittlungsfunktion zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft kritisch zu untersuchen. Wie international/lokal, wie offen/exklusiv ist das HKW? Für diese raumwissenschaftliche und kulturpolitische Analyse möchten wir Mappingmethoden zwischen Soziologie und Architektur erproben und reflektieren. Die Frage nach der Integration von heterogenen Daten – qualitativ/quantitativ und visuell/textuell – steht zentral: Wie „vermessen“ wir das Raumsystem des HKW? Wie entwerfen wir ein „Joint Spatial Display“ der Rolle des HKW in der Welt?

    Zur Mapping-Tagung im November bereiten wir intensiv einen Hands-On Workshop vor. Joost Grooten (Grafik-Designer, Architekt), Milica Topalovic (ETH Zürich) und Philippe Rekacewicz (Kartograph Le Monde Diplomatique) sind hierzu eingeladen.

    Das Studio wird wissenschaftlich unterstützt von Séverine Marguin, Leiterin des Methodenlabs im Sonderforschungsbereich „Re-Figuration von Räumen“ der TU Berlin und ist eine Zusammenarbeit zwischen dem CUD und dem Fachgebiet Planungs- und Architektursoziologie.

    The Peripheral Dialogues

    Studio brief

    Teaching

    “Città diffusa“, “Zwischenstadt”, “Plankton City”…
    As the discourse on the urban periphery grows – its charms and mysteries being more and more discussed, examined, partially disclosed, Berlin remains a very specific case. In a city that through the Wall-division multiplied border situations as well as reinforced its already strong, historically developed centers, the housing question applied to the so-called “Außenstadt” requires specific and subtle answers – ones that are rooted in Berlin’s multilayered/multi-centered reality. Where does Berlin’s periphery start and where does it end? What specific features does it entail (i.e. textures, sporadic events, lifestyles etc.)? Is there anything to learn from other cities, regarding typologies and the overall performance?
    The urban design studio will examine models to comprehend and transform a wide range of peripheral urban situations in Berlin – from East to West, North to South, throughout lakes, forests, highways, single family homes, Großsiedlungen… Landscape will be a preferred lens to observe and a favored medium to operate. The building of controversies as well as prolonged on-site immersion will complement this wide investigation on still overlooked, but nonetheless decent, in their own way powerful, urban realities.

    In collaboration with “No Image” (D. Bauer, S. Weindauer, A-M. Yuste)

    Excursion to Paris during the first half of the semester.

    Berliner Strassenarbeiten (4) - Alles muss Raus [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Hier endet Berlin. Ein bisschen Bielefeld am Rande der Großstadt. Weniger dekadent als der Ku’damm, weniger hip als Mitte.
    Doch wo einst die Königsfamilie auf ihre Landsitze fuhr, flanieren heute täglich tausende Fashionvictims von Mall zu Mall. Auf der Suche nach den besten Angeboten schieben sich die Massen vorbei an architektonischen Highlights wie dem Titaniapalast, dem Bierpinsel und dem Steglitzer Kreisel. Und dann wird alles plötzlich ganz grün: Villa reiht sich an Villa dazwischen der Botanische Garten und die Freie Universität. Hier endet Berlin.
    Wir machen Schlussverkauf, alles muss raus. Doch zunächst wird der fünfwöchige Workshop aus der langjährigen Fachgebietsreihe ‚Straßenarbeiten’ eine akribische Inventur vornehmen, werden wir das Umfeld der Schlossstraße untersuchen, dokumentieren und kartographieren. Ziel ist daraufhin die Entwicklung neuer Kollektionen städtebaulicher ‚Prototypen’ als Modelle eines gerechten urbanen Lebens im Südwesten der Stadt. Wir werden die existierenden Regeln und Preissegmente hinterfragen, unsere Kundenkreise überdenken, die Regale mit ihren alten Moden und Modellen leeren und mit neuen Kollektionen füllen. Ihr macht das Ende von Berlin zu dessen Zukunft.

    Der projektintegrierte Entwurf Stadt (2.1) ist ein Angebot für Arch BA.

    TeilnehmerInnenzahl: 80

    Beware of Smart People! [Conference]

    Redefining the Smart City Paradigm towards Inclusive Urbanism

    Research

    The current debate about Smart Cities is strongly influenced by technological and application-oriented hard perspectives that predominantly materialize through the insertion of smart infrastructures into existing urban systems. Citizens (as individuals) and urban societies (as bodies) remain passive beneficiaries, end users or consumers.

    This smartification of urban management is contrasted by increasing demands made by civil society and urban social movements towards greater inclusion in decision-making: New urban actors acquire new agency through local knowledge, expertise, creativity, social networking skills and collaborative capabilities, or social entrepreneurship.

    The symposium addresses the conflictual reality in which Smart City approaches are currently unfolding. International scholars and practitioners will

    • Reflect on the “Smart City” as a contested paradigm;
    • Shift the discourse towards the notion of the urban as co-produced by many voices;
    • Attempt to redefine “Smart City” by putting ordinary citizens as “Smart People” at the core of the debate.

    The symposium is organized by
    TU Dialogue Platform Smart People & Urban Commoning

    Jörg Stollmann, Chair for Urban Design & Urbanization
    Sybille Frank, Chair for Urban and Regional Sociology
    Angela Million, Andreas Brück, Chair for Urban Design & Urban Development
    Philipp Misselwitz, Habitat Unit- Chair for International Urbanism and Design
    Johanna Schlaack, Center for Metropolitan Studies
    Carolin Schröder, Center for Technology and Society

    In coordination with the scientific workshop „Smartology as new urban utopia“ organized by Martina Löw, Gunter Weidenhaus and Martin Fuller, IfS, TU Berlin
    For free admission send an e-mail to: konrad.wolf@mailbox.tu-berlin.de

    Tiergarten Landscape of Transgression [Conference]

    Conference Program

    Research

    Tiergarten, Landscape of Transgression (This Obscure Object of Desire) – International Symposium, 4 July 2015, Haus der Kulturen der Welt

    The conference explores Tiergarten, Berlin’s oldest park, understood as a unique landscape of transgression. Tiergarten transgresses heritage, ecology, urbanism, and humanism, existing as a precious anomaly and a model for future environments in an ever expanding sea of urbanization. Tiergarten’s transgression can become a key to shift established ways to talk about the city.

    The conference aims to evaluate several aspects of urban space that question and expand the current discourse on sustainability, for instance unbridled plant growth and close proximity of species, the unmaintained, the incommensurable, the extraterritorial, the outlaw, the simultaneity of (contradicting) histories, to mention some. The conference is divided into four thematic sections: 1) Transgressing Heritage; 2) Transgressing Ecology; 3) Transgressing Urbanism; 4) Transgressing Humanism.

    9am Registration

    10am Opening:
    Introduction: Jörg Stollmann, Sandra Bartoli
    Keynote: Alessandra Ponte

    11.45am Transgressing Heritage:
    Toni Karge, Gunnar Klack, Luise Rellensmann

    1.15pm Transgressing Archive:
    Martin Conrads, Franziska Morlok and the students of UdK Institute for Transmedia Design

    2.30pm Transgressing Ecology:
    Karin Reisinger, Eva Simone Hayward, Fahim Amir

    4.30pm Transgressing Urbanism:
    Sandra Parvu + Piero Zanini, Michael Baers

    6.10pm Transgressing Humanism:
    Chris Wilbert, Stefano Mancuso

    Dialog Extrem

    Mieten und andere Missverständnisse

    Research

    40 ExpertInnen ° 40 Tische ° 40 Thesen ° 25 Minuten ° 5 Runden ° 200 Gespräche ° 8 Kanäle

    Initiativen und Vereine strengen derzeit den Volksentscheid zur “Neustrukturierung des Berliner Wohnungsmarktes“ an.
    Das Format DIALOG EXTREM nimmt dies als Anlass, um das Thema „Miete und andere Missverständnisse“ zu diskutieren.
    Wohnen in Berlin bezahlbar für Alle? Was braucht Berlin? Wohnungsbau, Kultur, Grün, Arbeit, oder gleich alles zusammen?

    Das Institut für alle Fragen und Antworten hat 40 Expertinnen und Experten aus Politik, Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft aufgefordert ihr Wissen für einen Abend auf dem Markt feil zu bieten.

    Diskutiert zum Beispiel mit:

    // Leonie Baumann über “die Risiken und Nebenwirkungen der Gentrifizierung in der Zukunft”
    // Katrin Rothe darüber “wie die Finanzkrise in ihr Wohnzimmer kam”
    // Dr. André Schlüter über “mehr Eigentum in Berlin”
    // Ralf Schönball über “die Ausweitung der Kampfzone in Berlin”
    // Katrin Lompscher über “die Rolle des Neubaus in der sozialen Wohnungsbaufrage”

    …und mit vielen weiteren ExpertInnen.

    Als Gäste habt ihr die Möglichkeit einen Quadratmeter Diskussionsfläche zu einem Grundpreis von 1 EUR anzumieten um 25 Minuten eins zu eins mit einer Expertin oder einem Experten ins Gespräch zu kommen.

    Aber Vorsicht! Die Tickets sind begrenzt.
    Jede halbe Stunde neue Platzvergabe.
    Nichts ist vor Spekulationen sicher!

    Für diejenigen ohne Ticket werden die Dialoge auf 8 Kanälen per Kopfhörer übertragen. Die Gespräche werden nach der Veranstaltung in einem Audio-Archiv online zur Verfügung gestellt.

    Vorlesung Grundlagen des Städtebaulichen Entwerfens [Lecture]

    Einführung

    Teaching

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und spezifische Gestalt der Stadt als Resultat dieser Prozesse interpretiert. Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen Choreografie, der Steuerung durch den Entwurf und Planung, und Co-Evolution, der selbst generierten, nicht geplanten Stadt. Ein besonderer thematischer Fokus wird auf Klima relevante Stadtentwicklung und Kooperation gelegt.

    Schlüsselbegriffe:
    Prozess, Gestalt, Morphologie, symbolische Form, Systemorganisation, Choreografie und Co-Evolution, Bottom-up und Top-Down, Akteur-Netzwerk Theorie, Kooperation, Energiewende, Smart Cities

    Orte:
    Addis Abeba, Berlin, Chengdu, London, Mexico City, New York, Paris, Priene, Suburbia, u.a.

    Spatial Commons (3) [Seminar]

    SC 3.2 One Map: Gemeingut “Leere”

    Teaching

    “Die Leere ist für die Metropole so unverzichtbar wie der brachliegende Acker für die Dreifelderwirtschaft” schreibt Philipp Oswalt in ‘Berlin-Stadt ohne Form’ und stellt damit die Frage nach dem Nährboden für städtische Raumproduktion. Wir möchten uns im Seminar dieser Frage mittels einer Kartierung der Leere in der Mitte Berlins annehmen. Vorbereitend wird während des Semesters in Spaziergängen, Interviews, durch Netzrecherche, anhand aktuellen und historischen Bildmaterials und Texten ein Logbuch erstellt sowie eine Haltung zu den Themen 1) Versammlung/Protest 2) Fest 3) Bewegung/Infrastruktur 4) Neighbourhood/ Heimat 5) Illegalität 6) Verwaltung/Pflege 7) Resilienz und Ökosystem eingenommen. Um die vielschichtigen Nutzungen, Bedürfnisse, Geschichts- und Bedeutungsebenen im vermeintlich leeren Raum zu identifizieren nutzen wir während des zweiwöchigen Sommercamps neben Kartierungstechniken auch verschiedene Beteiligungsformate, aufbauend auf den Überlegungen aus Entwurfstudio und Theorieseminar.

    Ziel ist es, den Raum der angeblichen Leere in ONE BIG MAP mit Erzählung zu füllen um mit den NutzerInnen, Passanten und Nachbarn, dem Senat, den Initiativen und Planerinnen in Kontakt zu treten und zu fragen: ist die Mitte wirklich leer?

    Teilnehmerzahl: 18
    Arch M WP (6) ST1.01

     

    Spatial Commons (3) [Seminar]

    SC 3.1 Berliner Beteiligung – Eine kurze geschichte des Scheiterns

    Teaching

    „Alte Mitte, Neue Liebe“ – unter diesem vielsagenden Namen wird ab 18. April das Beteiligungsverfahren um die Neugestaltung des Gebiets der alten Festung Berlin gestartet. Der Alexanderplatz, das Forum vor dem Roten Rathaus und deren direkte Umgebung sind seit dem Fall der Mauer Ort vielfältiger Pläne, Visionen und Konflikte.

    Anhand des konkreten Casus werden wir diskutieren, wie die Stadt verhandelt wird. Was bedeutet überhaupt Beteiligung? Was ist die dahinter liegende Motivation? Was ist ihr Ziel? Wer nimmt teil? In welchen Rollen und Machtverhältnissen? Wie ist das Verfahren in Planung und Verwaltung eingebunden? Welche Probleme hat die Planung mit Beteiligung, welche Vorteile? Was sind konkrete Ergebnisse, soweit es diese gibt?

    Es gibt drei Blöcke: Das Verfahren in Berlin. Vergleichende Best-case studies. Ansätze für Alternativen. Ziel ist es, anhand der Recherche von Referenzprojekten im In- und Ausland fundierte und konstruktive Kritik am Beteiligungsverfahren zu üben und Empfehlungen für ein angepasstes Verfahren zu formulieren.

    Das Seminar findet nach Absprache voraussichtlich zweiwöchentlich statt, die Bearbeitung erfolgt teilweise in Team-, teilweise in Einzelarbeit.

    Teilnehmerzahl: 12
    Arch M WP(6) ST1.01, Arch M WP HA(6) ST1.02, MA UD P 2
    Anmeldung via Listen im Sekretariat

     

    Fiktion Mitte [Studio]

    Open Studio

    Teaching

    20 Jahre sind seit der legendären, die Stadt in zwei verfeindete Architektenlager teilenden, ARCH+ 122 von Berlin nach Neuteutonia vergangen. Nach der Wiedervereinigung hat die Mischung aus sozialistischer Moderne und kaptialistischer Warenkultur dem ehemaligen Zentrum Ost-Berlins ein kosmopolitisches Flair verliehen. Heute stehen wir vor einem Panoptikum des Grauens: die verstümmelte Stadtkrone des Kollhoff Masterplans, das verlorene Fragment des Elefantenhockers Saturn und der versteinerte Kaufhof als Mahnmal einer Moderne, welcher der Blick des Medusa den Geist ausgehaucht hat. Sie sind Zeichen eines schleichenden Auflösens der Geschichte in einer selbstvergessenen Gegenwart. Befremdend sind auch die Plädoyers, Berlin nun eine Mitte geben zu müssen. Aus Anlass des aktuellen Planungsverfahrens >Alte Mitte – Neue Liebe< zu Alexanderplatz und Rathausforum bei denen die Diskussion zwischen den Extremen des Leerhaltens (Konservierung des Status Quo) und des Vollbauens (Konstruktion einer bürgerlichen Mitte) schwankt, fragen wir uns: welche aktuelle und zukünftige Bedeutung haben beide Plätze als Teil des Ost-Zentrums der Stadt?

    Vor dem Hintergrund der aktuellen Wachstumsdynamik Berlins, der Aufgabe großer Teile des Kollhoff Masterplans (1. Preis 1993) und der Aufteilung der „Berliner Mitte“ in mehrere Planungsgebiete, liest sich der Auslobungstext für den Ideenwettbewerb Alexanderplatz von 1993 überraschend aktuell und relevant. Mit dem leicht aktualisierten Auslobungstext von 1993 als Recherche- und Entwurfsauftrag des Studios, wollen wir untersuchen wie sich die für den Alexanderplatz, Rathausforum und ihr Umfeld charakteristischen fließenden Freiräume bewahren und gleichzeitig städtebaulich verdichten lassen.

    „Anlass des Wettbewerbs sind die umfangreichen Entwicklungs- und Flächenpotentiale am und im Umfeld des Alexanderplatzes (und Rathausforum). Der Alexanderplatz soll – neben den Bereichen Breitscheidplatz, Dorotheen und Friedrichstadt – als bestehender Zentrumskern mit Gebäuden des Einzelhandels und des Wohnens verdichtet und städtebaulich gefaßt werden. Im Schnittpunkt wichtiger Verkehrsadern und als kommerzieller Brennpunkt von vier Stadtteilen, und zwar dem alten Berlin mit seinem ehemaligen Marienviertel, der Spandauer Vorstadt des Bezirkes Prenzlauer Berg und der ehemaligen Stralauer Vorstadt, soll der Alexanderplatz (einschl. des Rathausforum) weiterentwickelt bzw. neugestaltet werden. […]

    Welche Stadtidee ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Struktur, der gesamtstädtischen Bedeutung des Ortes, der privaten Investitionsabsichten, der Funktion des Ortes als Verkehrsknotenpunkt sowie angesichts der denkmalwerten Anlagen und der freiraumplanerischen Anforderungen tragfähig? […]“ (1)

    Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen und Geschlechterforschung, Prof. Sabine Hark, begleitet die PiV.

    Tiergarten Landscape of Transgression [Conference]

    Call for Papers

    Research

    Tiergarten Landscape of Transgression (This Obscure Object of Desire) – International Symposium, 4 July 2015 in Haus der Kulturen der Welt, Berlin

    CUD Chair for Urban Design and Urbanization, TU Berlin
    Professor Jörg Stollmann
    Research Associate Sandra Bartoli

    Concept and Organization: Sandra Bartoli

    We invite interested individuals from architecture, landscape architecture, art, urbanism, cultural studies, geography, ecology as well as related disciplines to send a 250 word abstract for a conference paper and a short biography to Sandra Bartoli (sandra.bartoli(at)tu-berlin.de) by 20 March 2015. The proposals will be subjected to an advisory board peer review.

    The conference is organized by the Chair of Urban Design and Urbanization, Institute of Architecture TU Berlin, in cooperation with Haus der Kulturen der Welt. Depending on funding, grants for travel and accommodation will be made available.

    Submission of proposals: 20 March 2015
    Communication of reviewed proposals / Invitation: 16 April 2015
    Submission of conference papers: 26 June 2015
    Conference: 4 July 2015

    Abstract
    “If future norms of society will be dominated by the mantra of sustainability, convenience and security as opposed to liberté, egalité, fraternité, the question is where remains the space for the creative process of transgression” asked Rem Koolhaas during the opening of the Architecture Biennale in Venice in June 2014.

    Koolhaas’ question is a call to reconsider anew the urban realm and it is adopted here as a general thematic framework to view and explore Berlin’s oldest park understood as a unique and idiosyncratic landscape of transgression. Tiergarten transgresses heritage, ecology, urbanism, and humanism, existing as a precious anomaly, a rogue model challenging questions for future environments in an ever expanding sea of urbanization. This transgression can become a key for a shift in established discourses about the city.

    Proposals of conference papers can be about Tiergarten itself in order to explore a place that goes beyond the historical, ecological, cultural and human paradigms, or can take Tiergarten as a departing point for a new discourse about spaces of transgression in the urban realm. The conference aims to evaluate several aspects of urban spaces that question and expand the current discourse on sustainability, for instance unbridled plant growth and close proximity of species, the unmaintained, the incommensurable, the extraterritorial, the outlaw, the simultaneity of (contradicting) histories, to mention some.

    The conference is divided into four thematic sections: 1) Transgressing Heritage; 2) Transgressing Ecology; 3) Transgressing Urbanism; 4) Transgressing Humanism

    For more information please download the Call for Papers

     

    Conferences, Lectures [Studio]

    Projekt x-Berg – Kollektive Perspektiven

    Research

    Im Seminar ‘Die Allmende als Urbane Typologie: The Future Commons 2040 Berlin Kreuzberg‘ entstanden sechs spekulative Kartierungen von Plätzen und Freiräumen in Kreuzberg, an denen gegenwärtig vorkommende sowie zukünftig denkbare Formen urbaner Allmenden aufgezeigt werden.

    Im Seminar ‘Selbstverwaltet Kommunal‘ wurden in Kooperation mit dem Bündnis Stadt von Unten bestehende selbstverwaltete und kommunale Modellprojekte untersucht:
    Vom Besetzten Haus, bis hin zu Projekten großmaßstäblicher kommunaler Daseinsvorsorge wurden Wohn- und Arbeitsprojekte, sowie Beteiligungsprozesse auf ihre Finanzierung, ihre Organisations- und Entscheidungsstrukturen, gesellschaftspolitischen und sozialen Hintergründe und ihre Entwicklungsprozesse hin untersucht und für Dritte als Möglichkeitsräume für eine nutzerInnenorientierte und soziale Stadtentwicklung nachvollziehbar gemacht.

    Im Entwurfstudio ‘Dragoner Areal (Wohnen in Berlin 4)‘ entstanden auf Grundlage zweier Szenarios, entwickelt mit selbstorganisierten Initiativen, vier Entwurfsprojekte, die sowohl die Bedeutung des Areals für eine nachhaltige Stadtentwicklung als auch die Potentiale von kollektiven Modellprojekten untersuchen. Jedes Projekt gleicht die Anforderung einer hohen Nutzungsdichte mit den Vorgaben von Bezirk und Senatsverwaltung ab.

    Programm

    12h30     Präsentationen ‘The Future Commons 2040 Berlin Kreuzberg’
    14h00     Diskussion
    15h00     Vorstellung der Recherchen des Projektlabors ‘Selbstverwaltet Kommunal’
    16h30     Diskussion
    18h00     Vorstellung ‘Dragoner Areal’ und feierliche Ausstellungseröffnung ‘Projekt x-Berg – Kollektive Perspektiven’

    News

    Tutor*in gesucht

    Teaching

    Wir suchen zum 01. April 2015 eine motivierte Unterstützung für unser Fachgebiet. Wichtig ist uns, dass du Interesse an Lehre und Forschung hast, gerne im Team arbeitest und begeisterungsfähig bist.
    Zu deinen Aufgaben gehört die Mitbetreuung von Studierenden und die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen, die Konzeption und Gestaltung von Arbeitsvorlagen und Semesterdokumentationen, die Betreuung der Fachgebietswebsite und Archivierung.

    Sonstige Voraussetzungen:
    Abschluss des 3. Fachsemesters
    InDesign, Illustrator, Photoshop, CAD-Software
    gute Englischkenntnisse

    Arbeitszeit: 41 Stunden/Monat.
    Die Stelle ist befristet auf zwei Jahre.

    Bei Interesse sende dein Motivationsschreiben, Lebenslauf und Arbeitsprobe bis zum 17. Februar 2015 digital an:
    jessica.luettke(at)tu-berlin.de

    und analog an:
    Chair for Urban Design and Urbanization
    Sekretariat A30, Raum A810
    Institut für Architektur
    Straße des 17. Juni 152
    10623 Berlin

    Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich am 26. Februar 2015 stattfinden.

    Wohnen in Berlin (4) - Dragoner Areal [Studio]

    Endpräsentation

    Teaching

    Berlin wächst seit 2011 um 50.000 Einwohner pro Jahr, Prognosen gehen von einem kontinuierlichen Trend aus. Mittlerweile liegt der Wohnungsleerstand auf einem historischen Tief von 2%. Die Berliner Planungsämter werden von der demographischen Welle buchstäblich überrollt, auch da die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ihre Planungsabteilungen in der Berliner Haushaltskrise abgebaut haben. Unterdessen äußerten Berliner Wähler*innen 2014 mit dem Volksentscheid zur 100-prozentigen Bewahrung des Tempelhofer Feldes ihre Kritik an Entwickler betriebenen Großprojekten. 

    Auf dem Gelände der ehemaligen Garde-Dragoner Kaserne in Kreuzberg wird aktuell in großem Maßstab Wohnungsbau möglich. Die durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Anfang 2014 erneut zum Kauf angebotene Fläche ist mit 5 ha die zweitgrößte verbliebene innerstädtische Liegenschaft nach dem Tempelhofer Feld. Als Einschluss innerhalb des größten Kreuzberger Block entzieht sich das ‘unsichtbare’ Areal der alltäglichen Wahrnehmung. Jenseits des vielfrequentierten Mehringdamm, von allen Seiten durch teilweise denkmalgeschützten Bestand umgeben, findet sich eine kleingewerblich genutzte, introvertierte Welt.

    Mit Anlass der geplanten Veräußerung der Fläche nach Höchstgebot haben sich zwei Initiativen gegründet, die sich unter anderem für ein Konzeptvergabeverfahren, eine Bewohner gesteuerte Entwicklung und niedrigpreisige Mietkonzepte einsetzen. Da der Bund gegen die Interessen des Berliner Senats und Bezirks Kreuzberg an der Vergabepolitik nach Höchstgebot festhält, findet sich die Berliner Politik in einer schwierigen Lage. Diese spiegelt sich in den von Senat und Bezirk herausgegebenen städtebaulichen Leitlinien zur Entwicklung des Geländes. Im Kontext des Höchstbieterverfahrens beschreiben sie ein Phantom-Projekt: es wird zugleich die Einhaltung von Ensemblewirkung und Denkmalschutz gefordert, eine Hochhausentwicklung versagt und, für eine sozial ausgewogene Bevölkerungsstruktur, 33% geförderter Wohnungsbau festgeschrieben.

    Das Potential der Initiativen-Projekte wird vor dem Hintergrund der Berliner Nachwende Entwicklungspraxis deutlich. Während die Masse großmaßstäblicher Wohnungsbauprojekte durch kommerzielle Developer geplant wurde, sind integrative und innovative (jedoch meist kleinmaßstäbliche) Projekte, vor allem in kollektiver Organisation entstanden. Die Vorschläge der Initiativen beschreiben das vielversprechende Experiment alternative Entwicklungspraxen mit all ihren Qualitäten hoch zu skalieren.

    Anhand der Angebote der Initiativen, Ausgang für Entwurfsszenarien des Studios, werden wir untersuchen wie sich eine verdichtete Bebauung mit den Vorgaben des Bezirks verträgt.

    Kreuzberg - Leben macht Stadt [Studio]

    Final Review

    Teaching

    During the Winter Semester 2014-2015 the introductory Master of Urban Design Studio at TU Berlin investigated the potential of user-driven, participatory development models for the Kreuzberg district between the river Spree and Tempelhofer Feld ± an area with a diverse culture, high transformative dynamics and a conflict-ridden history. The class of about 40 international students was asked to consider the city as complex organism and territories of contestation in order to take a stand on the role urban professionals play ± mediating between conflicting interests, fostering co-existence, co-production and a process-oriented urbanism to render these dynamics productive. Our goal: the city as a common good.

    Seven exemplary projects were developed, unfolding a range of possible local development scenarios. Each group worked at the interface between past, present and future.

    The present: The actual state; Kreuzberg as we observe it, occupy and use the district today, how it shapes our daily lives; spaces, networks, relationships, processes, program and use. The past: The history of Kreuzberg and its inhabitants, their experiences and personal narratives, the inscriptions and traces left from past planning paradigms. The future: The projects, plans, desires, visions, imaginations, ambitions, interests, possibilities, opportunities, conflicts and threats; short, medium and long term.

    Each scenario offers specific answers to the generic questions: Whom do we plan for / with? What is negotiable? How can specific projects contribute to build resilient mixed neighbourhoods? How can we include political, legal, economic, and participatory parameters with traditional architectural and urban design skills? What is good neighbourhood development and what is important in order to achieve it? In responding to this, the studio provides an input to the discussion on the diversified society of the 21st century and its varying living, working and housing forms and their relation to the city’s commons.

    News

    Liang Qiao gewinnt den wa award Studentischer Nachwuchspreis 2014

    Teaching

    Wir freuen uns mitteilen zu können, dass Liang Qiao mit ihrer Masterarbeit zu den Preisträgern des wa awards gehört. Der Nachwuchspreis, der von der Zeitschrift wettbewerbe aktuell verliehen wird, hat die Verdichtung im urbanen Raum zum Thema. Aufgabe war die Planung eines  Projektes, das einen Beitrag zur Aufwertung der Bestandsumgebung und zur Verbesserung der urbanen Lebensqualität leisten soll.

    Herzlichen Glückwunsch!

     

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Re-negotiating top-down and bottom-up?

    Teaching

    6. Termin der Veranstaltungsreihe “Smart People & Urban Commoning”

    Learning from smart informality to approach global urbanization challenges. Roundtable with experts from Brazil, India, Tanzania and Germany (in englischer Sprache)

    öffentliche Veranstaltung

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Wer stiftet Stadt? Organisationsformen des Urban Commoning

    Teaching

    5. Termin der Veranstaltungsreihe “Smart People & Urban Commoning”

    Prof. Elke Krasny (Akademie der bildenden Künste Wien / Kuratorin, Stadtforscherin)
    Frauke Burgdorff (Montag Stiftung Urbane Räume / Raumplanerin)

    öffentliche Veranstaltung

    Conferences, Lectures [Lecture]

    Study, Act – Think! Publishing Architecture from within Academia

    Research

    Nina Gribat, Universität Stuttgart & Philipp Misselwitz,  TU Berlin: “Publications, Pamphlets and Protest Campaigns: Radical Discourse Production at German Architecture Faculties 1965-1975”
    Jack Self, AA London: “Fulcrum: 100 Thematic Broadsheet Publications on Architecture, Economy and Society 2011-2014.
    Jörg Gleiter, TU Berlin: “Cloud-Cocoo-Land: an International Multi-lingual Online Journal on Architecture Theory.”
    Ilka & Andreas Ruby, Ruby Press: “Building Brazil et al.: Publishing as an Integral Act of Teaching”
    Moderators: Christophe Barlieb, Jörg Stollmann

    In cooperation with Pro-qm and Books People Places.

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Smart People und Mobilität

    Teaching

    4. Termin der Veranstaltungsreihe “Smart People & Urban Commoning”

    Prof. Dr. Andreas Knie (WZB, InnoZ / Soziologie)
    Prof. Dr. Dirk Heinrichs (TU Berlin, ISR, Urbane Mobilität / Stadtplaner)

    öffentliche Veranstaltung

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Soziale Bewegungen und subversive Stadtplanung

    Teaching

    3. Termin der Veranstaltungsreihe “Smart People & Urban Commoning”

    Prof. Dr.-Ing. Bernd Streich (TU Kaiserslautern / Stadtplaner)
    Dr. Andrej Holm (HU Berlin / Soziologe)

    öffentliche Veranstaltung

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Exklusives Wissen – Inklusive Smartness

    Teaching

    2. Termin der Veranstaltungsreihe “Smart People & Urban Commoning”

    Prof. Dr. Sabine Hark (TU Berlin, ZIFG / Soziologin)
    Maximilian Heimstädt (Open Knowledge Foundation, Organisationstheoretiker)

    öffentliche Veranstaltung

    Berliner Strassenarbeiten (3) - Die Berliner Mauer 2 [Studio]

    Final Review

    Teaching

    Die Werkstattreihe Straßenarbeiten untersucht lineare städtische Großstrukturen. Im Rahmen der intensiven 5-wöchigen Werkstatt erkunden wir dieses Semester weiter die Berliner Mauer. Während mit der Wiedervereinigung zunächst die Maxime eines städtebaulichen “Zusammenwachsens” verfolgt wurde, ist die Berliner Mauer heute – auch vor dem Hintergrund ihrer touristischen Attraktivität – ein Element der städtischen Morphologie, dessen sichtbare wie weniger sichtbare Spuren gepflegt und gestaltet werden.

    Während des fünfwöchigen Workshops haben die Studierenden den Mauerstreifen und seine Umgebung in fünfzehn Quadranten detailliert untersucht, kartografiert und nachfolgend städtebauliche ’Prototypen’ als Modelle eines heterogenen, ruralen wie urbanen Lebens entwickelt.

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Rationalitäten smarter Technologien und Vorstellungen von Gesellschaft

    Teaching

    1. Termin der Veranstaltungsreihe “Smart People & Urban Commoning”

    Konrad Becker (World-Information Institute / Künstler)
    Martin Schwegmann (MitOst / Archotekt, Städtebauer, Tischler)

    öffentliche Veranstaltung

    News

    Die U-Rangerie gewinnt den Jurypreis des Orange Social Design Awards

    Teaching

    Mit der U-Rangerie gewinnen Malte Heinze, Paul Künzel, Stefan Liczkowski, Sara Lusic-Alavanja, Sarah Pfeifer, Johanna Streicher, Salomé Wackernagel den Jurypreis des Orange Social Design Awards! Das im Rahmen der Akademie einer Neuen Gropiusstadt erdachte Projekt nutzt die warme Luft aus den U-Bahn-Schächten um eine saisonale Erweiterung des öffentlichen Grünraums der Gropiusstadt zu schaffen.

    Wir gratulieren!

    Wohnen in Berlin (4) - Dragoner Areal [Studio]

    Open Studio

    Teaching

    Berlin wächst seit 2011 um 50.000 Einwohner pro Jahr, Prognosen gehen von einem kontinuierlichen Trend aus. Mittlerweile liegt der Wohnungsleerstand auf einem historischen Tief von 2%. Die Berliner Planungsämter werden von der demographischen Welle buchstäblich überrollt, auch da die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ihre Planungsabteilungen in der Berliner Haushaltskrise abgebaut haben. Unterdessen äußerten Berliner Wähler*innen 2014 mit dem Volksentscheid zur 100-prozentigen Bewahrung des Tempelhofer Feldes ihre Kritik an Entwickler betriebenen Großprojekten. 

    Auf dem Gelände der ehemaligen Garde-Dragoner Kaserne in Kreuzberg wird aktuell in großem Maßstab Wohnungsbau möglich. Die durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Anfang 2014 erneut zum Kauf angebotene Fläche ist mit 5 ha die zweitgrößte verbliebene innerstädtische Liegenschaft nach dem Tempelhofer Feld. Als Einschluss innerhalb des größten Kreuzberger Block entzieht sich das ‘unsichtbare’ Areal der alltäglichen Wahrnehmung. Jenseits des vielfrequentierten Mehringdamm, von allen Seiten durch teilweise denkmalgeschützten Bestand umgeben, findet sich eine kleingewerblich genutzte, introvertierte Welt.

    Mit Anlass der geplanten Veräußerung der Fläche nach Höchstgebot haben sich zwei Initiativen(1) gegründet, die sich unter anderem für ein Konzeptvergabeverfahren, eine Bewohner gesteuerte Entwicklung und niedrigpreisige Mietkonzepte einsetzen. Da der Bund gegen die Interessen des Berliner Senats und Bezirks Kreuzberg an der Vergabepolitik nach Höchstgebot festhält, findet sich die Berliner Politik in einer schwierigen Lage. Diese spiegelt sich in den von Senat und Bezirk herausgegebenen städtebaulichen Leitlinien zur Entwicklung des Geländes. Im Kontext des Höchstbieterverfahrens beschreiben sie ein Phantom-Projekt: es wird zugleich die Einhaltung von Ensemblewirkung und Denkmalschutz gefordert, eine Hochhausentwicklung versagt und, für eine sozial ausgewogene Bevölkerungsstruktur, 33% geförderter Wohnungsbau festgeschrieben.

    Das Potential der Initiativen-Projekte wird vor dem Hintergrund der Berliner Nachwende Entwicklungspraxis deutlich. Während die Masse großmaßstäblicher Wohnungsbauprojekte durch kommerzielle Developer geplant wurde, sind integrative und innovative (jedoch meist kleinmaßstäbliche) Projekte, vor allem in kollektiver Organisation entstanden. Die Vorschläge der Initiativen beschreiben das vielversprechende Experiment alternative Entwicklungspraxen mit all ihren Qualitäten hoch zu skalieren.

    Anhand der Angebote der Initiativen, Ausgang für Entwurfsszenarien des Studios, werden wir untersuchen wie sich eine verdichtete Bebauung mit den Vorgaben des Bezirks verträgt.

    Spatial Commons (2.1) - Die Allmende als urbane Typologie [Seminar]

    Die Allmende als urbane Typologie

    Teaching

    Ausgehend vom mittelalterlichen Begriff der Allmende – heute noch in Gebrauch als Bezeichnung für gemeinschaftliches Eigentum an Boden – werden im Seminar verschiedene Formen historischer Allmende untersucht und mit zeitgenössischen Formen urbaner ‚Allmende‘ im Stadt-Land-Kontinuum Berlins verglichen und kartogrIm Recherche-Seminar werden Methoden der Archivarbeit mit Spaziergangstechniken und Onlinedatensammlung überlagert. Eine Auswahl der zahlreichen Parkanlagen, Brachen oder wartenden Areale im porösen Berliner Stadt-Land-Kontinuum sollen akribisch anhand einer Legende der Urban Commons, die wir gemeinsam erarbeiten, kartiert und für ein zukünftiges Berlin weitergedacht werden. Ziel ist es, die Potentiale einer räumlich fokussiertvon Gemeingut als Werkzeuge zur Produktion von Stadtraum herauszustellen und anwendbar zu machen. Das Seminar verteilt sich auf vier Tage im Semester, die jeweils intensiv vor- und nachbearbeitet werden, individuell oder in Teamarbeit.

    Smart People & Urban Commoning

    Einführung

    Teaching

    Einführung für Studierende mit Francesca Ferguson (Urban Drift Projects / Kuratorin)
    – nicht öffentlich

    Berliner Strassenarbeiten (3) - Die Berliner Mauer 2 [Lecture]

    The New Deathstrip – Lecture by Oliver Miller and Ian Warner

    Teaching

    “Authenticity and artifice, remembrance and concealment, hyperbole and banality: twenty years after German reunifi­cation, the piece of land once defined by the Berlin Wall’s notorious Death Strip is a landscape of paradoxes. Once the front­line of the Cold War, now a super­charged historical signifier, the Strip is facing up to a perplexing semiotic challenge: normality.”  In 2010 Oliver Miller, Ian Warner and Dan Schwaag of Slab Magazine began a journey with the mission to discover and critically examine the transformation of the entire Death Strip. The outcome of their research is a flamboyant book entitled “The New Death Strip”, a bestseller of the Disko series (akademie c/o Architektur und Stadtforschung AdbK Nürnberg, Hrsg. Arno Brandlhuber und Silvan Linden). Oliver Miller and Ian Warner will talk about their research and introduce us to their unique heuristic approach.

    Oliver Miller comes from San Francisco California, holds architecture degrees from University of Virginia and Princeton. After undergraduate studies, moved to San Francisco, worked for Interim Office of Architecture. First came to Germany in 1998 with art team TABI from his home town Santa Fe, NM. Masters thesis entitled Recreating Recreation addressed urban blight in Trenton, New Jersey. Concepts from this project further developed with founding of Dr. Pong, a popular table tennis bar in Berlin that he continues to own and run.

    Ian Warner is from England and holds a BA in Communication Design, University of Portsmouth, UK. Stalked Potsdamer Platz for the first time in 1994: the start of an enduring engagement with all things urban. BA thesis on Berlin as modern myth; associated project work explored the history and post-reunification development of Potsdamer Platz as an interactive presentation. Emigrated to Berlin 1996, worked as a freelance graphic designer for Grappa Blotto, MetaDesign and others. From 2000 to 2013 he was partner at Blotto Design. He is founding member and partner of State. Ian is furthermore founder of Slab Magazine together with Oliver Miller.

    Kreuzberg - Leben macht Stadt [Studio]

    Open Studio

    Teaching

    Das Urban Design Studio untersucht aktuelle Themen der nutzergetragenen Quartiersentwicklung im westlichen Kreuzberg zwischen Spree und Flughafen Tempelhof – einem Gebiet mit vielseitiger Kultur, hoher transformativer Dynamik, und keicher Geschichte. Es greift dabei auf Kernkompetenzen der beiden Fachgebiete International Urbanism and Design / Urban Design and Urbanisation zurück und führt die Untersuchungen zu bezahlbarem Wohnen in Berlin weiter, welche das letztere nunmehr im dritten Jahr fortführt.

    Ausgehend von stadträumlichen Untersuchungen, der Dokumentation von bisheriger Praxis und Akteursanalysen, werden Planungskriterien für mehrere Testfelder wie z.B. das Dragoner Areal am Mehringdamm entwickelt. Die resultierenden städtebaulichen Szenarien werden anschließend im Hinblick auf die Berliner Liegenschaftspolitik, Planungsverfahren, Finanzierungskonzepte, etc. untersucht.Das Studio arbeitet somit an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und hebt die Bedeutung von politischen, juristischen, ökonomischen und partizipativen Parametern für die Entwicklung von innovativen und nutzungsgemischten Quartieren hervor. Nicht zuletzt geht es in diesem Studio auch um die Gestaltung vom Räumen für die im 21. Jahrhundert diverer werdenden Lebens-, Arbeits- und Wohnformen und der Gestaltung der Zukunft der Berliner Gemeingüter.

    Spatial Commons (2.1) - Die Allmende als urbane Typologie [Seminar]

    Selbstverwaltet Kommunal

    Teaching

    Selbstverwaltetete und eigeninitiierte Wohn- und Arbeitsprojekte mit experimentellen Programmen und langfristiger Sicherheit für die BewohnerInnen sind oft Vorzeigemodelle für eine positive Stadtentwicklung. In ihrer Größe und Struktur sind sie aber nicht in der Lage, die stetig steigenden Probleme von Verdrängung und sozialer Benachteiligung zu lösen – das kann nur unter Mitwirken der öffentlichen Hand geschehen.

    In Zusammenarbeit mit dem zivilgesellschaftlichen Bündnis Stadt von Unten (www.stadtvonunten.de) werden in einem interdisziplinären Projektlabor bestehende kommunale und selbstverwaltete Projekte strukturell auf Lösungsansätze für sozial nachhaltige Nachbarschaften und für Stadt als Gemeineigentum untersucht. Hierbei sollen Modelle der städtischen Raumverteilung in Berlin entwickelt werden. Begleitet wird das Seminar vom Wissenschaftsladen Kubus (Kooperations- und Beratungsstelle für Umweltfragen), der Teil der Zentraleinrichtung für Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) ist. Im Rahmen des Seminars wird kubus Organisationstechniken und Methodik für die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen entwickeln und vermitteln (Service Learning/Civil Learning).
    In Kooperation mit dem Seminar „Spatial Commons 2 – Die Allmende als Urbane Typologie“ und dem Entwurfsstudio „Kreuzberg bezahlbar für Alle!“.

    Berliner Strassenarbeiten (3) - Die Berliner Mauer 2 [Lecture/Studio]

    Erster Termin

    Teaching

    Die Werkstattreihe Straßenarbeiten untersucht lineare städtische Großstrukturen. Im Rahmen der intensiven 5-wöchige Werkstatt erkunden wir dieses Semester weiter die Berliner Mauer. Während mit der Wiedervereinigung zunächst die Maxime eines städtebaulichen „Zusammenwachsens“ verfolgt wurde, ist die Berliner Mauer heute – auch vor dem Hintergrund ihrer touristischen Attraktivität – ein Element der städtischen Morphologie, dessen sichtbare wie weniger sichtbare Spuren gepflegt und gestaltet werden. Wir suchen nach architektonischen und freiräumlichen Prototypen für die Entwicklung von Orten entlang des Mauerstreifens. Präzise Bestandsaufnahme, genaue Beobachtung des städtischen Lebens und Handelns und Projektionen zukünftiger Szenarien sind die methodischen Bestandteile der Entwurfsarbeit.

    Untersuchungsgebiet: Vom Gesundbrunnen bis zum Märkischen Viertel.

    Die Werkstatt Berliner Strassenarbeiten – Die Mauer 2 wird geleitet von Sandra Bartoli

    BA 2.1.1

    Akademie Einer Neuen Gropiusstadt

    Nachbars Gärten/Platzvergoldung nimmt Teil am Bewegungsfest der Gropiusstadt.

    Research

    Zum “Gropiusstadt bewegt sich-Fest” am 6.9.2014 zeigt sich der vergoldete Platz in Bewegung – und bewährt sich zum ersten Mal als neuer Ort.
    Mehr Informationen unter www.facebook.com/events/286264328225942

    Akademie Einer Neuen Gropiusstadt

    Platzvergoldung in der Presse

    Research

    Unser Testlauf zur Platzvergoldung am Lipschitzplatz im August macht schon jetzt Schlagzeilen!

    Grundlagen des Städtebaulichen Entwerfens [Lecture]

    Beispielhafte Essays

    Teaching

    Neben der angebotenen Betreuung am Mittwoch, den 23.07.14, könnt ihr auch unter folgendem Link ein paar Essays der letzten Semester anschauen. Viel Erfolg!

    Spatial Commons (1) [Seminar]

    Präsentation und Diskussion

    Teaching

    Seit einigen Jahren diskutiert eine wachsende Zahl von Menschen rund um den Globus ihr Verständnis von den Gemeingütern, neudeutsch den Commons. Sei es innerhalb anit-neoliberaler Bewegungen, während parlarmentarischer Auseinandersetzungen, auf Treffen der Wirtschafts- und Finanzwelt, mittels wissenschaftlicher Debatten, zwischen Akteuren der Kunst und Kultur, oder mit Freunden und Familienmitgliedern: Die Geschichte und Gegenwart von den Gütern, die allen BewohnerInnen dieses Planeten gehören, und wie mit diesen Gütern in der Zukunft umzugehen ist, scheint von zunehmender Dringlichkeit. Jedoch, was bedeuten die entsprechenden Diskurse und was sind die Konsequenzen für uns Architekten und Städtebauer?

    Das Seminar hatte zum Ziel, die Bedingungen der Gemeingüter/Commons sowie des Gesellschaftlichen (= Sozialen) und des Öffentlichen zu diskutieren; die Begriffe hängen eng miteinander zusammen, beziehen sich jedoch auf unterschiedliche politische und somit räumliche Theorien und Praktiken. Es galt also die Begriffe bezüglich ihrer geschichtlichen Ursprünge und ihres gegewärtigen Verständnisses sowie hinsichtlich ihrer Potenialität für die zukünftige Herstellung und Nutzung der gebauten Umwelt zu differenzieren.

    Grundlage für die entsprechende Auseinandersetzung war die Lektüre von “Gemeingüter – Wohlstand durch Teilen³, ein Report von Silke Helfrich, Rainer Kuhlen, Wolfgang Sachs, Christian Siefkes, Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.) / Silvia Federici, “Caliban und die Hexe. Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation³ und “Aufstand aus der Küche. Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution³ / David Harvey, “Rebellische Städte³ / Anthony Ward, “The Suppression of the Social in Design: Architecture as War” in “Reconstructing Architecture: Critical Discourses and Social Practices³, Thomas A. Dutton, Lian Hurst Mann (Hg.). Parallel diskutiert wurde der eine oder andere Berliner Ort und das Geschehen in/um ihn und inwieweit hier ein Denken und Handeln bezüglich Gemeingüter/Commons festzustellen ist. Diskutiert wurde zudem inwieweit die einen oder anderen studentischen Entwürfe Aspekte hinsichtlich Gemeingüter/Commons beinhalten.

    Die Präsentation & Diskussion dient der Vorstellung der bisherigen Erkenntnisse. In einem darauf folgenden Schrittt werden schlußfolgernde Text- und Bildarbeiten erstellt und in einer Seminardokumentation zusammengefasst.

    Wohnen in Berlin (3) - Street As Social Space [Studio]

    Final Review

    Teaching

    Die Straße ist ein räumlicher Urtyp, der sich seit Jahrhunderten wandelt, angepasst an die Forderungen der Zeit. Ein Element bleibt hierbei konstant: Die Straße ist das räumliche und soziale Bindemittel der Stadt. Sie ist im Idealfall der Raum, in dem Privatsphäre und Öffentlichkeit aufeinander stoßen, wo Architektur, Städtebau und städtisches Leben zusammenkommen. Oft scheuen heutige Planungen jedoch den Konflikt und befrieden den öffentlichen Raum durch Ausgrenzung bestimmter Gruppen. Wie können wir den öffentlichen Raum durch den Entwurf stärken? Dies betrachteten wir in zwei Städten: Berlin und Rotterdam. Berlin hat sich an den Block gebunden, Rotterdam ist überformt durch die Moderne. Nach einer Analyse der zwei städtischen Strukturen haben wir im Gebiet des Ernst-Thälmann-Parks das Potential neuer Typologien untersucht. Im Studio richteten wir den Fokus auf die Verbindung zwischen Straße und Gebäude, öffentlich und privat, räumlicher und sozialer Bedeutung des Straßenraums.

    Das PIV wurde von Prof. Löw angeboten zur Frage der Öffentlichkeit. Besteht diese überhaupt? An wen richten wir uns mit unseren Entwürfen?

    In Zusammenarbeit und im Austausch mit der `Rotterdamse Academie voor Bouwkunst´und dem Fachgebiet für Planungs- und Architektursoziologie von Prof. Löw.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Final Review

    Teaching

    Tiergarten is an artifact grown out of all the histories of Berlin: floodplain of the glacial valley, wetland, royal hunting game, forest with carved Baroque rooms, landscape park, stage for nazi parades, battlefield of II World War, firewood and farming land in post-war state of emergency, replanted and reconstructed in the 1950s. Fenced in by a Kurfürst at first for his private pleasure, later unfenced for public enjoyment, and perhaps fenced again in the future for protection and control of the masses of the Festmeile ever increasing public events.

    It reconciles many worlds at once: A model prototype for a city where life is thriving, rich in species, evoking the unusual ethics and esthetics of Sublime, Horrific and Rococo decay. Tiergarten is inclusive, beautiful and messy, interpretable in use and generous in sharing. Tiergarten is an oracle of future that might be, will ever be, might never be. A promise of lichens and moss in the midst of burnt hydrocarbons.

    This Teaching-Research-Studio, continuing the analytic and cartographic work of the Summer Semester 2013 Seminar, mapped historical and current layers of human, animal, mineral and floral nature in Tiergarten.

    Conferences, Lectures

    German-Indian Conference

    Research

    Data – big or small – is increasingly changing the perception and reality of our cities. On the one side, the opportunities look promising: better communication facilities, more efficient mobility and production by means of data based infrastructure. On the other side, we are facing various challenges and insecurities: What are the consequences of data based technology for the spatial, cultural and political future realities of our cities? Who is using or misusing data? Who benefits from data? How much access to data do we have?

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion on Pfaueninsel (Island of Peacocks)

    Teaching

    At the end of the 18th century an island of 88 hectares in the Havel was renamed by Friedrich Wilhelm II into Pfaueninsel, the Island of Peacocks, introducing several of the birds in this place as a living symbol of sensual passion. Friedrich, with a penchant for mysticism, and his lover Wilhelmine von Lichtenau built here a small palace with rooms ornate in exotic style and a ruinous looking dairy of neo-gothic taste for their personal pleasure.  P. J. Lenné and K. F. Schinkel following the wish of the successor Friedrich Wilhelm III and Luise von Mecklenburg transformed the island into a model farm for the quiet retreats of the monarchs and increased the exotic nature of the place with an intricate menagerie of foreign plants and animals strolling free, like in a safari.

    The island is still today of immense importance for its spectacular landscape and rich and diverse flora and fauna. Dry meadows, rare mosses and ferns as well as uncommon trees characterize this area. Nearly immortal, centuries-old oaks are present here in different stages of decay and transformation. Heritage and ecological intentions are merged aesthetically in this cultural artifact, shown in the re-introduction of water buffaloes, in the extensive meadows and the beautiful way to manage decaying wood and coarse woody habitats.

    Jan Uhlig, director of Pfaueninsel, will lead this excursion.

    Wohnen in Berlin (3) - Street As Social Space [Studio]

    Gastvortrag: Urs Kumberger – Kreativquartier München

    Teaching

    Auf einem ehemaligen Kasernenareal soll langfristig ein gemischtes Quartier mit 900 Wohneinheiten, Hochschule, Gewerbe, Kunst und Kultur entstehen. Dabei wird eine prozessorientierte Transformationsstrategie für einen Ort verfolgt, der mit kreativen Nutzungen und besonderen Raumqualitäten eine Nische im Münchner Stadtkontext besetzt. Zentrale Fragen des Projektes sind: Wie ist bezahlbares Wohnen trotz des steigenden Entwicklungsdrucks in innerstädtischen Lagen möglich? Wie kann räumliche, soziale und programmatische Vielfalt gefördert werden? Wie können komplexe Stadtentwicklungsprozesse gesteuert und gleichzeitig Raum für Zufälle und Experimente geschaffen werden?

    Urs Kumberger studierte Architektur an der Technischen Universität München und an der Universität der Künste Berlin. Seither war er u.a. beteiligt an Projekten von SMAQ Architecture Urbanism Research Berlin, raumlaborberlin, Studio Lukas Feireiss Berlin. Gegenwärtig ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leibniz Universiät Hannover (Regionales Bauen und Siedlungsplanung, Prof. Jörg Schröder) sowie Mitbetreiber von Teleinternetcafe Architektur und Urbanismus Berlin.

    Wohnen in Berlin (3) - Street As Social Space

    Gastvortrag: ifau – Situative Standards

    Teaching

    Gemeinsam mit Jesko Fezer hat ifau diverse Neugestaltungsprojekte für Kulturinstitutionen realisiert, z.B. Palais Thinnfeld (Graz), Casco (Utrecht), The Showroom (London), Goethe-Institut und Artists Space (New York). Zudem beschäftigt sich ifau sich intensiv mit partizipativen und kooperativen Wohnformen sowie kostengünstigem Wohnungsbau – die Verhandlung gemeinschaftlicher Räume, die freie Gestaltung von Grundrissen und die Entwicklung verbindlicher Standards sind hier grundlegende Themenschwerpunkte. In Berlin haben sie 2012 in Kooperation mit Jesko Fezer und Heide & von Beckerath das gemeinschaftliche Wohnprojekt R50 realisiert. Das aktuell in der Planung befindliche integrative Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt sowie der Beitrag für den Wettbewerb Urban Living sind weitere Ergebnisse dieser gemeinsamen Auseinandersetzung.

    Seit 1998 arbeiten ifau (Institut für angewandte Urbanistik, Susanne Heiß, Christoph Heinemann, Christoph Schmidt) im Kern als Architektengruppe, in verschiedenen Kooperationen und interdisziplinären Konstellationen. Sie verstehen Architektur als Ort alltäglicher Handlungen und Verhandlungen und entwickeln aneignungsoffene Räume, die vielfältige Interpretationen und unterschiedliche Gebrauchsmuster zulassen. Hermetische und spezialisierte Programme werden zugunsten flexibler Konfigurationsmöglichkeiten und bewusst unbestimmter Nutzungsangebote aufgeschlossen. Der Entwurf wird dabei nicht als definitive Lösung, sondern vielmehr als ausformulierte Problemstellung begriffen.

    Next Bangalore

    Weltstadt Ausstellung

    Research

    Wer macht die Stadt? Stadtplanung als zentralistisch organisiertes Expertengeschäft wird vielerorts von neuen, oft informellen Akteurskonstellationen ergänzt, infiltriert oder streckenweise abgelöst. WELTSTADT will diesen Aktivisten und Initiativen ein internationales Schaufenster bieten und ihre Vernetzung unterstützen. Gemeinsam mit den Goethe-Instituten in Bangalore, Belgrad, Curitiba, Dakar, Johannesburg, Lissabon, Madrid, New York, Porto Alegre, Riga, Salvador, São Paulo, Seoul, Toulouse, Turin und Ulan Bator sind Projekte entstanden, die einen Einblick in das lokale Geschehen, aber auch Vergleiche ermöglichen.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion in Tiergarten with Jürgen Götte – Tiergarten Management Plan

    Teaching

    Jürgen Götte is a horticulture engineer and head of the management of Tiergarten for the past 24 years. After his apprenticeship and studies, he worked in Tiergarten until he became the head manager in 1990. Jürgen Götte and a team of 100 gardeners are responsible for the entire district of Tiergarten. The Baroque reconstruction of the Venusbassin and the new trails on the east side of Tiergarten resulted under Götte‘s supervision.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion in Tiergarten with Derk Ehlert – Wild Animals in Tiergarten

    Teaching

    Berlin is rich in nature. With more than 20.000 kind of animals and plants Berlin is one of the most rich cities in the world in terms of biodiversity, the only real currency of our otherwise bankrupt future. Many wild animals reside in the thick forest of Tiergarten, especially rare birds, howls, falcons, buzzard-eagles, and newcomers such as turtles, Canadian geese, Mandarine ducks, and many others.

    Derk Ehlert is the wild-animal speaker of the Land of Berlin, at the Department of Environmental Management and Development of the Berlin Senate. He is an ornithologist and studied urban and landscape planning. He also works for the landscape program of the Biotope Network of Berlin.

    Wohnen in Berlin (3) - Street As Social Space [Studio]

    Gastvortrag: Constance Cremer – Planen und Steuern statt Wildwest im Thälmannpark

    Teaching

    Kontextualisiert durch überwiegend gründerzeitliche Quartiere – die seit dem Fall der Berliner Mauer mit Hilfe unzähliger Millionen an öffentlichen Mitteln saniert wurden und die trotz dessen von Aufwertung und Verdrängung gekennzeichnet sind – ist das Ernst-Thälmannpark Areal das letzte größere Gebiet in Prenzlauer Berg, in dem die öffentliche Hand als maßgeblicher Bestandshalter eine sozial gerechte Stadtteilentwicklung beeinflussen kann. U.a. vor diesem Hintergrund gab das Bezirksamt Pankow eine Voruntersuchung bei der STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH in Auftrag, um eine möglichst umfassende Bestandsanalyse und entsprechende Entwicklungsoptionen zu erarbeiten. Erstmals wurden notwendige Maßnahmen für den Freiraum und für die kommunale Infrastruktur quantifiziert und daraus folgende Handlungsempfehlungen formuliert. Knapp 60 Millionen Euro wären nötig, um in den nächsten Jahren ein zukunftsfähiges Quartier zu entwickeln. Der Gastvortrag skizziert wie diese Entwicklung aussehen und mit welchen Mitteln sie umgesetzt werden könnte.

    Constance Cremer studierte Architektur an der TU Berlin und arbeitet seit über zehn Jahren in der Berliner Stadtentwicklung. Sie ist Prokuristin der Stattbau gmbh und leitet gegenwärtig das Projekt Thälmannpark sowie die in der Stattbau angesiedelte Netzwerkagentur GenerationenWohnen. Als Vorstandsmitglied im wohnbund e.V. engagiert sie sich bundesweit zu aktuellen wohnungspolitischen Themen.

    Wohnen in Berlin (3) - Street As Social Space [Studio]

    Gastvortrag Leonard Grosch, Atelier Loidl

    Teaching

    Input von Leonard Grosch zu Mehrfachkodierung von Objekten, Atmosphärenbildung durch Landschaftsbilder und Formulierung eines Gerüsts am Beispiel des Parks am Gleisdreieck.

    Im Herzen Kreuzbergs wurde im September 2011 der Ostpark des neuen, großen, innerstädtischen Parks am Gleisdreieck eröffnet. Die beeindruckende Weite und die seltene Entrücktheit des plateauartigen Geländes, das vier Meter über Stadtniveau liegt sowie die Relikte der ehemaligen Bahnnatur machen diesen Ort einzigartig für Berlin. Unter Verzicht jeglicher Dekoration wurden urbane Räume geschaffen, die durch feine Detaillierung, sinnliche Materialien und Vegetation eine starke poetische Wirkung entfalten. Mit ungewöhnlich grossflächiger, klarer Gestaltung wurde der Kontrast zwischen ‘gewachsener‘ Brachennatur und künstlich gebauten, vegetativen Elementen inszeniert. So entstanden poetische Landschaftsbilder, die zusammen ein großes Ganzes ergeben: die große Wiesenfreiheit, die Baumkulissen, der Stangenwald, das Kinderzimmer, die großen Terrassen, das Wäldchen, das Sportgleis und der zentrale Platz.

    Das ATELIER LOIDL wurde 1984 von Prof. Hans Loidl in Berlin gegründet und wird seit 2005 von den Inhabern Dipl.-Ing. Leonard Grosch, Dipl.-Ing. Bernd Joosten und Dipl.-Ing. Lorenz Kehl geführt. An den Bürostandorten in Berlin und Nordrhein-Westfalen sind derzeit rund 20 Mitarbeiter beschäftigt.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion in Tiergarten with Angela von Lührte – The Virgin Forest in the Historical Park

    Teaching

    During World War II and especially in 1946 and 1947 many of the trees in Tiergarten were cut for firewood. Only 700 survived of the 200.000 original trees. The remaining trees stand out as impressive features of the forest and witnesses of a different time. They host a large number of animals, many of them endangered. With this expedition through the Tiergarten Dr. von Lührte will show a selection of these old trees, explaining their role in the history of Tiergarten and their vital ecological relevance.

    Dr. Angela von Lührte is biologist with a concentration on forest ecology, dendroecology and nature conservation planning. Dr. von Lührte a working member of the organizations “STADT”- Naturschutz and Wald BUND Berlin, and is one of the founders of AG Biotopholz.

    Wohnen in Berlin (3) - Street As Social Space [Studio]

    Gastvortrag: MUST Städtebau

    Teaching

    MUST ist ein interdisziplinäres Planungsbüro im Bereich der Stadt-, Freiraum- und Infrastrukturplanung mit Sitz in Köln und Amsterdam. Seit 16 Jahren hat sich MUST auf allen Maßstabsebenen mit unterschiedlichen Planungsaufgaben im Bereich nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung befasst. Dabei steht MUST für integrierte Konzepte, die ebenso kreative wie praxisgerechte und nachhaltige Lösungen bieten.

    Dipl.Ir. Wouter Veldhuis (1971) ist Architekt, Stadtplaner und Geschäftsführer von MUST Städtebau. Wouter Veldhuis studierte an der Technischen Universität Delft (1989-1996 / Ehrenurkunde).
    Wouter ist Mitglied vom Stadforum Amsterdam, Mitglied vom Stichting Langzame Stad und Koordinator der Abteilung Stadtplanung an der Akademie für Baukunst Rotterdam.

    Der Entwurf Street as Social Space arbeitet in enger Kooperation mit der Abteilung Stadtplanung an der Akademie für Baukunst Rotterdam. Im Rahmen des Entwurfs finden zwei gemeinsame Workshops mit den Studenten aus Berlin und Rotterdam statt.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion in Tiergarten with Maria-Sofie Rohner – Tiergarten Biotopes

    Teaching

    Dipl. Ing. Maria-Sofie Rohner is an environmental planner, with a concentration in botany and nature conservation. She is a specialist in the cartography of vegetation and biotopes and a board member of the Berlin and Brandenburg Botanical Association. In 2006 Rohner accomplished the cartographic and analytical documentation of all biotopes and flora and fauna habitats in Tiergarten (with an update in 2011), commissioned by the Federal Land of Berlin as a contribution in preparation of a new  management plan for Tiergarten which combines environmental conservation guidelines with heritage preservation.

    Grundlagen des Städtebaulichen Entwerfens [Lecture]

    Semesterverlauf

    Teaching

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und spezifische Gestalt der Stadt als Resultat dieser Prozesse interpretiert. Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen Choreografie, der Steuerung durch den Entwurf und Planung, und Co-Evolution, der selbst generierten, nicht geplanten Stadt. Ein besonderer thematischer Fokus wird auf Klima relevante Stadtentwicklung und Kooperation gelegt.

    Schlüsselbegriffe:
    Prozess, Gestalt, Morphologie, symbolische Form, Systemorganisation, Choreografie und Co-Evolution, Bottom-up und Top-Down, Akteur-Netzwerk Theorie, Kooperation, Energiewende, Smart Cities

    Orte:
    Addis Abeba, Berlin, Chengdu, London, Mexico City, New York, Paris, Priene, Suburbia, u.a.

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    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion in Tiergarten with Christoph Schaaf

    Teaching

    Christoph Schaaf is the former managing director of the Grünflächenamt (Parks and Gardens Department, Tiergarten), and as such he witnessed all the transformations of the Tiergarten since 1960. His initiatives are many conservation works in the park, managed with great consideration, historical and ecological knowledge of the place, and acuity in dealing with limited economic resources. He is an active member of NABU, lives in the middle of the forest, and currently surveys and documents the life of birds and other animals in Tiergarten.

    Wohnen in Berlin (3) - Street As Social Space [Studio]

    Street Smart oder Strassenkampf? Wohnen mit Ernst Thälmann

    Teaching

    Berlin wächst – laut der Berliner Senatsverwaltung – bis 2030 um circa 250.000 Personen. Parallel zu Maßnahmen für ein weiterhin bezahlbares Wohnen im Bestand wird preiswerter Neubau als dringlich erachtet. Hierfür werden im Stadtentwicklungsplan Wohnen (StEP Wohnen ) Flächen für ca. 220.000 neue Wohnungen identifiziert, ein Förderprogramm zur Ermöglichung kostengünstiger Mieten ist in Arbeit, und der entsprechende Dialog mit privaten, öffentlichen und gemeinnützigen Trägern ist im Gange. Nebst weiteren Stadtentwicklungsplänen zu den Themen Zentren, Industrie und Gewerbe, Verkehr, ist für “Street smart oder Strassenkampf? Wohnen mit Ernst Thälmann” insbesondere der StEP Klima von Bedeutung. Nachschlagenswert ist auch das aktuell in der Diskussion befindliche Stadtentwicklungskonzept 2030 (StEK 2030). D.h. für den Abgleich verschiedener, auch widerstreitender gesellschaftlicher, ökologischer und ökonomischer Interessen sind integrative Lösungen gefragt. Somit ist auch bei der Nachverdichtung durch Wohnungsbau eine Gestaltung des verbindenden und umgebenden Freiraums als Lebensraum für menschliche und nicht-menschliche Natur wesentlich. Aufgabe für Städtebau, Freiraumplanung und Architektur ist, die Entwicklung von Konzepten für entsprechende Koexistenzen; am Beispiel des Ernst-Thälmann-Park Areals sind auf Grundlage von Freiraumkonzepten städtebauliche Szenarien für Wohnungsbau im o.g. Sinne zu entwickeln.

    Die Veranstaltung betrifft nur die Studierenden der Bachelorthesis!

    Spatial Commons (1) [Seminar]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Seit einigen Jahren diskutiert eine wachsende Zahl von Menschen rund um den Globus ihr Verständnis von den Allgemeingütern, neudeutsch den Commons. Sei es innerhalb anti-neoliberaler Bewegungen, während parlarmentarischer Auseinandersetzungen, auf Treffen der Wirtschafts- und Finanzwelt, mittels wissenschaftlicher Debatten, zwischen Akteuren der Kunst und Kultur, oder mit Freunden und Familienmitgliedern: Die Geschichte und Gegenwart von den Gütern die allen BewohnerInnen dieses Planeten gehören, und wie mit diesen Gütern in der Zukunft umzugehen ist, scheint von zunehmender Dringlichkeit. Jedoch, was bedeuten diese Diskurse und was sind die Konsequenzen für uns Architekten und Städtebauer?
    Das Seminar wird die Bedingungen der Allgemeingüter/Commons als auch des Gesellschaftlichen und des Öffentlichen diskutieren, da diese Begriffe eng miteinander zusammenhängen, sich aber auf unterschiedliche politische und somit räumliche Theorien und Praktiken beziehen. Die Begriffe müssen differenziert werden bezüglich ihrer geschichtlichen Ursprünge und ihres gegenwärtigen Verständnisses sowie hinsichtlich ihrer Potentialität für die zukünftige Herstellung und Nutzung der gebauten Umwelt. Wir werden drei bis vier für diese Debatte zentrale Texte lesen und diskutieren und von hier aus versuchen, den einen oder anderen Berliner Ort und das Geschehen in/um ihn zu verstehen und zu interpretieren. Weitere Ergebnisse sollen resümierende Zeichnungen, „wissenschaftliche“ Texte, eine öffentliche Abschlussveranstaltung sowie eine zusammenfassende Dokumentation sein.
    Die TeilnehmerInnen sollen in der Lage sein, flüssig in Deutsch und Englisch zu lesen und zu schreiben und dem entsprechend zu diskutieren.

    Wohnen in Berlin (3) - Street As Social Space [Studio]

    Open Studio + Aufgabe 0

    Teaching

    Die Straße ist ein räumlicher Urtyp, der sich seit Jahrhunderten wandelt, angepasst an die Forderungen der Zeit. Ein Element bliebt hierbei konstant: Die Straße ist das räumliche und soziale Bindemittel der Stadt.Sie ist der Raum, in dem Privatsphäre und Öffentlichkeit aufeinander stoßen, wo Architektur, Städtebau und städtisches Leben zusammenkommen. Dies betrachten wir in zwei Städten: Berlin und Rotterdam. Berlin hat sich an den Block gebunden, Rotterdam ist überformt durch die Moderne. Nach einer Analyse der zwei städtischen Strukturen werden wir im Gebiet des Ernst-Thälmann-Park versuchen, Typologien aus Rotterdam in den Berliner Kontext zu übersetzen. Im Studio werden wir die Verbindung legen zwischen Straße und Gebäude, öffentlich und privat, räumlicher und sozialer Bedeutung des Straßenraums.
    Das PIV wird von Prof. Löw angeboten zur Frage der Öffentlichkeit. Besteht diese überhaupt? An wen richten wir uns mit unseren Entwürfen?
    Das Studio läuft in Zusammenarbeit und im Austausch mit der `Rotterdamse Academie voor Bouwkunst´. Es wird zwei Workshops mit einer Studentengruppe aus Rotterdam geben, einmal in Berlin, einmal in Rotterdam. Außerdem kann der Kurs Art. 03 am Fachgebiet Bildende Kunst als Ergänzung belegt werden.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Aufgabe 0

    Teaching

    Tiergarten is an artifact grown out of all the histories of Berlin: floodplain of the glacial valley, wetland, royal hunting game, forest with carved Baroque rooms, landscape park, stage for nazi parades, battlefield of II World War, firewood and farming land in state of emergency, reconstructed in the Post-War years. Fenced in by a Kurfürst at first, later unfenced for the public, and perhaps fenced again in the future. It reconciles many worlds at once: A model prototype for a city where life is thriving, rich in species, evoking the unusual ethics and esthetics of Sublime, Horrific and Rococo decay. Tiergarten is inclusive, beautiful and messy, interpretable in use and generous in sharing. Tiergarten is an oracle of future that might be, will ever be, might never be. A promise of lichens and moss in the midst of burnt hydrocarbons. This Teaching-Research-Studio continues the analytic and cartographic work of the Seminar of the Summer Semester 2013, mapping historical and current layers of human, animal, mineral and floral nature in Tiergarten.

    Sandra Bartoli is responsible for the research-studio Tiergarten – This Obscure Object of Desire 2

    Nachbars Gärten 3 - Platzvergoldung [Seminar]

    Sommerakademie in der Gropiusstadt: fünf Tage im August – Platzvergoldung

    Teaching

    Die Vergoldung des öffentlichen Raumes als künstlerische Intervention ist Gegenstand des Seminars. Es bietet die Möglichkeit, an der konkreten Realisierung eines Projektentwurfs in der Gropiusstadt teilzunehmen. In einer gemeinschaftlichen Aktion wird durch eine Veredelungstechnik der alltägliche Stadtraum transformiert, aufgeladen und sichtbar gemacht.

    Neben der tatsächlichen und tatkräftigen Aufbringung der Metall-Legierung auf Waschbetonpflaster gehören die Vorbereitung und Einrichtung der Baustelle, Abstimmungen mit BSR, Materialhersteller und Quartiersmanagement sowie die Interaktion mit Nachbarn und Passanten vor Ort mit zu den Herausforderungen.
    Geplant ist die Umsetzung im Rahmen einer Sommerakademie im August 2014.

    Die Projektidee resultiert aus dem Entwurfseminar „Nachbars Gärten – PLANEN UND BAUEN“, das im WS13/14 am Fachgebiet Städtebau und Urbanisierung stattfand.

    Die Umsetzung der Platzvergoldung ist eine Kooperation zwischen den Fachgebieten Städtebau und Urbanisierung, Prof. Jörg Stollmann, und Bildende Kunst, Prof. Stefanie Bürkle.

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    • The two main characters from the movie Stalker crossing the rail-road

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    Erkundungen

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    Ein urbaner Raum ist Alex Wall zufolge „ein Bindegewebe, das nicht nur Objekte im Raum organisiert, sondern auch sämtliche innerhalb ablaufenden Prozessen und Ereignisse“. Anders gesagt, eine Stadt ist ein Konstrukt aus Menschen, Gebäuden, Strukturen, Infrastrukturen, Tätigkeiten, Gewohnheiten, Orten, Zeichen, Tieren und Pflanzen, Staub und Pollen. Wir fordern Euch auf, die Stadt mit neuen Augen zu sehen, wie Außerirdische auf Ihrer ersten Erkundungstour. Alles ist eigenartig und bemerkenswert, alles ist von Bedeutung, nichts ist uninteressant. Eure Aufgabe ist es, den Mauerstreifen zu untersuchen: Wie hat sich die Stadt auf dem Mauerstreifen 1989 entwickelt? Ist der Mauerstreifen strukturell noch vorhanden oder komplett verschwunden? Wie haben sich die Quartiere auf beiden Seiten des Streifens entwickelt? Lassen sich Unterschiede benennen? Wie gehen die Anwohner mit dem Mauerstreifen um? Wie geht die Stadtverwaltung mit dem Mauerstreifen um?

    Nachbars Gärten 2 - Planen und Bauen [Seminar]

    Schlusskritik: Nachbars Gärten 2 – Planen und Bauen

    Teaching

    Im Rahmen der Akademie einer neuen Gropiusstadt haben 5 Studierende für 3 konkrete Flächen am Lipschitzplatz Freiraumkonzepte mit BetreiberInnen und BewohnerInnen der Gropiusstadt entwickelt und werden diese im SS14 umsetzen. Parallel zum monatlich stattfindenden Blockseminar „NACHBARS GÄRTEN 2 – PLANEN UND BAUEN“ erarbeiteten wir in kleinem Team und innerhalb einer selbst entwickelten ‚Bürostrukur‘ alle nötigen Planungsschritte und -leistungen: neben Kartierungs- und Entwurfsarbeit gehörten Detail- und Genehmigungsplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Beteiligungsworkshops, sowie Budgetierung des partizipativen 1:1 Projekts zu den gemeinsam verantworteten Aufgaben. Methoden des gemeinschaftsbasierten Planens und Bauens sollten für alle Projektphasen maßgeblich sein. Der im Wintersemester bis zur Ausführungsreife erarbeitete Entwurf wird im Frühjahr 2014 von uns in Zusammenarbeit und mit unseren PartnerInnen vor Ort umgesetzt. Zur Endpräsentation der Entwürfe haben wir Gastkritiker eingeladen, die uns helfen sollen, die Umsetzung der geplanten Interventionen nochmals kritisch zu hinterleuchten und die richtigen Entscheidungen zur Vorberereitung der Maßnahmen im Sommersemester zu treffen.

    Eingeladen sind Jan Liesegang, Raumlabor Berlin, Andrea Benze, FG Entwerfen und Konstruieren und Christian Göbel, FG Bildende Kunst, und das Quartiersmanagement der Gropiusstadt, unser Projektpartner vor Ort.

    Berliner Strassenarbeiten (2) - Die Berliner Mauer 1 [Studio]

    Final Jury

    Teaching

    Seit dem WS 2012/13 beschäftigen wir uns damit, was Städtebau und Architektur zu einem für Alle bezahlbaren Wohnen in Berlin beitragen können. Nachdem die Studierenden des WS 2012/13 berlinweit recherchiert und Entwürfe entwickelt hatten, arbeitete das Studio im WS 2013/14 zu konkreten Bauvorhaben in der inneren Stadt. In enger Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklungsgenossenschaft Tempelhofer Feld wurden Modelle für ein nutzungsgemischtes und für Alle bezahlbares Quartier auf dem Baufeld Oderstraße und im angrenzenden Schillerkiez entworfen. Schwerpunkt des Studios war die Gestaltung von Räumen für die im 21. Jahrhundert diverser werdenden Lebens-, Arbeits- und Wohnformen, als auch die Auseinandersetzung mit entsprechenden Herstellungs- und Bewirtschaftungsökonomien, in Kooperation mit FG Bauwirtschaft und Immobilienökonomie Prof. Kristin Wellner.

    Während der Abschlusspräsentationen wollen wir diskutieren, inwieweit die Arbeiten das Ansinnen der Entwicklungsgenossenschaft Tempelhofer Feld unterstützen, und inwieweit das Unterfangen als Ganzes für die Entwicklungen auf dem Tempelhofer Feld und darüber hinaus sinnvoll ist.

    17:00 – 17:15 Einführung
    17:15 – 18:30 Kurzpräsentationen der Arbeiten durch die Studenten
    18:30 – 20:00 Diskussion
    danach Bier und Brezeln

    Next Bangalore

    Gastvortrag: onlab – Big Data – Small Pictures

    Research

    Die Finanzkrise und ihre globalen Auswirkungen haben weltweit eine tiefe Vertrauenskrise hervorgerufen. Die Wissensvermittlung und die Informationsverarbeitung durchleben einen immensen Wandel. Komplexe Sachverhalte müssen zugänglich und begreifbar gemacht werden, was nur mehr über ihre Visualisierung möglich scheint. Dank Edward Snowden wissen wir inzwischen, dass Big Data auch eine Bedrohung für die Demokratie und die Souveränität von Staaten sowie für die individuelle Freiheit sein kann. Unsere Aufgabe ist die fundierte Auseinandersetzung mit diesen vielschichtigen Informationen und deren Transformation. Wie aber gehen wir mit den komplexen Inhalten um und welches sind die Kriterien für eine zugängliche Infografik?

    Nicolas Bourquin ist Kreativdirektor des von ihm gegründeten Designstudios »onlab« (2001). Die Agentur entwickelt Editorial Design, Corporate Identities, bietet Informationsdesign, Ausstellungsgestaltung und Kommunikationsberatung an. Als wichtige Meilensteine sind die umfassende Entwicklung des Visual Identity von Tramelan, die Neugestaltung des Architekturmagazins »Domus« aus Mailand sowie die Ausstellungsgestaltung für den deutschen Beitrag auf der Architekturbiennale in Venedig (2008) hervorzuheben. Publikationen (Auswahl): »Data Flow 1 + 2, Visualising Information in Graphic Design«, Gestalten Verlag, Berlin 2008/2010.

    Der Vortrag ist eine Kooperation zwischen dem Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung, Prof. Jörg Stollmann, und dem Fachgebiet für Städtebau und nachhaltige Stadtentwicklung, Prof. Raoul Bunschoten. Der Vortrag ist organisiert von Anne-Katrin Fenk, Mitbegründerin des MOD Institute Bangalore / Berlin. Mehr Informationen hierzu: http://www.mod.org.in

    Wohnen in Berlin (2) - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle!

    Gastvortrag: Dr. Bernhard Weyrauch

    Teaching

    Die Entwicklung auf dem Tempelhofer Feld

    Im Jahr 2008 wurde dem Flughafen Tempelhof seine Aufgabe als Ort für den zivilen Luftverkehr entzogen. 2010 wurde das Feld für alle Berlinerinnen und Berliner geöffnet. Bis heute dauert die Debatte darüber an, welche Entwicklung das Areal nehmen soll. Der Senat strebt eine Parkanlage mit mindestens 230 ha Größe an, flankiert von einer Randbebauung mit Wohnhäusern, Zentral- und Landesbibliothek, Büros, Dienstleistungen und Sportnutzungen. Dagegen wendet sich u.a. die Bürgerinitiative „100% Tempelhofer Feld“, die die Senatspläne zur Randbebauung durch ein Volksbegehren zu stoppen versucht. Gegenstand des Vortrags sind die Senatspläne sowie Einzelheiten zur Auseinandersetzung mit den Gegnern.

    Dr. Bernhard Weyrauch, SRL, Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss der Architektenkammer Berlin, ist seit 1996 als Stadtplaner tätig. Tätigkeitsschwerpunkt sind die vorbereitende und die verbindliche Bauleitplanung. Zwischen 2004 und 2010 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin, zwischen 2010 und 2013 leitete er als Vertretungsprofessor den Lehrstuhl Bau- und Planungsrecht an der Fakultät 2 der BTU Cottbus. Seit August 2013 ist er für die Tempelhof Projekt GmbH für die Bebauungsplanverfahren zur Schaffung des Planungsrechts auf dem Tempelhofer Feld zuständig.

    Wohnen in Berlin (2) - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle!

    Gastvortrag: ifau

    Teaching

    R50 – Situative Standards

    Seit 1998 arbeiten ifau (Institut für angewandte Urbanistik, Susanne Heiß, Christoph Heinemann, Christoph Schmidt) im Kern als Architektengruppe, in verschiedenen Kooperationen und interdisziplinären Konstellationen. Sie verstehen Architektur als Ort alltäglicher Handlungen und Verhandlungen und entwickeln aneignungsoffene Räume, die vielfältige Interpretationen und unterschiedliche Gebrauchsmuster zulassen. Hermetische und spezialisierte Programme werden zugunsten flexibler Konfigurationsmöglichkeiten und bewusst unbestimmter Nutzungsangebote aufgeschlossen. Der Entwurf wird dabei nicht als definitive Lösung, sondern vielmehr als ausformulierte Problemstellung begriffen.

    Mit Jesko Fezer hat ifau diverse Neugestaltungs- projekte für Kulturinstitutionen realisiert, z.B. Palais Thinnfeld (Graz), Casco (Utrecht), The Showroom (London), Goethe-Institut und Artists Space (New York). In Auseinandersetzung mit partizipativen und kooperativen Wohnformen sowie kostengünstigem Wohnungsbau, konnten sie 2012 ihren ersten Wohnungsbau fertigstellen: mit Jesko Fezer sowie Tim Heide & Verena von Beckerath haben sie das Projekt R50 in Berlin-Kreuzberg entworfen, bei dem die Verhandlung gemeinsam genutzter Räume, die freie Gestaltung von Grundrissen sowie die Entwicklung verbindlicher Standards im Vordergrund stehen. Aktuell entwickeln sie mit Heide & von Beckerath sowie der Selbstbaugenossenschaft Berlin ein Projekt, dass über einen festen Anteil an Ateliers und Wohnungen mit nachhaltig gesicherten Mieten verfügen wird.

    Wohnen in Berlin (2) - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Peter Althaus

    Teaching

    Wohnungsbau – Das Unbestimmte bestimmen

    Das Normale im Wohnungsbau ist nicht mehr mit dem Gewöhnlichen und dem Einfachen gleichzusetzen – viel eher mit dem Abweichenden und dem Unangemessenen. Vor diesem Hintergrund kann von einer Spezialisierung der Wohnformen gesprochen werden, die Spielräume für individuelle Existenzen schaffen. Die entwerferische Aufgabe besteht also darin, den Ungewissheiten einen Rahmen zu geben. In diesem Spannungsfeld zwischen den Typologien des Wohnungsbaus des 20. Jahrhunderts und den neu gedachten, räumlich strukturierten Gefügen entstehen Wohnungen, die weniger funktionelle Fragen aufwerfen, als vielmehr nutzungsneutrale Raumkonstellationen sind.

    Peter Althaus studierte an der ETH Zürich und an der Columbia University, New York City. Nach dem Diplom 1997 arbeitete er im In- und Ausland, u.a. bei Roland Hagmüller in Wien, Marcel Meili in Zürich und Staufer Hasler in Frauenfeld. 2005 gründete er mit Markus Lüscher PARK und bearbeitete hier Bauvorhaben mehrheitlich in städtischen Agglomerationen. Er engagiert sich in fachübergreifenden Diskussionen mit Vorträgen, als Gastkritiker und Juror. Seit Ende 2012 ist Peter Althaus Dozent für Entwurf und Konstruktion an der Hochschule Luzern im Bachelor Studiengang. Anfang 2013 hat er ein eigenes Architekturbüro gegründet.

    Wohnen in Berlin (2) - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Sandra Parvu

    Teaching

    Emergency Landings. Large-Scale Housing in France, a View from the Ground

    Coupling the subsidizing of housing in postwar France with an attempt to boost spatially, its economy led to an upheaval of diverging points of view, irrational decisions and opposite modes of organization. The lecture focuses on the construction and development of Les Ulis, a commune in the southern suburbs of Paris that became through the sixties and the seventies an arena of negotiation between changing administrative regimes, residents‘ associations, private financial stakes, and architectural attempts at mediating these factors. It investigates the articulation of the political and social stakes on the ground with an architecture of the territory carried out at a national scale.

    Sandra Parvu is an architect and urban studies scholar based in Paris. She teaches first-year studio and diploma in the “City, Architecture, Territory” department at the École nationale supérieure d’architecture in Paris Malaquais and an introductory seminar to research at the École nationale supérieure de paysage in Versailles. Her PhD investigated the relation between Modern Movement architecture, postwar urbanism, and housing policies in France. She is currently preparing a publication on landscape architecture practices and their visual strategies. She is the author of Grands ensembles en situation. Journal de bord de qua-tre chantiers (Geneva, 2011), Bande itinérante présente: Stalker à la Praille with Eunate Torres Modrego (Geneva, 2005), and Ensemble with Ines Schaber (Ulm, 2002).

    Berliner Strassenarbeiten (2) - Die Berliner Mauer 1 [Studio]

    Final Presentation

    Teaching

    Die Werkstattreihe Straßenarbeiten untersucht lineare städtische Großstrukturen. Im Rahmen der 5-wöchigen intensiven Werkstatt erkunden wir dieses Semester die Berliner Mauer. Während mit der Wiedervereinigung zunächst die Maxime eines städtebaulichen “Zusammenwachsens” verfolgt wurde, ist die Berliner Mauer heute – auch vor dem Hintergrund ihrer touristischen Attraktivität – ein Element der städtischen Morphologie, dessen sichtbare wie unsichtbare Spuren gepflegt und gestaltet werden. Ausgehend von der Kunstfabrik am Flutgraben suchen wir nach architektonischen und freiräumlichen Prototypen für die Entwicklung von Orten entlang des Mauerstreifens. Präzise Bestandsaufnahme, genaue Beobachtung des städtischen Lebens und Handelns und Projektionen zukünftiger Szenarien sind die methodischen Bestandteile der Entwurfsarbeit.

    Während des fünfwöchigen Workshops haben die Studierenden den Mauerstreifen und seine Umgebung in fünfzehn Quadranten detailliert untersucht, kartografiert und nachfolgend städtebauliche’Prototypen’ als Modelle eines heterogenen, ruralen wie urbanen Lebens entwickelt.

    Gastkritikern:
    Christian Fuchs, ON Architektur
    Oliver Miller, Dr. Pong, Slab Magazine
    Ian Warner, Blotto Design, Slab Magazine

    Berliner Strassenarbeiten (2) - Die Berliner Mauer 1 [Studio]

    Lecture by Oliver Miller and Ian Warner of Slab Magazine: The New Death Strip

    Teaching

    “Authenticity and artifice, remembrance and concealment, hyperbole and banality: twenty years after German reunifi­cation, the piece of land once defined by the Berlin Wall’s notorious Death Strip is a landscape of paradoxes. Once the front­line of the Cold War, now a super­charged historical signifier, the Strip is facing up to a perplexing semiotic challenge: normality.”  In 2010 Oliver Miller, Ian Warner and Dan Schwaag of Slab Magazine began a journey with the mission to discover and critically examine the transformation of the entire Death Strip. The outcome of their research is a flamboyant book entitled ”The New Death Strip”, a bestseller of the Disko series (akademie c/o Architektur und Stadtforschung AdbK Nürnberg, Hrsg. Arno Brandlhuber und Silvan Linden). Oliver Miller and Ian Warner will talk about their research and introduce us to their unique heuristic approach.

    Oliver Miller (*1972, San Francisco, CA), architecture degrees from University of Virginia and Princeton. After undergraduate studies, moved to San Francisco, worked for Interim Office of Architecture. First came to Germany in 1998 with art team TABI from his home town Santa Fe, NM. Masters thesis entitled Recreating Recreation addressed urban blight in Trenton, New Jersey. Concepts from this project further developed with founding of Dr. Pong, a popular table tennis bar in Berlin that he continues to own and run.

    Ian Warner (*1974, Slough, England), BA Communication Design, University of Portsmouth, UK. Stalked Potsdamer Platz for the first time in 1994: the start of an enduring engagement with all things urban. BA thesis on Berlin as modern myth; associated project work explored the history and post-reunification development of Potsdamer Platz as an interactive presentation. Emigrated to Berlin 1996, worked as a freelance graphic designer for Grappa Blotto, MetaDesign and others. Since 2000 partner at Blotto Design. Founder of Slab Magazine (www.slab-mag.com).

    Wohnen in Berlin (2) - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Gunnar Zerowsky

    Teaching

    Stadtplanung und lokale Entwicklungsperspektiven am Beispiel Neukölln – Schillerkiez

    Der Schillerkiez bewegt sich heute im Spannungsfeld von hinzuziehenden jungen, kreativen Pionieren, politischen Auseinandersetzungen um die Nutzung und Bebauung des Tempelhofer Feldes und nachholenden Sanierungsmaßnahmen durch die Hauseigentümer in einem angespannten Berliner Wohnungsmarkt. Neben externen Ereignissen wie der Öffnung des ehemaligen Flughafengeländes und dem Zuzug von Studenten, Künstlern usw. haben auch die langjährigen Bemühungen des Quartiersmanagement (QM) Früchte getragen. Die Anwohner werden aktiver und bringen sich stärker in die Kiezentwicklungen ein. Diese vielfältigen Entwicklungen koordinierend zu begleiten, Widersprüche und Schwierigkeiten mit den Anwohnern zu diskutieren und Projekte zu entwickeln, die den Kiez für alle lebenswerter machen, ist auf absehbare Zeit eine zentrale Herausforderung für das QM-Team vor Ort.

    Gunnar Zerowsky, Sozialwissenschaftler mit Schwerpunkt Stadtsoziologie, ist im QM Schillerpromenade für das Projektmanagement von Quartiersfonds und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Diese Arbeit zur Stabilisierung und Aufwertung des Gebietes findet statt im Rahmen von „Soziale Stadt“ – ein Bund-Länder Städtebauförderungsprogramm für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf –, an der Schnittstelle zwischen Landes- und Bezirkverwaltung und Lokaler Ebene sowie den auf den Schillerkiez wirkenden gesamtstädtischen Entwicklungen.

    Wohnen in Berlin (2) - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Frauke Hehl, Allmendekontor

    Teaching

     Zur Rolle der Pioniere auf dem ehemahligen Flughafen Tempelhof

     

    Das Allmende-Kontor leistet Bewegungs-, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit für/über StadtgärtnerInnen und unterstützt und vernetzt hierbei zwecks Ausbau und Forschung von/ über urban gardening/agriculture. Es fördert die Selbstorganisation und Kooperation der Aktiven sowie den Austausch mit Politik/Verwaltung und setzt sich im Zuge dessen gezielt handelnd mit Themen wie Stadtentwicklung, Ernährungssouveränität und commons auseinander – unter anderem auf dem (Tempelhofer) Feld im Gemeinschaftsgarten des Allmende-Kontor. Hier wird öffentlicher (Frei-)Raum durch gemeinschaftliche Nutzung und Gestaltung als Allmende [Gemein(schafts)gut] ins Bewusstsein gebracht und erlebbar gemacht. Zudem bringt man sich in die Diskussionen und Prozesse der Entwicklung des gesamtem Areals mit ein.

    Studium der Architektur mit Schwerpunkt Soziale Stadtentwicklung, u.a. Mitbegründerin und Leiterin der workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V. und Mitinitiatorin des Ideenaufrufs, Initiative zur Partizipativen & nachhaltigen Stadtgestaltung, und im Zuge dessen aktiv hinsichtlich urban gardening/ agriculture und dem Aufbau von (interkulturellen) Gemeinschaftsgärten in Berlin sowie zu den Themen urbane Selbstversorgung, nachhaltige Ökonomie und den o.g. Themen. Entspr. Projekte: stadtacker. net, Nachbarschaftsgarten Rosa Rose, Wriezener Freiraumlabor, Bürgergarten Laskerwiese, Bunte Beete, Allmende-Kontor.

    Berliner Strassenarbeiten (2) - Die Berliner Mauer 1 [Studio]

    Vortrag von Joachim Krausse: Die Berliner Mauer als Fahrrad-Hochtrasse

    Teaching

    “Was ist zu tun, damit die Kategorie des Möglichen nicht länger – mit Bloch zu sprechen – eine Kategorie der Versicherungsgesellschaft bleibt? Die Programmatik einer umfassenden qualitativen Veränderung des Bestehenden erfordert eine langfristige auf- und vorarbeitende Durchdringung und Präzisierung von Alternativen gegenwärtiger wie vergangener Zukunftsperspektiven. […] Planung und Herrschaft streben der Ehe Technokratie zu, im Neokapitalismus wie im Staatssozialismus; ihr Wunschkind heißt ‘Strategie im Reich der Wünsche’, seine Aufgabe findet es, solange Bedürfnis Bedarf sein soll, solange Planung als Verfügen begriffen wird.” Dies schreiben Joachim Krausse und Christian Chruxin im Vorwort der vierten Ausgabe ihrer Schriftreihe “Projekte und Modelle” (Edition Voltaire, 1970 Berlin). Joachim Krausse – Experte  ebenso für Buckminster Fuller’s “environments”, das Arkadensystem von Bologna, die Geschichte der Wohnung wie der des Fahrrads – beschäftigt sich in vielfältiger Weise mit dem Verhältnis von Form und Inhalt, von Technologie und Ideologie. Sein 1989 ausgearbeitetes Projekt zur Umwandlung der Berliner Mauer in eine Fahrrad-Hochtrasse nimmt Krausse zum Anlass, die Mauer nicht nur als Architektur des Unrechts, sondern als räumliches Artefakt zu betrachten, das eine spezifische Lesart Berlins ermöglicht und ein potentielles Instrument der Stadtentwicklung darstellt.

    Joachim Krausse wurde mit seinen Arbeiten über den amerikanischen Architekten, Designer und Erfinder R. Buckminster Fuller bekannt, darunter Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde und andere Schriften (Hrsg.) 1973, 1998, 2010; Internationale Wanderausstellung mit zwei Begleitbänden Your Private Sky. R. Buckminster Fuller – The Art of Design Science und Discourse 1999-2002 (gemeinsam mit Claude Lichtenstein). Unterrichtet seit 1970 Theorie der Gestaltung u.a. an der Hochschule der Künste Berlin, der TU Berlin (Architektur), der HfG Schwäbisch Gmünd (Design). 1999 Professor für Designtheorie Hochschule Anhalt in Dessau bis 2008. 2009-10 Fellow am IKKM der Bauhaus-Universität Weimar. Seit 2011 Fellow an der Stiftung Bauhaus Dessau. Seit 1991 ständiger Mitarbeiter der Architekturzeitschrift Archplus. Forscht zum Thema „Architektur der Raumzeit“.

    im Rahmen der städtebauliche Einführungswerkstatt “Strasseenarbeiten – Die Berliner Mauer”

    Wohnen in Berlin (2) - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle!

    Open Studio + Aufgabe 0

    Teaching

    Seit dem WS 2012/13 beschäftigen wir uns damit, was Städtebau und Architektur zu einem für Alle bezahlbaren Wohnen in Berlin beitragen können. Nachdem die Studierenden des letzten Wintersemesters berlinweit recherchiert und für über ein dutzend Orte Entwürfe entwickelt haben, arbeitet das Studio im WS 2013/14 zu konkreten Bauvorhaben in der inneren Stadt.

    In enger Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklungsgenossenschaft Tempelhofer Feld sollen Modelle für ein nutzungsgemischtes und für Alle bezahlbares Quartier auf dem Baufeld Oderstraße und dem angrenzenden Schillerkiez entworfen werden. Gegenstand des Studios wird insbesondere die Gestaltung vom Räumen für die im 21. Jahrhundert diverser werdenden Lebens-, Arbeits- und Wohnformen sein, als auch die Auseinandersetzung mit entsprechenden Herstellungs- und Bewirtschaftungsökonomien, u.a. in Kooperation mit FG Bauwirtschaft und Immobilienökonomie Prof. Kristin Wellner sowie belius GmbH, Andreas Krüger.

    Studiotag: donnerstags, 10 – 18 Uhr

    Erste Veranstaltung: Donnerstag 17. Oktober 2013

    • Das Kunstfabrikchen aus Berlin

    Berliner Strassenarbeiten (2) - Die Berliner Mauer 1 [Studio]

    Einführung BA Design Studio

    Teaching

    Die Werkstattreihe ‚Straßenarbeiten‘ untersucht lineare städtische Großstrukturen. Im Rahmen der 5-wöchigen intensiven Werkstatt erkunden wir dieses Semester die Berliner Mauer. Während mit der Wiedervereinigung zunächst die Maxime eines städtebaulichen „Zusammenwachsens“ verfolgt wurde, ist die Berliner Mauer heute – auch vor dem Hintergrund ihrer touristischen Attraktivität – ein Element der städtischen Morphologie, dessen sichtbare wie unsichtbare Spuren gepflegt und gestaltet werden. Ausgehend von der Kunstfabrik am Flutgraben suchen wir nach architektonischen und freiräumlichen Prototypen für die Entwicklung von Orten entlang des Mauerstreifens. Präzise Bestandsaufnahme, genaue Beobachtung des städtischen Lebens und Handelns und Projektionen zukünftiger Szenarien sind die methodischen Bestandteile der Entwurfsarbeit.
    In Kooperation mit KUNSTFABRIK e.V.
    BA Städtebauliches Entwerfen (BA 2.1.1)
    Teilnehmerzahl: 80
    Anmeldung zum Modul BA 2.1.1 ausschließlich mit Doodle vom 10. Oktober ab 10 Uhr vormittags bis zum 11. Oktober, 12 Uhr mittags.

    Fieldtrip:
    17 – 18.10.2013

    Donnerstag 17.10.2013
    09:45 KUNSTFABRIK AM FLUTGRABEN
    10:00 Gespräch mit Kunstfabrik e. V.
    10:40 Vortrag Slab-Mag: Oliver Miller & Ian Warner: The New Death Strip
    12:00 Vortrag Christian Fuchs (ONarchitektur): Gedenkstätte Berliner Mauer
    12:40 Gespräch mit Joachim Krausse, Architekturhistoriker und Theoretiker
    13:10 Kartierung des Gebietes in Einzelgruppen
    18:00 KUNSTFABRIK AM FLUTGRABEN > Feedback

    Freitag 18.10.2013
    09:30 KUNSTFABRIK AM FLUTGRABEN
    10:00 – 16:00 Fortsetzung Kartierung in Einzelgruppen
    16:00 – 20:00 KUNSTFABRIK AM FLUTGRABEN
    Abgabe und Präsentation 1.1 “Erkundungen 2013″
    20:00 Ausgabe 2.1 “Prototypen 2013″

    ADRESSEN:
    KUNSTFABRIK AM FLUTGRABEN
    Am Flutgraben 3, 12435 Berlin
    (Tel. 030 5321-9658)

    Wohnen in Berlin (2) - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    MA Design Studio

    Teaching

    Neue Quartiere, bezahlbar für alle!

    Seit dem WS 2012/13 beschäftigen wir uns damit, was Städtebau und Architektur zu einem für alle bezahlbaren Wohnen in Berlin beitragen können. Im WS 2013/14 geht es um konkrete Bauvorhaben in der inneren Stadt. Mit ProjektentwicklerInnen, im Austausch mit Politik/Verwaltung und potentiellen BetreiberInnen und NutzerInnen sollen Modelle für nutzungsgemischte und gleichsam für alle bezahlbare Quartiere entworfen werden. Themen werden u.a. die Gestaltung vom Räumen für diverser werdende Lebens-, Arbeits- und Wohnformen, sowie entsprechende Herstellungs- und Bewirtschaftungsökonomien sein.

    U.a. in Kooperation mit FG Bauwirtschaft und Immobilienökonomie Prof. Kristin Wellner sowie mit Andreas Krüger, belius GmbH.

    MA Arch Städtebau I: 6 Plätze
    MA Arch Städtebau II: 6 Plätze
    MA Arch Städtebauliche Vertiefung: 6 Plätze
    MA UD Projekt 1-3: 6 Plätze

    Nachbars Gärten 2 - Planen und Bauen [Seminar]

    Planen und Bauen

    Teaching

    Bis 2014 hat die Akademie einer neuen Gropiusstadt (AnG) die Möglichkeit, mindestens zwei größere Freiräume mit BetreiberInnen und BewohnerInnen der Gropiusstadt zu entwickeln und umzusetzen. Das Programm der Freiflächen ergibt sich aus der AnG Sommerakademie 2013. Das Seminar wird Methoden des gemeinschaftsbasierten Planens und Bauens anwenden. Im Fokus: Partizipatives entwerfen, detaillieren, budgetieren und realisieren von partizipativen 1:1 Projekten in Teamarbeit.
    In Kooperation mit BestandshalterInnen, BürgerInnen und dem Quartiersmanagment der Gropiusstadt, sowie dem Bezirk Neukölln.

    Next Bangalore

    Medien der Kooperativen Stadtentwicklung

    Research

    Über indische Städte sprechen, heißt, ihr System zu beschreiben, das abseits eines großmaßstäblichen Planens liegt. Insbesondere das Sichtbarmachen einer komplexen städtischen Geschichte und Gegenwart – einer Geschichte der Nachbarschaften – ist Grundbaustein einer zukünftigen Stadtentwicklung, deren Ziel nicht Segregation, sondern Interaktion ist. Eine der essentiellen Fragen ist nicht nur „Wer baut die Stadt?“, sondern
    „Was baut die Stadt?“ – Der zweite Teil des Seminars Nextbangalore erforscht, diskutiert und entwickelt resiliente Nachbarschaften mit dem Arbeitsschwerpunkt „affordable neighbourhoods“. Das Seminar setzt spielerisch an, indem es baut, bastelt, dichtet und verdichtet. Ideen und Entwürfe können direkt in die Medienplattform Nextbangalore eingespeist und moderiert werden.

    MA Arch Entwurfsprojekt: 6 Plätze
    MA Arch Städtebauliche Vertiefung: 6 Plätze

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Final Presentation and Exhibition of the Students’ Work

    Teaching

    The seminar documents with a cartographic work Berlin‘s Tiergarten as a public place, whose parallel history ultimately provides the story of the city as a whole: Originally a vast forest for royal hunting, it was re-planned in the 19th century by Peter Joseph Lenné  into a forest with landscape-park character, to then be transformed during the Third Reich as a stage for parades with large trafficked roads. A battlefield during World War II, its forest was chopped for fire-wood during the hardest winters of 1946 and 1947. Reconstructed by Willy Alverdes in the post-war years as the green lung and recreational asset of the city, it is currently under a new wave of reconstruction. Its ecologies of the wild and the social are changing along with it.

    Through the Tiergarten it is possible to understand the life and use of the city, where the realm of inhabitants comprises a larger community of human, animal and vegetal nature. Recent plans by the municipality are raising many questions: 400 years ago the Kurfürst Friedrich II (“Eisenzahn”) put a fence around this forest in order to go hunting in the proximity of his residency. Now, without a Kurfürst, the fence is back when the Strasse der 17. Juni is leased as the “Fanmeile” of football game events. Under this current development, what does this public place mean for the managing municipality? Furthermore there are plans to increase security in the Tiergarten to support the coming large events: What kind of transformations does this new program entail for the Tiergarten‘s inhabitants and local users?

    The experts, in chronological order, who lead the excursions throughout the semester:
    Derk Ehlert, Wildtierreferent des Landes Berlin
    Maria-Sofie Rohner, Landschaftsplanerin mit Schwerpunkt Botanik und Naturschutz
    Jürgen Götte, Tiergarten-Inspektorenleiter Bezirksamt Mitte
    Jens Scharon, Referent für Artenschutz beim NABU Berlin
    “Steppengarten” Arbeitskreis: Dr. Gabriele Holst, Landschaftsarchitektin und Steffi Kiebacks, Landschaftsarchitektin
    Angela von Lührte, Biologin mit Schwerpunkt Waldökologie
    Jan Uhlig, Fachbereichsleiter Pfaueninsel

    Guest Critics:
    Silvan Linden, Architect (Büro für Konstruktivismus)
    Ines Schaber, Artist and Writer (documenta 13)

    Students: Anne Marie Arera, Paul Achter, Tobias Birkefeld, Nora Brinkmann, Frederik Eilers, Ortal Gazit, Dorothee Hahn, Tabea Hilse, Georg Hubmann, Kristina Ilieva, Leon Jank, Jessica McInally, Daniela Mehlich, Tim Nebert, Anna Papageorgiou, Anita Wagner, Franziska Wich

    ANG (3) - Nachbars Gärten [Seminar]

    Akademie einer neuen Gropiusstadt – Sommerakademie

    Teaching

    Seit drei Jahren arbeiten Forschende, Lehrende und Studierende an der Technischen Universität Berlin im Rahmen der Akademie einer neuen Gropiusstadt (AnG) zusammen mit GropiusstädterInnen zu verschiedenen Themen und an konkreten Projekten in der Gropiusstadt. Dieses Jahr untersucht die Akademie Möglichkeiten, die Freiflächen der Großsiedlung gemeinsam neu zu gestalten und zu nutzen. Die Prämisse lautet dabei, dass gute Nachbarschaft einen vielseitigen, spannungsreichen und aneignungsoffenen Freiraum benötigt. Denn hier werden Fragen der Öffentlichkeit, Gemeinschaft und Individualität verhandelt. Die Gropiusstadt hat mit ihren Freiflächen ein großes räumliches, bisher nicht genutztes Potential. Diese sind jedoch in Besitz verschiedener EigentümerInnen und Wohnungsbaugesellschaften sowie der öffentlichen Hand, deren unterschiedliche (Pflege-)Konzepte bisher wenig abgestimmt sind. Auch die Mitsprache der BewohnerInnen über die Nutzung der Flächen ist gering. Die in 50 Jahren entwickelte Pflanzen- und Tierwelt ist vielen GropiusstädterInnen nicht bewusst. Die Akademie will auf die Werte der Gropiusstadt aufmerksam machen. Seit April haben die Studierenden des Entwurfsprojekts Nachbars Gärten übergeordnete Strategien und konkrete Konzepte für einzelne Freiflächen in der Gropiusstadt entwickelt. Diese werden nun im Rahmen der Sommerakademie vor Ort präsentiert und in Freirauminstallationen getestet: Als Ausgangspunkt für die geplante Umsetzung eines Pilotprojektes im kommenden Jahr liegen sieben Vorschläge auf dem Tisch. Ein Angebot an interessierte Bewohnerinnen oder Initiativen, sich in die Gestaltung des Freiraums einzubringen und Mitverantwortung zu übernehmen.

    Die Akademie einer neuen Gropiusstadt (AnG) ist ein Labor für kooperative Forschung und Gestaltung mit den ProduzentInnen und NutzerInnen der Stadt. Nachbars Gärten ist ein partizipatives Entwurfs- und Forschungsprojekt der Akademie, durchgeführt vom Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung, Institut für Architektur, TU Berlin.

    ANG (3) - Nachbars Gärten [Studio]

    Diskussion in der Gropiusstadt

    Teaching

    Gemeinsam mit Gropiusstädter Initiativen, VertreterInnen der Wohnungswirtschaft und des Bezirks, dem Quartiersmanagement, und anderen FreiraumexpertInnen laden Studierende der Technischen Universität Berlin ein über die Zukunft der Freiflächen in Gropiusstadt zu diskutieren. Unsere Fragen sind: Welche Qualitäten können diese Freiräume unter Mitwirkung der öffentlichen Hand und der Wohnungsbestandshalter-
    Innen sowie der GropiusstädterInnen entwickeln? Welche Gestaltungs-, Nutzungs- und Pflegekonzepte werden den heutigen Anforderungen der verschiedenen AkteurInnen des Stadtteils gerecht? Haben Sie selbst ein Interesse an der Mitgestaltung der Freiflächen oder eine eigene Projektidee? Ihre Kritik und Anregungen tragen bei zur gemeinsamen Weiterentwicklung der Konzepte und zur Vorbereitung unserer Sommerakademie,
    die vom 30.8. – 1.9.2013 in Gropiusstadt stattfinden wird.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion auf die Pfaueninsel mit Jan Uhlig

    Teaching

    Die 88ha große Pfaueninsel wurde bis zum Ende des 18.Jh. landwirtschaftlich genutzt. Mit Friedrich Wilhelm II. wurden zunächst das Schloss und die Meierei errichtet. Im 19. Jahrhundert erfolgt unter der Planung von Lenné und Fintelmann der Ausbau zu einem Landschaftspark mit exotischen Pflanzen und Tieren.
    Die Insel besitzt aufgrund ihrer vielfältigen Flora und Fauna eine besondere Bedeutung für den Natur- und Artenschutz. Hervorzuheben sind die Wiesen und Magerrasen mit zahlreichen seltenen und gefährdeten Gefäßpflanzenarten. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch einen überaus wertvollen Bestand an über dreihundertjährigen Alteichen in den verschiedensten Zerfallsstadien aus. In diesem kulturellen Artefakt finden denkmalpflegerische und ökologische Absichten in wunderbarer Weise zusammen – so z.B. die (Wieder-) Einführung der Wasserbüffel, die extensive Pflege der Wiesenflächen, der Umgang mit Totholz etc.

    Die Exkursion begleitet Jan Uhlig, Fachbereichsleiter der Pfaueninsel.

    ANG (3) - Nachbars Gärten [Studio]

    Abschlusspräsentation

    Teaching

    In der Gropiusstadt leben neben 36.000 Menschen auch ungezählte Tiere und Pflanzen. Dieses Jahr untersucht die Akademie die Potentiale der Großsiedlung, ihre Freiflächen neu zu strukturieren und zu nutzen.
    Welche Qualitäten können diese Räume unter Mitwirkung der Bestandshalterinnen und Bewohnerinnen entwickeln? Welche Gestaltungs-, Nutzungs- und Pflegekonzepte werden den heutigen Anforderungen der verschiedenen Akteurinnen des Stadtteils gerecht? Auf Grundlage von Kartierungen der Eigentumsverhältnisse, der Unterhaltsregime und atmosphärischer Qualitäten wurden übergeordnete Strategien und konkrete Konzepte für einzelne Flächen entwickelt. Während des Semesters haben wir eng mit lokalen Bestandshalterinnen, Nutzerinnen und Vor-Ort Initiativen gearbeitet; im August und September 2013 werden die Ergebnisse exemplarisch vor Ort kommuniziert, auf Realisierbarkeit hin diskutiert und in Freirauminstallationen erprobt. Das Studio ist Teil eines über 1,5 Jahre angelegten Quartiersfonds-Projekts, im Rahmen dessen die Umsetzung eines ersten Pilotprojekts mit Bewohnerinnen geplant ist.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion im Tiergarten mit Dr. Angela von Lührte

    Teaching

    Der Urwald im Gartendenkmal

    Nach dem Zweiten Weltkrieg und den nachfolgenden Jahren, in denen Heizmaterial fehlte, war vom Baumbestand des Großen Tiergartens nicht mehr viel übrig. Von den 200000 Bäumen standen am Ende nur noch etwa 700. Die Bäume, die geblieben sind, haben als Zeitzeugen nicht nur eine Geschichte zu erzählen, sie sind auch prägend für die Gartengestaltung. Gleichzeitig stellen sie auch einen wichtigen Lebensraum für unzählige, oft bedrohte Tieraten dar. Auf einem Streifzug durch den mittleren Tiergarten sollen an ausgewählten Altbäumen Aspekte der Parkgeschichte und des Artenschutzes vorgestellt werden.

    Dr. Angela von Lührte ist Diplom-Biologin, ihre Schwerpunkte sind Waldökologie, Dendroökologie und Naturschutzplanung; sie ist Mitarbeiterin im AK Stadtnaturschutz, AK Wald BUND Berlin und in der AG Biotopholz (www.biotopholz.de).

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion im Tiergarten mit Gabriele Holst

    Teaching

    Arbeitskreis Steppengarten

    „Der Zustand vieler Grünanlagen in Berlin hat uns dazu bewogen, selbst Hand anzulegen. Inzwischen sind wir als Arbeitskreis der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. in unserem ersten Projekt, dem Steppengarten, seit März 2011 tätig. (…) Die Qualitäten, die gerade im Gartenraum gebraucht werden, um als Orte der Kontemplation wie auch der aktiven Nutzung funktionieren zu können, werden zunehmend auf einen banalen Standard reduziert, der auch für das Thema von Stadtnatur und Biodiversität unerträglich wird. Wir möchten aufzeigen, dass mit dem Grün im Sinne von Gartenkultur wichtige Bereiche des Lebensumfeldes einer Stadt eingerichtet und entwickelt werden müssen. Dazu gehören sichtbare und nachvollziehbare Aussagen zu unserem Verhältnis zur Natur, die aktive Partizipation an der Stadt, am Stadtraum, der soziale und kommunikative Aspekt unter Einbeziehung von verschiedenen Veranstaltungen zum Garten.“

    Der Arbeitskreis Steppengarten hat sich für die Wiederherstellung des Steppengartens von Willy Alverdes (1953) eingesetzt. Dr. Gabriele Holst ist Garten- und Landschaftsarchitektin und Stellvertretende Vorsitzende DGGL LV Berlin-Brandenburg e.V. .

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire

    Exkursion im Tiergarten mit Jens Scharon

    Teaching

    Ornithologie

    Jens Scharon ist Referent für Artenschutz beim NABU Berlin, Sekretär der Berliner Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft (BOA), dazu Leiter der Bezirksgruppe Lichtenberg-Hohenschönhausen sowie der Fachgruppe Feldherpetologie. In naturschützerischem Anliegen bereits weitgereist ist Jens Scharon auch ein Experte für Reichtum und Vielgestalt der Feuchtgebiete und ihrer Fauna und setzt sich z.B. unermüdlich für den Schutz der Amphibienwelt in und um Berlin ein.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion im Tiergarten mit Jürgen Götte

    Teaching

    Botanik und Pflege des Tiergartens

    Jürgen Götte managt seit 23 Jahren den Tiergarten. Er ist Gartenbauingenieur, in Sachsen-Anhalt geboren. Nach Gärtnerlehre und Studium war er als Meister im Tiergarten tätig, bevor er 1990 dessen Leiter wurde. Götte und seine 100 Mitarbeiter sind neben dem Tiergarten für das gesamte Grün im ehemaligen Bezirk Tiergarten zuständig. Unter seiner Leitung wurden zum Beispiel das Knobelsdorff’sche, barocke Venusbassin rekonstruiert und neue Spazierwege im östlichen Tiergarten gebaut.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion im Tiergarten mit Maria-Sofie Rohner

    Teaching

    Biotope des Tiergartens

    Maria-Sofie Rohner ist Dipl. Ing. Landschaftsplanerin. Sie hat an der TU Berlin (Fachbereich Landschaftsentwicklung) studiert mit dem Schwerpunkt Botanik und Naturschutz. Als Landschaftsplanerin hat sie sich intensiv mit Vegetations- und Biotopkartierungen, Pflege und Entwicklungskonzeptionen auseinandergestzt. Seit 1977 ist Frau Rohner Mitglied im Botanischen Verein von Berlin und Brandenburg, seit 2004 ist sie im Vorstand als amtierende Rechnungsführerin. Sie hat 2006 im Großen Tiergarten eine flächendeckende Biotopkartierung durchgeführt sowie die Vegetation und Flora der Rasen, Wiesen und Säume erfasst, eine Aktualisierung erfolgte 2011. Das ist ein Beitrag zu einem Pflegewerk für Naturschutz und Denkmalpflege im Großen Tiergarten.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion mit Derk Ehlert

    Teaching

    Fauvistische Besonderheiten des Tiergartens am Beispiel der Säugetiere und Vögel

    Derk Ehlert ist der Wildtierreferent des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Jagdwesen und Landschaftsplanung. Er ist Ornithologe, hat Landschaftsplanung studiert und arbeitet außerdem innerhalb des Landschaftsprogramms am Biotopverbund Berlins.
    Die Exkursion findet statt im Rahmen des Seminars ‘Tiergarten: This Obscure Object of Desire’

    ANG (3) - Nachbars Gärten [Studio]

    Open Studio

    Teaching

    BA Entwerfen 5: 6 Plätze
    MA Entwurfsprojekt Städtebau I und II: 12 Plätze
    MA UD Projekt 1-3: 6 Plätze

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Description

    Teaching

    The Tiergarten is in constant transformation: As the embodiment of an idea of nature, it contains all histories of Berlin simultaneously. Originally a vast forest for royal hunting, it was re-planned in the 19th century by Peter Joseph Lenné into a landscape park, to then be transformed during the Third Reich as a stage for parades with large trafficked roads. A battlefield during the II World War, its forest was chopped for wood during the hardest winters of 1946 and 1947. Reinterpreted in a modernist way as the green lung and consequently reconstructed in the post war years, it is currently under a new wave of reconstruction, its ecology of the wild and the social is changing along with it. The seminar concentrates on the research and cartography of specific historical and current layers of human, animal and floral nature.

    Sandra Bartoli is responsible for the seminar Tiergarten – This Obscure Object of Desire 1

    Berliner Flussarbeiten (1) [Studio]

    Final Jury

    Teaching

    Die Spree ist zwar einerseits ein vielbemühter Bestandteil der “Identität” Berlins, tritt gleichzeitig jedoch als Element der “Stadtlandschaft” kaum, geschweige denn durchgängig in Erscheinung.
    Vielmehr ist der Fluss zumeist eine obskur meandrierende Grenze zwischen Kiezen und Lebenswelten, die der Stadt eher im Wege zu stehen scheint. Gerade die innerstädtischen Grenzsituationen jedoch bringen eine Vielzahl ungewöhnlicher und überraschender Situationen, Nutzungen und Typologien hervor.
    Die Entwurfswerkstatt ‘Berliner Flussarbeiten’ konzentriert sich auf den Abschnitt der Spree zwischen Schloss Charlottenburg und Schloss Bellevue, in dessen Verlauf sich z.B. spektakuläre Autohäuser, eine ehemalige Müllverladestation, der Endpunkt des Landwehrkanals, Pump- und Kraftwerke, eine Bundesschlange und unzählige stadtmorphologische Besonderheiten finden lassen.

    Während des fünfwöchigen Workshops haben die Studierenden das Flussufer und seine Umgebung in sechzehn Quadranten unterteilt detailliert untersucht, kartografiert und nachfolgend städtebauliche ’Prototypen’ als Modelle eines heterogenen urbanen Lebens entwickelt.

    Berliner Flussarbeiten (1) [Studio]

    Gastvortrag “Das Blaue Haus und der Schlangenkopf” Jörg Pampe

    Teaching

    In Berlin Moabit hat Jörg Pampe das “Blaue Haus” (Lehrter Straße / Perleberger Brücke) und den Kopfbau der sog. Bundesschlange (Paulstraße / Joachim-Karnatz-Allee) errichtet. Sein Vortrag wird insbesondere die Entstehung der beiden Bauten im Kontext der Berliner Stadtplanung der 1990er Jahre thematisieren. Während die Rahmenbedingungen für das Projekt in der  Lehrter Straße noch in der “Tradition” der Stadterneuerung der IBA ‘84 stehen, ist die Bundesschlange bereits Teil der Hauptstadtplanungen.
    Jörg Pampe war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet von O.M. Ungers an der TU Berlin, Mitherausgeber der Zeitschrift Arch+, Stresemannstipendiat für einen einjährigen Aufenthalt in Rom, langjähriger Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 63 Hochschulbauten der Universität Stuttgart und Assistent an der Universität Essen.
    Seit 1987 ist er als selbstständiger Architekt in Berlin tätig.

    Berliner Flussarbeiten (1) [Studio]

    Gastvortrag “Zentrum für Kunst und Urbanistik” KUNSTrePUBLIK

    Teaching

    Das im Sommer 2012 eröffnete Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZKU) ist ein neuer, unabhängiger Denk- und Produktionsraum im ehemaligen Güterbahnhof Moabit, Berlin. Nach über 4 Jahren Planung, einem umfangreichen Umbau und Dank der Hilfe von Freunden und Unterstützern ist es dem Künstlerkollektiv KUNSTrePUBLIK gelungen, das Gebäude über einen Erbpachtvertrag (40 Jahre) als langfristigen Standort für öffentliche Veranstaltungen und Forschungsresidenzen mit mehrmonatiger Dauer zu eröffnen. Neben Symposien, Workshops, Konferenzen, Konzerten und Ausstellungsprojekten werden experimentelle Formate für unterschiedlichste Öffentlichkeiten erprobt.
    Analog dem Warenaustausch der industriell geprägten Dekaden, soll der Güterbahnhof nun zu einem Umschlagplatz zeitgenössischer postindustrieller Werte werden.
    Das ZKU versteht sich als Labor intermedialer und interdisziplinärer Aktivitäten, die sich künstlerisch und wissenschaftlich mit dem Phänomen Stadt auseinandersetzen. Den Fokus bilden raumtheoretische Fragen der Urbanistik: Geographie, Anthropologie, Stadtentwicklung, Architektur und Sozialwissenschaften treffen auf zeitgenössische Künstlerpositionen von Kontext und Interventionskunst über Conceptual Art bis zu Street Art.
    Mit dem Ziel, aktiv die Schnittstelle von Stadtforschung und künstlerischen Formaten im öffentlichen Raum zu definieren und sich den Fragen nach einer Zukunft des Urbanen immer wieder neu zu stellen, versteht sich das ZKU als Plattform für Experiment und Diskussion. Es reagiert mit einem künstlerischen Diskurs auf die schnelle Entwicklung der Städte und den Wandel der sozialen Strukturen.

    KUNSTrePUBLIK wurde im März 2006 von den Künstlern Matthias Einhoff, Philip Horst, Markus Lohmann, Harry Sachs und Daniel Seiple als Verein zur Realisierung von Kunstprojekten gegründet. KUNSTrePUBLIK ist auch selbst künstlerisch und kuratorisch tätig; u.a. zählt der Skulpturen Park Berlin Zentrum zu ihren Projekten.

    Berliner Flussarbeiten (1) [Studio]

    BA Design Studio – Einführung

    Teaching

    Die Spree ist zwar einerseits ein vielbemühter Bestandteil der “Identität” Berlins, tritt gleichzeitig jedoch als Element der “Stadtlandschaft” kaum, geschweige denn durchgängig in Erscheinung. Vielmehr ist der Fluss zumeist eine obskur meandrierende Grenze zwischen Kiezen und Lebenswelten, die der Stadt eher im Wege zu stehen scheint. Gerade die innerstädtischen Grenzsituationen jedoch bringen eine Vielzahl ungewöhnlicher und überraschender Situationen, Nutzungen und Typologien hervor.
    Die Entwurfswerkstatt ‘Berliner Flussarbeiten’ konzentriert sich auf den Abschnitt der Spree zwischen Schloss Charlottenburg und Schloss Bellevue in dessen Verlauf z.B. spektakuläre Autohäuser, eine ehemalige Müllverladestation, der Endpunkt des Landwehrkanals, Pump- und Kraftwerke, eine Bundesschlange und unzählige stadtmorphologische Besonderheiten finden lassen.

    Field Trip:
    18. – 19.10.2012

    Donnerstag 18.10.2012
    09:45 – 12:30 ZKU – Zentrum für Kunst und Urbanistik
    10:00 – 11:00 Vortrag/Gespräch von/mit KUNSTrePUBLIK e. V.
    11:00 – 12:00 Vortrag von Jörg Pampe, Architekt
    12:30 – 18:00 Kartierung des Gebietes in Einzelgruppen
    18:00 – 20:00 ZKU – Zentrum für Kunst und Urbanistik
    Feedback

    Freitag 19.10.2011
    09:45 Burger King im Berlin Pavillon der Internationale Bauausstellung 1957
    10:00 – 16:00 Fortsetzung Kartierung in Einzelgruppen
    16:00 – 20:00 ZKU – Zentrum für Kunst und Urbanistik
    Abgabe und Präsentation 1.1 “Erkundungen 2012″
    20:30 Ausgabe 2.1 “Prototypen 2012″

    ADRESSEN:
    ZKU – Zentrum für Kunst und Urbanistik
    Siemensstrasse 27 – 10551 Berlin – Moabit

    Burger King
    Hansaviertel, Straße des 17.Juni 100 – 10557 Berlin – Tiergarten

    Vernacular Science - Jugend Forscht Zentrum Efeuweg [Studio]

    Abschlusspräsentation

    Teaching

    In der Grosssiedlung Gropiusstadt plant das Lise Meitner Oberstufenzentrum für sich und andere Bildungseinrichtungen die Errichtung eines Jugend-forscht-Zentrums. Eine neue Typologie soll entwickelt werden, die von SchülerInnen, LehrerInnen und AnwohnerInnen genutzt werden kann. Der Bauort befindet sich im Zentrum des zukünftigen Campus Efeuweg, auf dem Geländer des Lise Meitner Oberstufenzentrums. In Zusammenarbeit mit den NutzerInnen wurde ein hybrides Raumprogramm entwickelt, das als Grundlage des Entwurfsprojektes dient: eine Mediathek, Aufenthalts-, Arbeits- und Veranstaltungsräume sowie eine Cafeteria.

    Vernacular Science - Jugend Forscht Zentrum Efeuweg [Studio]

    BA Thesis

    Teaching

    In der Großsiedlung Gropiusstadt plant das Lise Meitner Oberstufenzentrum für sich und andere Bildungseinrichtungen die Errichtung eines Jugend-forscht-Zentrums.

    Eine völlig neue Typologie soll entwickelt werden, die von SchülerInnen, LehrerInnen und AnwohnerInnen genutzt werden kann.
    Der Bauort befindet sich im Zentrum des zukünftigen Campus Efeuweg, auf dem Gelände des Lise Meitner Oberstufenzentrums.

    In Zusammenarbeit mit den NutzerInnen wurde ein hybrides Raumprogramm entwickelt, das als Grundlage des Entwurfsprojektes dient: eine Mediathek, Aufenthalts-, Arbeits- und Veranstaltungsräume sowie eine Cafeteria.

    Berliner Strassenarbeiten (1) - Die Potsdamer [Lecture]

    Gastvortrag “Monsters” von Urs Füssler

    Teaching

    Wäre es nicht elegant, allein durch die Wirkung einzelner Bauten, gezielt die gängigen Wahrnehmungen der Stadt zu unterminieren?

    Berliner Strassenarbeiten (1) - Die Potsdamer [Lecture]

    Gastvortrag von Michael Sontheimer

    Teaching

    Ein Rückblick auf die Entstehung des Buches „Postdamer Straße: Sittenbilder und Geschichten“ von Benny Härlin und Michael Sontheimer, erschienen im Rotbuch Verlag 1983

    Berlin is a Green Monster - The Menage [Lecture]

    Gastvortrag “Die Theorie der Zentralen Orte” von Silvan Linden

    Teaching

    Mit der Theorie der Zentralen Orte (1933) wollte der Wirtschaftsgeograph Walter Christaller zunächst ein Erklärungsmodell für die Verteilung und Größe von Ortschaften und Städten in Süddeutschland liefern. Gleichwohl verstand er seine Arbeit auch als planerisches Leitbild, das eine effiziente Organisation und Hierarchisierung von Raum ermöglicht. Christaller war ab 1940 an den Planungen zur räumlichen Neuordnung des annektierten Polens und weitergehend am Generalplan Ost beteiligt.

    Mit der ersten Fassung des Raumordnungsgesetzes von 1965 wurden die Zentralen Orte auch Grundlage bundesdeutscher Raumplanung – und sind dies bis heute.