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    Spatial Commons - Hin und weg vom Kiez

    Gemeingut Nachbarschaft ? Ausstellung

    Teaching

    Die Ergebnisse des Recherche- und Kartierungsseminars können im Eingangsbereich des Nachbarschaftshauses zwischen Falckensteinstrasse und Cuvrystrasse besichtigt werden.
    Acht Kartierungen bilden die Argumentationsgrundlage für acht Thesen zur Nachbarschaft als Gemeingut.

    Nachbarschaft ist ….

    MEIN BETT, DEINE BANK,
    ZWISCHEN ZÄUNEN, TOREN UND HINTERTÜREN,
    NOCH DA?
    KOLLEKTIVE PARALLELRÄUME,
    IDYLL DER ZEITLOSEN,
    LASS MICH IN RUHE!
    Und
    EWIG UMKÄMPFTER RAUM.
    NACHBARSCHAFT BRAUCHT ZEIT.

    Studierende: Ioanna Giannakopoulou, Sebastian Kunz, Friedrich Lammert, Phil von
    Lueder, Nina Peters, Lucas Rauch, Jim Reifferscheid, Philip Schläger
    Betreuung: Katharina Hagg, Anna Heilgemeir, Dagmar Pelger

    Insel der Glückseligen - Güterbahnhof wird Quartier

    Abschlusspräsentation

    Teaching

    Kann der ehemalige Güterbahnhof Grunewald – 15 ha Brache inkl. denkmalgeschützter Gebäude inmitten von Grunewald, Wilmersdorfer Witwen, Messe, ZOB und infrastrukturellem Wirbel – ein modellhaftes Quartier werden, vorbildlich für eine partizipative, ökologisch und ökonomisch gerechte Stadtentwicklung?

    2013-2014 fand zu dem Gebiet ein Charrette-Verfahren statt, durchgeführt von engagierten PlanerInnen und ArchitektInnen, getragen von BürgerInneninitiative, Bezirkspolitik und -verwaltung. Der heutige Eigentümer plant die zukünftige Entwicklung des Geländes bisher eigenständig.

    Das Studio nahm diese komplexe Interessenlage zwischen privaten, nachbarschaftlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen sowie die Aktualität der Wohnungsfrage zum Anlass, alternative Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Die Bachelor und Master Architektur Studierenden arbeiteten in acht Gruppen, analysierten den Bestand und seine Umgebung und entwarfen städtebauliche Szenarien und Prototypen, die auf Berliner Modellen des „Stadt selber machen“, der Geschichte des hiesigen Siedlungsbaus und auswärtigen Praktiken der urbanen Koproduktion aufbauen. Diskursive Stichworte waren Autarkie, Autonomie, Gemeingut, Dichte, Vernetzung, Nachbarschaft, Identität und Stadtlandschaft, jeweils mit der Frage verbunden: Kann Städtebau glücklich machen?

    Kreuzberg - Leben macht Stadt

    Reader

    Teaching

    During the fall semester 2014/2015 we initiated a joint studio format for about 40 first semester Master of Urban Design students, a quarter of them coming from Tongji University Shanghai in China. Against the rich geographical, historical, social and morphological backdrop of Kreuzberg we were interested in exploring the leverage of local public planning authorities in fostering the development of a more inclusive and less segregated district.

    The studio sequence initially began with reconnaissance missions. It brought us into contact with a host of stakeholders whose motivation and viewpoints required in-depth analysis in order to understand what was actually at stake. These insights were applied in an actor-driven reality simulating role-play whose objective was securing tenure for a lucrative brownfield development site on the banks of the River Spree. On the basis of this experience, students concentrated on the analysis of seven sites spread over the district. Finally, each group of 5 to 6 students then developed a site-specific program and design. The following pages retrace this journey by presenting the formats, showcasing some of the material produced and discussing the benefits of the exercise. Enjoy!

    News

    Reader ‚Kreuzberg – Leben macht Stadt‘

    Research

    During the fall semester 2014/2015 we initiated a joint studio format for about 40 first semester Master of Urban Design students, a quarter of them coming from Tongji University Shanghai in China. Against the rich geographical, historical, social and morphological backdrop of Kreuzberg we were interested in exploring the leverage of local public planning authorities in fostering the development of a more inclusive and less segregated district.

    The studio sequence initially began with reconnaissance missions. It brought us into contact with a host of stakeholders whose motivation and viewpoints required in-depth analysis in order to understand what was actually at stake. These insights were applied in an actor-driven reality simulating role-play whose objective was securing tenure for a lucrative brownfield development site on the banks of the River Spree. On the basis of this experience, students concentrated on the analysis of seven sites spread over the district. Finally, each group of 5 to 6 students then developed a site-specific program and design. The following pages retrace this journey by presenting the formats, showcasing some of the material produced and discussing the benefits of the exercise. Enjoy!

    Grundlagen des Städtebaus [Lecture]

    Vorlesung

    Teaching

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und spezifische Gestalt der Stadt als Resultat dieser Prozesse interpretiert. Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen Choreografie, der Steuerung durch den Entwurf und Planung, und Co-Evolution, der selbst generierten, nicht geplanten Stadt. Ein besonderer thematischer Fokus wird auf Klima relevante Stadtentwicklung und Kooperation gelegt.

    Schlüsselbegriffe:
    Prozess, Gestalt, Morphologie, symbolische Form, Systemorganisation, Choreografie und Co-Evolution, Bottom-up und Top-Down, Akteur-Netzwerk Theorie, Kooperation, Energiewende, Smart Cities

    Orte:
    Addis Abeba, Berlin, Chengdu, London, Mexico City, New York, Paris, Priene, Suburbia, u.a.

    Insel der Glückseligen - Güterbahnhof wird Quartier

    Aufgabe 0

    Teaching

    Der Begriff der Autarkie ist so aktuell wie kontaminiert. Zum einen bezeichnet er die Unabhängigkeit von externen Ressourcen und wird in der Energie- und Klimadebatte dem Suffizienzdiskurs zugeordnet. Zum anderen ist er Teil eines politischen Gedankengutes der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Segregation. Die „Insel der Glückseligen“ als Ort einer autarken Gemeinschaft deutet sowohl auf inneren Zusammenhang als auch eine Abgrenzung nach Außen. Vollständige Autarkie ist jedoch nie erreichbar, sie bleibt ein Ideal beziehungsweise eine Dystopie.

    1. Zeichnung einer idealen oder existierenden autarken Gemeinschaft.

    Format 40 x 40cm.

    Linienzeichnung von Hand oder digital.

    Militärprojektion (60° / 90° / 30°).

    Maßstab frei.

    2. Kurzer Text über die Aspekte der Autarkie dieser Gemeinschaft.

    200 Wörter.

    Format DIN A4, Text in Deutsch oder Englisch, Times, 20 Pkt, einfacher Zeilenabstand, Titel Großbuchstaben, linksbündig, Flattersatz, bibliografische Angaben 14 Pkt.

    Verfasser und Matrikelnummer jeweils linksbündig unten, Times, 20 Pkt.

     

    Abgabe:

    Abgabe digital: cud.tu.berlin@gmail.com, Freitag 15. April 2016, 8.00 Uhr.

    Aufhängen der Ausdrucke: Raum A 815, Freitag 15. April 2016, 8.30 Uhr.

    Vorstellung:Vortrag des kurzen Textes, ab 9.00 Uhr.

    Insel der Glückseligen - Güterbahnhof wird Quartier

    Open Studio

    Teaching

    Im Kontext der wieder aktuellen Wohnungsfrage soll auf der ehemaligen Bahnfläche (15ha) inmitten von Grunewald, Wilmersdorfer Witwen, Messe, ZOB und infrastrukturellem Wirbel ein modellhaftes Quartier entworfen werden, vorbildlich für eine partizipative, ökologisch und ökonomisch gerechte Stadtentwicklung.
    2013-2014 fand zu dem Gebiet ein Charrette-Verfahren statt, durchgeführt von engagierten PlanerInnen und ArchitektInnen, getragen von BürgerInneninitiative, Bezirkspolitik und -verwaltung. Der heutige Eigentümer plant die zukünftige Entwicklung des Geländes. Das Studio nimmt diese komplexe Interessenlage zwischen privaten, nachbarschaftlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen und deren Aktualität zum Anlass, alternative Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
    In dieser Insel-Lage wird ein beispielhafter Stadtteil entworfen. Aufbauend auf Berliner Modellen des „Stadt selber machen“, der langen Geschichte des Berliner Siedlungsbaus und aktuellen Praktiken der Koproduktion leisten diese Entwürfe einen kritischen Beitrag zum aktuellen Diskurs. Kann Städtebau glücklich machen? Stichworte sind Autarkie, Autonomie, Gemeingut, Dichte, Vernetzung, Nachbarschaft, Identität und Stadtlandschaft.

    Spatial Commons - Hin und weg vom Kiez

    Blockseminar

    Teaching

    Der Wrangelkiez wird gentrifiziert. Keine andere Berliner Nachbarschaft ist einem ähnlich hohen Aufwertungsdruck ausgesetzt. Welche Beziehungen zwischen Anwohnerschaft, Tourismus, Immobilienwirtschaft, Medien und kommunaler Verwaltung entstehen in diesem komplexen urbanen Umfeld? Wie bilden diese sich im konkreten Stadtraum ab?
    In dem Recherche- und Kartierungsseminar gehen wir den Spuren möglichen (Dis-)Commonings an zentralen Orten im Kiez nach, um Folgendes herauszuarbeiten:
    – Mit welchen Mitteln wird der urbane Raum als Ort der Interaktion & Teilhabe gemeinschaftlich erzeugt und erhalten?
    – Welche geplanten oder ungeplanten Prozesse haben Einfluss auf die räumliche Struktur sowie auf den Alltag der BewohnerInnen und anderer NutzerInnen?
    – Wodurch zeichnen sich diese so genutzten oder geschaffenen Räume aus?
    – Wer bedient sich der kollektiv erzeugten Werte im Raum bzw. wem werden sie zur Verfügung gestellt?
    – In welchem Zusammenhang stehen Raum, potentielle Commoner und kooperative Praxis?

    News

    DEMO:POLIS – Das Recht auf Öffentlichen Raum

    Teaching

    Die Ära der alten Gewissheiten, der Selbstzufriedenheit ist vorbei. Der Öffentliche Raum ist zum politischen Spannungsfeld geworden, seine Nutzung und Gestaltung zur Verhandlungssache der Zukunft. Die Öffentlichkeit stellt neue Ansprüche an die Grundprinzipien der Demokratie und an die Gestaltung des Öffentlichen Raums. In den Städten ist das Netz von Straßen, Plätzen und Parks jener öffentliche Raum, der die urbane Gemeinschaft herstellt und darstellt. Der Öffentliche Raum ist, weil wir Stadtgesellschaft sind.
    DEMO:POLIS stellt die Vielschichtigkeit der heutigen Bedeutung von Öffentlichem Raum vor. Beispielhafte Arbeiten, Modelle, Entwürfe, Konzepte von Künstlern und Architekten sowie partizipative Prozesse heben die Potenziale des Öffentlichen Raums für unsere Zivilgesellschaft hervor.

    Der CUD ist unter anderem mit dem im Rahmen des Media Lab (UDK/TU Berlin) von Studierenden produzierten Films „Rita Schäfer gibt nicht auf“ vertreten.

    Wohnen in Berlin 5 - Mauerpark & Beyond

    Final Review

    Teaching

    Berlin is growing (again). 50.000 inhabitants each year since 2011, and the dynamic is expected to linger. Empty apartments won’t cover for the bump this time. New flats need to be provided. Quite many, actually. What typologies should be introduced? At what cost and for whom? At stake, the conditions that have made Berlin attractive for years: cheap rents, abundant space, socially and culturally diverse neighbourhoods… Less discussed is the question of Berlin’s urban model in the wake of a future construction wave. Will it remain this unique system of fragments as we know it, surrounded with green and open spaces?

    By looking at Mauerpark and its surroundings (including the Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark and the Brunnenviertel), we would like to explore all these dimensions at once. Here a conflict happens to oppose a private investor willing to build up the northern fringes of the park, to the tenants of “100% Mauerpark“. Is it possible to imagine alternative densification models that combine the benefits of quantity, diversity and the intensification of Berlin’s open spaces? To overturn the perspective of a city entirely in private hands through new cooperative housing prototypes? To go complex and hybrid, where current plans meet neither the specific character of Mauerpark nor its metropolitan dimension?

    Home Grown - Housing Alliances on the Rise

    Final Review

    Teaching

    The Urban Design Studio investigates the emerging housing shortage in Berlin triggered by demographic change and lack of appropriate policies. The studio included research on institutions and key actors, housing prototypes, available sites for development and their relation with the city’s spatial, functional and social fabric.

    The goal of the studio was, in the first place, to better understand the different actors and relevant processes, and in the second place, to develop creative design concepts, using different tools and methods, that replace current provision-oriented approaches to housing with new forms of co-production and actor-driven planning.

    The final review of the students’ projects will be completed by an expert discussion on cooperative housing in the afternoon.

    Berliner Strassenarbeiten Hin und weg zwischen Heinersdorf und Buch [Studio]

    Abschlusspräsentation und -diskussion

    Teaching

    Das Modul 2.1. projektintegrierter Entwurf Stadt, welches Bachelor Architektur Studierende in städtebauliche Analyse und Entwurf einführt, wird vom Fachgebiet Städtebau und Urbanisierung unter dem Titel Straßenarbeiten organisiert. Seit 2009 wurden über lange Infrastrukturen zusammenhängende Stadträume in London, Zürich und Berlin und hierbei unterschiedlichste städtebauliche Situationen bearbeitet.

    In diesem Wintersemester haben wir uns angesichts der zunehmenden Hinwendung der Berliner Stadtentwicklungsdiskurse von der „inneren Stadt“ zur „äußeren Stadt“ mit dem Berliner Nordosten befasst: Wie verhält sich die Stadt dort zum Land? Zwischen den Pankower Ortsteilen Heinerdorf und Buch und entlang der Panke und der S-2 nach Bernau spannt sich ein Raum auf, der von historischen Dorfkernen, Einfamilienhäusern, Kleingärten und von angrenzenden Feldern, Wiesen und Wäldern geprägt ist. Hinzu kommen öffentliche Einrichtungen, Gewerbegebiete und Wohnsiedlungen aus DDR-Zeiten und den 1990er Jahren.

    Die städtebauliche Morphologie und die sie kennzeichnenden freiräumlichen und architektonischen Typologien wurden analysiert und programmatische und gestalterische Vorschläge für die zukünftige Entwicklung dieser Zone der „äußeren Stadt“ wurden entworfen. Stichwörter waren z.B. polyzentrische Metropole, Gartenstadt, Akteur-Netzwerk-Theorie, housing the street, soziale Mischung, bezahlbares Wohnen, Nachbarschaft, Gemeingüter, Zwischenstadt, Urban-Rurban.

    News

    Tutor*in gesucht!

    Teaching

    Wir suchen zum 01. Januar 2016 eine motivierte Unterstützung für unser Fachgebiet. Wichtig ist uns, dass du Interesse an Lehre und Forschung hast, gerne im Team arbeitest und begeisterungsfähig bist.

    Zu deinen Aufgaben gehört die Mitbetreuung von Studierenden und die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen, die Konzeption und Gestaltung von Arbeitsvorlagen und Semesterdokumentationen, die Betreuung der Fachgebietswebsite und Archivierung.

    Sonstige Voraussetzungen:
    Abschluss des 3. Fachsemesters
    InDesign, Illustrator, Photoshop, CAD-Software
    gute Englischkenntnisse.

    Arbeitszeit: 41 Stunden/Monat.
    Die Stelle ist befristet auf zwei Jahre.

    Bei Interesse sende dein Motivationsschreiben, Lebenslauf und Arbeitsprobe bis zum 09. November 2015 digital an:

    jessica.luettke@)tu-berlin.de

    und analog an:

    Chair for Urban Design and Urbanization
    Sekretariat A30, Raum A810
    Institut für Architektur
    Straße des 17. Juni 152
    10623 Berlin

    Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich am 18. November 2015 stattfinden.

    Berliner Strassenarbeiten Hin und weg zwischen Heinersdorf und Buch [Lecture]

    Street Life – Gastvortrag von Ali Saad

    Teaching

    Ali Saad is an architect and urbanist living in Berlin. He worked at EMBT in Barcelona, maxwan in Rotterdam and at LIN in Berlin, where he was chef de projet of the Grand Paris project. In 2009 he co-founded Uberbau, a partnership that lasted until 2014. Since 2015 he runs Bureau Ali Saad in Berlin, a practice working on strategic urbanism and architecture, and is a research associate at LIA, TU Berlin. His works and texts are published nationally and internationally in books and magazines.
    Considering the massive amount of roads that run through populated areas and urban settings in Europe, it surprises that only very few of them relate to their immediate context. The research project “Street Life” carried out by Uberbau from 2010 to 2011, funded by the Netherlands Architecture Fund, investigates the reintegration of roads and urban space, taking the Netherlands as an example, and develops scenarios that paint a vision of integrated roads as hybrid socio-economic infrastructures.

    Berliner Strassenarbeiten Hin und weg zwischen Heinersdorf und Buch [Lecture]

    Berlin Diary – Gastvortrag von Erik Göngrich

    Teaching

    Erik Göngrich ist Künstler und Architekt. Seine Arbeiten reflektieren in Installationen, Führungen und Publikationen die Nutzung und Veränderung des öffentlichen Raumes. Die skulpturalen und gesellschaftlichen Aspekte des öffentlichen Raumes sind Ausgangspunkte oft mehrjähriger und kollaborativer Prozesse, aus denen zumeist ortsspezifische Interventionen hervorgehen. Dabei sind Publikationen eine Leidenschaft und integraler Bestandteil der künstlerisch-architektonischen Arbeit, so zum Beispiel: „The World is not fair-Die große Weltausstellung “ für einen Pavillon auf dem Tempelhofer Feld in Berlin (2012), „Stadtskulptur geht uns alle an!“ für eine Stadtführung in Berlin/Moabit (2009), „Starving for Embarrassing Architecture“ für eine Ausstellung über Los Angeles (2005) und „Picnic City“ für eine Intervention im öffentlichen Raum von Istanbul (2001).
    In seinem Vortrag wird Erik Göngrich anhand von „daily photos“ seiner Website und ausgewählten Projekten die wesentlichen Bestandteile seiner Arbeit erläutern und diese in Bezug zu stadtentwicklungspolitischen Prozessen diskutieren.

    Dialog Extrem [Seminar]

    Dialog Extrem

    Teaching

    “Sehnen Sie sich nach einer Fernbedienung, um von einem hochkarätigen Referenten zum nächsten zu zappen?“ fragte die Redakteurin der Bauwelt Doris Kleilein in ihrem Artikel zum 1. Dialog Extrem im April diesen Jahres. Bezug nahm Sie dabei auf das spezielle Format des Abends. An 40 Tischen sitzen 40 ExpertInnen die zu dem Thema “Miete und andere Missverständnisse“ mit dem Publikum diskutierten. Allerdings eben nicht in den klassischen Podiums-oder Symposien Formaten wofür sich die Redakteurin aufgrund der aus ihrer Sicht oft ermüdenten Wirkung die Fernbedienung wünschte, sondern in einem horizontalen Wissenaustausch 1:1.

    Nach der durchweg positiven Kritik im Nachgang der Veranstaltung war klar, der Dialog Extrem wird im Jahr 2016 seine Fortsetzung finden. Hierfür will das Team von openBerlin mit einer Gruppe von Studierenden den 2. Dialog konzipieren. Wir werden gemeinsam mit dem Fachgebiet CUD von Prof. Jörg Stollmann ein Thema entwickeln, dafür relevante ExpertInnen treffen, mit Ihnen ihre individuellen Thesen aushandeln und den gesamten Abend vorbereiten und durchführen. “Wie klein kann ich wohnen?“ von Christoph Schmidt vom Architekturbüro IFAU oder “Löst Neubau die soziale Wohnungsfrage“ von Katrin Lompscher von der Partei “Die Linke“ waren zwei der zahlreichen Thesen die auch beim 2. Aufschlag der Veranstaltung eine thematische Anknüpfung und damit eine Fortsetzung finden können.

    Wir treffen uns im 14 – tägigen Rhythmus zu jeweils 4-stündigen Sessions.

    Über Architektur [Seminar]

    Erster Termin

    Teaching

    Als wesentlicher Bestandteil zeitgenössischer Stadtproduktion ist der praktische Diskurs, die Auseinandersetzung auf verbaler als auch nonverbal-textlicher Ebene an realen Inhalten maßgeblich. Davon ausgehend will das Seminar ein Angebot formulieren, welches Abseits von Geschossflächenzahlen, Dachatlanten oder Wärmeschutznachweisen agiert und das Zusammenleben in der Stadt anhand von zivilgesellschaftlichen StadtmacherInnen erfahrbar macht. Rausgehen in die Stadt, Projekte besuchen, Netzwerke aufbauen.

    Den Aufbau einer Redaktionsgruppe innerhalb des Seminars werden wir als gemeinsame Redaktionsgruppe an verschiedensten Themen informeller Stadtproduktion recherchieren, Vor-Ort Interviews mit Projektgruppen durchführen, diese gemeinsam diskutieren und in Form von geschriebenen Artikel auf der Webseite openberlin.org wiedergeben.

    Begleitend zur Arbeit in der Redaktionsgruppe werden wir 2 Schreibwerkstätten mit renommierten JournalistInnen durchführen. An inhaltlichen Fragestellungen informeller Stadtentwicklung werden wir innerhalb der beiden Werkstätten in die Techniken und Methoden des Journalistischen Arbeitens eintauchen. Dabei werden folgende Fragestellungen thematisiert:

    – Grundbedingungen des Mediengeschäftes und journalistisches Arbeiten

    – Wie komme ich mit meinen Themen in die Medien?

    – Wie bauen Journalisten ihre eigenen Artikel auf, welchen Kriterien folgen sie?

    – Welche unterschiedlichen Schreibstile gibt es?

    In Kooperation mit KUBUS/ZEWK

    Home Grown - Housing Alliances on the Rise [Studio]

    Open Studio

    Teaching

    The Urban Design Studio investigates the emerging housing shortage in Berlin triggered by demographic change and lack of appropriate policies. The studio will develop strategies that bring together both actors such as planning authorities and large housing associations, as well as emerging local actors such as grass root initiatives, residents associations or cooperatives. We will research their divergent interests and modi operandi, reasons for current lack of cooperation and the scope to forge new alliances in order to (auto)-provide affordable housing for a diverse clientele with generally limited means and resources.

    The studio includes research on institutions and key actors, housing prototypes, available sites for development and their relation with the city’s spatial, functional and social fabric. The students will enact different interest groups simulating a real conflict in a “Planspiel”. This will bring the practical dimension of the political processes to the classroom and provides a link for the subsequent development of process-driven urban design proposals.

    The goal of the studio is firstly to better understand the different actors and relevant processes. Secondly to develop creative design concepts, using different tools and methods, that replace current provision-oriented approaches to housing with new forms of co-production and actor-driven planning. Thus the studio will produce a number of diverse yet in themselves complex, complete and coherent design projects.

    On thursdays from 09.00 till 18.00

    Number of participants: 40

    MA UD PJ 1-3 Project 1-3

    Wohnen in Berlin 5 - Mauerpark & Beyond [Studio]

    Open Studio + Aufgabe 0

    Teaching

    Berlin is growing (again). 50.000 inhabitants each year since 2011, and the dynamic is expected to linger. Empty apartments won’t cover for the bump this time. New flats need to be provided. Quite many, actually. What typologies should be introduced? At what cost and for whom? At stake, the conditions that have made Berlin attractive for years: cheap rents, abundant space, socially and culturally diverse neighbourhoods… Less discussed is the question of Berlin’s urban model in the wake of a future construction wave. Will it remain this unique system of fragments as we know it, surrounded with green and open spaces?

    By looking at Mauerpark and its surroundings (including the Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark and the Brunnenviertel), we would like to explore all these dimensions at once. Here a conflict happens to oppose a private investor willing to build up the northern fringes of the park, to the tenants of “100% Mauerpark“. Is it possible to imagine alternative densification models that combine the benefits of quantity, diversity and the intensification of Berlin’s open spaces? To overturn the perspective of a city entirely in private hands through new cooperative housing prototypes? To go complex and hybrid, where current plans meet neither the specific character of Mauerpark nor its metropolitan dimension?

    Donnerstags von 10.00 bis 18.00

    Teilnehmerzahl: 18

    EP, Arch M E. 03/04 Entwurfsprojekt Städtebau I/II

    Berliner Strassenarbeiten Hin und weg zwischen Heinersdorf und Buch [Lecture/Studio]

    Erster Termin

    Teaching

    Angesichts der zunehmenden Hinwendung der Berliner Stadtentwicklungsdiskurse von der „inneren Stadt“ zur „äußeren Stadt“ befasst sich die Werkstattreihe Berliner Straßenarbeiten, welche stets lineare Großstrukturen untersucht, in diesem Semester mit dem Berliner Nordosten: wie verhält sich die Stadt dort zum Land? Zwischen den Pankower Ortsteilen Heinerdorf und Buch und der S-2 nach Bernau spannt sich ein Raum auf, der von historischen Dorfkernen, Einfamilienhäusern, Kleingärten und von angrenzenden Feldern, Wiesen und Wäldern geprägt ist. Hinzu kommen öffentliche Einrichtungen, Gewerbegebiete und Wohnsiedlungen aus DDR-Zeiten und den 1990er Jahren. Die Werkstatt wird die städtebauliche Morphologie und die sie kennzeichnenden freiräumlichen und architektonischen Typologien analysieren sowie programmatische und gestalterische Vorschläge für die zukünftige Entwicklung dieser Zone der „äußeren Stadt“ produzieren.

    Stichwörter: polyzentrische Metropole, Gartenstadt, Aktuer-Netzwerk-Theorie, housing the street, soziale Mischung, bezahlbares Wohnen, Nachbarschaft, Gemeingüter, Zwischenstadt, Urban-Rurban…

    News

    Olivia Grandi gewinnt einen Preis der 2. Kategorie beim Arch+ Wettbewerb “PLANETARY URBANISM – Kritik der Gegenwart im Medium des Information Design”

    Teaching

    Wir gratulieren Olivia Grandi zum Erfolg ihrer Masterarbeit „Artificial Reef. an Infrastructure for Indigenous Modernities“ beim Wettbewerb “PLANETARY URBANISM – Kritik der Gegenwart im Medium des Information Design”! Der von der Zeitschrift ARCH+ mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung (WBGU) ausgelobte internationale Wettbewerb suchte nach Strategien im Umgang mit gegenwärtige Probleme des Urbanisierungsprozesses.
    Olivias Arbeit schlägt eine neue Typologie als Antwort auf den chaotischen, zersiedelnden Urbanismus einer der dynamischsten Städte Indiens vor: Bangalore.

    Herzlichen Glückwunsch!

    Tiergarten Landscape of Transgression [Conference]

    Conference Program

    Research

    Tiergarten, Landscape of Transgression (This Obscure Object of Desire) – International Symposium, 4 July 2015, Haus der Kulturen der Welt

    The conference explores Tiergarten, Berlin’s oldest park, understood as a unique landscape of transgression. Tiergarten transgresses heritage, ecology, urbanism, and humanism, existing as a precious anomaly and a model for future environments in an ever expanding sea of urbanization. Tiergarten’s transgression can become a key to shift established ways to talk about the city.

    The conference aims to evaluate several aspects of urban space that question and expand the current discourse on sustainability, for instance unbridled plant growth and close proximity of species, the unmaintained, the incommensurable, the extraterritorial, the outlaw, the simultaneity of (contradicting) histories, to mention some. The conference is divided into four thematic sections: 1) Transgressing Heritage; 2) Transgressing Ecology; 3) Transgressing Urbanism; 4) Transgressing Humanism.

    9am Registration; 10am Opening: Jörg Stollmann, Sandra Bartoli; Keynote: Alessandra Ponte; 11.45am Transgressing Heritage: Gunnar KlackLuise Rellensmann; 1.15pm Transgressing Archive: Martin Conrads, Franziska Morlok and the students of UdK Institute for Transmedia Design; 2.30pm Transgressing Ecology: Karin Reisinger, Eva Simone Hayward, Fahim Amir; 4.30pm Transgressing Urbanism: Sandra Parvu + Piero ZaniniMichael Baers; 6.10pm Transgressing Humanism: Chris Wilbert, Stefano Mancuso

    All presentations are in English, free admission; to register please send an email to: sandra.bartoli(at)tu-berlin.de

    Concept: Sandra Bartoli; Organized by Chair for Urban Design and Urbanization TU Berlin, Prof. Jörg Stollmann and Research Associate Sandra Bartoli in cooperation with Haus der Kulturen der Welt

    Poster and pamphlet design by YUKIKO, Berlin

    Beware of Smart People! [Conference]

    Redefining the Smart City Paradigm towards Inclusive Urbanism

    Research

    The current debate about Smart Cities is strongly influenced by technological and application-oriented hard perspectives that predominantly materialize through the insertion of smart infrastructures into existing urban systems. Citizens (as individuals) and urban societies (as bodies) remain passive beneficiaries, end users or consumers.

    This smartification of urban management is contrasted by increasing demands made by civil society and urban social movements towards greater inclusion in decision-making: New urban actors acquire new agency through local knowledge, expertise, creativity, social networking skills and collaborative capabilities, or social entrepreneurship.

    The symposium addresses the conflictual reality in which Smart City approaches are currently unfolding. International scholars and practitioners will

    • Reflect on the „Smart City“ as a contested paradigm;
    • Shift the discourse towards the notion of the urban as co-produced by many voices;
    • Attempt to redefine „Smart City“ by putting ordinary citizens as „Smart People“ at the core of the debate.

    The symposium is organized by
    TU Dialogue Platform Smart People & Urban Commoning

    Jörg Stollmann, Chair for Urban Design & Urbanization
    Sybille Frank, Chair for Urban and Regional Sociology
    Angela Million, Andreas Brück, Chair for Urban Design & Urban Development
    Philipp Misselwitz, Habitat Unit- Chair for International Urbanism and Design
    Johanna Schlaack, Center for Metropolitan Studies
    Carolin Schröder, Center for Technology and Society

    In coordination with the scientific workshop „Smartology as new urban utopia“ organized by Martina Löw, Gunter Weidenhaus and Martin Fuller, IfS, TU Berlin
    For free admission send an e-mail to: konrad.wolf@mailbox.tu-berlin.de

    Dialog Extrem

    Mieten und andere Missverständnisse

    Research

    40 ExpertInnen ° 40 Tische ° 40 Thesen ° 25 Minuten ° 5 Runden ° 200 Gespräche ° 8 Kanäle

    Initiativen und Vereine strengen derzeit den Volksentscheid zur „Neustrukturierung des Berliner Wohnungsmarktes“ an.
    Das Format DIALOG EXTREM nimmt dies als Anlass, um das Thema „Miete und andere Missverständnisse“ zu diskutieren.
    Wohnen in Berlin bezahlbar für Alle? Was braucht Berlin? Wohnungsbau, Kultur, Grün, Arbeit, oder gleich alles zusammen?

    Das Institut für alle Fragen und Antworten hat 40 Expertinnen und Experten aus Politik, Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft aufgefordert ihr Wissen für einen Abend auf dem Markt feil zu bieten.

    Diskutiert zum Beispiel mit:

    // Leonie Baumann über „die Risiken und Nebenwirkungen der Gentrifizierung in der Zukunft“
    // Katrin Rothe darüber „wie die Finanzkrise in ihr Wohnzimmer kam“
    // Dr. André Schlüter über „mehr Eigentum in Berlin“
    // Ralf Schönball über „die Ausweitung der Kampfzone in Berlin“
    // Katrin Lompscher über „die Rolle des Neubaus in der sozialen Wohnungsbaufrage“

    …und mit vielen weiteren ExpertInnen.

    Als Gäste habt ihr die Möglichkeit einen Quadratmeter Diskussionsfläche zu einem Grundpreis von 1 EUR anzumieten um 25 Minuten eins zu eins mit einer Expertin oder einem Experten ins Gespräch zu kommen.

    Aber Vorsicht! Die Tickets sind begrenzt.
    Jede halbe Stunde neue Platzvergabe.
    Nichts ist vor Spekulationen sicher!

    Für diejenigen ohne Ticket werden die Dialoge auf 8 Kanälen per Kopfhörer übertragen. Die Gespräche werden nach der Veranstaltung in einem Audio-Archiv online zur Verfügung gestellt.

    Vorlesung Grundlagen des Städtebaulichen Entwerfens [Lecture]

    Einführung

    Teaching

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und spezifische Gestalt der Stadt als Resultat dieser Prozesse interpretiert. Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen Choreografie, der Steuerung durch den Entwurf und Planung, und Co-Evolution, der selbst generierten, nicht geplanten Stadt. Ein besonderer thematischer Fokus wird auf Klima relevante Stadtentwicklung und Kooperation gelegt.

    Schlüsselbegriffe:
    Prozess, Gestalt, Morphologie, symbolische Form, Systemorganisation, Choreografie und Co-Evolution, Bottom-up und Top-Down, Akteur-Netzwerk Theorie, Kooperation, Energiewende, Smart Cities

    Orte:
    Addis Abeba, Berlin, Chengdu, London, Mexico City, New York, Paris, Priene, Suburbia, u.a.

    Spatial Commons 3 [Seminar]

    SC 3.2 One Map: Gemeingut „Leere“

    Teaching

    “Die Leere ist für die Metropole so unverzichtbar wie der brachliegende Acker für die Dreifelderwirtschaft” schreibt Philipp Oswalt in ‘Berlin-Stadt ohne Form’ und stellt damit die Frage nach dem Nährboden für städtische Raumproduktion. Wir möchten uns im Seminar dieser Frage mittels einer Kartierung der Leere in der Mitte Berlins annehmen. Vorbereitend wird während des Semesters in Spaziergängen, Interviews, durch Netzrecherche, anhand aktuellen und historischen Bildmaterials und Texten ein Logbuch erstellt sowie eine Haltung zu den Themen 1) Versammlung/Protest 2) Fest 3) Bewegung/Infrastruktur 4) Neighbourhood/ Heimat 5) Illegalität 6) Verwaltung/Pflege 7) Resilienz und Ökosystem eingenommen. Um die vielschichtigen Nutzungen, Bedürfnisse, Geschichts- und Bedeutungsebenen im vermeintlich leeren Raum zu identifizieren nutzen wir während des zweiwöchigen Sommercamps neben Kartierungstechniken auch verschiedene Beteiligungsformate, aufbauend auf den Überlegungen aus Entwurfstudio und Theorieseminar.

    Ziel ist es, den Raum der angeblichen Leere in ONE BIG MAP mit Erzählung zu füllen um mit den NutzerInnen, Passanten und Nachbarn, dem Senat, den Initiativen und Planerinnen in Kontakt zu treten und zu fragen: ist die Mitte wirklich leer?

    Teilnehmerzahl: 18
    Arch M WP (6) ST1.01

     

    Spatial Commons 3 [Seminar]

    SC 3.1 Berliner Beteiligung – Eine kurze geschichte des Scheiterns

    Teaching

    „Alte Mitte, Neue Liebe“ – unter diesem vielsagenden Namen wird ab 18. April das Beteiligungsverfahren um die Neugestaltung des Gebiets der alten Festung Berlin gestartet. Der Alexanderplatz, das Forum vor dem Roten Rathaus und deren direkte Umgebung sind seit dem Fall der Mauer Ort vielfältiger Pläne, Visionen und Konflikte.

    Anhand des konkreten Casus werden wir diskutieren, wie die Stadt verhandelt wird. Was bedeutet überhaupt Beteiligung? Was ist die dahinter liegende Motivation? Was ist ihr Ziel? Wer nimmt teil? In welchen Rollen und Machtverhältnissen? Wie ist das Verfahren in Planung und Verwaltung eingebunden? Welche Probleme hat die Planung mit Beteiligung, welche Vorteile? Was sind konkrete Ergebnisse, soweit es diese gibt?

    Es gibt drei Blöcke: Das Verfahren in Berlin. Vergleichende Best-case studies. Ansätze für Alternativen. Ziel ist es, anhand der Recherche von Referenzprojekten im In- und Ausland fundierte und konstruktive Kritik am Beteiligungsverfahren zu üben und Empfehlungen für ein angepasstes Verfahren zu formulieren.

    Das Seminar findet nach Absprache voraussichtlich zweiwöchentlich statt, die Bearbeitung erfolgt teilweise in Team-, teilweise in Einzelarbeit.

    Teilnehmerzahl: 12
    Arch M WP(6) ST1.01, Arch M WP HA(6) ST1.02, MA UD P 2
    Anmeldung via Listen im Sekretariat

     

    Fiktion Mitte [Studio]

    Open Studio

    Teaching

    20 Jahre sind seit der legendären, die Stadt in zwei verfeindete Architektenlager teilenden, ARCH+ 122 von Berlin nach Neuteutonia vergangen. Nach der Wiedervereinigung hat die Mischung aus sozialistischer Moderne und kaptialistischer Warenkultur dem ehemaligen Zentrum Ost-Berlins ein kosmopolitisches Flair verliehen. Heute stehen wir vor einem Panoptikum des Grauens: die verstümmelte Stadtkrone des Kollhoff Masterplans, das verlorene Fragment des Elefantenhockers Saturn und der versteinerte Kaufhof als Mahnmal einer Moderne, welcher der Blick des Medusa den Geist ausgehaucht hat. Sie sind Zeichen eines schleichenden Auflösens der Geschichte in einer selbstvergessenen Gegenwart. Befremdend sind auch die Plädoyers, Berlin nun eine Mitte geben zu müssen. Aus Anlass des aktuellen Planungsverfahrens >Alte Mitte – Neue Liebe< zu Alexanderplatz und Rathausforum bei denen die Diskussion zwischen den Extremen des Leerhaltens (Konservierung des Status Quo) und des Vollbauens (Konstruktion einer bürgerlichen Mitte) schwankt, fragen wir uns: welche aktuelle und zukünftige Bedeutung haben beide Plätze als Teil des Ost-Zentrums der Stadt?

    Vor dem Hintergrund der aktuellen Wachstumsdynamik Berlins, der Aufgabe großer Teile des Kollhoff Masterplans (1. Preis 1993) und der Aufteilung der „Berliner Mitte“ in mehrere Planungsgebiete, liest sich der Auslobungstext für den Ideenwettbewerb Alexanderplatz von 1993 überraschend aktuell und relevant. Mit dem leicht aktualisierten Auslobungstext von 1993 als Recherche- und Entwurfsauftrag des Studios, wollen wir untersuchen wie sich die für den Alexanderplatz, Rathausforum und ihr Umfeld charakteristischen fließenden Freiräume bewahren und gleichzeitig städtebaulich verdichten lassen.

    „Anlass des Wettbewerbs sind die umfangreichen Entwicklungs- und Flächenpotentiale am und im Umfeld des Alexanderplatzes (und Rathausforum). Der Alexanderplatz soll – neben den Bereichen Breitscheidplatz, Dorotheen und Friedrichstadt – als bestehender Zentrumskern mit Gebäuden des Einzelhandels und des Wohnens verdichtet und städtebaulich gefaßt werden. Im Schnittpunkt wichtiger Verkehrsadern und als kommerzieller Brennpunkt von vier Stadtteilen, und zwar dem alten Berlin mit seinem ehemaligen Marienviertel, der Spandauer Vorstadt des Bezirkes Prenzlauer Berg und der ehemaligen Stralauer Vorstadt, soll der Alexanderplatz (einschl. des Rathausforum) weiterentwickelt bzw. neugestaltet werden. […]

    Welche Stadtidee ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Struktur, der gesamtstädtischen Bedeutung des Ortes, der privaten Investitionsabsichten, der Funktion des Ortes als Verkehrsknotenpunkt sowie angesichts der denkmalwerten Anlagen und der freiraumplanerischen Anforderungen tragfähig? […]“ (1)

    Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen und Geschlechterforschung, Prof. Sabine Hark, begleitet die PiV.

    Tiergarten Landscape of Transgression [Conference]

    Call for Papers

    Research

    Tiergarten Landscape of Transgression (This Obscure Object of Desire) – International Symposium, 4 July 2015 in Haus der Kulturen der Welt, Berlin

    CUD Chair for Urban Design and Urbanization, TU Berlin
    Professor Jörg Stollmann
    Research Associate Sandra Bartoli

    Concept and Organization: Sandra Bartoli

    We invite interested individuals from architecture, landscape architecture, art, urbanism, cultural studies, geography, ecology as well as related disciplines to send a 250 word abstract for a conference paper and a short biography to Sandra Bartoli (sandra.bartoli(at)tu-berlin.de) by 20 March 2015. The proposals will be subjected to an advisory board peer review.

    The conference is organized by the Chair of Urban Design and Urbanization, Institute of Architecture TU Berlin, in cooperation with Haus der Kulturen der Welt. Depending on funding, grants for travel and accommodation will be made available.

    Submission of proposals: 20 March 2015
    Communication of reviewed proposals / Invitation: 16 April 2015
    Submission of conference papers: 26 June 2015
    Conference: 4 July 2015

    Abstract
    “If future norms of society will be dominated by the mantra of sustainability, convenience and security as opposed to liberté, egalité, fraternité, the question is where remains the space for the creative process of transgression” asked Rem Koolhaas during the opening of the Architecture Biennale in Venice in June 2014.

    Koolhaas‘ question is a call to reconsider anew the urban realm and it is adopted here as a general thematic framework to view and explore Berlin’s oldest park understood as a unique and idiosyncratic landscape of transgression. Tiergarten transgresses heritage, ecology, urbanism, and humanism, existing as a precious anomaly, a rogue model challenging questions for future environments in an ever expanding sea of urbanization. This transgression can become a key for a shift in established discourses about the city.

    Proposals of conference papers can be about Tiergarten itself in order to explore a place that goes beyond the historical, ecological, cultural and human paradigms, or can take Tiergarten as a departing point for a new discourse about spaces of transgression in the urban realm. The conference aims to evaluate several aspects of urban spaces that question and expand the current discourse on sustainability, for instance unbridled plant growth and close proximity of species, the unmaintained, the incommensurable, the extraterritorial, the outlaw, the simultaneity of (contradicting) histories, to mention some.

    The conference is divided into four thematic sections: 1) Transgressing Heritage; 2) Transgressing Ecology; 3) Transgressing Urbanism; 4) Transgressing Humanism

    For more information please download the Call for Papers

     

    Conferences, Lectures [Studio]

    Projekt x-Berg – Kollektive Perspektiven

    Research

    Im Seminar ‚Die Allmende als Urbane Typologie: The Future Commons 2040 Berlin Kreuzberg‚ entstanden sechs spekulative Kartierungen von Plätzen und Freiräumen in Kreuzberg, an denen gegenwärtig vorkommende sowie zukünftig denkbare Formen urbaner Allmenden aufgezeigt werden.

    Im Seminar ‚Selbstverwaltet Kommunal‚ wurden in Kooperation mit dem Bündnis Stadt von Unten bestehende selbstverwaltete und kommunale Modellprojekte untersucht:
    Vom Besetzten Haus, bis hin zu Projekten großmaßstäblicher kommunaler Daseinsvorsorge wurden Wohn- und Arbeitsprojekte, sowie Beteiligungsprozesse auf ihre Finanzierung, ihre Organisations- und Entscheidungsstrukturen, gesellschaftspolitischen und sozialen Hintergründe und ihre Entwicklungsprozesse hin untersucht und für Dritte als Möglichkeitsräume für eine nutzerInnenorientierte und soziale Stadtentwicklung nachvollziehbar gemacht.

    Im Entwurfstudio ‚Dragoner Areal (Wohnen in Berlin 4)‚ entstanden auf Grundlage zweier Szenarios, entwickelt mit selbstorganisierten Initiativen, vier Entwurfsprojekte, die sowohl die Bedeutung des Areals für eine nachhaltige Stadtentwicklung als auch die Potentiale von kollektiven Modellprojekten untersuchen. Jedes Projekt gleicht die Anforderung einer hohen Nutzungsdichte mit den Vorgaben von Bezirk und Senatsverwaltung ab.

    Programm

    12h30     Präsentationen ‚The Future Commons 2040 Berlin Kreuzberg‘
    14h00     Diskussion
    15h00     Vorstellung der Recherchen des Projektlabors ‚Selbstverwaltet Kommunal‘
    16h30     Diskussion
    18h00     Vorstellung ‚Dragoner Areal‘ und feierliche Ausstellungseröffnung ‚Projekt x-Berg – Kollektive Perspektiven‘

    News

    Tutor*in gesucht

    Teaching

    Wir suchen zum 01. April 2015 eine motivierte Unterstützung für unser Fachgebiet. Wichtig ist uns, dass du Interesse an Lehre und Forschung hast, gerne im Team arbeitest und begeisterungsfähig bist.
    Zu deinen Aufgaben gehört die Mitbetreuung von Studierenden und die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen, die Konzeption und Gestaltung von Arbeitsvorlagen und Semesterdokumentationen, die Betreuung der Fachgebietswebsite und Archivierung.

    Sonstige Voraussetzungen:
    Abschluss des 3. Fachsemesters
    InDesign, Illustrator, Photoshop, CAD-Software
    gute Englischkenntnisse

    Arbeitszeit: 41 Stunden/Monat.
    Die Stelle ist befristet auf zwei Jahre.

    Bei Interesse sende dein Motivationsschreiben, Lebenslauf und Arbeitsprobe bis zum 17. Februar 2015 digital an:
    jessica.luettke(at)tu-berlin.de

    und analog an:
    Chair for Urban Design and Urbanization
    Sekretariat A30, Raum A810
    Institut für Architektur
    Straße des 17. Juni 152
    10623 Berlin

    Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich am 26. Februar 2015 stattfinden.

    Wohnen in Berlin 4 - Dragoner Areal [Studio]

    Endpräsentation

    Teaching

    Berlin wächst seit 2011 um 50.000 Einwohner pro Jahr, Prognosen gehen von einem kontinuierlichen Trend aus. Mittlerweile liegt der Wohnungsleerstand auf einem historischen Tief von 2%. Die Berliner Planungsämter werden von der demographischen Welle buchstäblich überrollt, auch da die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ihre Planungsabteilungen in der Berliner Haushaltskrise abgebaut haben. Unterdessen äußerten Berliner Wähler*innen 2014 mit dem Volksentscheid zur 100-prozentigen Bewahrung des Tempelhofer Feldes ihre Kritik an Entwickler betriebenen Großprojekten. 

    Auf dem Gelände der ehemaligen Garde-Dragoner Kaserne in Kreuzberg wird aktuell in großem Maßstab Wohnungsbau möglich. Die durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Anfang 2014 erneut zum Kauf angebotene Fläche ist mit 5 ha die zweitgrößte verbliebene innerstädtische Liegenschaft nach dem Tempelhofer Feld. Als Einschluss innerhalb des größten Kreuzberger Block entzieht sich das ‘unsichtbare’ Areal der alltäglichen Wahrnehmung. Jenseits des vielfrequentierten Mehringdamm, von allen Seiten durch teilweise denkmalgeschützten Bestand umgeben, findet sich eine kleingewerblich genutzte, introvertierte Welt.

    Mit Anlass der geplanten Veräußerung der Fläche nach Höchstgebot haben sich zwei Initiativen gegründet, die sich unter anderem für ein Konzeptvergabeverfahren, eine Bewohner gesteuerte Entwicklung und niedrigpreisige Mietkonzepte einsetzen. Da der Bund gegen die Interessen des Berliner Senats und Bezirks Kreuzberg an der Vergabepolitik nach Höchstgebot festhält, findet sich die Berliner Politik in einer schwierigen Lage. Diese spiegelt sich in den von Senat und Bezirk herausgegebenen städtebaulichen Leitlinien zur Entwicklung des Geländes. Im Kontext des Höchstbieterverfahrens beschreiben sie ein Phantom-Projekt: es wird zugleich die Einhaltung von Ensemblewirkung und Denkmalschutz gefordert, eine Hochhausentwicklung versagt und, für eine sozial ausgewogene Bevölkerungsstruktur, 33% geförderter Wohnungsbau festgeschrieben.

    Das Potential der Initiativen-Projekte wird vor dem Hintergrund der Berliner Nachwende Entwicklungspraxis deutlich. Während die Masse großmaßstäblicher Wohnungsbauprojekte durch kommerzielle Developer geplant wurde, sind integrative und innovative (jedoch meist kleinmaßstäbliche) Projekte, vor allem in kollektiver Organisation entstanden. Die Vorschläge der Initiativen beschreiben das vielversprechende Experiment alternative Entwicklungspraxen mit all ihren Qualitäten hoch zu skalieren.

    Anhand der Angebote der Initiativen, Ausgang für Entwurfsszenarien des Studios, werden wir untersuchen wie sich eine verdichtete Bebauung mit den Vorgaben des Bezirks verträgt.

    Kreuzberg - Leben macht Stadt [Studio]

    Final Review

    Teaching

    During the Winter Semester 2014-2015 the introductory Master of Urban Design Studio at TU Berlin investigated the potential of user-driven, participatory development models for the Kreuzberg district between the river Spree and Tempelhofer Feld ± an area with a diverse culture, high transformative dynamics and a conflict-ridden history. The class of about 40 international students was asked to consider the city as complex organism and territories of contestation in order to take a stand on the role urban professionals play ± mediating between conflicting interests, fostering co-existence, co-production and a process-oriented urbanism to render these dynamics productive. Our goal: the city as a common good.

    Seven exemplary projects were developed, unfolding a range of possible local development scenarios. Each group worked at the interface between past, present and future.

    The present: The actual state; Kreuzberg as we observe it, occupy and use the district today, how it shapes our daily lives; spaces, networks, relationships, processes, program and use. The past: The history of Kreuzberg and its inhabitants, their experiences and personal narratives, the inscriptions and traces left from past planning paradigms. The future: The projects, plans, desires, visions, imaginations, ambitions, interests, possibilities, opportunities, conflicts and threats; short, medium and long term.

    Each scenario offers specific answers to the generic questions: Whom do we plan for / with? What is negotiable? How can specific projects contribute to build resilient mixed neighbourhoods? How can we include political, legal, economic, and participatory parameters with traditional architectural and urban design skills? What is good neighbourhood development and what is important in order to achieve it? In responding to this, the studio provides an input to the discussion on the diversified society of the 21st century and its varying living, working and housing forms and their relation to the city’s commons.

    News

    Liang Qiao gewinnt den wa award Studentischer Nachwuchspreis 2014

    Teaching

    Wir freuen uns mitteilen zu können, dass Liang Qiao mit ihrer Masterarbeit zu den Preisträgern des wa awards gehört. Der Nachwuchspreis, der von der Zeitschrift wettbewerbe aktuell verliehen wird, hat die Verdichtung im urbanen Raum zum Thema. Aufgabe war die Planung eines  Projektes, das einen Beitrag zur Aufwertung der Bestandsumgebung und zur Verbesserung der urbanen Lebensqualität leisten soll.

    Herzlichen Glückwunsch!

     

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Re-negotiating top-down and bottom-up?

    Teaching

    6. Termin der Veranstaltungsreihe „Smart People & Urban Commoning“

    Learning from smart informality to approach global urbanization challenges. Roundtable with experts from Brazil, India, Tanzania and Germany (in englischer Sprache)

    öffentliche Veranstaltung

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Wer stiftet Stadt? Organisationsformen des Urban Commoning

    Teaching

    5. Termin der Veranstaltungsreihe „Smart People & Urban Commoning“

    Prof. Elke Krasny (Akademie der bildenden Künste Wien / Kuratorin, Stadtforscherin)
    Frauke Burgdorff (Montag Stiftung Urbane Räume / Raumplanerin)

    öffentliche Veranstaltung

    Conferences, Lectures [Lecture]

    Study, Act – Think! Publishing Architecture from within Academia

    Research

    Nina Gribat, Universität Stuttgart & Philipp Misselwitz,  TU Berlin: „Publications, Pamphlets and Protest Campaigns: Radical Discourse Production at German Architecture Faculties 1965-1975“
    Jack Self, AA London: „Fulcrum: 100 Thematic Broadsheet Publications on Architecture, Economy and Society 2011-2014.
    Jörg Gleiter, TU Berlin: „Cloud-Cocoo-Land: an International Multi-lingual Online Journal on Architecture Theory.“
    Ilka & Andreas Ruby, Ruby Press: „Building Brazil et al.: Publishing as an Integral Act of Teaching“
    Moderators: Christophe Barlieb, Jörg Stollmann

    In cooperation with Pro-qm and Books People Places.

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Smart People und Mobilität

    Teaching

    4. Termin der Veranstaltungsreihe „Smart People & Urban Commoning“

    Prof. Dr. Andreas Knie (WZB, InnoZ / Soziologie)
    Prof. Dr. Dirk Heinrichs (TU Berlin, ISR, Urbane Mobilität / Stadtplaner)

    öffentliche Veranstaltung

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Soziale Bewegungen und subversive Stadtplanung

    Teaching

    3. Termin der Veranstaltungsreihe „Smart People & Urban Commoning“

    Prof. Dr.-Ing. Bernd Streich (TU Kaiserslautern / Stadtplaner)
    Dr. Andrej Holm (HU Berlin / Soziologe)

    öffentliche Veranstaltung

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Exklusives Wissen – Inklusive Smartness

    Teaching

    2. Termin der Veranstaltungsreihe „Smart People & Urban Commoning“

    Prof. Dr. Sabine Hark (TU Berlin, ZIFG / Soziologin)
    Maximilian Heimstädt (Open Knowledge Foundation, Organisationstheoretiker)

    öffentliche Veranstaltung

    Strassenarbeiten - Die Berliner Mauer 2 [Studio]

    Final Review

    Teaching

    Die Werkstattreihe Straßenarbeiten untersucht lineare städtische Großstrukturen. Im Rahmen der intensiven 5-wöchigen Werkstatt erkunden wir dieses Semester weiter die Berliner Mauer. Während mit der Wiedervereinigung zunächst die Maxime eines städtebaulichen “Zusammenwachsens” verfolgt wurde, ist die Berliner Mauer heute – auch vor dem Hintergrund ihrer touristischen Attraktivität – ein Element der städtischen Morphologie, dessen sichtbare wie weniger sichtbare Spuren gepflegt und gestaltet werden.

    Während des fünfwöchigen Workshops haben die Studierenden den Mauerstreifen und seine Umgebung in fünfzehn Quadranten detailliert untersucht, kartografiert und nachfolgend städtebauliche ’Prototypen’ als Modelle eines heterogenen, ruralen wie urbanen Lebens entwickelt.

    Smart People & Urban Commoning [Lecture]

    Rationalitäten smarter Technologien und Vorstellungen von Gesellschaft

    Teaching

    1. Termin der Veranstaltungsreihe „Smart People & Urban Commoning“

    Konrad Becker (World-Information Institute / Künstler)
    Martin Schwegmann (MitOst / Archotekt, Städtebauer, Tischler)

    öffentliche Veranstaltung

    News

    Die U-Rangerie gewinnt den Jurypreis des Orange Social Design Awards

    Teaching

    Mit der U-Rangerie gewinnen Malte Heinze, Paul Künzel, Stefan Liczkowski, Sara Lusic-Alavanja, Sarah Pfeifer, Johanna Streicher, Salomé Wackernagel den Jurypreis des Orange Social Design Awards! Das im Rahmen der Akademie einer Neuen Gropiusstadt erdachte Projekt nutzt die warme Luft aus den U-Bahn-Schächten um eine saisonale Erweiterung des öffentlichen Grünraums der Gropiusstadt zu schaffen.

    Wir gratulieren!

    Wohnen in Berlin 4 - Dragoner Areal [Studio]

    Open Studio

    Teaching

    Berlin wächst seit 2011 um 50.000 Einwohner pro Jahr, Prognosen gehen von einem kontinuierlichen Trend aus. Mittlerweile liegt der Wohnungsleerstand auf einem historischen Tief von 2%. Die Berliner Planungsämter werden von der demographischen Welle buchstäblich überrollt, auch da die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ihre Planungsabteilungen in der Berliner Haushaltskrise abgebaut haben. Unterdessen äußerten Berliner Wähler*innen 2014 mit dem Volksentscheid zur 100-prozentigen Bewahrung des Tempelhofer Feldes ihre Kritik an Entwickler betriebenen Großprojekten. 

    Auf dem Gelände der ehemaligen Garde-Dragoner Kaserne in Kreuzberg wird aktuell in großem Maßstab Wohnungsbau möglich. Die durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Anfang 2014 erneut zum Kauf angebotene Fläche ist mit 5 ha die zweitgrößte verbliebene innerstädtische Liegenschaft nach dem Tempelhofer Feld. Als Einschluss innerhalb des größten Kreuzberger Block entzieht sich das ‚unsichtbare‘ Areal der alltäglichen Wahrnehmung. Jenseits des vielfrequentierten Mehringdamm, von allen Seiten durch teilweise denkmalgeschützten Bestand umgeben, findet sich eine kleingewerblich genutzte, introvertierte Welt.

    Mit Anlass der geplanten Veräußerung der Fläche nach Höchstgebot haben sich zwei Initiativen(1) gegründet, die sich unter anderem für ein Konzeptvergabeverfahren, eine Bewohner gesteuerte Entwicklung und niedrigpreisige Mietkonzepte einsetzen. Da der Bund gegen die Interessen des Berliner Senats und Bezirks Kreuzberg an der Vergabepolitik nach Höchstgebot festhält, findet sich die Berliner Politik in einer schwierigen Lage. Diese spiegelt sich in den von Senat und Bezirk herausgegebenen städtebaulichen Leitlinien zur Entwicklung des Geländes. Im Kontext des Höchstbieterverfahrens beschreiben sie ein Phantom-Projekt: es wird zugleich die Einhaltung von Ensemblewirkung und Denkmalschutz gefordert, eine Hochhausentwicklung versagt und, für eine sozial ausgewogene Bevölkerungsstruktur, 33% geförderter Wohnungsbau festgeschrieben.

    Das Potential der Initiativen-Projekte wird vor dem Hintergrund der Berliner Nachwende Entwicklungspraxis deutlich. Während die Masse großmaßstäblicher Wohnungsbauprojekte durch kommerzielle Developer geplant wurde, sind integrative und innovative (jedoch meist kleinmaßstäbliche) Projekte, vor allem in kollektiver Organisation entstanden. Die Vorschläge der Initiativen beschreiben das vielversprechende Experiment alternative Entwicklungspraxen mit all ihren Qualitäten hoch zu skalieren.

    Anhand der Angebote der Initiativen, Ausgang für Entwurfsszenarien des Studios, werden wir untersuchen wie sich eine verdichtete Bebauung mit den Vorgaben des Bezirks verträgt.

    Spatial Commons 2 [Seminar]

    Die Allmende als urbane Typologie

    Teaching

    Ausgehend vom mittelalterlichen Begriff der Allmende – heute noch in Gebrauch als Bezeichnung für gemeinschaftliches Eigentum an Boden – werden im Seminar verschiedene Formen historischer Allmende untersucht und mit zeitgenössischen Formen urbaner ‚Allmende‘ im Stadt-Land-Kontinuum Berlins verglichen und kartogrIm Recherche-Seminar werden Methoden der Archivarbeit mit Spaziergangstechniken und Onlinedatensammlung überlagert. Eine Auswahl der zahlreichen Parkanlagen, Brachen oder wartenden Areale im porösen Berliner Stadt-Land-Kontinuum sollen akribisch anhand einer Legende der Urban Commons, die wir gemeinsam erarbeiten, kartiert und für ein zukünftiges Berlin weitergedacht werden. Ziel ist es, die Potentiale einer räumlich fokussiertvon Gemeingut als Werkzeuge zur Produktion von Stadtraum herauszustellen und anwendbar zu machen. Das Seminar verteilt sich auf vier Tage im Semester, die jeweils intensiv vor- und nachbearbeitet werden, individuell oder in Teamarbeit.

    Smart People & Urban Commoning

    Einführung

    Teaching

    Einführung für Studierende mit Francesca Ferguson (Urban Drift Projects / Kuratorin)
    – nicht öffentlich

    Strassenarbeiten - Die Berliner Mauer 2 [Lecture]

    The New Deathstrip – Lecture by Oliver Miller and Ian Warner

    Teaching

    “Authenticity and artifice, remembrance and concealment, hyperbole and banality: twenty years after German reunifi­cation, the piece of land once defined by the Berlin Wall’s notorious Death Strip is a landscape of paradoxes. Once the front­line of the Cold War, now a super­charged historical signifier, the Strip is facing up to a perplexing semiotic challenge: normality.”  In 2010 Oliver Miller, Ian Warner and Dan Schwaag of Slab Magazine began a journey with the mission to discover and critically examine the transformation of the entire Death Strip. The outcome of their research is a flamboyant book entitled “The New Death Strip”, a bestseller of the Disko series (akademie c/o Architektur und Stadtforschung AdbK Nürnberg, Hrsg. Arno Brandlhuber und Silvan Linden). Oliver Miller and Ian Warner will talk about their research and introduce us to their unique heuristic approach.

    Oliver Miller comes from San Francisco California, holds architecture degrees from University of Virginia and Princeton. After undergraduate studies, moved to San Francisco, worked for Interim Office of Architecture. First came to Germany in 1998 with art team TABI from his home town Santa Fe, NM. Masters thesis entitled Recreating Recreation addressed urban blight in Trenton, New Jersey. Concepts from this project further developed with founding of Dr. Pong, a popular table tennis bar in Berlin that he continues to own and run.

    Ian Warner is from England and holds a BA in Communication Design, University of Portsmouth, UK. Stalked Potsdamer Platz for the first time in 1994: the start of an enduring engagement with all things urban. BA thesis on Berlin as modern myth; associated project work explored the history and post-reunification development of Potsdamer Platz as an interactive presentation. Emigrated to Berlin 1996, worked as a freelance graphic designer for Grappa Blotto, MetaDesign and others. From 2000 to 2013 he was partner at Blotto Design. He is founding member and partner of State. Ian is furthermore founder of Slab Magazine together with Oliver Miller.

    Kreuzberg - Leben macht Stadt [Studio]

    Open Studio

    Teaching

    Das Urban Design Studio untersucht aktuelle Themen der nutzergetragenen Quartiersentwicklung im westlichen Kreuzberg zwischen Spree und Flughafen Tempelhof – einem Gebiet mit vielseitiger Kultur, hoher transformativer Dynamik, und keicher Geschichte. Es greift dabei auf Kernkompetenzen der beiden Fachgebiete International Urbanism and Design / Urban Design and Urbanisation zurück und führt die Untersuchungen zu bezahlbarem Wohnen in Berlin weiter, welche das letztere nunmehr im dritten Jahr fortführt.

    Ausgehend von stadträumlichen Untersuchungen, der Dokumentation von bisheriger Praxis und Akteursanalysen, werden Planungskriterien für mehrere Testfelder wie z.B. das Dragoner Areal am Mehringdamm entwickelt. Die resultierenden städtebaulichen Szenarien werden anschließend im Hinblick auf die Berliner Liegenschaftspolitik, Planungsverfahren, Finanzierungskonzepte, etc. untersucht.Das Studio arbeitet somit an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und hebt die Bedeutung von politischen, juristischen, ökonomischen und partizipativen Parametern für die Entwicklung von innovativen und nutzungsgemischten Quartieren hervor. Nicht zuletzt geht es in diesem Studio auch um die Gestaltung vom Räumen für die im 21. Jahrhundert diverer werdenden Lebens-, Arbeits- und Wohnformen und der Gestaltung der Zukunft der Berliner Gemeingüter.

    Spatial Commons 2 [Seminar]

    Selbstverwaltet Kommunal

    Teaching

    Selbstverwaltetete und eigeninitiierte Wohn- und Arbeitsprojekte mit experimentellen Programmen und langfristiger Sicherheit für die BewohnerInnen sind oft Vorzeigemodelle für eine positive Stadtentwicklung. In ihrer Größe und Struktur sind sie aber nicht in der Lage, die stetig steigenden Probleme von Verdrängung und sozialer Benachteiligung zu lösen – das kann nur unter Mitwirken der öffentlichen Hand geschehen.

    In Zusammenarbeit mit dem zivilgesellschaftlichen Bündnis Stadt von Unten (www.stadtvonunten.de) werden in einem interdisziplinären Projektlabor bestehende kommunale und selbstverwaltete Projekte strukturell auf Lösungsansätze für sozial nachhaltige Nachbarschaften und für Stadt als Gemeineigentum untersucht. Hierbei sollen Modelle der städtischen Raumverteilung in Berlin entwickelt werden. Begleitet wird das Seminar vom Wissenschaftsladen Kubus (Kooperations- und Beratungsstelle für Umweltfragen), der Teil der Zentraleinrichtung für Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) ist. Im Rahmen des Seminars wird kubus Organisationstechniken und Methodik für die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen entwickeln und vermitteln (Service Learning/Civil Learning).
    In Kooperation mit dem Seminar „Spatial Commons 2 – Die Allmende als Urbane Typologie“ und dem Entwurfsstudio „Kreuzberg bezahlbar für Alle!“.

    Strassenarbeiten - Die Berliner Mauer 2 [Lecture/Studio]

    Erster Termin

    Teaching

    Die Werkstattreihe Straßenarbeiten untersucht lineare städtische Großstrukturen. Im Rahmen der intensiven 5-wöchige Werkstatt erkunden wir dieses Semester weiter die Berliner Mauer. Während mit der Wiedervereinigung zunächst die Maxime eines städtebaulichen „Zusammenwachsens“ verfolgt wurde, ist die Berliner Mauer heute – auch vor dem Hintergrund ihrer touristischen Attraktivität – ein Element der städtischen Morphologie, dessen sichtbare wie weniger sichtbare Spuren gepflegt und gestaltet werden. Wir suchen nach architektonischen und freiräumlichen Prototypen für die Entwicklung von Orten entlang des Mauerstreifens. Präzise Bestandsaufnahme, genaue Beobachtung des städtischen Lebens und Handelns und Projektionen zukünftiger Szenarien sind die methodischen Bestandteile der Entwurfsarbeit.

    Untersuchungsgebiet: Vom Gesundbrunnen bis zum Märkischen Viertel.

    Die Werkstatt Berliner Strassenarbeiten – Die Mauer 2 wird geleitet von Sandra Bartoli

    BA 2.1.1

    Akademie Einer Neuen Gropiusstadt

    Nachbars Gärten/Platzvergoldung nimmt Teil am Bewegungsfest der Gropiusstadt.

    Research

    Zum „Gropiusstadt bewegt sich-Fest“ am 6.9.2014 zeigt sich der vergoldete Platz in Bewegung – und bewährt sich zum ersten Mal als neuer Ort.
    Mehr Informationen unter www.facebook.com/events/286264328225942

    Akademie Einer Neuen Gropiusstadt

    Platzvergoldung in der Presse

    Research

    Unser Testlauf zur Platzvergoldung am Lipschitzplatz im August macht schon jetzt Schlagzeilen!

    Grundlagen des Städtebaulichen Entwerfens [Lecture]

    Beispielhafte Essays

    Teaching

    Neben der angebotenen Betreuung am Mittwoch, den 23.07.14, könnt ihr auch unter folgendem Link ein paar Essays der letzten Semester anschauen. Viel Erfolg!

    Spatial Commons? [Seminar]

    Präsentation und Diskussion

    Teaching

    Seit einigen Jahren diskutiert eine wachsende Zahl von Menschen rund um den Globus ihr Verständnis von den Gemeingütern, neudeutsch den Commons. Sei es innerhalb anit-neoliberaler Bewegungen, während parlarmentarischer Auseinandersetzungen, auf Treffen der Wirtschafts- und Finanzwelt, mittels wissenschaftlicher Debatten, zwischen Akteuren der Kunst und Kultur, oder mit Freunden und Familienmitgliedern: Die Geschichte und Gegenwart von den Gütern, die allen BewohnerInnen dieses Planeten gehören, und wie mit diesen Gütern in der Zukunft umzugehen ist, scheint von zunehmender Dringlichkeit. Jedoch, was bedeuten die entsprechenden Diskurse und was sind die Konsequenzen für uns Architekten und Städtebauer?

    Das Seminar hatte zum Ziel, die Bedingungen der Gemeingüter/Commons sowie des Gesellschaftlichen (= Sozialen) und des Öffentlichen zu diskutieren; die Begriffe hängen eng miteinander zusammen, beziehen sich jedoch auf unterschiedliche politische und somit räumliche Theorien und Praktiken. Es galt also die Begriffe bezüglich ihrer geschichtlichen Ursprünge und ihres gegewärtigen Verständnisses sowie hinsichtlich ihrer Potenialität für die zukünftige Herstellung und Nutzung der gebauten Umwelt zu differenzieren.

    Grundlage für die entsprechende Auseinandersetzung war die Lektüre von “Gemeingüter – Wohlstand durch Teilen³, ein Report von Silke Helfrich, Rainer Kuhlen, Wolfgang Sachs, Christian Siefkes, Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.) / Silvia Federici, “Caliban und die Hexe. Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation³ und “Aufstand aus der Küche. Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution³ / David Harvey, “Rebellische Städte³ / Anthony Ward, “The Suppression of the Social in Design: Architecture as War“ in “Reconstructing Architecture: Critical Discourses and Social Practices³, Thomas A. Dutton, Lian Hurst Mann (Hg.). Parallel diskutiert wurde der eine oder andere Berliner Ort und das Geschehen in/um ihn und inwieweit hier ein Denken und Handeln bezüglich Gemeingüter/Commons festzustellen ist. Diskutiert wurde zudem inwieweit die einen oder anderen studentischen Entwürfe Aspekte hinsichtlich Gemeingüter/Commons beinhalten.

    Die Präsentation & Diskussion dient der Vorstellung der bisherigen Erkenntnisse. In einem darauf folgenden Schrittt werden schlußfolgernde Text- und Bildarbeiten erstellt und in einer Seminardokumentation zusammengefasst.

    Wohnen in Berlin 3 - Street As Social Space [Studio]

    Final Review

    Teaching

    Die Straße ist ein räumlicher Urtyp, der sich seit Jahrhunderten wandelt, angepasst an die Forderungen der Zeit. Ein Element bleibt hierbei konstant: Die Straße ist das räumliche und soziale Bindemittel der Stadt. Sie ist im Idealfall der Raum, in dem Privatsphäre und Öffentlichkeit aufeinander stoßen, wo Architektur, Städtebau und städtisches Leben zusammenkommen. Oft scheuen heutige Planungen jedoch den Konflikt und befrieden den öffentlichen Raum durch Ausgrenzung bestimmter Gruppen. Wie können wir den öffentlichen Raum durch den Entwurf stärken? Dies betrachteten wir in zwei Städten: Berlin und Rotterdam. Berlin hat sich an den Block gebunden, Rotterdam ist überformt durch die Moderne. Nach einer Analyse der zwei städtischen Strukturen haben wir im Gebiet des Ernst-Thälmann-Parks das Potential neuer Typologien untersucht. Im Studio richteten wir den Fokus auf die Verbindung zwischen Straße und Gebäude, öffentlich und privat, räumlicher und sozialer Bedeutung des Straßenraums.

    Das PIV wurde von Prof. Löw angeboten zur Frage der Öffentlichkeit. Besteht diese überhaupt? An wen richten wir uns mit unseren Entwürfen?

    In Zusammenarbeit und im Austausch mit der `Rotterdamse Academie voor Bouwkunst´und dem Fachgebiet für Planungs- und Architektursoziologie von Prof. Löw.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Final Review

    Teaching

    Tiergarten is an artifact grown out of all the histories of Berlin: floodplain of the glacial valley, wetland, royal hunting game, forest with carved Baroque rooms, landscape park, stage for nazi parades, battlefield of II World War, firewood and farming land in post-war state of emergency, replanted and reconstructed in the 1950s. Fenced in by a Kurfürst at first for his private pleasure, later unfenced for public enjoyment, and perhaps fenced again in the future for protection and control of the masses of the Festmeile ever increasing public events.

    It reconciles many worlds at once: A model prototype for a city where life is thriving, rich in species, evoking the unusual ethics and esthetics of Sublime, Horrific and Rococo decay. Tiergarten is inclusive, beautiful and messy, interpretable in use and generous in sharing. Tiergarten is an oracle of future that might be, will ever be, might never be. A promise of lichens and moss in the midst of burnt hydrocarbons.

    This Teaching-Research-Studio, continuing the analytic and cartographic work of the Summer Semester 2013 Seminar, mapped historical and current layers of human, animal, mineral and floral nature in Tiergarten.

    Conferences, Lectures

    German-Indian Conference

    Research

    Data – big or small – is increasingly changing the perception and reality of our cities. On the one side, the opportunities look promising: better communication facilities, more efficient mobility and production by means of data based infrastructure. On the other side, we are facing various challenges and insecurities: What are the consequences of data based technology for the spatial, cultural and political future realities of our cities? Who is using or misusing data? Who benefits from data? How much access to data do we have?

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion on Pfaueninsel (Island of Peacocks)

    Teaching

    At the end of the 18th century an island of 88 hectares in the Havel was renamed by Friedrich Wilhelm II into Pfaueninsel, the Island of Peacocks, introducing several of the birds in this place as a living symbol of sensual passion. Friedrich, with a penchant for mysticism, and his lover Wilhelmine von Lichtenau built here a small palace with rooms ornate in exotic style and a ruinous looking dairy of neo-gothic taste for their personal pleasure.  P. J. Lenné and K. F. Schinkel following the wish of the successor Friedrich Wilhelm III and Luise von Mecklenburg transformed the island into a model farm for the quiet retreats of the monarchs and increased the exotic nature of the place with an intricate menagerie of foreign plants and animals strolling free, like in a safari.

    The island is still today of immense importance for its spectacular landscape and rich and diverse flora and fauna. Dry meadows, rare mosses and ferns as well as uncommon trees characterize this area. Nearly immortal, centuries-old oaks are present here in different stages of decay and transformation. Heritage and ecological intentions are merged aesthetically in this cultural artifact, shown in the re-introduction of water buffaloes, in the extensive meadows and the beautiful way to manage decaying wood and coarse woody habitats.

    Jan Uhlig, director of Pfaueninsel, will lead this excursion.

    Wohnen in Berlin 3 - Street As Social Space [Studio]

    Gastvortrag: Urs Kumberger – Kreativquartier München

    Teaching

    Auf einem ehemaligen Kasernenareal soll langfristig ein gemischtes Quartier mit 900 Wohneinheiten, Hochschule, Gewerbe, Kunst und Kultur entstehen. Dabei wird eine prozessorientierte Transformationsstrategie für einen Ort verfolgt, der mit kreativen Nutzungen und besonderen Raumqualitäten eine Nische im Münchner Stadtkontext besetzt. Zentrale Fragen des Projektes sind: Wie ist bezahlbares Wohnen trotz des steigenden Entwicklungsdrucks in innerstädtischen Lagen möglich? Wie kann räumliche, soziale und programmatische Vielfalt gefördert werden? Wie können komplexe Stadtentwicklungsprozesse gesteuert und gleichzeitig Raum für Zufälle und Experimente geschaffen werden?

    Urs Kumberger studierte Architektur an der Technischen Universität München und an der Universität der Künste Berlin. Seither war er u.a. beteiligt an Projekten von SMAQ Architecture Urbanism Research Berlin, raumlaborberlin, Studio Lukas Feireiss Berlin. Gegenwärtig ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leibniz Universiät Hannover (Regionales Bauen und Siedlungsplanung, Prof. Jörg Schröder) sowie Mitbetreiber von Teleinternetcafe Architektur und Urbanismus Berlin.

    Wohnen in Berlin 3 - Street As Social Space

    Gastvortrag: ifau – Situative Standards

    Teaching

    Gemeinsam mit Jesko Fezer hat ifau diverse Neugestaltungsprojekte für Kulturinstitutionen realisiert, z.B. Palais Thinnfeld (Graz), Casco (Utrecht), The Showroom (London), Goethe-Institut und Artists Space (New York). Zudem beschäftigt sich ifau sich intensiv mit partizipativen und kooperativen Wohnformen sowie kostengünstigem Wohnungsbau – die Verhandlung gemeinschaftlicher Räume, die freie Gestaltung von Grundrissen und die Entwicklung verbindlicher Standards sind hier grundlegende Themenschwerpunkte. In Berlin haben sie 2012 in Kooperation mit Jesko Fezer und Heide & von Beckerath das gemeinschaftliche Wohnprojekt R50 realisiert. Das aktuell in der Planung befindliche integrative Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt sowie der Beitrag für den Wettbewerb Urban Living sind weitere Ergebnisse dieser gemeinsamen Auseinandersetzung.

    Seit 1998 arbeiten ifau (Institut für angewandte Urbanistik, Susanne Heiß, Christoph Heinemann, Christoph Schmidt) im Kern als Architektengruppe, in verschiedenen Kooperationen und interdisziplinären Konstellationen. Sie verstehen Architektur als Ort alltäglicher Handlungen und Verhandlungen und entwickeln aneignungsoffene Räume, die vielfältige Interpretationen und unterschiedliche Gebrauchsmuster zulassen. Hermetische und spezialisierte Programme werden zugunsten flexibler Konfigurationsmöglichkeiten und bewusst unbestimmter Nutzungsangebote aufgeschlossen. Der Entwurf wird dabei nicht als definitive Lösung, sondern vielmehr als ausformulierte Problemstellung begriffen.

    Next Bangalore

    Weltstadt Ausstellung

    Research

    Wer macht die Stadt? Stadtplanung als zentralistisch organisiertes Expertengeschäft wird vielerorts von neuen, oft informellen Akteurskonstellationen ergänzt, infiltriert oder streckenweise abgelöst. WELTSTADT will diesen Aktivisten und Initiativen ein internationales Schaufenster bieten und ihre Vernetzung unterstützen. Gemeinsam mit den Goethe-Instituten in Bangalore, Belgrad, Curitiba, Dakar, Johannesburg, Lissabon, Madrid, New York, Porto Alegre, Riga, Salvador, São Paulo, Seoul, Toulouse, Turin und Ulan Bator sind Projekte entstanden, die einen Einblick in das lokale Geschehen, aber auch Vergleiche ermöglichen.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion in Tiergarten with Jürgen Götte – Tiergarten Management Plan

    Teaching

    Jürgen Götte is a horticulture engineer and head of the management of Tiergarten for the past 24 years. After his apprenticeship and studies, he worked in Tiergarten until he became the head manager in 1990. Jürgen Götte and a team of 100 gardeners are responsible for the entire district of Tiergarten. The Baroque reconstruction of the Venusbassin and the new trails on the east side of Tiergarten resulted under Götte‘s supervision.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion in Tiergarten with Derk Ehlert – Wild Animals in Tiergarten

    Teaching

    Berlin is rich in nature. With more than 20.000 kind of animals and plants Berlin is one of the most rich cities in the world in terms of biodiversity, the only real currency of our otherwise bankrupt future. Many wild animals reside in the thick forest of Tiergarten, especially rare birds, howls, falcons, buzzard-eagles, and newcomers such as turtles, Canadian geese, Mandarine ducks, and many others.

    Derk Ehlert is the wild-animal speaker of the Land of Berlin, at the Department of Environmental Management and Development of the Berlin Senate. He is an ornithologist and studied urban and landscape planning. He also works for the landscape program of the Biotope Network of Berlin.

    Wohnen in Berlin 3 - Street As Social Space [Studio]

    Gastvortrag: Constance Cremer – Planen und Steuern statt Wildwest im Thälmannpark

    Teaching

    Kontextualisiert durch überwiegend gründerzeitliche Quartiere – die seit dem Fall der Berliner Mauer mit Hilfe unzähliger Millionen an öffentlichen Mitteln saniert wurden und die trotz dessen von Aufwertung und Verdrängung gekennzeichnet sind – ist das Ernst-Thälmannpark Areal das letzte größere Gebiet in Prenzlauer Berg, in dem die öffentliche Hand als maßgeblicher Bestandshalter eine sozial gerechte Stadtteilentwicklung beeinflussen kann. U.a. vor diesem Hintergrund gab das Bezirksamt Pankow eine Voruntersuchung bei der STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH in Auftrag, um eine möglichst umfassende Bestandsanalyse und entsprechende Entwicklungsoptionen zu erarbeiten. Erstmals wurden notwendige Maßnahmen für den Freiraum und für die kommunale Infrastruktur quantifiziert und daraus folgende Handlungsempfehlungen formuliert. Knapp 60 Millionen Euro wären nötig, um in den nächsten Jahren ein zukunftsfähiges Quartier zu entwickeln. Der Gastvortrag skizziert wie diese Entwicklung aussehen und mit welchen Mitteln sie umgesetzt werden könnte.

    Constance Cremer studierte Architektur an der TU Berlin und arbeitet seit über zehn Jahren in der Berliner Stadtentwicklung. Sie ist Prokuristin der Stattbau gmbh und leitet gegenwärtig das Projekt Thälmannpark sowie die in der Stattbau angesiedelte Netzwerkagentur GenerationenWohnen. Als Vorstandsmitglied im wohnbund e.V. engagiert sie sich bundesweit zu aktuellen wohnungspolitischen Themen.

    Wohnen in Berlin 3 - Street As Social Space [Studio]

    Gastvortrag Leonard Grosch, Atelier Loidl

    Teaching

    Input von Leonard Grosch zu Mehrfachkodierung von Objekten, Atmosphärenbildung durch Landschaftsbilder und Formulierung eines Gerüsts am Beispiel des Parks am Gleisdreieck.

    Im Herzen Kreuzbergs wurde im September 2011 der Ostpark des neuen, großen, innerstädtischen Parks am Gleisdreieck eröffnet. Die beeindruckende Weite und die seltene Entrücktheit des plateauartigen Geländes, das vier Meter über Stadtniveau liegt sowie die Relikte der ehemaligen Bahnnatur machen diesen Ort einzigartig für Berlin. Unter Verzicht jeglicher Dekoration wurden urbane Räume geschaffen, die durch feine Detaillierung, sinnliche Materialien und Vegetation eine starke poetische Wirkung entfalten. Mit ungewöhnlich grossflächiger, klarer Gestaltung wurde der Kontrast zwischen ‘gewachsener‘ Brachennatur und künstlich gebauten, vegetativen Elementen inszeniert. So entstanden poetische Landschaftsbilder, die zusammen ein großes Ganzes ergeben: die große Wiesenfreiheit, die Baumkulissen, der Stangenwald, das Kinderzimmer, die großen Terrassen, das Wäldchen, das Sportgleis und der zentrale Platz.

    Das ATELIER LOIDL wurde 1984 von Prof. Hans Loidl in Berlin gegründet und wird seit 2005 von den Inhabern Dipl.-Ing. Leonard Grosch, Dipl.-Ing. Bernd Joosten und Dipl.-Ing. Lorenz Kehl geführt. An den Bürostandorten in Berlin und Nordrhein-Westfalen sind derzeit rund 20 Mitarbeiter beschäftigt.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion in Tiergarten with Angela von Lührte – The Virgin Forest in the Historical Park

    Teaching

    During World War II and especially in 1946 and 1947 many of the trees in Tiergarten were cut for firewood. Only 700 survived of the 200.000 original trees. The remaining trees stand out as impressive features of the forest and witnesses of a different time. They host a large number of animals, many of them endangered. With this expedition through the Tiergarten Dr. von Lührte will show a selection of these old trees, explaining their role in the history of Tiergarten and their vital ecological relevance.

    Dr. Angela von Lührte is biologist with a concentration on forest ecology, dendroecology and nature conservation planning. Dr. von Lührte a working member of the organizations “STADT”- Naturschutz and Wald BUND Berlin, and is one of the founders of AG Biotopholz.

    Wohnen in Berlin 3 - Street As Social Space [Studio]

    Gastvortrag: MUST Städtebau

    Teaching

    MUST ist ein interdisziplinäres Planungsbüro im Bereich der Stadt-, Freiraum- und Infrastrukturplanung mit Sitz in Köln und Amsterdam. Seit 16 Jahren hat sich MUST auf allen Maßstabsebenen mit unterschiedlichen Planungsaufgaben im Bereich nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung befasst. Dabei steht MUST für integrierte Konzepte, die ebenso kreative wie praxisgerechte und nachhaltige Lösungen bieten.

    Dipl.Ir. Wouter Veldhuis (1971) ist Architekt, Stadtplaner und Geschäftsführer von MUST Städtebau. Wouter Veldhuis studierte an der Technischen Universität Delft (1989-1996 / Ehrenurkunde).
    Wouter ist Mitglied vom Stadforum Amsterdam, Mitglied vom Stichting Langzame Stad und Koordinator der Abteilung Stadtplanung an der Akademie für Baukunst Rotterdam.

    Der Entwurf Street as Social Space arbeitet in enger Kooperation mit der Abteilung Stadtplanung an der Akademie für Baukunst Rotterdam. Im Rahmen des Entwurfs finden zwei gemeinsame Workshops mit den Studenten aus Berlin und Rotterdam statt.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion in Tiergarten with Maria-Sofie Rohner – Tiergarten Biotopes

    Teaching

    Dipl. Ing. Maria-Sofie Rohner is an environmental planner, with a concentration in botany and nature conservation. She is a specialist in the cartography of vegetation and biotopes and a board member of the Berlin and Brandenburg Botanical Association. In 2006 Rohner accomplished the cartographic and analytical documentation of all biotopes and flora and fauna habitats in Tiergarten (with an update in 2011), commissioned by the Federal Land of Berlin as a contribution in preparation of a new  management plan for Tiergarten which combines environmental conservation guidelines with heritage preservation.

    Grundlagen des Städtebaulichen Entwerfens [Lecture]

    Semesterverlauf

    Teaching

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und spezifische Gestalt der Stadt als Resultat dieser Prozesse interpretiert. Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen Choreografie, der Steuerung durch den Entwurf und Planung, und Co-Evolution, der selbst generierten, nicht geplanten Stadt. Ein besonderer thematischer Fokus wird auf Klima relevante Stadtentwicklung und Kooperation gelegt.

    Schlüsselbegriffe:
    Prozess, Gestalt, Morphologie, symbolische Form, Systemorganisation, Choreografie und Co-Evolution, Bottom-up und Top-Down, Akteur-Netzwerk Theorie, Kooperation, Energiewende, Smart Cities

    Orte:
    Addis Abeba, Berlin, Chengdu, London, Mexico City, New York, Paris, Priene, Suburbia, u.a.

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    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Excursion in Tiergarten with Christoph Schaaf

    Teaching

    Christoph Schaaf is the former managing director of the Grünflächenamt (Parks and Gardens Department, Tiergarten), and as such he witnessed all the transformations of the Tiergarten since 1960. His initiatives are many conservation works in the park, managed with great consideration, historical and ecological knowledge of the place, and acuity in dealing with limited economic resources. He is an active member of NABU, lives in the middle of the forest, and currently surveys and documents the life of birds and other animals in Tiergarten.

    Wohnen in Berlin 3 - Street As Social Space [Studio]

    Street Smart oder Strassenkampf? Wohnen mit Ernst Thälmann

    Teaching

    Berlin wächst – laut der Berliner Senatsverwaltung – bis 2030 um circa 250.000 Personen. Parallel zu Maßnahmen für ein weiterhin bezahlbares Wohnen im Bestand wird preiswerter Neubau als dringlich erachtet. Hierfür werden im Stadtentwicklungsplan Wohnen (StEP Wohnen ) Flächen für ca. 220.000 neue Wohnungen identifiziert, ein Förderprogramm zur Ermöglichung kostengünstiger Mieten ist in Arbeit, und der entsprechende Dialog mit privaten, öffentlichen und gemeinnützigen Trägern ist im Gange. Nebst weiteren Stadtentwicklungsplänen zu den Themen Zentren, Industrie und Gewerbe, Verkehr, ist für “Street smart oder Strassenkampf? Wohnen mit Ernst Thälmann” insbesondere der StEP Klima von Bedeutung. Nachschlagenswert ist auch das aktuell in der Diskussion befindliche Stadtentwicklungskonzept 2030 (StEK 2030). D.h. für den Abgleich verschiedener, auch widerstreitender gesellschaftlicher, ökologischer und ökonomischer Interessen sind integrative Lösungen gefragt. Somit ist auch bei der Nachverdichtung durch Wohnungsbau eine Gestaltung des verbindenden und umgebenden Freiraums als Lebensraum für menschliche und nicht-menschliche Natur wesentlich. Aufgabe für Städtebau, Freiraumplanung und Architektur ist, die Entwicklung von Konzepten für entsprechende Koexistenzen; am Beispiel des Ernst-Thälmann-Park Areals sind auf Grundlage von Freiraumkonzepten städtebauliche Szenarien für Wohnungsbau im o.g. Sinne zu entwickeln.

    Die Veranstaltung betrifft nur die Studierenden der Bachelorthesis!

    Spatial Commons? [Seminar]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Seit einigen Jahren diskutiert eine wachsende Zahl von Menschen rund um den Globus ihr Verständnis von den Allgemeingütern, neudeutsch den Commons. Sei es innerhalb anti-neoliberaler Bewegungen, während parlarmentarischer Auseinandersetzungen, auf Treffen der Wirtschafts- und Finanzwelt, mittels wissenschaftlicher Debatten, zwischen Akteuren der Kunst und Kultur, oder mit Freunden und Familienmitgliedern: Die Geschichte und Gegenwart von den Gütern die allen BewohnerInnen dieses Planeten gehören, und wie mit diesen Gütern in der Zukunft umzugehen ist, scheint von zunehmender Dringlichkeit. Jedoch, was bedeuten diese Diskurse und was sind die Konsequenzen für uns Architekten und Städtebauer?
    Das Seminar wird die Bedingungen der Allgemeingüter/Commons als auch des Gesellschaftlichen und des Öffentlichen diskutieren, da diese Begriffe eng miteinander zusammenhängen, sich aber auf unterschiedliche politische und somit räumliche Theorien und Praktiken beziehen. Die Begriffe müssen differenziert werden bezüglich ihrer geschichtlichen Ursprünge und ihres gegenwärtigen Verständnisses sowie hinsichtlich ihrer Potentialität für die zukünftige Herstellung und Nutzung der gebauten Umwelt. Wir werden drei bis vier für diese Debatte zentrale Texte lesen und diskutieren und von hier aus versuchen, den einen oder anderen Berliner Ort und das Geschehen in/um ihn zu verstehen und zu interpretieren. Weitere Ergebnisse sollen resümierende Zeichnungen, „wissenschaftliche“ Texte, eine öffentliche Abschlussveranstaltung sowie eine zusammenfassende Dokumentation sein.
    Die TeilnehmerInnen sollen in der Lage sein, flüssig in Deutsch und Englisch zu lesen und zu schreiben und dem entsprechend zu diskutieren.

    Wohnen in Berlin 3 - Street As Social Space [Studio]

    Open Studio + Aufgabe 0

    Teaching

    Die Straße ist ein räumlicher Urtyp, der sich seit Jahrhunderten wandelt, angepasst an die Forderungen der Zeit. Ein Element bliebt hierbei konstant: Die Straße ist das räumliche und soziale Bindemittel der Stadt.Sie ist der Raum, in dem Privatsphäre und Öffentlichkeit aufeinander stoßen, wo Architektur, Städtebau und städtisches Leben zusammenkommen. Dies betrachten wir in zwei Städten: Berlin und Rotterdam. Berlin hat sich an den Block gebunden, Rotterdam ist überformt durch die Moderne. Nach einer Analyse der zwei städtischen Strukturen werden wir im Gebiet des Ernst-Thälmann-Park versuchen, Typologien aus Rotterdam in den Berliner Kontext zu übersetzen. Im Studio werden wir die Verbindung legen zwischen Straße und Gebäude, öffentlich und privat, räumlicher und sozialer Bedeutung des Straßenraums.
    Das PIV wird von Prof. Löw angeboten zur Frage der Öffentlichkeit. Besteht diese überhaupt? An wen richten wir uns mit unseren Entwürfen?
    Das Studio läuft in Zusammenarbeit und im Austausch mit der `Rotterdamse Academie voor Bouwkunst´. Es wird zwei Workshops mit einer Studentengruppe aus Rotterdam geben, einmal in Berlin, einmal in Rotterdam. Außerdem kann der Kurs Art. 03 am Fachgebiet Bildende Kunst als Ergänzung belegt werden.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire 2 [Studio]

    Aufgabe 0

    Teaching

    Tiergarten is an artifact grown out of all the histories of Berlin: floodplain of the glacial valley, wetland, royal hunting game, forest with carved Baroque rooms, landscape park, stage for nazi parades, battlefield of II World War, firewood and farming land in state of emergency, reconstructed in the Post-War years. Fenced in by a Kurfürst at first, later unfenced for the public, and perhaps fenced again in the future. It reconciles many worlds at once: A model prototype for a city where life is thriving, rich in species, evoking the unusual ethics and esthetics of Sublime, Horrific and Rococo decay. Tiergarten is inclusive, beautiful and messy, interpretable in use and generous in sharing. Tiergarten is an oracle of future that might be, will ever be, might never be. A promise of lichens and moss in the midst of burnt hydrocarbons. This Teaching-Research-Studio continues the analytic and cartographic work of the Seminar of the Summer Semester 2013, mapping historical and current layers of human, animal, mineral and floral nature in Tiergarten.

    Sandra Bartoli is responsible for the research-studio Tiergarten – This Obscure Object of Desire 2

    Nachbars Gärten 3 - Platzvergoldung [Seminar]

    Sommerakademie in der Gropiusstadt: fünf Tage im August – Platzvergoldung

    Teaching

    Die Vergoldung des öffentlichen Raumes als künstlerische Intervention ist Gegenstand des Seminars. Es bietet die Möglichkeit, an der konkreten Realisierung eines Projektentwurfs in der Gropiusstadt teilzunehmen. In einer gemeinschaftlichen Aktion wird durch eine Veredelungstechnik der alltägliche Stadtraum transformiert, aufgeladen und sichtbar gemacht.

    Neben der tatsächlichen und tatkräftigen Aufbringung der Metall-Legierung auf Waschbetonpflaster gehören die Vorbereitung und Einrichtung der Baustelle, Abstimmungen mit BSR, Materialhersteller und Quartiersmanagement sowie die Interaktion mit Nachbarn und Passanten vor Ort mit zu den Herausforderungen.
    Geplant ist die Umsetzung im Rahmen einer Sommerakademie im August 2014.

    Die Projektidee resultiert aus dem Entwurfseminar „Nachbars Gärten – PLANEN UND BAUEN“, das im WS13/14 am Fachgebiet Städtebau und Urbanisierung stattfand.

    Die Umsetzung der Platzvergoldung ist eine Kooperation zwischen den Fachgebieten Städtebau und Urbanisierung, Prof. Jörg Stollmann, und Bildende Kunst, Prof. Stefanie Bürkle.

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    • The two main characters from the movie Stalker crossing the rail-road

    Notice: Trying to get property of non-object in /afs/tu-berlin.de/units/Fak_VI/cud/www/www.cud/htdocs/wp-content/themes/cud/functions/templating.php on line 105 [Seminar]

    Erkundungen

    Notice: Trying to get property of non-object in /afs/tu-berlin.de/units/Fak_VI/cud/www/www.cud/htdocs/wp-content/themes/cud/functions/templating.php on line 42

    Ein urbaner Raum ist Alex Wall zufolge „ein Bindegewebe, das nicht nur Objekte im Raum organisiert, sondern auch sämtliche innerhalb ablaufenden Prozessen und Ereignisse“. Anders gesagt, eine Stadt ist ein Konstrukt aus Menschen, Gebäuden, Strukturen, Infrastrukturen, Tätigkeiten, Gewohnheiten, Orten, Zeichen, Tieren und Pflanzen, Staub und Pollen. Wir fordern Euch auf, die Stadt mit neuen Augen zu sehen, wie Außerirdische auf Ihrer ersten Erkundungstour. Alles ist eigenartig und bemerkenswert, alles ist von Bedeutung, nichts ist uninteressant. Eure Aufgabe ist es, den Mauerstreifen zu untersuchen: Wie hat sich die Stadt auf dem Mauerstreifen 1989 entwickelt? Ist der Mauerstreifen strukturell noch vorhanden oder komplett verschwunden? Wie haben sich die Quartiere auf beiden Seiten des Streifens entwickelt? Lassen sich Unterschiede benennen? Wie gehen die Anwohner mit dem Mauerstreifen um? Wie geht die Stadtverwaltung mit dem Mauerstreifen um?

    Nachbars Gärten 2 - Planen und Bauen [Seminar]

    Schlusskritik: Nachbars Gärten 2 – Planen und Bauen

    Teaching

    Im Rahmen der Akademie einer neuen Gropiusstadt haben 5 Studierende für 3 konkrete Flächen am Lipschitzplatz Freiraumkonzepte mit BetreiberInnen und BewohnerInnen der Gropiusstadt entwickelt und werden diese im SS14 umsetzen. Parallel zum monatlich stattfindenden Blockseminar „NACHBARS GÄRTEN 2 – PLANEN UND BAUEN“ erarbeiteten wir in kleinem Team und innerhalb einer selbst entwickelten ‚Bürostrukur‘ alle nötigen Planungsschritte und -leistungen: neben Kartierungs- und Entwurfsarbeit gehörten Detail- und Genehmigungsplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Beteiligungsworkshops, sowie Budgetierung des partizipativen 1:1 Projekts zu den gemeinsam verantworteten Aufgaben. Methoden des gemeinschaftsbasierten Planens und Bauens sollten für alle Projektphasen maßgeblich sein. Der im Wintersemester bis zur Ausführungsreife erarbeitete Entwurf wird im Frühjahr 2014 von uns in Zusammenarbeit und mit unseren PartnerInnen vor Ort umgesetzt. Zur Endpräsentation der Entwürfe haben wir Gastkritiker eingeladen, die uns helfen sollen, die Umsetzung der geplanten Interventionen nochmals kritisch zu hinterleuchten und die richtigen Entscheidungen zur Vorberereitung der Maßnahmen im Sommersemester zu treffen.

    Eingeladen sind Jan Liesegang, Raumlabor Berlin, Andrea Benze, FG Entwerfen und Konstruieren und Christian Göbel, FG Bildende Kunst, und das Quartiersmanagement der Gropiusstadt, unser Projektpartner vor Ort.

    Strassenarbeiten - Die Berliner Mauer 1 [Studio]

    Final Jury

    Teaching

    Seit dem WS 2012/13 beschäftigen wir uns damit, was Städtebau und Architektur zu einem für Alle bezahlbaren Wohnen in Berlin beitragen können. Nachdem die Studierenden des WS 2012/13 berlinweit recherchiert und Entwürfe entwickelt hatten, arbeitete das Studio im WS 2013/14 zu konkreten Bauvorhaben in der inneren Stadt. In enger Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklungsgenossenschaft Tempelhofer Feld wurden Modelle für ein nutzungsgemischtes und für Alle bezahlbares Quartier auf dem Baufeld Oderstraße und im angrenzenden Schillerkiez entworfen. Schwerpunkt des Studios war die Gestaltung von Räumen für die im 21. Jahrhundert diverser werdenden Lebens-, Arbeits- und Wohnformen, als auch die Auseinandersetzung mit entsprechenden Herstellungs- und Bewirtschaftungsökonomien, in Kooperation mit FG Bauwirtschaft und Immobilienökonomie Prof. Kristin Wellner.

    Während der Abschlusspräsentationen wollen wir diskutieren, inwieweit die Arbeiten das Ansinnen der Entwicklungsgenossenschaft Tempelhofer Feld unterstützen, und inwieweit das Unterfangen als Ganzes für die Entwicklungen auf dem Tempelhofer Feld und darüber hinaus sinnvoll ist.

    17:00 – 17:15 Einführung
    17:15 – 18:30 Kurzpräsentationen der Arbeiten durch die Studenten
    18:30 – 20:00 Diskussion
    danach Bier und Brezeln

    Next Bangalore

    Gastvortrag: onlab – Big Data – Small Pictures

    Research

    Die Finanzkrise und ihre globalen Auswirkungen haben weltweit eine tiefe Vertrauenskrise hervorgerufen. Die Wissensvermittlung und die Informationsverarbeitung durchleben einen immensen Wandel. Komplexe Sachverhalte müssen zugänglich und begreifbar gemacht werden, was nur mehr über ihre Visualisierung möglich scheint. Dank Edward Snowden wissen wir inzwischen, dass Big Data auch eine Bedrohung für die Demokratie und die Souveränität von Staaten sowie für die individuelle Freiheit sein kann. Unsere Aufgabe ist die fundierte Auseinandersetzung mit diesen vielschichtigen Informationen und deren Transformation. Wie aber gehen wir mit den komplexen Inhalten um und welches sind die Kriterien für eine zugängliche Infografik?

    Nicolas Bourquin ist Kreativdirektor des von ihm gegründeten Designstudios »onlab« (2001). Die Agentur entwickelt Editorial Design, Corporate Identities, bietet Informationsdesign, Ausstellungsgestaltung und Kommunikationsberatung an. Als wichtige Meilensteine sind die umfassende Entwicklung des Visual Identity von Tramelan, die Neugestaltung des Architekturmagazins »Domus« aus Mailand sowie die Ausstellungsgestaltung für den deutschen Beitrag auf der Architekturbiennale in Venedig (2008) hervorzuheben. Publikationen (Auswahl): »Data Flow 1 + 2, Visualising Information in Graphic Design«, Gestalten Verlag, Berlin 2008/2010.

    Der Vortrag ist eine Kooperation zwischen dem Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung, Prof. Jörg Stollmann, und dem Fachgebiet für Städtebau und nachhaltige Stadtentwicklung, Prof. Raoul Bunschoten. Der Vortrag ist organisiert von Anne-Katrin Fenk, Mitbegründerin des MOD Institute Bangalore / Berlin. Mehr Informationen hierzu: http://www.mod.org.in

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle!

    Gastvortrag: Dr. Bernhard Weyrauch

    Teaching

    Die Entwicklung auf dem Tempelhofer Feld

    Im Jahr 2008 wurde dem Flughafen Tempelhof seine Aufgabe als Ort für den zivilen Luftverkehr entzogen. 2010 wurde das Feld für alle Berlinerinnen und Berliner geöffnet. Bis heute dauert die Debatte darüber an, welche Entwicklung das Areal nehmen soll. Der Senat strebt eine Parkanlage mit mindestens 230 ha Größe an, flankiert von einer Randbebauung mit Wohnhäusern, Zentral- und Landesbibliothek, Büros, Dienstleistungen und Sportnutzungen. Dagegen wendet sich u.a. die Bürgerinitiative „100% Tempelhofer Feld“, die die Senatspläne zur Randbebauung durch ein Volksbegehren zu stoppen versucht. Gegenstand des Vortrags sind die Senatspläne sowie Einzelheiten zur Auseinandersetzung mit den Gegnern.

    Dr. Bernhard Weyrauch, SRL, Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss der Architektenkammer Berlin, ist seit 1996 als Stadtplaner tätig. Tätigkeitsschwerpunkt sind die vorbereitende und die verbindliche Bauleitplanung. Zwischen 2004 und 2010 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin, zwischen 2010 und 2013 leitete er als Vertretungsprofessor den Lehrstuhl Bau- und Planungsrecht an der Fakultät 2 der BTU Cottbus. Seit August 2013 ist er für die Tempelhof Projekt GmbH für die Bebauungsplanverfahren zur Schaffung des Planungsrechts auf dem Tempelhofer Feld zuständig.

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle!

    Gastvortrag: ifau

    Teaching

    R50 – Situative Standards

    Seit 1998 arbeiten ifau (Institut für angewandte Urbanistik, Susanne Heiß, Christoph Heinemann, Christoph Schmidt) im Kern als Architektengruppe, in verschiedenen Kooperationen und interdisziplinären Konstellationen. Sie verstehen Architektur als Ort alltäglicher Handlungen und Verhandlungen und entwickeln aneignungsoffene Räume, die vielfältige Interpretationen und unterschiedliche Gebrauchsmuster zulassen. Hermetische und spezialisierte Programme werden zugunsten flexibler Konfigurationsmöglichkeiten und bewusst unbestimmter Nutzungsangebote aufgeschlossen. Der Entwurf wird dabei nicht als definitive Lösung, sondern vielmehr als ausformulierte Problemstellung begriffen.

    Mit Jesko Fezer hat ifau diverse Neugestaltungs- projekte für Kulturinstitutionen realisiert, z.B. Palais Thinnfeld (Graz), Casco (Utrecht), The Showroom (London), Goethe-Institut und Artists Space (New York). In Auseinandersetzung mit partizipativen und kooperativen Wohnformen sowie kostengünstigem Wohnungsbau, konnten sie 2012 ihren ersten Wohnungsbau fertigstellen: mit Jesko Fezer sowie Tim Heide & Verena von Beckerath haben sie das Projekt R50 in Berlin-Kreuzberg entworfen, bei dem die Verhandlung gemeinsam genutzter Räume, die freie Gestaltung von Grundrissen sowie die Entwicklung verbindlicher Standards im Vordergrund stehen. Aktuell entwickeln sie mit Heide & von Beckerath sowie der Selbstbaugenossenschaft Berlin ein Projekt, dass über einen festen Anteil an Ateliers und Wohnungen mit nachhaltig gesicherten Mieten verfügen wird.

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Peter Althaus

    Teaching

    Wohnungsbau – Das Unbestimmte bestimmen

    Das Normale im Wohnungsbau ist nicht mehr mit dem Gewöhnlichen und dem Einfachen gleichzusetzen – viel eher mit dem Abweichenden und dem Unangemessenen. Vor diesem Hintergrund kann von einer Spezialisierung der Wohnformen gesprochen werden, die Spielräume für individuelle Existenzen schaffen. Die entwerferische Aufgabe besteht also darin, den Ungewissheiten einen Rahmen zu geben. In diesem Spannungsfeld zwischen den Typologien des Wohnungsbaus des 20. Jahrhunderts und den neu gedachten, räumlich strukturierten Gefügen entstehen Wohnungen, die weniger funktionelle Fragen aufwerfen, als vielmehr nutzungsneutrale Raumkonstellationen sind.

    Peter Althaus studierte an der ETH Zürich und an der Columbia University, New York City. Nach dem Diplom 1997 arbeitete er im In- und Ausland, u.a. bei Roland Hagmüller in Wien, Marcel Meili in Zürich und Staufer Hasler in Frauenfeld. 2005 gründete er mit Markus Lüscher PARK und bearbeitete hier Bauvorhaben mehrheitlich in städtischen Agglomerationen. Er engagiert sich in fachübergreifenden Diskussionen mit Vorträgen, als Gastkritiker und Juror. Seit Ende 2012 ist Peter Althaus Dozent für Entwurf und Konstruktion an der Hochschule Luzern im Bachelor Studiengang. Anfang 2013 hat er ein eigenes Architekturbüro gegründet.

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Sandra Parvu

    Teaching

    Emergency Landings. Large-Scale Housing in France, a View from the Ground

    Coupling the subsidizing of housing in postwar France with an attempt to boost spatially, its economy led to an upheaval of diverging points of view, irrational decisions and opposite modes of organization. The lecture focuses on the construction and development of Les Ulis, a commune in the southern suburbs of Paris that became through the sixties and the seventies an arena of negotiation between changing administrative regimes, residents‘ associations, private financial stakes, and architectural attempts at mediating these factors. It investigates the articulation of the political and social stakes on the ground with an architecture of the territory carried out at a national scale.

    Sandra Parvu is an architect and urban studies scholar based in Paris. She teaches first-year studio and diploma in the “City, Architecture, Territory” department at the École nationale supérieure d’architecture in Paris Malaquais and an introductory seminar to research at the École nationale supérieure de paysage in Versailles. Her PhD investigated the relation between Modern Movement architecture, postwar urbanism, and housing policies in France. She is currently preparing a publication on landscape architecture practices and their visual strategies. She is the author of Grands ensembles en situation. Journal de bord de qua-tre chantiers (Geneva, 2011), Bande itinérante présente: Stalker à la Praille with Eunate Torres Modrego (Geneva, 2005), and Ensemble with Ines Schaber (Ulm, 2002).

    Strassenarbeiten - Die Berliner Mauer 1 [Studio]

    Final Presentation

    Teaching

    Die Werkstattreihe Straßenarbeiten untersucht lineare städtische Großstrukturen. Im Rahmen der 5-wöchigen intensiven Werkstatt erkunden wir dieses Semester die Berliner Mauer. Während mit der Wiedervereinigung zunächst die Maxime eines städtebaulichen “Zusammenwachsens” verfolgt wurde, ist die Berliner Mauer heute – auch vor dem Hintergrund ihrer touristischen Attraktivität – ein Element der städtischen Morphologie, dessen sichtbare wie unsichtbare Spuren gepflegt und gestaltet werden. Ausgehend von der Kunstfabrik am Flutgraben suchen wir nach architektonischen und freiräumlichen Prototypen für die Entwicklung von Orten entlang des Mauerstreifens. Präzise Bestandsaufnahme, genaue Beobachtung des städtischen Lebens und Handelns und Projektionen zukünftiger Szenarien sind die methodischen Bestandteile der Entwurfsarbeit.

    Während des fünfwöchigen Workshops haben die Studierenden den Mauerstreifen und seine Umgebung in fünfzehn Quadranten detailliert untersucht, kartografiert und nachfolgend städtebauliche’Prototypen’ als Modelle eines heterogenen, ruralen wie urbanen Lebens entwickelt.

    Gastkritikern:
    Christian Fuchs, ON Architektur
    Oliver Miller, Dr. Pong, Slab Magazine
    Ian Warner, Blotto Design, Slab Magazine

    Strassenarbeiten - Die Berliner Mauer 1 [Studio]

    Lecture by Oliver Miller and Ian Warner of Slab Magazine: The New Death Strip

    Teaching

    “Authenticity and artifice, remembrance and concealment, hyperbole and banality: twenty years after German reunifi­cation, the piece of land once defined by the Berlin Wall’s notorious Death Strip is a landscape of paradoxes. Once the front­line of the Cold War, now a super­charged historical signifier, the Strip is facing up to a perplexing semiotic challenge: normality.”  In 2010 Oliver Miller, Ian Warner and Dan Schwaag of Slab Magazine began a journey with the mission to discover and critically examine the transformation of the entire Death Strip. The outcome of their research is a flamboyant book entitled ”The New Death Strip”, a bestseller of the Disko series (akademie c/o Architektur und Stadtforschung AdbK Nürnberg, Hrsg. Arno Brandlhuber und Silvan Linden). Oliver Miller and Ian Warner will talk about their research and introduce us to their unique heuristic approach.

    Oliver Miller (*1972, San Francisco, CA), architecture degrees from University of Virginia and Princeton. After undergraduate studies, moved to San Francisco, worked for Interim Office of Architecture. First came to Germany in 1998 with art team TABI from his home town Santa Fe, NM. Masters thesis entitled Recreating Recreation addressed urban blight in Trenton, New Jersey. Concepts from this project further developed with founding of Dr. Pong, a popular table tennis bar in Berlin that he continues to own and run.

    Ian Warner (*1974, Slough, England), BA Communication Design, University of Portsmouth, UK. Stalked Potsdamer Platz for the first time in 1994: the start of an enduring engagement with all things urban. BA thesis on Berlin as modern myth; associated project work explored the history and post-reunification development of Potsdamer Platz as an interactive presentation. Emigrated to Berlin 1996, worked as a freelance graphic designer for Grappa Blotto, MetaDesign and others. Since 2000 partner at Blotto Design. Founder of Slab Magazine (www.slab-mag.com).

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Gunnar Zerowsky

    Teaching

    Stadtplanung und lokale Entwicklungsperspektiven am Beispiel Neukölln – Schillerkiez

    Der Schillerkiez bewegt sich heute im Spannungsfeld von hinzuziehenden jungen, kreativen Pionieren, politischen Auseinandersetzungen um die Nutzung und Bebauung des Tempelhofer Feldes und nachholenden Sanierungsmaßnahmen durch die Hauseigentümer in einem angespannten Berliner Wohnungsmarkt. Neben externen Ereignissen wie der Öffnung des ehemaligen Flughafengeländes und dem Zuzug von Studenten, Künstlern usw. haben auch die langjährigen Bemühungen des Quartiersmanagement (QM) Früchte getragen. Die Anwohner werden aktiver und bringen sich stärker in die Kiezentwicklungen ein. Diese vielfältigen Entwicklungen koordinierend zu begleiten, Widersprüche und Schwierigkeiten mit den Anwohnern zu diskutieren und Projekte zu entwickeln, die den Kiez für alle lebenswerter machen, ist auf absehbare Zeit eine zentrale Herausforderung für das QM-Team vor Ort.

    Gunnar Zerowsky, Sozialwissenschaftler mit Schwerpunkt Stadtsoziologie, ist im QM Schillerpromenade für das Projektmanagement von Quartiersfonds und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Diese Arbeit zur Stabilisierung und Aufwertung des Gebietes findet statt im Rahmen von „Soziale Stadt“ – ein Bund-Länder Städtebauförderungsprogramm für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf –, an der Schnittstelle zwischen Landes- und Bezirkverwaltung und Lokaler Ebene sowie den auf den Schillerkiez wirkenden gesamtstädtischen Entwicklungen.

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Frauke Hehl, Allmendekontor

    Teaching

     Zur Rolle der Pioniere auf dem ehemahligen Flughafen Tempelhof

     

    Das Allmende-Kontor leistet Bewegungs-, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit für/über StadtgärtnerInnen und unterstützt und vernetzt hierbei zwecks Ausbau und Forschung von/ über urban gardening/agriculture. Es fördert die Selbstorganisation und Kooperation der Aktiven sowie den Austausch mit Politik/Verwaltung und setzt sich im Zuge dessen gezielt handelnd mit Themen wie Stadtentwicklung, Ernährungssouveränität und commons auseinander – unter anderem auf dem (Tempelhofer) Feld im Gemeinschaftsgarten des Allmende-Kontor. Hier wird öffentlicher (Frei-)Raum durch gemeinschaftliche Nutzung und Gestaltung als Allmende [Gemein(schafts)gut] ins Bewusstsein gebracht und erlebbar gemacht. Zudem bringt man sich in die Diskussionen und Prozesse der Entwicklung des gesamtem Areals mit ein.

    Studium der Architektur mit Schwerpunkt Soziale Stadtentwicklung, u.a. Mitbegründerin und Leiterin der workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V. und Mitinitiatorin des Ideenaufrufs, Initiative zur Partizipativen & nachhaltigen Stadtgestaltung, und im Zuge dessen aktiv hinsichtlich urban gardening/ agriculture und dem Aufbau von (interkulturellen) Gemeinschaftsgärten in Berlin sowie zu den Themen urbane Selbstversorgung, nachhaltige Ökonomie und den o.g. Themen. Entspr. Projekte: stadtacker. net, Nachbarschaftsgarten Rosa Rose, Wriezener Freiraumlabor, Bürgergarten Laskerwiese, Bunte Beete, Allmende-Kontor.

    Strassenarbeiten - Die Berliner Mauer 1 [Studio]

    Vortrag von Joachim Krausse: Die Berliner Mauer als Fahrrad-Hochtrasse

    Teaching

    “Was ist zu tun, damit die Kategorie des Möglichen nicht länger – mit Bloch zu sprechen – eine Kategorie der Versicherungsgesellschaft bleibt? Die Programmatik einer umfassenden qualitativen Veränderung des Bestehenden erfordert eine langfristige auf- und vorarbeitende Durchdringung und Präzisierung von Alternativen gegenwärtiger wie vergangener Zukunftsperspektiven. […] Planung und Herrschaft streben der Ehe Technokratie zu, im Neokapitalismus wie im Staatssozialismus; ihr Wunschkind heißt ‘Strategie im Reich der Wünsche’, seine Aufgabe findet es, solange Bedürfnis Bedarf sein soll, solange Planung als Verfügen begriffen wird.” Dies schreiben Joachim Krausse und Christian Chruxin im Vorwort der vierten Ausgabe ihrer Schriftreihe “Projekte und Modelle” (Edition Voltaire, 1970 Berlin). Joachim Krausse – Experte  ebenso für Buckminster Fuller’s “environments”, das Arkadensystem von Bologna, die Geschichte der Wohnung wie der des Fahrrads – beschäftigt sich in vielfältiger Weise mit dem Verhältnis von Form und Inhalt, von Technologie und Ideologie. Sein 1989 ausgearbeitetes Projekt zur Umwandlung der Berliner Mauer in eine Fahrrad-Hochtrasse nimmt Krausse zum Anlass, die Mauer nicht nur als Architektur des Unrechts, sondern als räumliches Artefakt zu betrachten, das eine spezifische Lesart Berlins ermöglicht und ein potentielles Instrument der Stadtentwicklung darstellt.

    Joachim Krausse wurde mit seinen Arbeiten über den amerikanischen Architekten, Designer und Erfinder R. Buckminster Fuller bekannt, darunter Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde und andere Schriften (Hrsg.) 1973, 1998, 2010; Internationale Wanderausstellung mit zwei Begleitbänden Your Private Sky. R. Buckminster Fuller – The Art of Design Science und Discourse 1999-2002 (gemeinsam mit Claude Lichtenstein). Unterrichtet seit 1970 Theorie der Gestaltung u.a. an der Hochschule der Künste Berlin, der TU Berlin (Architektur), der HfG Schwäbisch Gmünd (Design). 1999 Professor für Designtheorie Hochschule Anhalt in Dessau bis 2008. 2009-10 Fellow am IKKM der Bauhaus-Universität Weimar. Seit 2011 Fellow an der Stiftung Bauhaus Dessau. Seit 1991 ständiger Mitarbeiter der Architekturzeitschrift Archplus. Forscht zum Thema „Architektur der Raumzeit“.

    im Rahmen der städtebauliche Einführungswerkstatt “Strasseenarbeiten – Die Berliner Mauer”

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle!

    Open Studio + Aufgabe 0

    Teaching

    Seit dem WS 2012/13 beschäftigen wir uns damit, was Städtebau und Architektur zu einem für Alle bezahlbaren Wohnen in Berlin beitragen können. Nachdem die Studierenden des letzten Wintersemesters berlinweit recherchiert und für über ein dutzend Orte Entwürfe entwickelt haben, arbeitet das Studio im WS 2013/14 zu konkreten Bauvorhaben in der inneren Stadt.

    In enger Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklungsgenossenschaft Tempelhofer Feld sollen Modelle für ein nutzungsgemischtes und für Alle bezahlbares Quartier auf dem Baufeld Oderstraße und dem angrenzenden Schillerkiez entworfen werden. Gegenstand des Studios wird insbesondere die Gestaltung vom Räumen für die im 21. Jahrhundert diverser werdenden Lebens-, Arbeits- und Wohnformen sein, als auch die Auseinandersetzung mit entsprechenden Herstellungs- und Bewirtschaftungsökonomien, u.a. in Kooperation mit FG Bauwirtschaft und Immobilienökonomie Prof. Kristin Wellner sowie belius GmbH, Andreas Krüger.

    Studiotag: donnerstags, 10 – 18 Uhr

    Erste Veranstaltung: Donnerstag 17. Oktober 2013

    • Das Kunstfabrikchen aus Berlin

    Strassenarbeiten - Die Berliner Mauer 1 [Studio]

    Einführung BA Design Studio

    Teaching

    Die Werkstattreihe ‚Straßenarbeiten‘ untersucht lineare städtische Großstrukturen. Im Rahmen der 5-wöchigen intensiven Werkstatt erkunden wir dieses Semester die Berliner Mauer. Während mit der Wiedervereinigung zunächst die Maxime eines städtebaulichen „Zusammenwachsens“ verfolgt wurde, ist die Berliner Mauer heute – auch vor dem Hintergrund ihrer touristischen Attraktivität – ein Element der städtischen Morphologie, dessen sichtbare wie unsichtbare Spuren gepflegt und gestaltet werden. Ausgehend von der Kunstfabrik am Flutgraben suchen wir nach architektonischen und freiräumlichen Prototypen für die Entwicklung von Orten entlang des Mauerstreifens. Präzise Bestandsaufnahme, genaue Beobachtung des städtischen Lebens und Handelns und Projektionen zukünftiger Szenarien sind die methodischen Bestandteile der Entwurfsarbeit.
    In Kooperation mit KUNSTFABRIK e.V.
    BA Städtebauliches Entwerfen (BA 2.1.1)
    Teilnehmerzahl: 80
    Anmeldung zum Modul BA 2.1.1 ausschließlich mit Doodle vom 10. Oktober ab 10 Uhr vormittags bis zum 11. Oktober, 12 Uhr mittags.

    Fieldtrip:
    17 – 18.10.2013

    Donnerstag 17.10.2013
    09:45 KUNSTFABRIK AM FLUTGRABEN
    10:00 Gespräch mit Kunstfabrik e. V.
    10:40 Vortrag Slab-Mag: Oliver Miller & Ian Warner: The New Death Strip
    12:00 Vortrag Christian Fuchs (ONarchitektur): Gedenkstätte Berliner Mauer
    12:40 Gespräch mit Joachim Krausse, Architekturhistoriker und Theoretiker
    13:10 Kartierung des Gebietes in Einzelgruppen
    18:00 KUNSTFABRIK AM FLUTGRABEN > Feedback

    Freitag 18.10.2013
    09:30 KUNSTFABRIK AM FLUTGRABEN
    10:00 – 16:00 Fortsetzung Kartierung in Einzelgruppen
    16:00 – 20:00 KUNSTFABRIK AM FLUTGRABEN
    Abgabe und Präsentation 1.1 “Erkundungen 2013″
    20:00 Ausgabe 2.1 “Prototypen 2013″

    ADRESSEN:
    KUNSTFABRIK AM FLUTGRABEN
    Am Flutgraben 3, 12435 Berlin
    (Tel. 030 5321-9658)

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    MA Design Studio

    Teaching

    Neue Quartiere, bezahlbar für alle!

    Seit dem WS 2012/13 beschäftigen wir uns damit, was Städtebau und Architektur zu einem für alle bezahlbaren Wohnen in Berlin beitragen können. Im WS 2013/14 geht es um konkrete Bauvorhaben in der inneren Stadt. Mit ProjektentwicklerInnen, im Austausch mit Politik/Verwaltung und potentiellen BetreiberInnen und NutzerInnen sollen Modelle für nutzungsgemischte und gleichsam für alle bezahlbare Quartiere entworfen werden. Themen werden u.a. die Gestaltung vom Räumen für diverser werdende Lebens-, Arbeits- und Wohnformen, sowie entsprechende Herstellungs- und Bewirtschaftungsökonomien sein.

    U.a. in Kooperation mit FG Bauwirtschaft und Immobilienökonomie Prof. Kristin Wellner sowie mit Andreas Krüger, belius GmbH.

    MA Arch Städtebau I: 6 Plätze
    MA Arch Städtebau II: 6 Plätze
    MA Arch Städtebauliche Vertiefung: 6 Plätze
    MA UD Projekt 1-3: 6 Plätze

    Nachbars Gärten 2 - Planen und Bauen [Seminar]

    Planen und Bauen

    Teaching

    Bis 2014 hat die Akademie einer neuen Gropiusstadt (AnG) die Möglichkeit, mindestens zwei größere Freiräume mit BetreiberInnen und BewohnerInnen der Gropiusstadt zu entwickeln und umzusetzen. Das Programm der Freiflächen ergibt sich aus der AnG Sommerakademie 2013. Das Seminar wird Methoden des gemeinschaftsbasierten Planens und Bauens anwenden. Im Fokus: Partizipatives entwerfen, detaillieren, budgetieren und realisieren von partizipativen 1:1 Projekten in Teamarbeit.
    In Kooperation mit BestandshalterInnen, BürgerInnen und dem Quartiersmanagment der Gropiusstadt, sowie dem Bezirk Neukölln.

    Next Bangalore

    Medien der Kooperativen Stadtentwicklung

    Research

    Über indische Städte sprechen, heißt, ihr System zu beschreiben, das abseits eines großmaßstäblichen Planens liegt. Insbesondere das Sichtbarmachen einer komplexen städtischen Geschichte und Gegenwart – einer Geschichte der Nachbarschaften – ist Grundbaustein einer zukünftigen Stadtentwicklung, deren Ziel nicht Segregation, sondern Interaktion ist. Eine der essentiellen Fragen ist nicht nur „Wer baut die Stadt?“, sondern
    „Was baut die Stadt?“ – Der zweite Teil des Seminars Nextbangalore erforscht, diskutiert und entwickelt resiliente Nachbarschaften mit dem Arbeitsschwerpunkt „affordable neighbourhoods“. Das Seminar setzt spielerisch an, indem es baut, bastelt, dichtet und verdichtet. Ideen und Entwürfe können direkt in die Medienplattform Nextbangalore eingespeist und moderiert werden.

    MA Arch Entwurfsprojekt: 6 Plätze
    MA Arch Städtebauliche Vertiefung: 6 Plätze

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Final Presentation and Exhibition of the Students’ Work

    Teaching

    The seminar documents with a cartographic work Berlin‘s Tiergarten as a public place, whose parallel history ultimately provides the story of the city as a whole: Originally a vast forest for royal hunting, it was re-planned in the 19th century by Peter Joseph Lenné  into a forest with landscape-park character, to then be transformed during the Third Reich as a stage for parades with large trafficked roads. A battlefield during World War II, its forest was chopped for fire-wood during the hardest winters of 1946 and 1947. Reconstructed by Willy Alverdes in the post-war years as the green lung and recreational asset of the city, it is currently under a new wave of reconstruction. Its ecologies of the wild and the social are changing along with it.

    Through the Tiergarten it is possible to understand the life and use of the city, where the realm of inhabitants comprises a larger community of human, animal and vegetal nature. Recent plans by the municipality are raising many questions: 400 years ago the Kurfürst Friedrich II (“Eisenzahn”) put a fence around this forest in order to go hunting in the proximity of his residency. Now, without a Kurfürst, the fence is back when the Strasse der 17. Juni is leased as the “Fanmeile” of football game events. Under this current development, what does this public place mean for the managing municipality? Furthermore there are plans to increase security in the Tiergarten to support the coming large events: What kind of transformations does this new program entail for the Tiergarten‘s inhabitants and local users?

    The experts, in chronological order, who lead the excursions throughout the semester:
    Derk Ehlert, Wildtierreferent des Landes Berlin
    Maria-Sofie Rohner, Landschaftsplanerin mit Schwerpunkt Botanik und Naturschutz
    Jürgen Götte, Tiergarten-Inspektorenleiter Bezirksamt Mitte
    Jens Scharon, Referent für Artenschutz beim NABU Berlin
    “Steppengarten” Arbeitskreis: Dr. Gabriele Holst, Landschaftsarchitektin und Steffi Kiebacks, Landschaftsarchitektin
    Angela von Lührte, Biologin mit Schwerpunkt Waldökologie
    Jan Uhlig, Fachbereichsleiter Pfaueninsel

    Guest Critics:
    Silvan Linden, Architect (Büro für Konstruktivismus)
    Ines Schaber, Artist and Writer (documenta 13)

    Students: Anne Marie Arera, Paul Achter, Tobias Birkefeld, Nora Brinkmann, Frederik Eilers, Ortal Gazit, Dorothee Hahn, Tabea Hilse, Georg Hubmann, Kristina Ilieva, Leon Jank, Jessica McInally, Daniela Mehlich, Tim Nebert, Anna Papageorgiou, Anita Wagner, Franziska Wich

    Nachbars Gärten [Seminar]

    Akademie einer neuen Gropiusstadt – Sommerakademie

    Teaching

    Seit drei Jahren arbeiten Forschende, Lehrende und Studierende an der Technischen Universität Berlin im Rahmen der Akademie einer neuen Gropiusstadt (AnG) zusammen mit GropiusstädterInnen zu verschiedenen Themen und an konkreten Projekten in der Gropiusstadt. Dieses Jahr untersucht die Akademie Möglichkeiten, die Freiflächen der Großsiedlung gemeinsam neu zu gestalten und zu nutzen. Die Prämisse lautet dabei, dass gute Nachbarschaft einen vielseitigen, spannungsreichen und aneignungsoffenen Freiraum benötigt. Denn hier werden Fragen der Öffentlichkeit, Gemeinschaft und Individualität verhandelt. Die Gropiusstadt hat mit ihren Freiflächen ein großes räumliches, bisher nicht genutztes Potential. Diese sind jedoch in Besitz verschiedener EigentümerInnen und Wohnungsbaugesellschaften sowie der öffentlichen Hand, deren unterschiedliche (Pflege-)Konzepte bisher wenig abgestimmt sind. Auch die Mitsprache der BewohnerInnen über die Nutzung der Flächen ist gering. Die in 50 Jahren entwickelte Pflanzen- und Tierwelt ist vielen GropiusstädterInnen nicht bewusst. Die Akademie will auf die Werte der Gropiusstadt aufmerksam machen. Seit April haben die Studierenden des Entwurfsprojekts Nachbars Gärten übergeordnete Strategien und konkrete Konzepte für einzelne Freiflächen in der Gropiusstadt entwickelt. Diese werden nun im Rahmen der Sommerakademie vor Ort präsentiert und in Freirauminstallationen getestet: Als Ausgangspunkt für die geplante Umsetzung eines Pilotprojektes im kommenden Jahr liegen sieben Vorschläge auf dem Tisch. Ein Angebot an interessierte Bewohnerinnen oder Initiativen, sich in die Gestaltung des Freiraums einzubringen und Mitverantwortung zu übernehmen.

    Die Akademie einer neuen Gropiusstadt (AnG) ist ein Labor für kooperative Forschung und Gestaltung mit den ProduzentInnen und NutzerInnen der Stadt. Nachbars Gärten ist ein partizipatives Entwurfs- und Forschungsprojekt der Akademie, durchgeführt vom Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung, Institut für Architektur, TU Berlin.

    Nachbars Gärten [Studio]

    Diskussion in der Gropiusstadt

    Teaching

    Gemeinsam mit Gropiusstädter Initiativen, VertreterInnen der Wohnungswirtschaft und des Bezirks, dem Quartiersmanagement, und anderen FreiraumexpertInnen laden Studierende der Technischen Universität Berlin ein über die Zukunft der Freiflächen in Gropiusstadt zu diskutieren. Unsere Fragen sind: Welche Qualitäten können diese Freiräume unter Mitwirkung der öffentlichen Hand und der Wohnungsbestandshalter-
    Innen sowie der GropiusstädterInnen entwickeln? Welche Gestaltungs-, Nutzungs- und Pflegekonzepte werden den heutigen Anforderungen der verschiedenen AkteurInnen des Stadtteils gerecht? Haben Sie selbst ein Interesse an der Mitgestaltung der Freiflächen oder eine eigene Projektidee? Ihre Kritik und Anregungen tragen bei zur gemeinsamen Weiterentwicklung der Konzepte und zur Vorbereitung unserer Sommerakademie,
    die vom 30.8. – 1.9.2013 in Gropiusstadt stattfinden wird.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion auf die Pfaueninsel mit Jan Uhlig

    Teaching

    Die 88ha große Pfaueninsel wurde bis zum Ende des 18.Jh. landwirtschaftlich genutzt. Mit Friedrich Wilhelm II. wurden zunächst das Schloss und die Meierei errichtet. Im 19. Jahrhundert erfolgt unter der Planung von Lenné und Fintelmann der Ausbau zu einem Landschaftspark mit exotischen Pflanzen und Tieren.
    Die Insel besitzt aufgrund ihrer vielfältigen Flora und Fauna eine besondere Bedeutung für den Natur- und Artenschutz. Hervorzuheben sind die Wiesen und Magerrasen mit zahlreichen seltenen und gefährdeten Gefäßpflanzenarten. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch einen überaus wertvollen Bestand an über dreihundertjährigen Alteichen in den verschiedensten Zerfallsstadien aus. In diesem kulturellen Artefakt finden denkmalpflegerische und ökologische Absichten in wunderbarer Weise zusammen – so z.B. die (Wieder-) Einführung der Wasserbüffel, die extensive Pflege der Wiesenflächen, der Umgang mit Totholz etc.

    Die Exkursion begleitet Jan Uhlig, Fachbereichsleiter der Pfaueninsel.

    Nachbars Gärten [Studio]

    Abschlusspräsentation

    Teaching

    In der Gropiusstadt leben neben 36.000 Menschen auch ungezählte Tiere und Pflanzen. Dieses Jahr untersucht die Akademie die Potentiale der Großsiedlung, ihre Freiflächen neu zu strukturieren und zu nutzen.
    Welche Qualitäten können diese Räume unter Mitwirkung der Bestandshalterinnen und Bewohnerinnen entwickeln? Welche Gestaltungs-, Nutzungs- und Pflegekonzepte werden den heutigen Anforderungen der verschiedenen Akteurinnen des Stadtteils gerecht? Auf Grundlage von Kartierungen der Eigentumsverhältnisse, der Unterhaltsregime und atmosphärischer Qualitäten wurden übergeordnete Strategien und konkrete Konzepte für einzelne Flächen entwickelt. Während des Semesters haben wir eng mit lokalen Bestandshalterinnen, Nutzerinnen und Vor-Ort Initiativen gearbeitet; im August und September 2013 werden die Ergebnisse exemplarisch vor Ort kommuniziert, auf Realisierbarkeit hin diskutiert und in Freirauminstallationen erprobt. Das Studio ist Teil eines über 1,5 Jahre angelegten Quartiersfonds-Projekts, im Rahmen dessen die Umsetzung eines ersten Pilotprojekts mit Bewohnerinnen geplant ist.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion im Tiergarten mit Dr. Angela von Lührte

    Teaching

    Der Urwald im Gartendenkmal

    Nach dem Zweiten Weltkrieg und den nachfolgenden Jahren, in denen Heizmaterial fehlte, war vom Baumbestand des Großen Tiergartens nicht mehr viel übrig. Von den 200000 Bäumen standen am Ende nur noch etwa 700. Die Bäume, die geblieben sind, haben als Zeitzeugen nicht nur eine Geschichte zu erzählen, sie sind auch prägend für die Gartengestaltung. Gleichzeitig stellen sie auch einen wichtigen Lebensraum für unzählige, oft bedrohte Tieraten dar. Auf einem Streifzug durch den mittleren Tiergarten sollen an ausgewählten Altbäumen Aspekte der Parkgeschichte und des Artenschutzes vorgestellt werden.

    Dr. Angela von Lührte ist Diplom-Biologin, ihre Schwerpunkte sind Waldökologie, Dendroökologie und Naturschutzplanung; sie ist Mitarbeiterin im AK Stadtnaturschutz, AK Wald BUND Berlin und in der AG Biotopholz (www.biotopholz.de).

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion im Tiergarten mit Gabriele Holst

    Teaching

    Arbeitskreis Steppengarten

    „Der Zustand vieler Grünanlagen in Berlin hat uns dazu bewogen, selbst Hand anzulegen. Inzwischen sind wir als Arbeitskreis der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. in unserem ersten Projekt, dem Steppengarten, seit März 2011 tätig. (…) Die Qualitäten, die gerade im Gartenraum gebraucht werden, um als Orte der Kontemplation wie auch der aktiven Nutzung funktionieren zu können, werden zunehmend auf einen banalen Standard reduziert, der auch für das Thema von Stadtnatur und Biodiversität unerträglich wird. Wir möchten aufzeigen, dass mit dem Grün im Sinne von Gartenkultur wichtige Bereiche des Lebensumfeldes einer Stadt eingerichtet und entwickelt werden müssen. Dazu gehören sichtbare und nachvollziehbare Aussagen zu unserem Verhältnis zur Natur, die aktive Partizipation an der Stadt, am Stadtraum, der soziale und kommunikative Aspekt unter Einbeziehung von verschiedenen Veranstaltungen zum Garten.“

    Der Arbeitskreis Steppengarten hat sich für die Wiederherstellung des Steppengartens von Willy Alverdes (1953) eingesetzt. Dr. Gabriele Holst ist Garten- und Landschaftsarchitektin und Stellvertretende Vorsitzende DGGL LV Berlin-Brandenburg e.V. .

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire

    Exkursion im Tiergarten mit Jens Scharon

    Teaching

    Ornithologie

    Jens Scharon ist Referent für Artenschutz beim NABU Berlin, Sekretär der Berliner Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft (BOA), dazu Leiter der Bezirksgruppe Lichtenberg-Hohenschönhausen sowie der Fachgruppe Feldherpetologie. In naturschützerischem Anliegen bereits weitgereist ist Jens Scharon auch ein Experte für Reichtum und Vielgestalt der Feuchtgebiete und ihrer Fauna und setzt sich z.B. unermüdlich für den Schutz der Amphibienwelt in und um Berlin ein.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion im Tiergarten mit Jürgen Götte

    Teaching

    Botanik und Pflege des Tiergartens

    Jürgen Götte managt seit 23 Jahren den Tiergarten. Er ist Gartenbauingenieur, in Sachsen-Anhalt geboren. Nach Gärtnerlehre und Studium war er als Meister im Tiergarten tätig, bevor er 1990 dessen Leiter wurde. Götte und seine 100 Mitarbeiter sind neben dem Tiergarten für das gesamte Grün im ehemaligen Bezirk Tiergarten zuständig. Unter seiner Leitung wurden zum Beispiel das Knobelsdorff’sche, barocke Venusbassin rekonstruiert und neue Spazierwege im östlichen Tiergarten gebaut.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion im Tiergarten mit Maria-Sofie Rohner

    Teaching

    Biotope des Tiergartens

    Maria-Sofie Rohner ist Dipl. Ing. Landschaftsplanerin. Sie hat an der TU Berlin (Fachbereich Landschaftsentwicklung) studiert mit dem Schwerpunkt Botanik und Naturschutz. Als Landschaftsplanerin hat sie sich intensiv mit Vegetations- und Biotopkartierungen, Pflege und Entwicklungskonzeptionen auseinandergestzt. Seit 1977 ist Frau Rohner Mitglied im Botanischen Verein von Berlin und Brandenburg, seit 2004 ist sie im Vorstand als amtierende Rechnungsführerin. Sie hat 2006 im Großen Tiergarten eine flächendeckende Biotopkartierung durchgeführt sowie die Vegetation und Flora der Rasen, Wiesen und Säume erfasst, eine Aktualisierung erfolgte 2011. Das ist ein Beitrag zu einem Pflegewerk für Naturschutz und Denkmalpflege im Großen Tiergarten.

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Exkursion mit Derk Ehlert

    Teaching

    Fauvistische Besonderheiten des Tiergartens am Beispiel der Säugetiere und Vögel

    Derk Ehlert ist der Wildtierreferent des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Jagdwesen und Landschaftsplanung. Er ist Ornithologe, hat Landschaftsplanung studiert und arbeitet außerdem innerhalb des Landschaftsprogramms am Biotopverbund Berlins.
    Die Exkursion findet statt im Rahmen des Seminars ‘Tiergarten: This Obscure Object of Desire’

    Nachbars Gärten [Studio]

    Open Studio

    Teaching

    BA Entwerfen 5: 6 Plätze
    MA Entwurfsprojekt Städtebau I und II: 12 Plätze
    MA UD Projekt 1-3: 6 Plätze

    Tiergarten - This Obscure Object of Desire [Seminar]

    Description

    Teaching

    The Tiergarten is in constant transformation: As the embodiment of an idea of nature, it contains all histories of Berlin simultaneously. Originally a vast forest for royal hunting, it was re-planned in the 19th century by Peter Joseph Lenné into a landscape park, to then be transformed during the Third Reich as a stage for parades with large trafficked roads. A battlefield during the II World War, its forest was chopped for wood during the hardest winters of 1946 and 1947. Reinterpreted in a modernist way as the green lung and consequently reconstructed in the post war years, it is currently under a new wave of reconstruction, its ecology of the wild and the social is changing along with it. The seminar concentrates on the research and cartography of specific historical and current layers of human, animal and floral nature.

    Sandra Bartoli is responsible for the seminar Tiergarten – This Obscure Object of Desire 1

    Berliner Flussarbeiten [Studio]

    Final Jury

    Teaching

    Die Spree ist zwar einerseits ein vielbemühter Bestandteil der “Identität” Berlins, tritt gleichzeitig jedoch als Element der “Stadtlandschaft” kaum, geschweige denn durchgängig in Erscheinung.
    Vielmehr ist der Fluss zumeist eine obskur meandrierende Grenze zwischen Kiezen und Lebenswelten, die der Stadt eher im Wege zu stehen scheint. Gerade die innerstädtischen Grenzsituationen jedoch bringen eine Vielzahl ungewöhnlicher und überraschender Situationen, Nutzungen und Typologien hervor.
    Die Entwurfswerkstatt ‘Berliner Flussarbeiten’ konzentriert sich auf den Abschnitt der Spree zwischen Schloss Charlottenburg und Schloss Bellevue, in dessen Verlauf sich z.B. spektakuläre Autohäuser, eine ehemalige Müllverladestation, der Endpunkt des Landwehrkanals, Pump- und Kraftwerke, eine Bundesschlange und unzählige stadtmorphologische Besonderheiten finden lassen.

    Während des fünfwöchigen Workshops haben die Studierenden das Flussufer und seine Umgebung in sechzehn Quadranten unterteilt detailliert untersucht, kartografiert und nachfolgend städtebauliche ’Prototypen’ als Modelle eines heterogenen urbanen Lebens entwickelt.

    Berliner Flussarbeiten [Studio]

    Gastvortrag „Das Blaue Haus und der Schlangenkopf“ Jörg Pampe

    Teaching

    In Berlin Moabit hat Jörg Pampe das “Blaue Haus” (Lehrter Straße / Perleberger Brücke) und den Kopfbau der sog. Bundesschlange (Paulstraße / Joachim-Karnatz-Allee) errichtet. Sein Vortrag wird insbesondere die Entstehung der beiden Bauten im Kontext der Berliner Stadtplanung der 1990er Jahre thematisieren. Während die Rahmenbedingungen für das Projekt in der  Lehrter Straße noch in der “Tradition” der Stadterneuerung der IBA ‘84 stehen, ist die Bundesschlange bereits Teil der Hauptstadtplanungen.
    Jörg Pampe war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet von O.M. Ungers an der TU Berlin, Mitherausgeber der Zeitschrift Arch+, Stresemannstipendiat für einen einjährigen Aufenthalt in Rom, langjähriger Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 63 Hochschulbauten der Universität Stuttgart und Assistent an der Universität Essen.
    Seit 1987 ist er als selbstständiger Architekt in Berlin tätig.

    Berliner Flussarbeiten [Studio]

    Gastvortrag „Zentrum für Kunst und Urbanistik“ KUNSTrePUBLIK

    Teaching

    Das im Sommer 2012 eröffnete Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZKU) ist ein neuer, unabhängiger Denk- und Produktionsraum im ehemaligen Güterbahnhof Moabit, Berlin. Nach über 4 Jahren Planung, einem umfangreichen Umbau und Dank der Hilfe von Freunden und Unterstützern ist es dem Künstlerkollektiv KUNSTrePUBLIK gelungen, das Gebäude über einen Erbpachtvertrag (40 Jahre) als langfristigen Standort für öffentliche Veranstaltungen und Forschungsresidenzen mit mehrmonatiger Dauer zu eröffnen. Neben Symposien, Workshops, Konferenzen, Konzerten und Ausstellungsprojekten werden experimentelle Formate für unterschiedlichste Öffentlichkeiten erprobt.
    Analog dem Warenaustausch der industriell geprägten Dekaden, soll der Güterbahnhof nun zu einem Umschlagplatz zeitgenössischer postindustrieller Werte werden.
    Das ZKU versteht sich als Labor intermedialer und interdisziplinärer Aktivitäten, die sich künstlerisch und wissenschaftlich mit dem Phänomen Stadt auseinandersetzen. Den Fokus bilden raumtheoretische Fragen der Urbanistik: Geographie, Anthropologie, Stadtentwicklung, Architektur und Sozialwissenschaften treffen auf zeitgenössische Künstlerpositionen von Kontext und Interventionskunst über Conceptual Art bis zu Street Art.
    Mit dem Ziel, aktiv die Schnittstelle von Stadtforschung und künstlerischen Formaten im öffentlichen Raum zu definieren und sich den Fragen nach einer Zukunft des Urbanen immer wieder neu zu stellen, versteht sich das ZKU als Plattform für Experiment und Diskussion. Es reagiert mit einem künstlerischen Diskurs auf die schnelle Entwicklung der Städte und den Wandel der sozialen Strukturen.

    KUNSTrePUBLIK wurde im März 2006 von den Künstlern Matthias Einhoff, Philip Horst, Markus Lohmann, Harry Sachs und Daniel Seiple als Verein zur Realisierung von Kunstprojekten gegründet. KUNSTrePUBLIK ist auch selbst künstlerisch und kuratorisch tätig; u.a. zählt der Skulpturen Park Berlin Zentrum zu ihren Projekten.

    Berliner Flussarbeiten [Studio]

    BA Design Studio – Einführung

    Teaching

    Die Spree ist zwar einerseits ein vielbemühter Bestandteil der “Identität” Berlins, tritt gleichzeitig jedoch als Element der “Stadtlandschaft” kaum, geschweige denn durchgängig in Erscheinung. Vielmehr ist der Fluss zumeist eine obskur meandrierende Grenze zwischen Kiezen und Lebenswelten, die der Stadt eher im Wege zu stehen scheint. Gerade die innerstädtischen Grenzsituationen jedoch bringen eine Vielzahl ungewöhnlicher und überraschender Situationen, Nutzungen und Typologien hervor.
    Die Entwurfswerkstatt ‘Berliner Flussarbeiten’ konzentriert sich auf den Abschnitt der Spree zwischen Schloss Charlottenburg und Schloss Bellevue in dessen Verlauf z.B. spektakuläre Autohäuser, eine ehemalige Müllverladestation, der Endpunkt des Landwehrkanals, Pump- und Kraftwerke, eine Bundesschlange und unzählige stadtmorphologische Besonderheiten finden lassen.

    Field Trip:
    18. – 19.10.2012

    Donnerstag 18.10.2012
    09:45 – 12:30 ZKU – Zentrum für Kunst und Urbanistik
    10:00 – 11:00 Vortrag/Gespräch von/mit KUNSTrePUBLIK e. V.
    11:00 – 12:00 Vortrag von Jörg Pampe, Architekt
    12:30 – 18:00 Kartierung des Gebietes in Einzelgruppen
    18:00 – 20:00 ZKU – Zentrum für Kunst und Urbanistik
    Feedback

    Freitag 19.10.2011
    09:45 Burger King im Berlin Pavillon der Internationale Bauausstellung 1957
    10:00 – 16:00 Fortsetzung Kartierung in Einzelgruppen
    16:00 – 20:00 ZKU – Zentrum für Kunst und Urbanistik
    Abgabe und Präsentation 1.1 “Erkundungen 2012″
    20:30 Ausgabe 2.1 “Prototypen 2012″

    ADRESSEN:
    ZKU – Zentrum für Kunst und Urbanistik
    Siemensstrasse 27 – 10551 Berlin – Moabit

    Burger King
    Hansaviertel, Straße des 17.Juni 100 – 10557 Berlin – Tiergarten

    Vernacular Science - Jugend Forscht Zentrum Efeuweg [Studio]

    Abschlusspräsentation

    Teaching

    In der Grosssiedlung Gropiusstadt plant das Lise Meitner Oberstufenzentrum für sich und andere Bildungseinrichtungen die Errichtung eines Jugend-forscht-Zentrums. Eine neue Typologie soll entwickelt werden, die von SchülerInnen, LehrerInnen und AnwohnerInnen genutzt werden kann. Der Bauort befindet sich im Zentrum des zukünftigen Campus Efeuweg, auf dem Geländer des Lise Meitner Oberstufenzentrums. In Zusammenarbeit mit den NutzerInnen wurde ein hybrides Raumprogramm entwickelt, das als Grundlage des Entwurfsprojektes dient: eine Mediathek, Aufenthalts-, Arbeits- und Veranstaltungsräume sowie eine Cafeteria.

    Vernacular Science - Jugend Forscht Zentrum Efeuweg [Studio]

    BA Thesis

    Teaching

    In der Großsiedlung Gropiusstadt plant das Lise Meitner Oberstufenzentrum für sich und andere Bildungseinrichtungen die Errichtung eines Jugend-forscht-Zentrums.

    Eine völlig neue Typologie soll entwickelt werden, die von SchülerInnen, LehrerInnen und AnwohnerInnen genutzt werden kann.
    Der Bauort befindet sich im Zentrum des zukünftigen Campus Efeuweg, auf dem Gelände des Lise Meitner Oberstufenzentrums.

    In Zusammenarbeit mit den NutzerInnen wurde ein hybrides Raumprogramm entwickelt, das als Grundlage des Entwurfsprojektes dient: eine Mediathek, Aufenthalts-, Arbeits- und Veranstaltungsräume sowie eine Cafeteria.

    Berliner Straßenarbeiten - Die Potsdamer [Lecture]

    Gastvortrag „Monsters“ von Urs Füssler

    Teaching

    Wäre es nicht elegant, allein durch die Wirkung einzelner Bauten, gezielt die gängigen Wahrnehmungen der Stadt zu unterminieren?

    Berliner Straßenarbeiten - Die Potsdamer [Lecture]

    Gastvortrag von Michael Sontheimer

    Teaching

    Ein Rückblick auf die Entstehung des Buches „Postdamer Straße: Sittenbilder und Geschichten“ von Benny Härlin und Michael Sontheimer, erschienen im Rotbuch Verlag 1983

    Berlin is a Green Monster - The Menage [Lecture]

    Gastvortrag „Die Theorie der Zentralen Orte“ von Silvan Linden

    Teaching

    Mit der Theorie der Zentralen Orte (1933) wollte der Wirtschaftsgeograph Walter Christaller zunächst ein Erklärungsmodell für die Verteilung und Größe von Ortschaften und Städten in Süddeutschland liefern. Gleichwohl verstand er seine Arbeit auch als planerisches Leitbild, das eine effiziente Organisation und Hierarchisierung von Raum ermöglicht. Christaller war ab 1940 an den Planungen zur räumlichen Neuordnung des annektierten Polens und weitergehend am Generalplan Ost beteiligt.

    Mit der ersten Fassung des Raumordnungsgesetzes von 1965 wurden die Zentralen Orte auch Grundlage bundesdeutscher Raumplanung – und sind dies bis heute.