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    CUD Speaks

    Shifting Panoramas

    Research

    Shifting Panoramas
    Über visuelle Konzeptionen und aktuelle Transformationen der
    Stadtlandschaften von Teheran und Berlin

    Donnerstag, 19. April bis Samstag, 21. April 2018
    Eine Veranstaltung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
    Ort: Deutsches Architektur Zentrum (DAZ) und Kunst Werke (KW) Berlin

    Das Forum “Shifting Panoramas” unter künstlerischer Leitung von Solmaz Shahbazi (Berlin), ko-kuratiert von Azar Mahmoudian (Teheran) schlieߟt an das erste öffentliche Forum, “Staging a Change”, das im November 2017 in Teheran stattfand an und konzentriert sich auf die Transformation der Hauptstädte des Iran und Deutschlands, indem es Fragestellungen zu Stadtgestaltung, Teilhabe und Kunst im öffentlichen Raum nachgeht. Das Forum bringt iranische und deutsche Architekten, Künstler, Soziologen und Urbanisten zusammen und bringt dem Publikum Einblicke in tagesaktuelle Diskurse und Lösungsansätze in Debatten der Stadtentwicklung in einem interkulturellen Austausch näher. Sowohl in Teheran als auch in Berlin werden Gentrifizierung, zunehmende Privatisierung und die Rückgewinnung des öffentlichen Raums in verschiedenen Formen von Institutionen, Universitäten und selbstorganisierten Gruppen untersucht und verhandelt. Die Konzentration auf den öffentlichen Raum als Ort und die Sichtbarwerdung soziopolitischer Bewegungen werden anhand des Begriffs der Veränderung€œ (Change) sowohl als Konzept sowie als Erlebnis untersucht.
    Das Programm wird mit Filmen zu beiden Städten begleitet.

    Mit:
    Masserat Amir Ebrahimi (Stadtsoziologin, Humangeografin), Arash Hanaei (Künstler), Anne Huffschmid (Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin, Autorin), Azam Khatam (Stadtplanerin, Soziologin), Hamed Khosravi (Architekt), Niloufar Tajeri (Architektin), Homayoun Sirizi (Architekt, Autor, Künstler), Tirdad Zolghadr (Autor, Kurator), Anna Heilgemeir (Planerin und Architektin)

    Kuratiert von Solmaz Shahbazi (Berlin) und Azar Mahmoudian (Teheran)

    Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: http://www.ifa.de/shiftingpanoramas

    Die Konferenzsprache ist Englisch.

     

    Shifting Panoramas
    On Visual Conception and Recent Transformations of Urban Landscapes in Tehran and Berlin

    Thursday, 19 April to Saturday, 21 April 2018
    An event of ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
    Venue: Deutsches Architektur Zentrum (DAZ) and Kunst Werke (KW) Berlin

    The forum “Shifting Panoramas” co-curated by Solmaz Shahbazi (Berlin) and Azar Mahmoudian (Tehran), is the second edition of a forum on visual conception and recent transformations of the urban landscapes in Tehran and Berlin. The first edition of this forum, titled “Staging a Change”, took place at the Tehran Museum of Contemporary Art in November 2017.
    Both in Tehran and Berlin, gentrification, increasing privatisation and the reclaiming of public space are being examined and negotiated in various forms by institutions, universities and self-organized groups. As the two-day-long forum brings together Iranian and German architects, artists, activists, sociologists and urbanists, it invites the audience to take part in an open conversation about day-to-day challenges of urban development. Focusing on the embodiment of socio-political forces in form and visuality of public space, the idea of “Change”€ will be examined both as a concept and as an experience.

    The Program will be accompanied by screenings on 19 and 20 April.

    With:
    Masserat Amir Ebrahimi (urban sociologist, human geographer), Arash Hanaei (artist), Anne Huffschmid (Cultural scientist, curator, author), Azam Khatam (urban planner, sociologist), Hamed Khosravi (architect), Niloufar Tajeri (architect), Homayoun Sirizi (artist), Tirdad Zolghadr (author, curator), Anna Heilgemeir (Planner and Architect)

    Curated by Solmaz Shahbazi (Berlin) and Azar Mahmoudian (Tehran)

    The event is free of charge, registration is requested: http://www.ifa.de/shiftingpanoramas

    The forum will be in English.

    THF: doch, doch (wieder)

    Aufgabe 0

    Teaching

    Am Tempelhofer Feld, was Neues? Geplante Interventionen am ehemaligen Flughafen-Gebäude selbst (siehe TAZ 17.11.2017), zunehmende Gebiete jenseits des S-Bahn Rings (z.B. Alt-Tempelhof), boomender Tourismus, und immer wieder Stimmen, die die Frage des Tempelhofer Feldes im Kontext der aktuellen Wohnungsfrage sehr gerne neu aufrollen würden…
    Klar ist: Tempelhof ist Ort der täglichen Poesie, Utopie verwirklicht – Skript ins Ungewisse, „Imagining nothingness“ (Koolhaas, 1985) for real. Zu einem solchen Ort gehören keine banalen Bebauungspläne. Sie wurden sowieso 2014 mit dem aus der Volksabstimmung entstandenen Gesetz „100% Tempelhofer Feld“ klar abgelehnt. (> www.thf100.de)
    Wo stehen wir 4 Jahre später? Das Entwurfsstudio will sich mit den Paradoxen am Feld auseinandersetzen: seinen Konflikten, sowie dem immensen Reservoir an Visionen und Fantasien, die es inspiriert hat. Was ist überhaupt Gemeingut, und wie lässt es sich verteidigen? Praktisch soll sich der Fokus auf die Aspekte richten, die in der Debatte immer etwas untergegangen sind: der Blick von der Außenstadt in die Innenstadt, die Überbrückung der Infrastruktur, die Frage des kommunalen Wohnungsbaus vs die Praxis der Bebauung als Parzellierung/Kapitalisierung.
    Stichworte sind: Berlin als Grünes Archipel, Dichte und Leere, Bauen an der Infrastruktur, Großform im Wohnungsbau & freedom, freedom, freedom.

    Open Studio: Dienstag, 09.04.2018, 10h30, A815

     

     

    SC 7 - Institutionalizing Commons

    Lehrforschungsprojekt (MA) / Aufgabe 0

    Teaching

    Werkzeuge einer vergesellschafteten Stadtproduktion

    Städtebauliche Planungsinstrumente dienen Verwaltung und Politik nicht nur als rechtliche Rahmenwerke zur Steuerung von Stadtentwicklung, sondern sie sind auch die bindenden Medien verstetigter politischer Leitbilder. Für uns als Planer_innen bilden sie neben ökonomischen Rahmenbedingungen die Grundlage unserer alltäglichen Arbeit.
    Kooperative Stadtentwicklung, Nutzer_innen, bereits vorhandene Alltagspraktiken, informelle Aneignungen, aber auch die Zugänglichkeit und sozialen Bedarfe im Sinne eines Rechts auf Stadt kommen in diesen Plänen nur selten vor.

    Ziel des Lehrforschungsstudio ist es, Strategien und Methoden zu entwickeln als Planer_innen wieder Einfluss auf diese Rahmenwerke zu nehmen. Es werden vorhandene planungsrechtliche Instrumente untersucht, sozial-räumliche Berliner Prototypen identifiziert, stadtpolitische Forderungen zu Leitbildern synthetisiert und in planungsrechtliche Narrative und Regelwerke übersetzt.

    Der Zusammenhang zwischen räumlicher Ressource, Akteuren, Regeln und Erträgen soll im Sinne einer Stadt als Gemeingut in einen räumlichen, gestalterischen „Gemeinnutzplan – Berlin“ auf verschiedenen Maßstäben zusammengeführt werden.

    In Kooperation mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg.

    Die Ergebnisse sollen im Rathaus Friedrichshain Kreuzberg, sowie bei den

    Experimentdays 2018 als Intervention in Zusammenarbeit mit dem Seminar Gemeingut Apparat ausgestellt werden.

    Open Studio: Dienstag, 09.04.2018, 10h30, A815

    Abgabe Aufgabe 0: 13.04.2018, 09h00 an anna.heilgemeir@tu-berlin.de

    Präsentation Aufgabe 0: 13.04.2018, 10h00, A815

    Teilnehmerzahl: 6MA + 4UD

    Bitte per Mail anmelden unter: anna.heilgemeir@tu-berlin.de

    Jargon der Stadt 3 - Wir sind die Stadt!

    Manifest: Wir sind die Stadt!

    Teaching

    Die Stadt ist hart umkämpft, doch die meisten Entwerfer schweigen. “Empört Euch!”, “Occupy!” tönt aus anderen Ecken. Darum ist es an der Zeit: Wir möchten unsere eigene Kampfschrift verfassen. Auch diesmal werden wir den eigenen Sprachgebrauch vor allem in der Entwurfsvermittlung kritisch überdenken. Wieder werden wir Werkzeuge und mediale Formen des Sprachgebrauchs testen und erlernen. Es geht darum, die Wichtigkeit der medialen Übermittlung von Raum zu erkennen, dafür nötige Zeit und Mittel einzuschätzen, zu wählen, einzusetzen und zu hinterfragen. Wir schreiben ein Manifest zur Stadt. Wie denken wir über unsere Stadt heute? Wie soll sie sein? Wie machen wir uns und unsere Überzeugung verständlich? Wie müssen wir unsere Stadt schreibend beschreiben, um gehört zu werden?

    Das Seminar besteht aus 3 Teilen: Zunächst ein Lese- und Recherche- Teil während des Semesters. Hierzu treffen wir uns alle zwei bis drei Wochen und lesen und diskutieren gemeinsam ausgewählte Manifeste und andere Texte rund um das Thema „Wir sind die Stadt“. Danach folgt eine zwei- bis dreitägige Schreibwerkstatt, worin wir gemeinsam inhaltlich und formal unser Manifest erarbeiten. Diese wird abgeschlossen mit einer öffentlichen Manifestation im Rahmen der ExperimentDays 18 und/oder urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundungen. I.Z.m. Prof. Dr. J. Schulz, A. Galling-Stiehler, UdK Berlin, Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation.

    SC 7 - Gemeingut-Stadt-Apparat

    Gemeingut-Stadt-Apparat

    Teaching

    Wie Architekt*innen, Städtebauer*innen und andere Planende/Bauende mit der jeweils adressierten Öffentlichkeit bestmöglich dialogisch kommunizieren, ist eine wesentliche Frage. Welche Display- und sonstigen Darstellungsformen können ‚Laien‛ ermächtigen, nachhaltig Teilhabende in der Stadtentwicklung zu sein? Und lassen sich hierbei die nicht nur in Berlin virulenten Auseinandersetzungen um die „Stadt als Gemeingut“ und das daraus folgende „Recht auf Stadt“ gestalterisch einbinden?

     

    Das Seminar lädt ein, solchen Fragen und möglichen Antworten mittels einer 1:1 Intervention eine Bühne zu geben. Ab Mitte des Semesters wird per Blockveranstaltungen über den Entwurf eines Gemeingut-Stadt-Apparats nachgedacht, dieser in die Tat umgesetzt und sodann im Kontext des Lehrforschungsprojekts Institutionalizing Commons. Werkzeuge einer vergesellschafteten Stadtproduktion präsentiert sowie mit Vertreter*innen der Berliner Stadtentwicklungspolitik und -verwaltung diskutiert. Vorstellbar sind Apparat-Einsätze zudem bei ExperimentDays 18, urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundungen, Demonstrationen, Strassenfesten, Versammlungen… .