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    Projektwerkstatt Mietenwahnsinn

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Dienstag 17.11.20 | 14-17 ZOOM
    Gemeinsam wollen wir in einer selbstorganisierten Projektwoche Entwicklungen auf dem Berliner Wohnungsmarkt untersuchen. Gleichzeitig werden Interventionen aus der Zivilgesellschaft, sowie Lösungen auf politischer und planerischer Ebene diskutiert. In Kooperation mit stadtpolitischen Akteuren möchten wir am Beispiel umkämpfter Orte verstehen, welche Prozesse dahin geführt haben, wo Berlin heute steht. Eine Stadt zwischen Luxussanierung und Hausbesetzung, Wohnungslosigkeit und Zweitwohnsitzen, Spekulation und Mietendeckel. Die Ergebnisse werden in Form einer Ausstellung präsentiert.
    Die Projektwerkstatt wird voraussichtlich als Präsenzveranstaltung in Form eines 8-tägigen Blockseminars im März 2021 stattfinden, zusätzlich werden vier vorbereitende Termine im Laufe des Wintersemesters digital angeboten.
    Betreuung: Charlotte Herold, Frieda Grimm
    Teilnehmer*innenzahl: 16
    Anmeldung: bis zum 10.11.2020 per E-Mail an pw.mietenwahnsinn@systemli.org
    Die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting erhaltet ihr nach der Anmeldung von uns per E-Mail.
    weitere Vorbereitungstermine (online über Zoom):
    Di, 15.12.2020 14-17 Uhr
    Di, 12.01.2021 14-17 Uhr
    Di, 09.02.2021 14-17 Uhr
    Projektwoche (voraussichtlich als Präsenzveranstaltung):
    Mo-Fr (08.-12.03.2021) & Mo-Mi (15.-17.03.2021) 10-18 Uhr

    fem*CITY BERLIN

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Donnerstag 05.11.20 | 10:00 ISIS/ZOOM

    Eine feministische Perspektive für Berlin heute! Wie könnte eine nicht-sexistische Stadt aussehen?*

    Anknüpfend an das Mapping-Seminar und Mapping-Camp fem*- MAP BERLIN, in welchem gender-spezifische Nutzungsmuster ebenso wie die feministische Aneignung von (Stadt-)Raum, feministische Raumsysteme, Praxen und Forderungen kartiert wurden, soll im Entwurfsstudio fem*CITY BERLIN eine feministische städtebauliche Perspektive ausgelotet werden.

    Ausgehend von den im Seminar entstandenen Kartierungen, feministischer Literatur und Planungsreferenzen werden theoretische Ideale und Planungskriterien einer gender-gerechten Stadt abgeleitet und auf Testfelder in unterschiedlichen urbanen Kontexten – vom Zentrum bis zur Peripherie – projiziert. Wie lässt sich das transformative Potential einer feministischen Raumproduktion in die Gestaltung von Wohn- und Stadträumen übersetzen, damit diese diverse Lebens-, Arbeits-, Beziehungs- und Wohnformen sowie gleichberechtigte Eigentumsverhältnisse ermöglichen? Einfacher gefragt: was können diese anders gestalteten Räume zu einer gerechteren, lebenswerten Stadt beitragen?

    Wir werden mit Texten in englischer und deutscher Sprache ar- beiten. Die Betreeung kann im Einzelfall auf Englisch stattfinden. Das PiV wird durch Bärbel Mauß, Wissenschaftliche Mitarbeite- rin am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechter- forschung, durchgeführt.

    Teilnehmer*innenzahl: 18 + 4 (UD) + 2 (M-ARCH-T)
    Das Studio ist ein Angebot für Arch MA (Städtebau I/II) und Urban Design Studierende und findet online statt. Es ist eine Exkursionen in Berlin geplant.

    Betreuung: Jörg Stollmann, WM Julia Köpper, LA Aslı Varol

    * Felicita Reuschling in sub\urban, Bd. 5 Nr. 3, 2017 https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/319/531.

    Tegel: Inklusive Peripherie

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Donnerstag 05.11.20 | 10:00 ISIS/ZOOM

    Sind Peripherien, die Ränder der Stadt, auch gesellschaftliche Randgebiete? Auf Wiedersehen in Tegel: Zwischen großen Infrastrukturachsen, Gewerbegebieten, Häuserzeilen, eingebettet im Einfamilienhaus- und Kleingartenmeer und in direkter Nachbarschaft zu Berlins großen Transformationsräumen erforschen wir den Charakter der Berliner Peripherie. Können am Rande der Stadt zu und mit Brandenburg neue urbane und inklusive Räume entstehen?

    Dazu folgen wir der U-Bahnlinie 6 an den Rand der Stadt und möchten gemeinsam verstehen, wie sich der Charakter der Räume entlang dieser Infrastruktur verändert. Dazu verknüpfen wir unsere Beobachtungen vor Ort mit den Geschichten dahinter und fragen uns, wie könnte hier ein inklusives und diverses Berlin entstehen? Ist das Periphere schützenswerter Bestandteil von Inklusion und Diversität oder muss die inklusive Stadt daran arbeiten Peripherien aufzulösen?

    Mit Mappings, Zeichnungen und Modellen kartieren, hinterfragen, dokumentieren und übersetzen wir unsere Erfahrungen und projizieren, skizzieren, manifestieren und gestalten daraus alternative Zukünfte in Szenarien, Regelwerken und Entwürfen.

    Das Studio ist ein Pflichtmodul im 3. Semester Arch BA.

    Studiotage sind Donnerstag und Freitag.

    Teilnehmer*innenzahl: 35
    Das Studio findet online statt, es sind Exkursionen in Berlin geplant.

    Betreuung: Jörg Stollmann, WM Steffen Klotz, LA Océane Réveillac, TT Theresa Jung, TT Sarah Schmidt

    Berlin Brandenburg 2040: IN TOUCH

    course description

    Teaching

    Introductory presentation: Thursday 29.10.2020 | 14:00 – 16:00 physical (Forum)/online

    The first semester of the Urban Design Studio will investigate the potential of infrastructure networks to connect the city‘s cores with its hinterland and beyond – case in point Berlin and Bran- denburg. Infrastructures both create connections and establish territories, but also cut and disrupt landscapes.

    Travelling to sites and surveying locations, we will investigate current and future infrastructures as well as infrastructures that have become obsolete and remain as ruins in the metropolitan landscape. Trailing urban transformations occurring along the in- tersections of various infrastructures, we will endeavor to inves- tigate their pasts, qualify the present and analyze the potential of the intersections in order to speculate on their roles in the future.

    Our present, shaped by the global pandemic or climate change induced droughts and heat waves, brings the grave challenges to an already highly complex urban system to the fore. In order to make a future living in Berlin-Brandenburg inclusive, equitable and ecologically sustainable – values we hold dear – will require a number of vital systemic changes and infrastructural turns.

    Students will work in interdisciplinary groups exploring a varie- ty of infrastructure along specific routes. We will use speculative scenario building and for- and back-casting techniques to explore what changes and interventions in the near future should be initi- ated to bring about necessary change. Students will then develop tenders and design briefings as a basis for a comprehensive plan- ning proposal.

    The Studio will be held both online and physical. Excursions are planned.
    For current information please check the Webstites of CUD, Habitat Unit or TU Urban Design Master.

    Teaching: WM David Bauer, WM Veljko Markovic, LA Andrijana Ivanda

    Image: CUD

    Vorlesungsreihe Städtebau

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Freitag 06.11.20 | 8:30 ISIS/ZOOM

    Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen selbst- generierenden Prozessen und der Steuerung durch Planung und Gestaltung. Als Mittler und Mitgestalter können Architekt*innen vielfältige Rollen einnehmen.

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des internationalen Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und Methoden und Werkzeuge für Analyse, Entwurf und die Gestaltung von Stadtentwicklungsprozessen an Beispielen erläutert.

    Besondere thematische Schwerpunkte sind Globalisierung, Klimawandel, Digiatlisierung, Akteur-Netzwerke, Typologie und Morphologie, Ko-produktion und urbane Regelwerke. Die Vorlesungsreihe wird gemeinsam von den Fachgebieten Chora, CUD, Habitat Unit und LIA bestritten und begleitet den städtebaulichen Entwurf im 3. Semester.

    Bild: Highline New York vor dem Bau des High Line Parks, Joel Sternfeld www.thehighline.org

    SHOPPING BERLIN 2040

    Final Presentation on 16th of July via Zoom

    Teaching

    Charlotte Malterre Barthes, Niloufar Tajeri, Paul Klever, Jürgen Mayer H. and Holger Lischke will participate in the final presentation as guest critics.

    Block 1
    10:00 – 12:30
    Sites Leipziger Platz, Hermannplatz and Kurfürstendamm

    12:30 – 14:00 Break

    Block 2
    14:00 – 17:00
    Sites Hellersdorf, Alt-Spandau and Schloßstraße

    If you want to join the presentation via zoom, just send an e-mail to cud.tu.berlin@gmail.com
    with your full name and your student number and we will send you the presentation link.

    fem*MAP BERLIN

    Final Presentation on 15th of July via Zoom

    Teaching

    What could a non-sexist city look like? A feminist perspective for Berlin today!

    Banu Çiçek Tülü, Ina Wudke, Dorothea Nold, Lena Wegmann, Tabea Latocha, Dagmar Pelger and Jörg Stollmann will participate in the final presentation as guest critics.

    Block 1

    14.00-14.05 Introduction to the seminar

    14.05-14.35 SAFETY (BERLIN’S NIGHTSCAPE )

    14.35-15.05 REMEMBRANCE, REPRESENTATION & POLITICS

    15.05-15.35 MOBILITY & INFRASTRUCTURE

    15.35-16.05 NEIGHBOURHOOD (OF) CARE

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    16.05-16.15 Break

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    Block 2

    16.15-16.45 GENDERSPECIFIC SPACE / SPACES OF EXCLUSION

    16.45-17.15 GENDERSPECIFIC SPACE / SPACES OF EMPOWERMENT

    17.15-17.45 SAFETY (KOTTBUSSER TOR)

    17.45-18.15 GENDER-BASED VIOLENCE

    If you want to join the presentation via zoom, just send an e-mail to cud.tu.berlin@gmail.com with your full name and your student number and we will send you the presentation link.

    fem*MAP BERLIN

    Teaching

    Eine feministische Perspektive für Berlin heute! Wie könnte eine nicht-sexistische Stadt aussehen?*

    Was bedeutet die feministische Aneignung von (Stadt-)Raum für eine kritische Planungspraxis? Welche feministischen Raumproduktionen lassen sich in Berlin ausfindig machen? Welche Rolle spielen Frauen* in Architektur, Planung und Stadtpolitik, als Nutzer*innen, Praktiker*innen, Entscheider*innen, Kämpfer*innen?

    Das Seminar fem* MAP Berlin ist eine Kooperation des CUD mit der alpha nova & galerie futura im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Feministische Wohngeschichte(n) für die Zukunft. BERLIN, BAUHAUS und DARÜBER HINAUS“. Für diese Kooperation wurden sechs künstlerische Positionen zu feministischen Räumen, Praxen und Theorien in Architektur sowie Städtebau ausgewählt. Im Laufe des Semesters werden verschiedene Themen aus den künstlerischen Positionen aufgegriffen, es erfolgen unter anderem Recherchen, Handzeichnungen, Interviews, GIS-Analysen oder Feldarbeit. Die zusammengetragenen Informationen verdichten sich zur Basis eines (gemeinsamen) Mappings – der Grundlage der fem*MAP BERLIN.

    Einige der Student*innen werden sich im Rahmen eines Workshops und einer Ausstellung im August in den Räumen der alpha nova & galerie futura mittels raumanalytischer, künstlerischer und sozialforscherischer Methoden weiterführend mit der fem*MAP BERLIN auseinandersetzen. Es wird eine kartografische Rauminstallation entstehen, die mögliche “feministische Perspektiven für Berlin heute” aufzeigt und sich kritisch mit den bisherigen Ergebnissen des Seminars und den künstlerischen Positionen auseinandersetzt.

    * Felicita Reuschling in sub\urban, Bd. 5 Nr. 3, 2017, https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/319/531.

    SHOPPING BERLIN 2040

    Teaching

    Originally, this studio was planned to discuss the effects of global investment in retail and commercial real estate on gentrification and segregation processes in Berlin, aiming at proposing alternative models and spatial interventions towards a common good. At the current state of a global crisis of health, economy and more importantly the constitution of our society in terms of freedom, interaction and publicity, this focus has shifted.

    We will still work on retail and commercial spaces and their effect on Berlin’s public life. While we are writing these lines, nobody can imagine how even in a month from now the crisis will have developed, yet we seem to have to prepare for the worst: a massive shut-down due to bankruptcies of all kind of small, mid-size and even large-scale businesses based on customer interaction, likely replaced by online shopping. It seems that not only the livelihoods of entrepreneurs and staff are endangered, but also the city as we knew it is about to vanish.   

    We will work in three phases:

    1. Yesterday: The ordinary urban everyday lost (MEMORY MAPPING);

    2. State of Exception: The urban everyday of enduring crisis (DOCUMENTING CRISIS);

    3. Scenarios of Uncertainty: The misogynist, the dirty realist, and the idealist (PROJECTING FUTURES: BERLIN 2040)

    (PiV: Dr. Holger Lischke, FG Planungs- und Bauökonomie/ Immobilienwirtschaft, TU Berlin)

    Please check your TU-emails and register via ISIS until April 16th,  further information and the first preparatory assignment will be handed out on April 20th.

    Spatial Commons (10.2) - Mitten im Gemeinwohl? Planwerk Innenstadt Reloaded

    Ausstellung: Mitten im Gemeinwohl? & Ausgrabungen für die Zukunft

    Teaching

    Städtebauliche Szenarien für die Mitte und den Molkenmarkt

    Stadtwerkstatt

    Karl-Liebknecht-Straße 11

    14.02.2020 – 22.02.2020

    Ausstellungseröffnung:
    14.02.2020  / 19h00

    geöffnet:
    15.02., 18h00 – 22h00
    16.02., 10h00 – 18h00
    18.02., 10h00 – 14h00
    19.02., 16h00 – 21h00
    20.20., 10h00 – 18h00
    ansonsten nach Vereinbarung, meldet Euch gerne!

     

    MITTEN IM GEMEINWOHL?

    PLANWERK INNENSTADT RELOADED

    Der heutige Molkenmarkt in Berlin Mitte – ein weitläufiger Freiraum mitten im historischen Kern der Hauptstadt. Zwischen Alexanderplatz und Spree, Alexa und Leipziger Straße durchzieht er das heterogene Zentrum des ehemaligen Berliner Ostens. Nun soll es bald losgehen mit der Verdichtung.

    Gebaut werden soll auf Grundlage eines in den 1990ern im Rahmen des sogenannten Planwerks Innenstadts entwickelten Plans. Damals galt: Lücken füllen, zusammenbinden, Traufhöhe 22 Meter, Parzellen im Masstab des Berliner Mietshauses: die Vorstellung einer Bürgerstadt, in der der Staat sich zurückzieht und im privaten Eigentum jede*r Verantwortung übernimmt.

    2019 explodieren die Mieten, ärmere Bevölkerungsschichten und Subkultur werden aus der Stadt vertrieben, Freiraum wird knapp, Leistbarkeit und Erhalt der Funktionsmischung proklamiert, die Frage der Bürgerschaft, der Citizenship neu gestellt.

    Für welche ‚Bürger*innen‘ soll die Berliner Mitte heute sein? Kann ein 30 Jahre alter Plan auf die dringenden sozialen Fragestellungen um Freiraum und Verdichtung eingehen? Können wir das Planwerk mit anderen Betriebsmodellen und zeitgenössischen morphologischen Anpassungen neu denken? Dichter, vielfältiger, poröser und aufregender? Wie können und wollen wir ganz andere Bürger*innenhäuser, andere Mitten als Gemeingut entwickeln?

    Neben den räumlichen Herausforderungen haben folgende Hauptfragen unsere Arbeit geleitet:

    > Wie können wir dem Bedarf vor Ort gerecht werden und mit der gesamtstädtischen Situation und den drängenden Fragestellungen in Schwingung bringen?

    > Zu welchen Ergebnissen kommen wir, wenn wir den Molkenmarkt als gemeinwohlorientiertes Quartier denken – als lokales Netzwerk, aber auch als Baustein für die Gesamtstadt?

    > Welche Akteure gibt es am Ort, welche sind thematisch relevant – für den Prozess, die Entwicklung und den Betrieb des zukünftigen Quartiers – und wie können diese eingebunden werden?

    > Welche Trägerschaften sind von Bedeutung? Durch wen soll hier neben den landeseigenen Wohnungsunternehmen außerdem gebaut werden? Und für wen?

    Konzept und Studioleitung MA Studio ‚Mitten im Gemeinwohl‘:
    Chair for Urban Design and Urbanization
    Anna Heilgemeir (WM) & Laura Ball (LA)
    mit Prof. Jörg Stollmann

    Projektintegrierte Veranstaltung zu Gemeinschaft und Gemeinwohl:
    Bettina Barthel (Forschungsgruppe Recht, Geschlecht, Kollektivität, ZifG)

    Studio Team:
    Paul Bostanjoglo, Maire Cordts, Anke Flügge, Leon Klaßen, Antonia Leicht, Shereen, Martello, Antonia Noll, Johannes-Andreas Rau, Solara Shihd, Ludwig Thanhäuser, Rima Ubeid, Sebastian von Stosch, Laura Valverde Offermann, Leoni Weyrauch

    In Kooperation mit
    Arne Siegler (Projektleitung Molkenmarkt SenSW)

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    AUSGRABUNGEN FÜR DIE ZUKUNFT

    Besonders in seiner historischen Mitte zeigt sich Berlin durch das Nebeneinander, Übereinander, manchmal auch Durcheinander verschiedenster Zeitzeugnisse im Raum als eine Stadt im ständigen Werden. Im freien Blick auf dieses Raumsystem werden Spuren, Schichtungen und Erzählungen lesbar und Stadt wird aneigenbar.

    Die Umgebung des heutigen Molkenmarkts: mittelalterlich anmutenden Stadthäuser in Plattenbauweise, Shoppingmallfassaden in rosa Sichtbetonrüschen, ein als Barockschloss getarnter Museumsneubau, elfgeschossige Wohnriegel am Fernsehturm, ein Botschaftsgebäude aus Limousinenglasfenstern an der Spree. Zwischen den Fragmenten aus Kriegszerstörung und sozialistischem Wiederaufbau liegt heute als Resultat eine große Verkehrsader, in der sich der Blick weitet und die bald bebaut werden soll. Wir untersuchen und entwerfen im Studio mögliche Zukünfte aus den Freilegungen der Zeitschichten und stellen uns die Frage, welch eine Stadt für alle an diesem dicht befahrenen, bewohnten, besuchten und erinnerten Ort denkbar ist. Moderne, Gründerzeit, Instandbesetzung, Brutalismus, Funktionalismus, Real Estate Development – welche Architektur kann ausdrücken, wie wir in Zukunft leben wollen? Welche Rolle spielen Meinwohl, Deinwohl und Gemeinwohl im Programm der Stadt von Morgen?

    Konzept und Studioleitung BA Studio ‚Ausgrabungen für die Zukunft‘:
    Chair for Urban Design and Urbanization
    Dagmar Pelger (Gastdozentin) & Steffen Klotz (Lehrbeauftragter)
    Theresa Jung & Sarah Schmidt (Tutorinnen)
    mit Prof. Jörg Stollmann

    Studierende:
    Weronika Debska, Georg Debus, Ekaterina Dudina, Matthias Grabowski, Verdiana Greco, Aladdin Ben Hamouda, Chiara Hochlenert, Maximilian Huber, Felix Joachimsky, Jasmin Krekker, Jeppe Kröger, Oscar Vincent Mehlitz, Marijana Nikolic, Ayse Naz Pasalioglu, Alexander Pflantz, Erisa Rakipaj, Susanne Rieser, Karolina Rysava, Jessica Schäfer, Andreas Schmidt, Daniil Shtyrikov, Ragna Steinbömer, Eva Steinz, Antonia Stöckel, Ada von Kayser, Dan Raphael Weidmann, Ron Weigel, Celine Weiß, Albrecht Zarse

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    DANKE!
    Im Prozess wurden wir mit Inputs und Expertise unterstützt von:
    Roberta Burghardt (coopdisco, Zusammenstelle Rathausblock, FormZweckZwei), Jeanne F. Fischer (WM, FG Vassal, UdK Berlin), Erik Göngrich (Künstler und Experte für das Marx Engels Forum), Olaf Grawert (Brandelhuber+), Christoph Heinemann (Ifau), Sabine Horlitz (PS Wedding, CLT Berlin), Regina Kräh (Künstlerin und Anwohnerin), Anna Kokalanova (UdK), Diana Lukas van Drohan (TU Berlin), Daniela Mehlich (Expanded Design), Lukas Pappert (Urban Catalysts), Georg Raiser (Projektleiter Molkenmarkt, WBM), Ali Saad (Büro Überbau), Christoph Schiebe (SenSW), Asli Varol (coopdisco), Rebecca Wall (Zusammenstelle Rathausblock) sowie dem Senioren Computer Club (SCC) auf der Fischerinsel, dem Theaterdiscounter und der Initiative Haus der der Statistik

    Spatial Commons (10.1) - Ausgrabungen für die Zukunft. Die Mitte ist nicht leer.

    Ausstellung: Mitten im Gemeinwohl? & Ausgrabungen für die Zukunft

    Teaching

    Städtebauliche Szenarien für die Mitte und den Molkenmarkt

    Stadtwerkstatt

    Karl-Liebknecht-Straße 11

    14.02.2020 – 22.02.2020

    Ausstellungseröffnung:
    14.02.2020  / 19h00

    geöffnet:
    15.02., 18h00 – 22h00
    16.02., 10h00 – 18h00
    18.02., 10h00 – 14h00
    19.02., 16h00 – 21h00
    20.20., 10h00 – 18h00
    ansonsten nach Vereinbarung, meldet Euch gerne!

     

    MITTEN IM GEMEINWOHL?

    PLANWERK INNENSTADT RELOADED

    Der heutige Molkenmarkt in Berlin Mitte – ein weitläufiger Freiraum mitten im historischen Kern der Hauptstadt. Zwischen Alexanderplatz und Spree, Alexa und Leipziger Straße durchzieht er das heterogene Zentrum des ehemaligen Berliner Ostens. Nun soll es bald losgehen mit der Verdichtung.

    Gebaut werden soll auf Grundlage eines in den 1990ern im Rahmen des sogenannten Planwerks Innenstadts entwickelten Plans. Damals galt: Lücken füllen, zusammenbinden, Traufhöhe 22 Meter, Parzellen im Masstab des Berliner Mietshauses: die Vorstellung einer Bürgerstadt, in der der Staat sich zurückzieht und im privaten Eigentum jede*r Verantwortung übernimmt.

    2019 explodieren die Mieten, ärmere Bevölkerungsschichten und Subkultur werden aus der Stadt vertrieben, Freiraum wird knapp, Leistbarkeit und Erhalt der Funktionsmischung proklamiert, die Frage der Bürgerschaft, der Citizenship neu gestellt.

    Für welche ‚Bürger*innen‘ soll die Berliner Mitte heute sein? Kann ein 30 Jahre alter Plan auf die dringenden sozialen Fragestellungen um Freiraum und Verdichtung eingehen? Können wir das Planwerk mit anderen Betriebsmodellen und zeitgenössischen morphologischen Anpassungen neu denken? Dichter, vielfältiger, poröser und aufregender? Wie können und wollen wir ganz andere Bürger*innenhäuser, andere Mitten als Gemeingut entwickeln?

    Neben den räumlichen Herausforderungen haben folgende Hauptfragen unsere Arbeit geleitet:

    > Wie können wir dem Bedarf vor Ort gerecht werden und mit der gesamtstädtischen Situation und den drängenden Fragestellungen in Schwingung bringen?

    > Zu welchen Ergebnissen kommen wir, wenn wir den Molkenmarkt als gemeinwohlorientiertes Quartier denken – als lokales Netzwerk, aber auch als Baustein für die Gesamtstadt?

    > Welche Akteure gibt es am Ort, welche sind thematisch relevant – für den Prozess, die Entwicklung und den Betrieb des zukünftigen Quartiers – und wie können diese eingebunden werden?

    > Welche Trägerschaften sind von Bedeutung? Durch wen soll hier neben den landeseigenen Wohnungsunternehmen außerdem gebaut werden? Und für wen?

    Konzept und Studioleitung MA Studio ‚Mitten im Gemeinwohl‘:
    Chair for Urban Design and Urbanization
    Anna Heilgemeir (WM) & Laura Ball (LA)
    mit Prof. Jörg Stollmann

    Projektintegrierte Veranstaltung zu Gemeinschaft und Gemeinwohl:
    Bettina Barthel (Forschungsgruppe Recht, Geschlecht, Kollektivität, ZifG)

    Studio Team:
    Paul Bostanjoglo, Maire Cordts, Anke Flügge, Leon Klaßen, Antonia Leicht, Shereen, Martello, Antonia Noll, Johannes-Andreas Rau, Solara Shihd, Ludwig Thanhäuser, Rima Ubeid, Sebastian von Stosch, Laura Valverde Offermann, Leoni Weyrauch

    In Kooperation mit
    Arne Siegler (Projektleitung Molkenmarkt SenSW)

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    AUSGRABUNGEN FÜR DIE ZUKUNFT

    Besonders in seiner historischen Mitte zeigt sich Berlin durch das Nebeneinander, Übereinander, manchmal auch Durcheinander verschiedenster Zeitzeugnisse im Raum als eine Stadt im ständigen Werden. Im freien Blick auf dieses Raumsystem werden Spuren, Schichtungen und Erzählungen lesbar und Stadt wird aneigenbar.

    Die Umgebung des heutigen Molkenmarkts: mittelalterlich anmutenden Stadthäuser in Plattenbauweise, Shoppingmallfassaden in rosa Sichtbetonrüschen, ein als Barockschloss getarnter Museumsneubau, elfgeschossige Wohnriegel am Fernsehturm, ein Botschaftsgebäude aus Limousinenglasfenstern an der Spree. Zwischen den Fragmenten aus Kriegszerstörung und sozialistischem Wiederaufbau liegt heute als Resultat eine große Verkehrsader, in der sich der Blick weitet und die bald bebaut werden soll. Wir untersuchen und entwerfen im Studio mögliche Zukünfte aus den Freilegungen der Zeitschichten und stellen uns die Frage, welch eine Stadt für alle an diesem dicht befahrenen, bewohnten, besuchten und erinnerten Ort denkbar ist. Moderne, Gründerzeit, Instandbesetzung, Brutalismus, Funktionalismus, Real Estate Development – welche Architektur kann ausdrücken, wie wir in Zukunft leben wollen? Welche Rolle spielen Meinwohl, Deinwohl und Gemeinwohl im Programm der Stadt von Morgen?

    Konzept und Studioleitung BA Studio ‚Ausgrabungen für die Zukunft‘:
    Chair for Urban Design and Urbanization
    Dagmar Pelger (Gastdozentin) & Steffen Klotz (Lehrbeauftragter)
    Theresa Jung & Sarah Schmidt (Tutorinnen)
    mit Prof. Jörg Stollmann

    Studierende:
    Weronika Debska, Georg Debus, Ekaterina Dudina, Matthias Grabowski, Verdiana Greco, Aladdin Ben Hamouda, Chiara Hochlenert, Maximilian Huber, Felix Joachimsky, Jasmin Krekker, Jeppe Kröger, Oscar Vincent Mehlitz, Marijana Nikolic, Ayse Naz Pasalioglu, Alexander Pflantz, Erisa Rakipaj, Susanne Rieser, Karolina Rysava, Jessica Schäfer, Andreas Schmidt, Daniil Shtyrikov, Ragna Steinbömer, Eva Steinz, Antonia Stöckel, Ada von Kayser, Dan Raphael Weidmann, Ron Weigel, Celine Weiß, Albrecht Zarse

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    DANKE!
    Im Prozess wurden wir mit Inputs und Expertise unterstützt von:
    Roberta Burghardt (coopdisco, Zusammenstelle Rathausblock, FormZweckZwei), Jeanne F. Fischer (WM, FG Vassal, UdK Berlin), Erik Göngrich (Künstler und Experte für das Marx Engels Forum), Olaf Grawert (Brandelhuber+), Christoph Heinemann (Ifau), Sabine Horlitz (PS Wedding, CLT Berlin), Regina Kräh (Künstlerin und Anwohnerin), Anna Kokalanova (UdK), Diana Lukas van Drohan (TU Berlin), Daniela Mehlich (Expanded Design), Lukas Pappert (Urban Catalysts), Georg Raiser (Projektleiter Molkenmarkt, WBM), Ali Saad (Büro Überbau), Christoph Schiebe (SenSW), Asli Varol (coopdisco), Rebecca Wall (Zusammenstelle Rathausblock) sowie dem Senioren Computer Club (SCC) auf der Fischerinsel, dem Theaterdiscounter und der Initiative Haus der der Statistik

    Spatial Commons (10.2) - Mitten im Gemeinwohl? Planwerk Innenstadt Reloaded

    Aufgabe Null

    Teaching

    Der heutige Molkenmarkt in Berlin Mitte – ein weitläufiger Freiraum mitten im historischen Kern der Hauptstadt. Zwischen Alexanderplatz und Spree, Alexa und Leipziger Straße durchzieht er das heterogene Zentrum des ehemaligen Berliner Ostens. Nun soll es bald losgehen mit der Verdichtung. Gebaut werden soll auf Grundlage eines in den 1990ern im Rahmen des sogenannten Planwerks Innenstadts entwickelten Plans. Damals galt: Lücken füllen, zusammenbinden, Traufhöhe 22 Meter, Parzellen im Maßstab des Berliner Mietshauses: die Vorstellung einer Bürgerstadt, in der der Staat sich zurückzieht und im privaten Eigentum jede*r Verantwortung übernimmt.

    2019 explodieren die Mieten, ärmere Bevölkerungsschichten und Subkultur werden aus der Stadt vertrieben, Freiraum wird knapp, Leistbarkeit und Erhalt der Funktionsmischung proklamiert, die Frage der Bürgerschaft, der Citizenship neu gestellt. Für welche ‚Bürger*innen‘ soll die Berliner Mitte heute sein? Kann ein 30 Jahre alter Plan auf die dringenden sozialen Fragestellungen um Freiraum und Verdichtung eingehen? Können wir das Planwerk mit anderen Betriebsmodellen und zeitgenössischen morphologischen Anpassungen neu denken? Dichter, vielfältiger, poröser und aufregender? Wie können und wollen wir ganz andere Bürger*innenhäuser, andere Mitten als Gemeingut entwickeln? Was kann hier eine Neuerfindung des Kollektiven, eine Widerentdeckung des Gemeinsamen, sein?

    Gearbeitet wird im kontinuierlichen Austausch mit dem Berliner Senat, der Öffentlichkeit, sowie eingeladenen Planungsbüros und externen Expert*innen.

    Das PiV wird durch Bettina Barthel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung durchgeführt. Es soll, orientiert an den Kernkategorien der DFG-Forschungsgruppe ‚Recht – Geschlecht – Kollektivität‘, vertiefend in Diskurse, Praktiken und stadtpolitische Implikationen des urbanen Wohnens in Gemeinschaften einführen, um diese im Entwurf anzuwenden.

    Spatial Commons (10.1) - Ausgrabungen für die Zukunft. Die Mitte ist nicht leer. [Studio]

    Kursbeschreibung und Anmeldung

    Teaching

    Bachelor Studio | Entwurf III

    Besonders in seiner historischen Mitte zeigt sich Berlin durch das Nebeneinander, Übereinander, manchmal auch Durcheinander verschiedenster Zeitzeugnisse im Raum als eine Stadt im ständigen Werden. Im freien Blick auf dieses Raumsystem werden Spuren, Schichtungen und Erzählungen lesbar und Stadt wird aneigenbar.

    Die Umgebung des heutigen Molkenmarkts: mittelalterlich anmutenden Stadthäuser in Plattenbauweise, Shoppingmallfassaden in rosa Sichtbetonrüschen, ein als Barockschloss getarnter Museumsneubau, elfgeschossige Wohnriegel am Fernsehturm, ein Botschaftsgebäude aus Limousinenglasfenstern an der Spree. Zwischen den Fragmenten aus Kriegszerstörung und sozialistischem Wiederaufbau liegt heute als Resultat eine große Verkehrsader, in der sich der Blick weitet und die bald bebaut werden soll. Wir untersuchen und entwerfen im Studio mögliche Zukünfte aus den Freilegungen der Zeitschichten und stellen uns die Frage, welch eine Stadt für alle an diesem dicht befahrenen, bewohnten, besuchten und erinnerten Ort denkbar ist. Moderne, Gründerzeit, Instandbesetzung, Brutalismus, Funktionalismus, Real Estate Development – welche Architektur kann ausdrücken, wie wir in Zukunft leben wollen? Welche Rolle spielen Meinwohl, Deinwohl und Gemeinwohl im Programm der Stadt von Morgen?

    Mappings und Modelle sind die Werkzeuge, mit denen wir uns im Maßstab von 1:1000 bis 1:1 auf die Suche nach Spuren vergangener Raumproduktionen machen, die heute als spekulative Szenarien entwurflich gedeutet und zu einem gemeinsam erstellten alternativen ‚Planwerk des Innersten der Stadt‘ ausgearbeitet werden.

    Studioanmeldung über Doodle

    Spatial Commons (10.2) - Mitten im Gemeinwohl? Planwerk Innenstadt Reloaded [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Open Studio: Mittwoch 09.10.2019 | 11 Uhr | A 815

    Master Architektur, Urban Design und M-Arch-T

     

    Der heutige Molkenmarkt in Berlin Mitte – ein weitläufiger Freiraum mitten im historischen Kern der Hauptstadt. Zwischen Alexanderplatz und Spree, Alexa und Leipziger Straße durchzieht er das heterogene Zentrum des ehemaligen Berliner Ostens. Nun soll es bald losgehen mit der Verdichtung. Gebaut werden soll auf Grundlage eines in den 1990ern im Rahmen des sogenannten Planwerks Innenstadts entwickelten Plans. Damals galt: Lücken füllen, zusammenbinden, Traufhöhe 22 Meter, Parzellen im Maßstab des Berliner Mietshauses: die Vorstellung einer Bürgerstadt, in der der Staat sich zurückzieht und im privaten Eigentum jede*r Verantwortung übernimmt.

    2019 explodieren die Mieten, ärmere Bevölkerungsschichten und Subkultur werden aus der Stadt vertrieben, Freiraum wird knapp, Leistbarkeit und Erhalt der Funktionsmischung proklamiert, die Frage der Bürgerschaft, der Citizenship neu gestellt. Für welche ‚Bürger*innen‘ soll die Berliner Mitte heute sein? Kann ein 30 Jahre alter Plan auf die dringenden sozialen Fragestellungen um Freiraum und Verdichtung eingehen? Können wir das Planwerk mit anderen Betriebsmodellen und zeitgenössischen morphologischen Anpassungen neu denken? Dichter, vielfältiger, poröser und aufregender? Wie können und wollen wir ganz andere Bürger*innenhäuser, andere Mitten als Gemeingut entwickeln? Was kann hier eine Neuerfindung des Kollektiven, eine Widerentdeckung des Gemeinsamen, sein?

    Gearbeitet wird im kontinuierlichen Austausch mit dem Berliner Senat, der Öffentlichkeit, sowie eingeladenen Planungsbüros und externen Expert*innen.

    Das PiV wird durch Bettina Barthel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung durchgeführt. Es soll, orientiert an den Kernkategorien der DFG-Forschungsgruppe ‚Recht – Geschlecht – Kollektivität‘, vertiefend in Diskurse, Praktiken und stadtpolitische Implikationen des urbanen Wohnens in Gemeinschaften einführen, um diese im Entwurf anzuwenden.

    Berlin XX XL* [Studio]

    Course Description

    Teaching

    Urban Design Studio

    In the context of the forthcoming 2020 centenary of Greater-Berlin the studio will look at the city’s past (built, unbuild, destroyed, forgotten) and present (contested, procrastinating, path-dependent) to speculate on its future (socially and ecologically aware, sustainable, beautiful). Based on the study of current transformation drivers as well as local/global tendencies students will use an imagined Berlin placed in the years 2040/2070 as a laboratory for scenario building through speculative design approaches. Revisiting the bold move that unified eight independent cities, 59 rural communities and 27 estates within a single legislative act in 1919, the studio will rethink administrative boundaries, spatial constellations, infrastructures and resource flows from Mitte to the Hinterlands.

    Divergent scenarios will be developed with help of external experts on topics ranging from transformation design, climate change, resource and food security, energy, age or housing – combining research with speculative design in a playful manner. The studio will participate in the open urban design competition “100 years of (greater) Berlin International Urban Design Ideas Competition Berlin-Brandenburg 2070”.

    * Roman numereals “20 40” I Generic Sizes “Superlarge”