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    Spatial Commons (12.2) - Wir sind bereit, wenn ihr es seid! [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Wir sind bereit, weil ihr es seid! Mit diesem Slogan werben die Grünen 2021 bei der Bundestagswahl. Aber wer ist dieses ominöse WIR und bereit für WAS? Unser eigenes grünes WIR fühlt sich angesprochen, denn wir wissen, worum‘s geht: Klimaschutz, Verkehrswende, Gemeinschaft, Solidarität. WIR wollen Fortschritt, gemeinschaftliche Stadtplanung, Aneignung, …WIR das sind gebildete, eher junge, oftmals in der Innenstadt lebende Planer*innen.

    Aber wie kann dieses WIR Stadt klimatisch und sozial weiter entwickeln, ohne an dem großen WIR vorbei zu planen, an denen, die sowohl räumlich als auch in Bezug auf soziales und ökonomisches Kapital oft am Rande stehen?

    Berlin im Herbst 2021: WIR befinden uns in Neuhohenschönhausen: Anlässlich einer Planung mit Wettbewerb für ein Neues Zentrum Neuhohenschönhausen, wurde im SoSe2021 eine Gruppe gegründet: NHSH unterm Radar!

    WIR haben uns vorgestellt, sind auf die Suche nach anderen WIRs, nach alternativen Zentren, nach Lebensvorstellungen, nach Wünschen gegangen. Eines haben wir gelernt- in NHSH passiert viel, NHSH ist vernetzt, aber das meiste passiert unter dem Radar. Man fühlt sich in der Planung – wie auch in vielen anderen Bereichen abgehängt. ‚WIR werden nicht gefragt‘, sagen die einen, ‚Die Leute haben anderes Sorgen und beteiligen sich WIR haben ganz viel versucht‘…. heißt es auf der anderen Seite.

    No Design without Community – No Community without Design? Mit unseren immer wieder kehrenden Ideen einer ‚nachhaltigen‘, ‚aneigenbaren‘, ‚kooperativen‘ Stadt, gehen WIR  nach NHSH, auf der Suche nach einer Community, die dafür bereit ist…oder eben auch nicht.

    Die Banlieus der Hauptstadt [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Im Tagesspiegelartikel ‚Die Banlieus der Hauptstadt‘ (06/2020) vergleicht der Journalist Ralf Schönball Berlin‘s peripheren Grosswohnsiedlungen mit den Pariser Banlieus um darauf hinzuweisen, das auch in Berlin die Trennung zwischen einem ‚reichen‘ Zentrum und einer ‚armen‘ Peripherie immer mehr zunimmt. Daneben kann in der Peripherie des ehemaligen Ostteils der Stadt,  ein beschleunigter Anstieg der Entwicklung von neuem Wohnraum festgestellt werden kann, welcher nicht unbedingt vorteilhaft für die Einwohner, die im Vergleich zum Rest der Stadt bereits in sehr prekären Verhältnissen leben, ist. Dies wird der Ausgangspunkt für unser Studio sein.

    Das Hauptaugenmerk liegt auf einem Gelände, das derzeit für den Clean Tech Business Park reserviert ist (ca. 90 ha). Dieser Bereich wird für uns Testgelände eine sich diversifizierte Peripherie, in dem wir verschiedene urbane Szenarien und Lebensstile projizieren, die Vorstellungen von Exklusivität oder Inklusivität, Arbeiten und Wohnen, Produktivität und Freizeit widerspiegeln. Diese Lebensstile werden mit dem unmittelbaren Kontext der umgebenden 4 Stadtteile, die entsprechend analysiert werden wird, in Schwingung gebracht.

    Wir wollen darüber spekulieren, wie unterschiedliche Lebensstile (politischer formuliert als Habitus) unterschiedliche Räume (Habitat) hervorbringen, inwieweit und wie die verschiedenen Gruppen miteinander und mit den bereits existierenden Bewohner*innen interagieren und wie Architektur und Stadtgestaltung das Neue aufnehmen und unterschiedliche Formen des Zusammenlebens fördern können.

    Vorlesungsreihe Städtebau

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen selbstgenerierenden Prozessen und der Steuerung durch Planung und Gestaltung. Als Mittler und Mitgestalter können Archietkt*innen vielfältige Rollen einnehmen.

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des internationalen Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und Methoden und Werkzeuge für Analyse, Entwurf und die Gestaltung von Stadtentwicklungsprozessen an Beispielen erläutert.

    Besondere thematische Schwerpunkte sind Globalisierung, Klimawandel, Digitalisierung, Akteur-Netzwerke, Typologie und Morphologie, Ko-produktion und urbane Regelwerke. Die Vorlesungsreihe wird gemeinsam von den Fachgebieten Chora, CUD, Habitat Unit und LIA bestritten und begleitet den städtebaulichen Entwurf im 3. Semester.

    Spatial Commons (12.1) - Gemeingut in der Peripherie

    (D)EIN NEUES ZENTRUM? GEMEINGUT IN DER PERIPHERIE

    Teaching

    Sehr geehrte Verantwortliche aus Politik und Verwaltung, liebe Anwohner*innen, liebe Akteur*innen, liebe Vertreter*innen der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung,

    Beiliegend finden Sie einen offenen Brief zum Wettbewerbsverfahren “Urbanes Zentrum Neu-Hohenschönhausen” zu dem heute um 16 Uhr die Beiträge der 1. Phase eingereicht werden – dieser findet aktuell unter dem Radar der lokalen Bewohner*innen sowie gesamtstadt-politischen Diskurs statt.

    Hierbei handelt es sich um Handlungshinweise zur gemeinwohlorientierten Zentrumsentwicklung in Neu-Hohenschönhausen.
    Ergänzende Informationen und Dokumentation der Arbeitsergebnisse  des Teams nhsh-radar finden Sie auf der Website:  www.nhsh-radar.de.

    Dieser offene Brief richtet sich an:

    -Wettbewerbsverantwortliche des städtebaulichen Wettbewerbs “Urbanes Zentrum Neu-Hohenschönhausen”
    -Verwaltung der Bezirksamts Lichtenberg

    -Bezirksamt für Stadtentwicklung Lichtenberg

    -Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

    Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg

    sowie weitere politische Entscheidungsträger*innen, Interessensvertreter*innen und Akteur*innen.

    Leiten Sie diese Pressemitteilung gerne an all diejenigen weiter, für die dieses Schreiben ebenfalls von Relevanz sein könnte.

    Herzlichen Dank und freundliche Grüße,

    das Team nhsh-radar

    eine Initiative von Studierenden im Rahmen eines Lehrangebots des Lehrstuhls für Städtebau und Urbanisierung (CUD), TU Berlin

    link zum offenen Brief

    _____________________

    mail: info@nhsh-radar.de

    website: nhsh-radar.de

    Spatial Commons (12.1) - Gemeingut in der Peripherie [Studio]

    NHSH unterm Radar

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Donnerstag 15.04.21 | 11.00 | ISIS/Zoom

    Für die Großwohnsiedlung Neu-Hohenschönhausen sollen 2021 durch einen städtebaulichen Planungs-Wettbewerb Ideen für ein neues Urbanes Zentrum erörtert werden.  Die Veränderungen und Entwicklungen an der Berliner Peripherie finden bislang jedoch vielfach unter dem Radar statt.

    In der in den 70er Jahren errichtete Siedlung mit 55.000 Einwohner*innen finden wir einen der größten Wohnungsbestände in öffentlicher Hand. Trotz einer sich wandelnden Bevölkerungsstruktur werden die Debatten der Innenstadt – Gentrifizierung, Vielfalt der Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten, alternative Trägerschaften, kooperative Planungsprozessen und einer vergemeinschafteten Stadt/Re-Produktion nicht geführt.

    Das Entwurfsstudio ‘NHSH unterm Radar?’ beschäftigt sich mit der Frage wie ein neues Zentrum für eine solche Siedlung aussehen könnte, wenn es als Gemeingut mit Akteur*innen vor Ort und aus der Gesamtstadt gedacht, entwickelt, gebaut und betrieben wird.

    Die Herausforderung: neuer Wohnraum soll als re-/produktiver Prozess derer die schon da sind und derer die noch kommen entstehen? Wir und die ganze Stadt sind gefragt!

    Welche Ebenen müssen wir als Planer*innen mitdenken, wenn wir Weiterentwicklung als re-/produktiven Prozess sehen, den wir anstoßen, fördern und erhalten wollen?

    Welche Qualitäten gäbe es auf räumlicher, organisatorischer, ökonomischer, sozialer Ebene vor Ort und welche Strukturen braucht es für eine Vernetzung innerhalb des Quartiers, mit dem Zentrum, dem Umland, aber auch mit der Landschaft? Welche gesamtstädtisch relevanten Themen müssen auf den Radar? Wie könnten bestehende Trägerschaften und Initiativen, die sich im Zentrum Berlins engagieren, sich in die Entstehung kollektiver und selbstbestimmter Prozesse einbringen?

    Im Studio wolllen wir als gemeinschaftlich organisiertes Community Design Team – ergänzend zum Wettbewerb und als Debattenbeitrag- mit Akteur*innen vor Ort und aus der Gesamtstadt einen Alternativplan für das NSHS Zentrum entwerfen.

    Teilnehmer*innenzahl: 17 Städtebau I + 3 Städtebau II

    8 SWS – 12 LP (Studio) / 2 SWS – 3 ECTS (PiV) / 6 SWS – 9 LP (Städtebau II)

    Quisposnummer: 40385 / 40405 (PiV) / 40425 (Städtebau II)

    Das Studio findet online statt.

    Das PiV wird durch Dr. Claudia Seldin und Dr. Juliana Canedo durchgeführt. 

    Betreuung: Anna Heilgemeir, Julia Köpper

    Spatial Commons (12.1) - Gemeingut in der Peripherie [PiV]

    Methodological Dialogues Between Brazil and Germany: Collaborative Experiences

    Teaching

    First session: Friday 23rd April, 2021 | 10am | ISIS/Zoom

    The PiV for the Studio ‘Spatial Commons (12) – Gemeingut in der Peripherie – NHSH unterm Radar’ will be conducted by Brazilian architects and urbanists Dr. Claudia Seldin (Center for Metropolitan Studies – TU Berlin) and Dr. Juliana Canedo (Habitat Unit/International Urbanism and Design Chair – TU Berlin).

    In three online sessions we will focus on the theoretical background and methodological approaches to community-driven planning with the goal to create a “tool box” of methods for collaborative design.

    The questions of what is community design, how it can be developed and how to integrate it with architecture and urban planning processes are the main points to be addressed. By exploring case studies from Brazil and Germany and their different methods and tools, the PiV intends to bring and exchange knowledge on the topics off the right to the city, insurgent planning and subaltern urbanism through specific literature, lectures, debates, and practical exercises.

    Participants: 17 Städtebau I + 3 Städtebau II

    2 SWS – 3 ECTS

    The PiV is held in English and online. It is obligatory for the participants of the studio.

    MyCity® [Seminar]

    Course Description

    Teaching

    First session: Wednesday April 14th, 2021 | 3 pm | Zoom

    The image you see here is taken from the book: A Vision of Britain: A Personal View of Architecture (1989), written by Charles, Prince of Wales. The page is a full bleed image taken from an 18th century oil painting of London by Canaletto, covered by the consecutive page; a semi-transparent image of a modern London from the 1990s. With this literal covering of a romantic painting with a contemporary image, Prince Charles is making an argument, or even a critique on modern architecture. He later published ten key principals on how to build cities in the future, which he then managed to apply in the building of his own town know as Poundbury.

    In history, Prince Charles isn’t the only individual in a position of power to express an idea about how the future urban environment should look. Several public figures: members of royal families, successful businessmen, entrepreneurs or popular artists, have at the peak of their success, fame, admiration and power proposed future visions of cities. To design a city is in this vein also to project ideas about how its citizens’ everyday life should be lived.

    The seminar MyCity® will explore the relationship between a) media, as a crucial tool that mediates influence of the individual and influence of the mass; b) that individual itself, and c) the vision of the urban environment – an imaginary or real place that synthesizes persona spacial ideas that triggered collective imagination.

    Today, we live in a society that lets common future visions diminish, while a growing number of wealthy individuals with certain ambitions are free to use their influence and imagination in politics that are supposed to govern the many.

    Can My City be also everyone’s City?

    Participants: max. 32

    4 SWS – 6 ECTS

    Quisposnumber: 2347243

    Please register via ISIS, before the first session

    Team: Veljko Markovic, LA Frederik Springer

    Hybrid Knowledge/Hybrid Space - At the Botanical Gardens and Museum Berlin [Seminar]

    Course Description

    Teaching

    First session: Wednesday April 14th, 2021 | 10am | Zoom

    The seminar, part of an ongoing working group hosted at the SFB 1265 “Re-Figuration of Spaces”, aims to methodically and practically examine mapping methods towards a critical, creative and reflexive approach to socio-spatial research and design. We will research and render visible the trans-local spatial assemblages, diverse actors and material infrastructures at work in the co-production of knowledge connected to the Botanical Garden and Museum Berlin (BGBM). The project starts from the hypothesis that scientific knowledge is co-produced between scientists and non-scientists and that this process of hybrid knowledge production structures trans-local spatial assemblages that traverse site, city and national boundaries, involving all kinds of human and non-human actors.

    Museums and research institutions are changing to cope with the accelerated transformation and emerging needs of society in this time of socio-environmental crisis. Historically, institutions like the BGBM have produced and transferred valuable knowledge on our naturalcultural environment to society. However, with these changing roles new ways of co-producing knowledge with society are being presented. During the seminar, we will start by mapping specific ‘sites’ associated with  the production, dissemination and transfer of knowledge at the Botanical Gardens (the museum, greenhouses, gardens, data banks, labs etc.). We will examine how, by whom and for what purpose knowledge is produced and arranged territorially. In the second step, we will consider how other spatial figures (e.g. networks and trajectories) come into view as knowledge circulates, transforms and transgresses territorial boundaries, drawing-in multiple other spaces and contexts translocally. In the third step, we ask, how these processes are constitutive of other, new spaces. 

    For example, we will begin by considering how cacti are spatially arranged, where they are placed in relation to other species, how they arrived at the BGBM, which other sites and places they travelled through, and under which conditions? How are they classified and categorized? What atmosphere needs to be reproduced to allow them to grow in northern Europe and for what purpose?  And, what role do scientific and non-scientific networks play in what is understood about cacti, how do cacti transform as they circulate through and between such networks, how and where are these networks connected? What material infrastructures, such as soil, labs, flowerbeds, exhibitions, home gardens, nurseries, shops etc. facilitate these circulations and transformations? Are there specific trajectories which are more important than others in the flows of information, knowledge and power?

    Methodologically, we will conduct site visits, interviews, photography, surveying and drawing to collect data on sites at the BGBM. We will then discuss, develop and apply what we call the ‘Hybrid Mapping’ methodology, a mapping approach combining sociological and architectural research perspectives.

    Participants: max. 20 + 5 M-Arch-T

    4 SWS – 6 ECTS

    Quisposnumber: 5485

    Please register with CUD via E-Mail

    Team: LA Jamie-Scott Baxter, Séverine Marguin, Sophie Mélix

    Projektwerkstatt Mietenwahnsinn - Warum Wohnen politisch ist

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Montag 19.04.21 | 14.00 | Zoom

    Gemeinsam wollen wir in einer selbstorganisierten Projektwerkstatt Entwicklungen auf dem Berliner Wohnungsmarkt untersuchen und die Dynamiken von Gentrifizierung verstehen. In kleinen Gruppen werdet ihr selbstständig recherchieren und die erarbeiteten Inhalte mit dem Kurs teilen. In Kooperation mit stadt – politischen Akteuren werden Strategien gegen Gentrifi – zierung untersucht und verschiedene Aktions- und Pro – testformen diskutiert. Die Dokumentationsform kann von jeder Gruppe frei gewählt werden. Als Abschluss des Semesters wollen wir einen gemeinsamen Rahmen für die Präsentation der Ergebnisse finden.

    Die Projektwerkstatt ist offen für alle Studiengänge, wird wöchentlich Montags von 14-17 Uhr auf Zoom stattfinden und kann mit 6 ECTS im Freie Wahl Bereich angerechnet werden.

    Anmeldung: bis zum 14.04. per 4. per E-Mail an pw.mietenwahnsinn@systemli.org.

    Bitte beschreibt kurz, warum ihr an der Projektwerkstatt teilnehmen wollt.

    Teilnehmer*innenzahl: 16

    SE 4 SWS – 6 LP

    Qisposnummer: tba

    Betreuung: Frieda Grimm, Charlotte Herold

    Berlin Brandenburg 2040: IN TOUCH

    Final Presentation

    Teaching

    Final presentation | Urban Design | Please join us on Thursday 25.02.21 | 1pm – 6pm | Zoom

    The first semester of the Urban Design Studio investigated the potential of infrastructure networks to connect the city‘s cores with its hinterland and beyond – case in point Berlin and Brandenburg. Infrastructures both create connections and establish territories, but also cut and disrupt landscapes.

    We investigated current and future infrastructures as well as infrastructures that have become obsolete and remain as ruins in the metropolitan landscape. Trailing urban transformations occurring along the intersections of various infrastructures, we searched to investigate their pasts, qualify the present and analyze the potential of the intersections in order to speculate on their roles in the future.

    Our present, shaped by the global pandemic or climate change induced droughts and heat waves, brings the grave challenges to an already highly complex urban system to the fore. In order to make a future living in Berlin-Brandenburg inclusive, equitable and ecologically sustainable – values we hold dear – will require a number of vital systemic changes and infrastructural turns.

     

    Guests:

    Fiona Shipwright (HKW Berlin)

    Maarten Van Acker (University of Antwerp)

    Rosa Pintos-Hanhausen & Simon Warne (TU Berlin)

     

    Teaching: David Bauer, Veljko Markovic, Andrijana Ivanda

    Berlin Brandenburg 2040: IN TOUCH

    Licht Luft Scheisse

    Teaching

    Lecture by Sandra Bartoli and Silvan Linden | Friday 29.01.2021 | 5pm | Zoom

    The ecological question is not new. Over a hundred years ago, conceptual models and practices were already being developed in reaction to increasing industrialization and urbanization, which still resonate with our current ideas of sustainability. These approaches reflected not only a systematic understanding of the interactions between humans and the environment, and between nature and technology, but also the growing awareness of a modernity that is depriving itself of the basis of life.

    These themes form the focus of the books Licht Luft Scheisse – Archaeologies of Sustainability and Licht Luft Scheisse – Über Natur (adocs Verlag, 2020), co-edited by Sandra Bartoli, Silvan Linden, and Florian Wüst. The publications form the outcome of a research project started in 2014 exploring an environmental history of architecture that concluded with two homonymous exhibitions curated by the trio in Berlin in 2019 at the Botanical Garden Museum and the neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK). The publication Archaeologies of Sustainability in particular includes 171 contributions consisting of images, documents, texts, and artworks from the last two centuries. The project was financed by the German Federal Cultural Foundation and the Lotto Stiftung.

    Projektwerkstatt Mietenwahnsinn

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Dienstag 17.11.20 | 14-17 ZOOM
    Gemeinsam wollen wir in einer selbstorganisierten Projektwoche Entwicklungen auf dem Berliner Wohnungsmarkt untersuchen. Gleichzeitig werden Interventionen aus der Zivilgesellschaft, sowie Lösungen auf politischer und planerischer Ebene diskutiert. In Kooperation mit stadtpolitischen Akteuren möchten wir am Beispiel umkämpfter Orte verstehen, welche Prozesse dahin geführt haben, wo Berlin heute steht. Eine Stadt zwischen Luxussanierung und Hausbesetzung, Wohnungslosigkeit und Zweitwohnsitzen, Spekulation und Mietendeckel. Die Ergebnisse werden in Form einer Ausstellung präsentiert.
    Die Projektwerkstatt wird voraussichtlich als Präsenzveranstaltung in Form eines 8-tägigen Blockseminars im März 2021 stattfinden, zusätzlich werden vier vorbereitende Termine im Laufe des Wintersemesters digital angeboten.
    Betreuung: Charlotte Herold, Frieda Grimm
    Teilnehmer*innenzahl: 16
    Anmeldung: bis zum 10.11.2020 per E-Mail an pw.mietenwahnsinn@systemli.org
    Die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting erhaltet ihr nach der Anmeldung von uns per E-Mail.
    weitere Vorbereitungstermine (online über Zoom):
    Di, 15.12.2020 14-17 Uhr
    Di, 12.01.2021 14-17 Uhr
    Di, 09.02.2021 14-17 Uhr
    Projektwoche (voraussichtlich als Präsenzveranstaltung):
    Mo-Fr (08.-12.03.2021) & Mo-Mi (15.-17.03.2021) 10-18 Uhr

    Berlin Brandenburg 2040: IN TOUCH

    course description

    Teaching

    Introductory presentation: Thursday 29.10.2020 | 14:00 – 16:00 physical (Forum)/online

    The first semester of the Urban Design Studio will investigate the potential of infrastructure networks to connect the city‘s cores with its hinterland and beyond – case in point Berlin and Bran- denburg. Infrastructures both create connections and establish territories, but also cut and disrupt landscapes.

    Travelling to sites and surveying locations, we will investigate current and future infrastructures as well as infrastructures that have become obsolete and remain as ruins in the metropolitan landscape. Trailing urban transformations occurring along the in- tersections of various infrastructures, we will endeavor to inves- tigate their pasts, qualify the present and analyze the potential of the intersections in order to speculate on their roles in the future.

    Our present, shaped by the global pandemic or climate change induced droughts and heat waves, brings the grave challenges to an already highly complex urban system to the fore. In order to make a future living in Berlin-Brandenburg inclusive, equitable and ecologically sustainable – values we hold dear – will require a number of vital systemic changes and infrastructural turns.

    Students will work in interdisciplinary groups exploring a varie- ty of infrastructure along specific routes. We will use speculative scenario building and for- and back-casting techniques to explore what changes and interventions in the near future should be initi- ated to bring about necessary change. Students will then develop tenders and design briefings as a basis for a comprehensive plan- ning proposal.

    The Studio will be held both online and physical. Excursions are planned.
    For current information please check the Webstites of CUD, Habitat Unit or TU Urban Design Master.

    Teaching: WM David Bauer, WM Veljko Markovic, LA Andrijana Ivanda

    Image: CUD

    Vorlesungsreihe Städtebau

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Freitag 06.11.20 | 8:30 ISIS/ZOOM

    Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen selbst- generierenden Prozessen und der Steuerung durch Planung und Gestaltung. Als Mittler und Mitgestalter können Architekt*innen vielfältige Rollen einnehmen.

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des internationalen Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und Methoden und Werkzeuge für Analyse, Entwurf und die Gestaltung von Stadtentwicklungsprozessen an Beispielen erläutert.

    Besondere thematische Schwerpunkte sind Globalisierung, Klimawandel, Digiatlisierung, Akteur-Netzwerke, Typologie und Morphologie, Ko-produktion und urbane Regelwerke. Die Vorlesungsreihe wird gemeinsam von den Fachgebieten Chora, CUD, Habitat Unit und LIA bestritten und begleitet den städtebaulichen Entwurf im 3. Semester.

    Bild: Highline New York vor dem Bau des High Line Parks, Joel Sternfeld www.thehighline.org