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    Spatial Commons (12.2) - Wir sind bereit, wenn ihr es seid!

    Rebecca Wall & Felix Marlow : Modellprojekte

    Teaching

    Am kommenden Donnerstag am 20.01.2021, 14h00 – 16h00
    erzählen Rebecca Wall und Felix Marlow von ihrem Forschungsprojekt PCP Modellprojekte am Institut für europäische Ethnologie bei Ignacio Farias.
    Das Forschungsprojekt steht ganz am Anfang. So wird es eher um Fragestellung und Methodik gehen als um konkrete Ergebnisse.
     
    Der Vortrag findet im Rahmen unseres Studios ‚Spatial Commons 12.2. – Bereit, wenn ihr es seid!‘, das sich für eine community basierte sozial- und klimagerechte Entwicklung von Neu-Hohenschönhausen einsetzt.
     
    Wir treffen uns im kleinen Kreis im Forum, der Vortrag wird aber ebenfalls hybrid übertragen. 
    Ihr könnt Euch gerne über diesen zuschalten:
    https://tu-berlin.zoom.us/j/66061672652?pwd=c0JEV2dEaTg0enBjZWw2NSsvTU5TUT09#success
    Meeting-ID: 660 6167 2652
    Kenncode: 545018
     
     
    Zum Projekt

    Im Forschungsprojekt PCP Modellprojekte (Bestandsentwicklung durch Public-Civic-Partnerships) wirken wir an zwei Berliner Modellprojekten gemeinwohlorientierter und kooperativer Stadtentwicklung mit: Am Rathausblock in Kreuzberg und am Haus der Statistik in Mitte.
    An der Schnittstelle von Stadtanthropologie und gestaltender Planung erkunden wir vor Ort Formen der Zusammenarbeit dieser Public-Civic-Partnerships, machen zentrale Kontroversen sichtbar und gehen der Übertragbarmachung modellhafter Elemente nach.
    Dabei gehen wir multimodal und ko*laborativ vor: Gemeinsam mit lokalen Initiativen und Intermediären bauen wir das Modellprojekt-Archiv am Rathausblock aus, richten eine Zauderbude am Haus der Statistik ein, veranstalten Workshops und entwickeln Publikationen.
    Das Forschungsprojekt lässt sich unter anderem fruchtbar machen für ein anderes Verständnis von new municipalism, Modellierungspraktiken und Demokratisierung von Planungsprozessen.

    Rebecca Wall 
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Urban Designerin, vormals ZusammenStelle im Modellprojekt Rathausblock.
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    Felix Marlow
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Europäischer Ethnologe, vormals WERKSTATT Haus der Statistik.

     

    Spatial Commons (12.2) - Wir sind bereit, wenn ihr es seid!

    Halbzeit-Präsentation

    Teaching

    Das Studio folgt dem Ansatz des sogenannten Community Design. Dies ist ein seit den 60er Jahren in den USA immer weiter entwickelte Konzept des Gemeinschafts- oder Interessengruppen basierten Entwerfens und dem Aufbau von Ermöglichungsstrukturen. Geplant wird mit den Menschen, die von Veränderungen in ihrem Umfeld betroffen sind, ausgehend von deren Wissen und deren Bedürfnissen.
    In einer Community Design orientierten Praxis arbeiten Planer*innen (sehr oft innerhalb oder in Kooperation mit Universitäten) mit Initiativen und Akteur*innen aus Politik und Verwaltung zusammen.
    Aufbauend auf den Erkenntnissen und den fantastischen Erfahrungen, die wir mit den Menschen aus Neu-Hohenschönhausen im letzten Semester gemacht haben, finden wir den Ansatz sehr vielversprechend um uns begleitend zu der Entwicklung des neuen Zentrums in Neu-Hohenschönhausens mit einer sozial gerechten Anpassung an den Klimawandel, die auch vor Neu-Hohenschönhausen nicht Halt machen wird, auseinanderzusetzen.
    Könnte hier nicht gemeinsam mit den Bewohner*innen ein Modell für eine klimagerechte Stadtentwicklung entwickelt werden?


    Klimaschutz – ist wichtig, aber bei mir sind die Folgen noch nicht angekommen

    (Auszug aus dem Mission-Statement des Studierendenteams)

    Die Stadt ist in stetiger Veränderung, so auch Neu-Hohenschönhausen. Extremwetterereignisse wie Starkregen mit Überschwemmungen oder auch extreme Trockenheit werden immer häufiger und finden direkt vor unseren Augen statt. Es ist klar: Städte müssen sich anpassen und das Klima besser schützen, weltweit und hier vor Ort.

    Wie wird unsere Umgebung, unsere Nachbarschaft in den nächsten Jahren aussehen? Welchen Veränderungen werden wir uns stellen müssen? Diese Fragen gehen weit über einen Neubau des urbanen Zentrums Neu-Hohenschönhausens hinaus. Es muss uns in einem Aushandlungsprozess auf Augenhöhe mit Bewohnerschaft, Planenden und Politik gelingen, mit den bevorstehenden Herausforderungen aus Klimawandel und gesellschaftlichem Wandel, wachsendem Verkehr und schrumpfendem Platz Schritt zu halten. Eine klimagerechte Stadt der Zukunft kann nur in Verbindung mit sozialer Gerechtigkeit gedacht werden und diese ist nur gegeben, wenn alle Teile der Gesellschaft gehört werden.
    Deswegen beginnt unsere Aufgabe mit der Frage: Wie kann für Euch eine klima- und sozial-gerechte Stadt aussehen?

    Um hier einer intransparenten Planungspraxis oder einem Besser-Wissen und Besser-Leben von außen vorzubeugen, wollen wir in Neu-Hohenschönhausen eine Diskussion darüber anstoßen.
    In einem ersten Schritt wollen wir mit Informationen und Ideen auf Euch zugehen. Unser Wissen und diskutierte Konzepte des Klimaschutzes stellen eine Diskussionsgrundlage dar um darüber zu sprechen, was sich an Eurem Leben verändern wird. Zum Beispiel, was bedeutet es für Euch, kein Auto, bzw. keinen Parkplatz zu haben?

    Durch Diskussions-Szenarien soll möglichst anschaulich und klar dargestellt werden, was in Zukunft auf NHSH und andere Bezirke großer Städte zukommen wird, könnte und muss – aber auch darüber kann man verschiedener Meinung sein. Vielleicht ist Neu-Hohenschönhausen ja auch schon klimagerechter als andere Teile der Stadt?

    Wir möchten die Zwischen – Ergebnisse unseres bisherigen Prozesses gerne in einer größeren Runde diskutieren und die Gelegenheit nutzen, die verschiedene Menschen, mit denen wir bereits in Kontakt sind,
    ins Gespräch darüber zu bringen, was gemeinsam für eine sozial gerechten Klimaentwicklung in Neu-Hohenschönhausen getan werden kann.

    Wann: Donnerstag, 06.01.2022, 10 bis 13 Uhr

    Wo:  https://tu-berlin.zoom.us/j/65669188514?pwd=N1Z0K1U1RnZyS3BpdjlWV2dnNitpdz09

    Meeting-ID: 656 6918 8514

    Kenncode: 374078

    Gäste:

    Kevin Hönicke, Bezirksstadtrat Lichtenberg

    Jens Scharon, NABU Lichtenberg

    Henriette Nagel, Referentin Quartiersentwicklung Neubau, HOWOGE

    Rainer Johann, Neubau ReDE Reseach&Development, HOWOGE

    Joachim Schultz Granberg, Studio Schultz Granberg BDA, Architekt, 2. Preis Wettbewerb Zentrum

    Paula Pons + Maximilian Hinz, Gründer*innen Team NHSH Radar (SoSe2021)

    Julia Köpper, WM CUD, Oktagon Architekturkollektiv

    Steffen Klotz, CUD Forschungsteam ‘Zur Wohnzufriedenheit in Großwohnsiedlungenforschen mit Kindern und Jugendlichen’ + coopdisco

    Konzept und Betreuung:

    Anna Heilgemeir, Niklas Kuhlendahl (LA), Jörg Stollmann, Veljko Markovic

    Die Banlieues der Hauptstadt [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Im Tagesspiegelartikel ‚Die Banlieues der Hauptstadt‘ (06/2020) vergleicht der Journalist Ralf Schönball Berlins periphere Großwohnsiedlungen mit den Pariser Banlieues um darauf hinzuweisen, dass auch in Berlin die Trennung zwischen einem ‚reichen‘ Zentrum und einer ‚armen‘ Peripherie immer mehr zunimmt. Daneben kann in der Peripherie des ehemaligen Ostteils der Stadt ein beschleunigter Anstieg der Entwicklung von neuem Wohnraum festgestellt werden, welcher nicht unbedingt vorteilhaft für die Einwohner, die im Vergleich zum Rest der Stadt bereits in sehr prekären Verhältnissen leben, ist. Dies wird der Ausgangspunkt für unser Studio sein.

    Das Hauptaugenmerk liegt auf einem Gelände, das derzeit für den Clean Tech Business Park reserviert ist (ca. 90 ha). Dieser Bereich wird für uns Testgelände, eine sich diversifizierte Peripherie, in der wir verschiedene urbane Szenarien und Lebensstile projizieren, die Vorstellungen von Exklusivität oder Inklusivität, Arbeiten und Wohnen, Produktivität und Freizeit widerspiegeln. Diese Lebensstile werden mit dem unmittelbaren Kontext der umgebenden 4 Stadtteile, die entsprechend analysiert werden, in Schwingung gebracht.

    Wir wollen darüber spekulieren, wie unterschiedliche Lebensstile (politischer formuliert als Habitus), unterschiedliche Räume (Habitat) hervorbringen, inwieweit und wie die verschiedenen Gruppen miteinander und mit den bereits existierenden Bewohner*innen interagieren und wie Architektur und Stadtgestaltung das Neue aufnehmen und unterschiedliche Formen des Zusammenlebens fördern können.

    Alle weiteren Informationen zu diesem Studio findet Ihr über ISIS.

    Community!? Zwischen imaginierter Gemeinschaft und urbaner Praxis [PiV]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Gemeinschaft/Community – der Begriff weckt viele widersprüchliche Assoziationen: völkisch oder esoterisch konnotiert, neoliberal kooptiert im Community-Kapitalismus (van Dyk) oder doch eine Möglichkeit alternativen Wirtschaftens (Commoning, Community Land Trusts) und emanzipatorischer, transformativer Organisation von Nachbarschaft? Wie wird Gemeinschaft soziologisch verstanden? Wer gehört dazu und wer bestimmt das? (Wie) kann man sie bilden und organisieren? Ausgehend von klassischen soziologischen Theorien zu Gemeinschaft geht das Seminar aktuellen Debatten und Konzeptionen von Gemeinschaft nach und spannt den Bogen zu Community im Kontext von Nachbarschaft, urbaner Praxis und kollektiven Trägerschaften.

    Spatial Commons (12.2) - Wir sind bereit, wenn ihr es seid! [Studio]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Wir sind bereit, weil ihr es seid! Mit diesem Slogan werben die Grünen 2021 bei der Bundestagswahl. Aber wer ist dieses ominöse WIR und bereit für WAS? Unser eigenes grünes WIR fühlt sich angesprochen, denn wir wissen, worum‘s geht: Klimaschutz, Verkehrswende, Gemeinschaft, Solidarität. WIR wollen Fortschritt, gemeinschaftliche Stadtplanung, Aneignung, …WIR das sind gebildete, eher junge, oftmals in der Innenstadt lebende Planer*innen.

    Aber wie kann dieses WIR Stadt klimatisch und sozial weiter entwickeln, ohne an dem großen WIR vorbei zu planen, an denen, die sowohl räumlich als auch in Bezug auf soziales und ökonomisches Kapital oft am Rande stehen?

    Berlin im Herbst 2021: WIR befinden uns in Neuhohenschönhausen: Anlässlich einer Planung mit Wettbewerb für ein Neues Zentrum Neuhohenschönhausen, wurde im SoSe2021 eine Gruppe gegründet: NHSH unterm Radar!

    WIR haben uns vorgestellt, sind auf die Suche nach anderen WIRs, nach alternativen Zentren, nach Lebensvorstellungen, nach Wünschen gegangen. Eines haben wir gelernt- in NHSH passiert viel, NHSH ist vernetzt, aber das meiste passiert unter dem Radar. Man fühlt sich in der Planung – wie auch in vielen anderen Bereichen abgehängt. ‚WIR werden nicht gefragt‘, sagen die einen, ‚Die Leute haben anderes Sorgen und beteiligen sich WIR haben ganz viel versucht‘…. heißt es auf der anderen Seite.

    No Design without Community – No Community without Design? Mit unseren immer wieder kehrenden Ideen einer ‚nachhaltigen‘, ‚aneigenbaren‘, ‚kooperativen‘ Stadt, gehen WIR  nach NHSH, auf der Suche nach einer Community, die dafür bereit ist…oder eben auch nicht.

    Alle weiteren Informationen zu diesem Studio findet Ihr über ISIS.

    Vorlesungsreihe Städtebau

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen selbstgenerierenden Prozessen und der Steuerung durch Planung und Gestaltung. Als Mittler und Mitgestalter können Archietkt*innen vielfältige Rollen einnehmen.

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des internationalen Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und Methoden und Werkzeuge für Analyse, Entwurf und die Gestaltung von Stadtentwicklungsprozessen an Beispielen erläutert.

    Besondere thematische Schwerpunkte sind Globalisierung, Klimawandel, Digitalisierung, Akteur-Netzwerke, Typologie und Morphologie, Ko-produktion und urbane Regelwerke. Die Vorlesungsreihe wird gemeinsam von den Fachgebieten Chora, CUD, Habitat Unit und LIA bestritten und begleitet den städtebaulichen Entwurf im 3. Semester.

    Alle weiteren Informationen zur Vorlesungsreihe findet Ihr über ISIS.

     

    PhD Colloquium

    Termine

    Teaching

    Kolloquium PhD WS 21/22

    1. Kolloquium: Freitag, 19.11.2021 / 14.00 – 17.00
    2. Kolloquium: Freitag, 10.12.2021 / 14.00 – 17.00
    3. Kolloquium: Freitag, 14.01.2021 / 14.00 – 17.00
    4. Kolloquium: Freitag, 25.02.2021 / 14.00 – 17.00

    Zugang über Zoom

    Master Thesis Colloquium

    Termine

    Teaching

    Kolloquium Freie Master Thesis WS 21/22

    1. Kolloquium: Freitag, 12.11.2021 / 14.00 – 17.00
    2. Kolloquium: Freitag, 03.12.2021 / 14.00 – 17.00
    3. Kolloquium: Freitag, 21.01.2021 / 14.00 – 17.00
    4. Kolloquium: Freitag, 04.02.2021 / 14.00 – 17.00

    Zugang über Zoom

    Consultation Hours

    Termine

    Teaching

    Online Sprechstunden in der Regel Freitags von 10.00 – 12.00.
    Online consultation hours usually on Fridays between 10 and 12 o’clock.

    Terminbuchung / Booking

    Spatial Commons (12.1) - Gemeingut in der Peripherie

    (D)EIN NEUES ZENTRUM? GEMEINGUT IN DER PERIPHERIE

    Teaching

    Sehr geehrte Verantwortliche aus Politik und Verwaltung, liebe Anwohner*innen, liebe Akteur*innen, liebe Vertreter*innen der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung,

    Beiliegend finden Sie einen offenen Brief zum Wettbewerbsverfahren “Urbanes Zentrum Neu-Hohenschönhausen” zu dem heute um 16 Uhr die Beiträge der 1. Phase eingereicht werden – dieser findet aktuell unter dem Radar der lokalen Bewohner*innen sowie gesamtstadt-politischen Diskurs statt.

    Hierbei handelt es sich um Handlungshinweise zur gemeinwohlorientierten Zentrumsentwicklung in Neu-Hohenschönhausen.
    Ergänzende Informationen und Dokumentation der Arbeitsergebnisse  des Teams nhsh-radar finden Sie auf der Website:  www.nhsh-radar.de.

    Dieser offene Brief richtet sich an:

    -Wettbewerbsverantwortliche des städtebaulichen Wettbewerbs “Urbanes Zentrum Neu-Hohenschönhausen”
    -Verwaltung der Bezirksamts Lichtenberg

    -Bezirksamt für Stadtentwicklung Lichtenberg

    -Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

    Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg

    sowie weitere politische Entscheidungsträger*innen, Interessensvertreter*innen und Akteur*innen.

    Leiten Sie diese Pressemitteilung gerne an all diejenigen weiter, für die dieses Schreiben ebenfalls von Relevanz sein könnte.

    Herzlichen Dank und freundliche Grüße,

    das Team nhsh-radar

    eine Initiative von Studierenden im Rahmen eines Lehrangebots des Lehrstuhls für Städtebau und Urbanisierung (CUD), TU Berlin

    link zum offenen Brief

    _____________________

    mail: info@nhsh-radar.de

    website: nhsh-radar.de

    Spatial Commons (12.1) - Gemeingut in der Peripherie [Studio]

    NHSH unterm Radar

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Donnerstag 15.04.21 | 11.00 | ISIS/Zoom

    Für die Großwohnsiedlung Neu-Hohenschönhausen sollen 2021 durch einen städtebaulichen Planungs-Wettbewerb Ideen für ein neues Urbanes Zentrum erörtert werden.  Die Veränderungen und Entwicklungen an der Berliner Peripherie finden bislang jedoch vielfach unter dem Radar statt.

    In der in den 70er Jahren errichtete Siedlung mit 55.000 Einwohner*innen finden wir einen der größten Wohnungsbestände in öffentlicher Hand. Trotz einer sich wandelnden Bevölkerungsstruktur werden die Debatten der Innenstadt – Gentrifizierung, Vielfalt der Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten, alternative Trägerschaften, kooperative Planungsprozessen und einer vergemeinschafteten Stadt/Re-Produktion nicht geführt.

    Das Entwurfsstudio ‘NHSH unterm Radar?’ beschäftigt sich mit der Frage wie ein neues Zentrum für eine solche Siedlung aussehen könnte, wenn es als Gemeingut mit Akteur*innen vor Ort und aus der Gesamtstadt gedacht, entwickelt, gebaut und betrieben wird.

    Die Herausforderung: neuer Wohnraum soll als re-/produktiver Prozess derer die schon da sind und derer die noch kommen entstehen? Wir und die ganze Stadt sind gefragt!

    Welche Ebenen müssen wir als Planer*innen mitdenken, wenn wir Weiterentwicklung als re-/produktiven Prozess sehen, den wir anstoßen, fördern und erhalten wollen?

    Welche Qualitäten gäbe es auf räumlicher, organisatorischer, ökonomischer, sozialer Ebene vor Ort und welche Strukturen braucht es für eine Vernetzung innerhalb des Quartiers, mit dem Zentrum, dem Umland, aber auch mit der Landschaft? Welche gesamtstädtisch relevanten Themen müssen auf den Radar? Wie könnten bestehende Trägerschaften und Initiativen, die sich im Zentrum Berlins engagieren, sich in die Entstehung kollektiver und selbstbestimmter Prozesse einbringen?

    Im Studio wolllen wir als gemeinschaftlich organisiertes Community Design Team – ergänzend zum Wettbewerb und als Debattenbeitrag- mit Akteur*innen vor Ort und aus der Gesamtstadt einen Alternativplan für das NSHS Zentrum entwerfen.

    Teilnehmer*innenzahl: 17 Städtebau I + 3 Städtebau II

    8 SWS – 12 LP (Studio) / 2 SWS – 3 ECTS (PiV) / 6 SWS – 9 LP (Städtebau II)

    Quisposnummer: 40385 / 40405 (PiV) / 40425 (Städtebau II)

    Das Studio findet online statt.

    Das PiV wird durch Dr. Claudia Seldin und Dr. Juliana Canedo durchgeführt. 

    Betreuung: Anna Heilgemeir, Julia Köpper

    Spatial Commons (12.1) - Gemeingut in der Peripherie [PiV]

    Methodological Dialogues Between Brazil and Germany: Collaborative Experiences

    Teaching

    First session: Friday 23rd April, 2021 | 10am | ISIS/Zoom

    The PiV for the Studio ‘Spatial Commons (12) – Gemeingut in der Peripherie – NHSH unterm Radar’ will be conducted by Brazilian architects and urbanists Dr. Claudia Seldin (Center for Metropolitan Studies – TU Berlin) and Dr. Juliana Canedo (Habitat Unit/International Urbanism and Design Chair – TU Berlin).

    In three online sessions we will focus on the theoretical background and methodological approaches to community-driven planning with the goal to create a “tool box” of methods for collaborative design.

    The questions of what is community design, how it can be developed and how to integrate it with architecture and urban planning processes are the main points to be addressed. By exploring case studies from Brazil and Germany and their different methods and tools, the PiV intends to bring and exchange knowledge on the topics off the right to the city, insurgent planning and subaltern urbanism through specific literature, lectures, debates, and practical exercises.

    Participants: 17 Städtebau I + 3 Städtebau II

    2 SWS – 3 ECTS

    The PiV is held in English and online. It is obligatory for the participants of the studio.

    MyCity® [Seminar]

    Course Description

    Teaching

    First session: Wednesday April 14th, 2021 | 3 pm | Zoom

    The image you see here is taken from the book: A Vision of Britain: A Personal View of Architecture (1989), written by Charles, Prince of Wales. The page is a full bleed image taken from an 18th century oil painting of London by Canaletto, covered by the consecutive page; a semi-transparent image of a modern London from the 1990s. With this literal covering of a romantic painting with a contemporary image, Prince Charles is making an argument, or even a critique on modern architecture. He later published ten key principals on how to build cities in the future, which he then managed to apply in the building of his own town know as Poundbury.

    In history, Prince Charles isn’t the only individual in a position of power to express an idea about how the future urban environment should look. Several public figures: members of royal families, successful businessmen, entrepreneurs or popular artists, have at the peak of their success, fame, admiration and power proposed future visions of cities. To design a city is in this vein also to project ideas about how its citizens’ everyday life should be lived.

    The seminar MyCity® will explore the relationship between a) media, as a crucial tool that mediates influence of the individual and influence of the mass; b) that individual itself, and c) the vision of the urban environment – an imaginary or real place that synthesizes persona spacial ideas that triggered collective imagination.

    Today, we live in a society that lets common future visions diminish, while a growing number of wealthy individuals with certain ambitions are free to use their influence and imagination in politics that are supposed to govern the many.

    Can My City be also everyone’s City?

    Participants: max. 32

    4 SWS – 6 ECTS

    Quisposnumber: 2347243

    Please register via ISIS, before the first session

    Team: Veljko Markovic, LA Frederik Springer

    Hybrid Knowledge/Hybrid Space - At the Botanical Gardens and Museum Berlin [Seminar]

    Course Description

    Teaching

    First session: Wednesday April 14th, 2021 | 10am | Zoom

    The seminar, part of an ongoing working group hosted at the SFB 1265 “Re-Figuration of Spaces”, aims to methodically and practically examine mapping methods towards a critical, creative and reflexive approach to socio-spatial research and design. We will research and render visible the trans-local spatial assemblages, diverse actors and material infrastructures at work in the co-production of knowledge connected to the Botanical Garden and Museum Berlin (BGBM). The project starts from the hypothesis that scientific knowledge is co-produced between scientists and non-scientists and that this process of hybrid knowledge production structures trans-local spatial assemblages that traverse site, city and national boundaries, involving all kinds of human and non-human actors.

    Museums and research institutions are changing to cope with the accelerated transformation and emerging needs of society in this time of socio-environmental crisis. Historically, institutions like the BGBM have produced and transferred valuable knowledge on our naturalcultural environment to society. However, with these changing roles new ways of co-producing knowledge with society are being presented. During the seminar, we will start by mapping specific ‘sites’ associated with  the production, dissemination and transfer of knowledge at the Botanical Gardens (the museum, greenhouses, gardens, data banks, labs etc.). We will examine how, by whom and for what purpose knowledge is produced and arranged territorially. In the second step, we will consider how other spatial figures (e.g. networks and trajectories) come into view as knowledge circulates, transforms and transgresses territorial boundaries, drawing-in multiple other spaces and contexts translocally. In the third step, we ask, how these processes are constitutive of other, new spaces. 

    For example, we will begin by considering how cacti are spatially arranged, where they are placed in relation to other species, how they arrived at the BGBM, which other sites and places they travelled through, and under which conditions? How are they classified and categorized? What atmosphere needs to be reproduced to allow them to grow in northern Europe and for what purpose?  And, what role do scientific and non-scientific networks play in what is understood about cacti, how do cacti transform as they circulate through and between such networks, how and where are these networks connected? What material infrastructures, such as soil, labs, flowerbeds, exhibitions, home gardens, nurseries, shops etc. facilitate these circulations and transformations? Are there specific trajectories which are more important than others in the flows of information, knowledge and power?

    Methodologically, we will conduct site visits, interviews, photography, surveying and drawing to collect data on sites at the BGBM. We will then discuss, develop and apply what we call the ‘Hybrid Mapping’ methodology, a mapping approach combining sociological and architectural research perspectives.

    Participants: max. 20 + 5 M-Arch-T

    4 SWS – 6 ECTS

    Quisposnumber: 5485

    Please register with CUD via E-Mail

    Team: LA Jamie-Scott Baxter, Séverine Marguin, Sophie Mélix