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    Keeping it Modern

    A Conservation Management Plan for the Oberstufen-Schulzentrum Wedding

    Research

    Within the grant initiative “Keeping it Modern” the Chair for Urban Design and Urbanization receives funding from the Los Angeles-based Getty Foundation to develop a comprehensive conservation management plan for the Oberstufen-Schulzentrum (OSZ) Wedding.

    The OSZ Wedding was developed as a secondary school center according to the principles of education reform of the 1970s. Designed by the architects’ office Pysall, Jensen, Stahrenberg & Partner (since 1983: Pysall, Stahrenberg & Partner) the school building is located in Berlin’s Brunnenviertel, a former working class neighborhood that became the largest urban renewal area in Germany at that time. In 2011 the school was closed due to a declining number of students. Since then, the nonprofit organization ps wedding lobbied against the envisaged demolition of that paradigmatic building and for its reuse as an education campus and neighborhood center. In the autumn of 2019, the OSZ Wedding was finally listed as a historical monument.

    The building’s appearance with its bright orange panels is related to contemporary pop art design and recalls the architectural utopian architecture of Archigram and others. But beyond its formal invention, the school building embodied bold new steps in education and is an outstanding example in Germany’s 1970s educational reform. The spacious, horizontal layout reflects the school’s reformist goals to strip away class hierarchies, and surrounding community members were welcomed inside to use the school’s public library, the large auditorium as well as the adult-education facilities.

    The Getty grant will allow an interdisciplinary team of experts – conservation architects, cultural heritage experts, civil and structural engineers as well as educational specialists – to define a long-term comprehensive strategy of conservation, renovation, re-use and management of the school building. In order to achieve this overall objective, a conservation management plan will be developed that assesses the significance of both building and place to develop future policy guidelines. The project strives for a heritage practice that acts beyond purely material and aesthetic manifestations and takes into account the use, associations and meanings of places. It will therefore present a value-based approach to preservation and follow the philosophy and principles of the ICOMOS Australia Burra Charter.

    Team: Prof. Jörg Stollmann (spokesperson), Dipl. Ing. Oliver Clemens (lead conservation architect), Dr. Verena Pfeiffer-Klotz (secondary conservation architect), Dr. Sabine Horlitz (lead researcher), Dr. Felix Richter (secondary researcher), Dipl.-Ing. Asli Varol (participatory planning)

    Experts: Dipl.-Ing. Peter Sämann / Dipl.-Ing. Mike Füllgraebe (energy concepts), Dipl.-Ing. Axel Wichmann (building biology and environmental remediation)

    Advisory board: Prof. Dr. Angela Million (urban planning and educational landscapes), Dipl.-Ing. M. Eng. Barbara Pampe (participatory school planning), Katja Niggemeier (neighborhood planning), Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert (architectural history, t.b.c.), Dr. Tom Holert (1970s school policies), Prof. Philipp Oswalt (architectural theory)

    Project Start: September 2020

    News [Lecture]

    Du, meine konkrete Utopie

    News

    Zara Pfeifer | Architektin, Fotografin | Wien

    Donnerstag 12.12.2019 | 18.00 Uhr | Foyer IfA 

     

    Aus ihrer Diplomarbeit an der Akademie der bildenden Künste Wien entwickelte Zara Pfeifer ihr langjähriges Foto- und Rechercheprojekt Du, meine konkrete Utopie über die in den 1970er Jahren von dem Architekten Harry Glück entworfene Wohnanlage Alterlaa in Wien. 

    Charakteristisch für die Terrassenbauten sind die mit Trögen bepflanzten grünen Fassaden und die Schwimmbäder auf den Dächern der 70 Meter hohen Gebäude. 

    Neben den 3.200 Wohnungen – von denen Zara Pfeifer einige für kurze Zeit selbst bewohnte – zeichnet zudem eine Vielzahl von gemeinschaftlichen Flächen die Architektur der Wohnblöcke aus. 

    Diese werden von derzeit 33 Clubs genutzt, die aus der Bewohnerschaft über die Jahre entstandenen sind. Für Du, meine konkrete Utopie hat Zara Pfeifer sie besucht und dokumentiert. 

    Du, meine konkrete Utopie wurde 2017 im Kerber Verlag veröffentlicht, ausgezeichnet und in Europa und den USA ausgestellt. In ihren Langzeitprojekten nimmt Zara Pfeifer auch einen aktiven Part ein: als am Sozialleben in Alterlaa Teilnehmende oder als LKW-Beifahrerin auf einer Route durch Europa. 

    Spatial Commons (5) - Immer noch Hin und Weg vom Kiez

    Fachtag

    Teaching

    Weltkulturerbe, Milieuschutz-Plus oder Alles muss raus?

    Gemeingut Nachbarschaft. Werkstatt und Forum zur Bedeutung von Gewerberäumen für urbane Nachbarschaften

    Am 15.11.2018 fand in der ehemaligen Bona-Peiser-Bibliothek, Oranienstraße 72 in Berlin-Kreuzberg, ein Fachtag zur Bedeutung von Gewerberäumen für urbane Nachbarschaften statt.

    Einen Tag lang wurde die Frage gestellt, wie die Geschäfte und Läden, lokalen Dienstleistungen, Nahversorgung und kleingewerblichen Betriebe, aber auch sozialen Einrichtungen in Zukunft als Orte des Gemeinschaffens in der Nachbarschaft Platz haben können und sollen.

    Um die Folgen von Gentrifizierung und Finanzialisierung für Gewerbemieter_innen genauso wie für die umgebenden Nachbarschaften zu verstehen und nachvollziehbar machen zu können, wurden im Rahmen einer Werkstatt und eines offenen Forums wissenschaftliche Forschungsarbeiten vorgestellt.

    Ausgangslage bildete der Atlas der Nachbarschaften im Wrangelkiez, der die Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens sichtbar macht und Ergebnis der Lehrveranstaltung SPATIAL COMMONS 5: IMMER NOCH HIN UND WEG VOM KIEZ im SoSe 2017 ist. Auf dieser Basis wurden in einer Werkstatt mit Vertreter_innen aus Aktivismus, Forschung und Verwaltung Mappings der Reichenberger- und der Oranienstraße in Berlin Kreuzberg erstellt sowie ein Manifest zum Schutz von Gewerberäumen erarbeitet. Am Abend wurden die Ergebnisse im offenen Forum mit Nachbarschaft, Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung vorgestellt und diskutiert.

    Welche Qualitäten haben die Gewerberäume für die Nachbarschaft und darüber hinaus im Sinne des Gemeinwohls?

     Welche Gefahren drohen den für die Nachbarschaft relevanten Gewerberäumen? Welche Gefahren für die Nachbarschaft gehen von bestimmten Gewerben aus?

     Welche Wünsche und Forderungen können an die Entwicklung von Gewerberäumen formuliert werden?

     Welche Instrumente sind für deren Umsetzung erforderlich?

    Das Manifest wird überarbeitet und anschließend einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

    Mitte 2019 folgt die Publikation Gemeingut Nachbarschaft: Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens als Begleitheft zum Atlas Nachbarschaften im Wrangelkiez.

    * * *

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Heinrich-Böll-Stiftungsverbundprojektes 2019 “Shared Spaces”

    + Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
    + CUD Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung der TU Berlin

    In Kooperation mit dem NaGe Netz, lokales Netzwerk von Nachbarschaften und Gewerbetreibenden Berlin

    Teilnehmende der vorbereitenden Werkstatt: Mieterrat NKZ, BOSS&U, Ora Nostra, GloReiche, Lause bleibt, Bizim Kiez, RAW Kulturensemble, Commons Abendschule im Prinzessinnengarten, Ratibor 14, Bürgergenossenschaft Südstern, Kotti Shop, Bilgisaray, QuartierHandwerk, ExRotaprint, NaGe-Netz, CLT-Berlin, Kiezanker 36, Kreuzberger Stadtteilausschuss, Stadtteilbüro Friedrichshain, AKS – Arbeits- und Koordinierungsstruktur für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung Friedrichshain-Kreuzberg, Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg (Daseinsvorsorge, Stadtplanung, Wirtschaftsförderung), IHK Berlin, TU Berlin, ASH Berlin

    Konzeption und Durchführung: Nada Bretfeld (Netzwerkstelle Wrangelkiez), Anna Heilgemeir, Dagmar Pelger (CUD, TU Berlin)

    Inputs und Mitarbeit: Friedrich Lammert, Philip Schläger, NaGe Netz, Nija Linke, Mateusz Rej (CUD, TU Berlin)

    Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

     

    Spatial Commons (4.1) - Hin und Weg vom Kiez [Seminar]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Der Wrangelkiez wird gentrifiziert. Keine andere Berliner Nachbarschaft ist ein ähnlich hohen Aufwertungsdruck ausgesetzt. Welche Beziehungen zwischen Anwohnerschaft, Tourismus, Immobilienwirtschaft, Medien und kommunaler Verwaltung entstehen in diesem komplexen urbanen Umfeld? Wie bilden diese sich im konkreten Stadtraum ab?
    In dem Recherche- und Kartierungsseminar gehen wir den Spuren möglichen (Dis-)Commonings an zentralen Orten im Kiez nach, um Folgendes herauszuarbeiten:
    – Mit welchen Mitteln wird der urbane Raum als Ort der Interaktion & Teilhabe gemeinschaftlich erzeugt und erhalten?
    – Welche geplanten oder ungeplanten Prozesse haben Einfluss auf die räumliche Struktur sowie auf den Alltag der BewohnerInnen und anderer NutzerInnen?
    – Wodurch zeichnen sich diese so genutzten oder geschaffenen Räume aus?
    – Wer bedient sich der kollektiv erzeugten Werte im Raum bzw. wem werden sie zur Verfügung gestellt?
    – In welchem Zusammenhang stehen Raum, potentielle Commoner und kooperative Praxis?
    Blockseminar Ende Juli mit vorbereitenden Terminen & selbständiger Recherche während des Semesters.

    Spatial Commons (5) - Immer noch Hin und Weg vom Kiez [Seminar]

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Ausgehend von der These, dass Nachbarschaft als physischer Raum und Nachbarschaft als immaterielles Beziehungsgefecht über die im Raum stattfindenden Handlungen der Nachbarn täglich von Neuem als sozialräumliches Gemeingut reproduziert wird, möchten wir das Konzept der Commons mit den Überlegungen zur Nachbarschaft überlagern.
    Hierfür sollen die Übergangsräume zwischen Strasse und Haus, Trottoir und Wohnung oder Garten und Park als nachbarschaftliche Schwellenräume jenseits von Öffentlich und Privat lesbar gemacht werden. Diese gemeinschaftlich genutzten Räume im Übergang zwischen Innen und Außen, in denen ge-, ver- und ausgehandelt, getauscht, geteilt, verweilt und erinnert wird, stehen unter zunehmendem Druck. Mittels teilnehmender Beobachtung und kartografischer Analyse sollen Möglichkeitsräume für eine gemeinschaftsbasierte Stadtraumproduktion im Kiez erkannt und eröffnet werden.
    Blockseminar Ende Juli mit vorbereitenden Terminen und selbständiger Recherche während des Semesters.

    In Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum Cuvrystr. 13 und Studierenden der ASH Berlin im Master Praxisforschung.

    Wohnen in Berlin (7) - X-Faktor [Studio]

    MA Entwürfe

    Teaching

    Auswahl an Entwürfen der MA Studierenden

    Wohnen in Berlin (7) - X-Faktor [Studio]

    BA Entwürfe

    Teaching

    Auswahl an Entwürfen der BA Studierenden

    Wohnen in Berlin (7) - X-Faktor [Studio]

    Studio

    Teaching

    „X Factor“ ist eine schlechte TV Show. Der Begriff bezeichnet aber auch die unbekannte Variable, die die Spezifität eines Körpers ausmacht (the very special thing of something). Bezogen auf den Berliner Stadt teil Kreuz(X-)berg verspricht er ein alternatives Modell für die Stadt: die sogenannte „Kreuzberger Mischung“ stellt neben der Verwebung aus Gewerbe und Wohnen auch eine Verflechtung von bottom-up und top-down Prozessen dar, die eine große Identifikation, aber auch Widerstandsfähigkeit hervor gebracht hat.
    Im Rahmen des Studios möchten wir für das Drago ner Areal (Hallesches Tor, knapp 5 ha, eine der letzten innerstädtischen Entwicklungsflächen Berlins) eine Art „Code“ entwickeln, der die künftige Entwicklung des Geländes prägt und radikal neue, co-produzierte, Modelle generiert. In Hamburg hat es die Planbude (www. planbude.de/st-pauli-code) geschafft, solch einen innovativen Prozess durchzuführen. Es geht uns: um die immanenten Geschichten und Praktiken eines Bezirks, einer Nachbarschaft, eines Kiezes als Aus gangpunkt des Entwerfens bzw. des Planens; um neue Wohnformen und Betriebssysteme im Kontext des heutigen Berliner Wachstums; um unsere sich immer mehr gentrifizierenden Innenstädte; um die sich dar aus ergebenden Konflikte, aber auch die sich daraus bildenden Utopien für Berlin und darüber hinaus.
    In Koop. mit der Initiative Stadt von Unten.

    News [Conference]

    Gemeingut Nachbarschaft. Forum zur Bedeutung von Gewerberäumen für urbane Nachbarschaften

    News

    Zahlreiche Nachbarschaften in Berlin stehen unter Druck: die Folgen von Gentrifizierung und Finanzialisierung sind für Gewerbemieter*innen ebenso existenzbedrohend wie für Wohnungsmieter*innen.
    Nahversorgung, Geschäfte und Läden, lokale Dienstleistung und kleingewerbliche Betriebe, aber auch soziale Einrichtungen werden zunehmend verdrängt.
    In einem Atlas der Nachbarschaften im Wrangelkiez wurden Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens sichtbar gemacht. Auf dieser Basis wird in einer Werkstatt zur Reichenberger und Oranienstraße, Berlin Kreuzberg, ein Manifest zum Schutz von Gewerberäumen erarbeitet und am Abend vorgestellt.
    Inputs zu Aufwertungs- und Verdrängungsprozessen, Aushandlungsformaten und Verwaltungsmodellen geben Andrej Holm (HU Berlin), Lisa Marie Zander und Renée Tribble (Planbude Hamburg) sowie Meike Schalk (KTH Stockholm).
    Diese werden in einem offenen Forum mit Nachbarschaft, Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung diskutiert.

    Donnerstag, 15.11.2018 – 19h00 – 21h30

    Programm
    19h00 Begrüssung und Werkstattbericht
    19h30 Inputs und Reflektionen mit Andrej Holm und
 Lisa Marie Zander & Renée Tribble
    20h20 Manifest – Verlesung
    20h30 Keynote Meike Schalk
    21h00 offenes Forum

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Heinrich-Böll- Stiftungsverbundprojektes 2019 “Shared Spaces” in Kooperation zwischen

    +  Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
    +  NaGe: lokales Netzwerk von Nachbarschaften 
und Gewerbetreibenden Berlin
    +  CUD: Fachgebiet für Städtebau und 
Urbanisierung der TU Berlin

    Teilnehmende der vorbereitenden Werkstatt: Mieterrat NKZ, BOSS&U, Ora Nostra, GloReiche, Lause bleibt, Bizim Kiez, RAW Kulturensemble, Commons Abendschule im Prinzessinnengarten, Ratibor 14, Bürgergenossenschaft Südstern, Kotti Shop, Bilgisaray, QuartierHandwerk, ExRotaprint, NaGe-Netz, CLT-Berlin, Kiezanker 36, Kreuzberger Stadtteilausschuss, Stadtteilbüro Friedrichshain, AKS – Arbeits- und Koordinierungsstruktur für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung Friedrichshain-Kreuzberg, Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg (Daseinsvorsorge, Stadtplanung, Wirtschaftsförderung), IHK Berlin, TU Berlin, ASH Berlin.

    Konzeption und Durchführung: Nada Bretfeld (Netzwerkstelle Wrangelkiez), Anna Heilgemeir, Dagmar Pelger (CUD, TU Berlin)

    Mitarbeit und Inputs: Elisabeth Scholl-Yildiz (NaGe), Friedrich Lammert, Philip Schläger, Nija Linke, Mateusz Rej (CUD, TU Berlin)
    Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin