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    THF: doch, doch (wieder)

    Aufgabe 0

    Teaching

    Am Tempelhofer Feld, was Neues? Geplante Interventionen am ehemaligen Flughafen-Gebäude selbst (siehe TAZ 17.11.2017), zunehmende Gebiete jenseits des S-Bahn Rings (z.B. Alt-Tempelhof), boomender Tourismus, und immer wieder Stimmen, die die Frage des Tempelhofer Feldes im Kontext der aktuellen Wohnungsfrage sehr gerne neu aufrollen würden…
    Klar ist: Tempelhof ist Ort der täglichen Poesie, Utopie verwirklicht – Skript ins Ungewisse, „Imagining nothingness“ (Koolhaas, 1985) for real. Zu einem solchen Ort gehören keine banalen Bebauungspläne. Sie wurden sowieso 2014 mit dem aus der Volksabstimmung entstandenen Gesetz „100% Tempelhofer Feld“ klar abgelehnt. (> www.thf100.de)
    Wo stehen wir 4 Jahre später? Das Entwurfsstudio will sich mit den Paradoxen am Feld auseinandersetzen: seinen Konflikten, sowie dem immensen Reservoir an Visionen und Fantasien, die es inspiriert hat. Was ist überhaupt Gemeingut, und wie lässt es sich verteidigen? Praktisch soll sich der Fokus auf die Aspekte richten, die in der Debatte immer etwas untergegangen sind: der Blick von der Außenstadt in die Innenstadt, die Überbrückung der Infrastruktur, die Frage des kommunalen Wohnungsbaus vs die Praxis der Bebauung als Parzellierung/Kapitalisierung.
    Stichworte sind: Berlin als Grünes Archipel, Dichte und Leere, Bauen an der Infrastruktur, Großform im Wohnungsbau & freedom, freedom, freedom.

    Open Studio: Dienstag, 09.04.2018, 10h30, A815

     

     

    SC 7 - Institutionalizing Commons

    Lehrforschungsprojekt (MA) / Aufgabe 0

    Teaching

    Werkzeuge einer vergesellschafteten Stadtproduktion

    Städtebauliche Planungsinstrumente dienen Verwaltung und Politik nicht nur als rechtliche Rahmenwerke zur Steuerung von Stadtentwicklung, sondern sie sind auch die bindenden Medien verstetigter politischer Leitbilder. Für uns als Planer_innen bilden sie neben ökonomischen Rahmenbedingungen die Grundlage unserer alltäglichen Arbeit.
    Kooperative Stadtentwicklung, Nutzer_innen, bereits vorhandene Alltagspraktiken, informelle Aneignungen, aber auch die Zugänglichkeit und sozialen Bedarfe im Sinne eines Rechts auf Stadt kommen in diesen Plänen nur selten vor.

    Ziel des Lehrforschungsstudio ist es, Strategien und Methoden zu entwickeln als Planer_innen wieder Einfluss auf diese Rahmenwerke zu nehmen. Es werden vorhandene planungsrechtliche Instrumente untersucht, sozial-räumliche Berliner Prototypen identifiziert, stadtpolitische Forderungen zu Leitbildern synthetisiert und in planungsrechtliche Narrative und Regelwerke übersetzt.

    Der Zusammenhang zwischen räumlicher Ressource, Akteuren, Regeln und Erträgen soll im Sinne einer Stadt als Gemeingut in einen räumlichen, gestalterischen „Gemeinnutzplan – Berlin“ auf verschiedenen Maßstäben zusammengeführt werden.

    In Kooperation mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg.

    Die Ergebnisse sollen im Rathaus Friedrichshain Kreuzberg, sowie bei den

    Experimentdays 2018 als Intervention in Zusammenarbeit mit dem Seminar Gemeingut Apparat ausgestellt werden.

    Open Studio: Dienstag, 09.04.2018, 10h30, A815

    Abgabe Aufgabe 0: 13.04.2018, 09h00 an anna.heilgemeir@tu-berlin.de

    Präsentation Aufgabe 0: 13.04.2018, 10h00, A815

    Teilnehmerzahl: 6MA + 4UD

    Bitte per Mail anmelden unter: anna.heilgemeir@tu-berlin.de

    Jargon der Stadt 3 - Wir sind die Stadt!

    Manifest: Wir sind die Stadt!

    Teaching

    Die Stadt ist hart umkämpft, doch die meisten Entwerfer schweigen. “Empört Euch!”, “Occupy!” tönt aus anderen Ecken. Darum ist es an der Zeit: Wir möchten unsere eigene Kampfschrift verfassen. Auch diesmal werden wir den eigenen Sprachgebrauch vor allem in der Entwurfsvermittlung kritisch überdenken. Wieder werden wir Werkzeuge und mediale Formen des Sprachgebrauchs testen und erlernen. Es geht darum, die Wichtigkeit der medialen Übermittlung von Raum zu erkennen, dafür nötige Zeit und Mittel einzuschätzen, zu wählen, einzusetzen und zu hinterfragen. Wir schreiben ein Manifest zur Stadt. Wie denken wir über unsere Stadt heute? Wie soll sie sein? Wie machen wir uns und unsere Überzeugung verständlich? Wie müssen wir unsere Stadt schreibend beschreiben, um gehört zu werden?

    Das Seminar besteht aus 3 Teilen: Zunächst ein Lese- und Recherche- Teil während des Semesters. Hierzu treffen wir uns alle zwei bis drei Wochen und lesen und diskutieren gemeinsam ausgewählte Manifeste und andere Texte rund um das Thema „Wir sind die Stadt“. Danach folgt eine zwei- bis dreitägige Schreibwerkstatt, worin wir gemeinsam inhaltlich und formal unser Manifest erarbeiten. Diese wird abgeschlossen mit einer öffentlichen Manifestation im Rahmen der ExperimentDays 18 und/oder urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundungen. I.Z.m. Prof. Dr. J. Schulz, A. Galling-Stiehler, UdK Berlin, Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation.

    SC 7 - Gemeingut-Stadt-Apparat

    Gemeingut-Stadt-Apparat

    Teaching

    Wie Architekt*innen, Städtebauer*innen und andere Planende/Bauende mit der jeweils adressierten Öffentlichkeit bestmöglich dialogisch kommunizieren, ist eine wesentliche Frage. Welche Display- und sonstigen Darstellungsformen können ‚Laien‛ ermächtigen, nachhaltig Teilhabende in der Stadtentwicklung zu sein? Und lassen sich hierbei die nicht nur in Berlin virulenten Auseinandersetzungen um die „Stadt als Gemeingut“ und das daraus folgende „Recht auf Stadt“ gestalterisch einbinden?

     

    Das Seminar lädt ein, solchen Fragen und möglichen Antworten mittels einer 1:1 Intervention eine Bühne zu geben. Ab Mitte des Semesters wird per Blockveranstaltungen über den Entwurf eines Gemeingut-Stadt-Apparats nachgedacht, dieser in die Tat umgesetzt und sodann im Kontext des Lehrforschungsprojekts Institutionalizing Commons. Werkzeuge einer vergesellschafteten Stadtproduktion präsentiert sowie mit Vertreter*innen der Berliner Stadtentwicklungspolitik und -verwaltung diskutiert. Vorstellbar sind Apparat-Einsätze zudem bei ExperimentDays 18, urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundungen, Demonstrationen, Strassenfesten, Versammlungen… .

    No-image

    Summerschool Series

    Teaching

    No-Image ist eine Projektwerkstatt der TU Berlin in Kooperation mit dem Chair for Urban Design and Urbanization (CUD). Das grundlegende Interesse gilt der Neu-Interpretation der im Diskurs vernachlässigten städtischen Randgebiete Berlins. Ziel ist, zeitgemäße Darstellungsformen und Narrative, sowie bestehende Qualitäten der untersuchten Gebiete durch unterschiedliche Forschungs-, Diskussions- und Workshopformate freizulegen.

    Im Sommer 2017 organisierte das No-Image Projekt hierzu die beiden ersten Workshops einer mehrjährigen Reihe, welche Studierende, junge Architekt*innen, Planer*innen und Forscher*innen dazu einlädt, an wechselnden Orten der Berliner Außenstadt die para-urbane Landschaft rund um das boomende Zentrum der Hauptstadt zu untersuchen.

    Ziel des No-Image-Projekts ist es – durch die Analyse, Aufarbeitung und Darstellung intrinsischer peripherer Logiken – die aktuelle Tendenz, die städtische Expansion nahezu ausschließlich vom Zentrum her zu denken, mit neuen Inhalten zu ergänzen. Denn das Wachstum Berlins wird sich zukünftig nicht mehr in den Innenbereichen, sondern hauptsächlich an seinen Rändern entscheiden.

    Zu Gast der ersten zwei Workshops waren Jan Theissen & Sonja Nagel (Amunt, Stuttgart), Alexandre Theriot & Quentin Madiot (Bruther, Paris), Ido Avissar (List, Paris), Jonas Tratz & Sebastian Ernst (FAKT, Berlin), Niklas Fanelsa (Atelier Fanelsa, Berlin), Charles Aubertin & Eva Maloisel (PEAKS, Paris) – so genannten „Workshop Leaders“ / Gastlehrern.

    An dem zahlreichen, begleitenden Abendprogramm mit Diskussionen und Vorträgen waren beteiligt: Sandra Bartoli (Büro für Konstruktivismus, Berlin), Roger Bundschuh (Bundschuh Architekten, Berlin), Christian Junge (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin), David Levain (Chair for Urban Design and Urbanization, TU Berlin), Mathias Heyden (Freier Stadtforscher & Aktivist, Berlin), Jan Lindenberg (place/making, Berlin), Tobias Hönig & Andrijana Ivanda (C/O Now, Berlin), Joachim Trezib (Freier Architekturtheoretiker, Berlin), Thomas Stellmach (TSPA, Berlin), Dr. Michael Gordon (Amata AG, Berlin), Marta Fernandez & Sam Chermayeff (June14, Berlin), Joanne Pouznec (ENSA, Toulouse) Teil.

    Workshop B – Typological Elements (27. Juli – 2. August 2017) fand an der Kunsthochschule Berlin Weißensee statt, Workshop C – Generic Objects (26. September – 3. October 2017) in den Rämlichkeiten von District Berlin der Malzfabrik Berlin-Schöneberg. Workshop A – Network Constellations wird im Sommer 2018 in xx stattfinden.

    Team No-Image: Sebastian Weindauer, David Bauer, Ana Martin Yuste (Kuratoren); Brendan Finney, Ana Filipovic (Co-Kuratoren); Alexine Sammunt, Anna Richter, Haney Phan, Sophia Oropeza, Hanna Kralovanszky.

    Die No-Image Summerschool Series 2017 wurde realisiert mit den Mitteln des Roundabout e.V., Bildungswerk der Heinrich Böll Stiftung Berlin, Lotto Stiftung Berlin, David Chipperfield Architekten, Berliner Volksbank, Jenacon Foundation, FSB, JUNG.

    Die letzten Stunden von Berlin 1

    Et au milieu, le vide – Final Jury

    Teaching

    Die letzten Stunden von Berlin ist eine Reihe von Workshops, Studios, Seminaren und Events, die ab WS17/18 das städtebauliche Modell Berlins im Hinblick auf sein heutiges Wachstum hinterfragen soll. 1977 entwickelte der deutsche Architekt O.M. Ungers für das damals geteilte, schrumpfende Berlin das Konzept des Grünen Archipels: Städte in der Stadt. Obwohl das Modell immer weniger zu einer vereinten, sich re-zentralisierenden und nun wachsenden Stadt zu passen scheint, versprach es die Möglichkeit einer radikalen Koexistenz / Co-Habitat zwischen Natur und gebauter Umwelt, Mensch und Baum, Tier und Neon, Stille und Beats. Diese hat Berlin seit Anfang der 90er Jahre tatsächlich charakterisiert. Wildnis (sozial & ökologisch) wurde zum wesentlichem Parameter einer emanzipierenden Stadt.

    Während unseres Entwurfsworkshops (Format: „Strassenarbeiten“, siehe WS11>16) wollen wir gerade diese Wildnis mitten in Berlin (vom Alexanderplatz zur Weberwiese, vom Volkspark Friedrichshain zum Berghain) in der Tiefe untersuchen. Ein Hin und Her zwischen Kartierung, Sammlung von Protoypen und Imagination von Zukunftsszenarien soll es erlauben, Hypothesen zu Berlin zu formulieren und andere, lange unsichtbare, Milieus ans Licht zu bringen.

    Arch BA – Projektintegrierter Entwurf Stadt

    Gastkritiker*innen:

    Prof. Undine Giseke (bgmr / TU Berlin)
    Jonas Tratz (FAKT)
    Emily Kelling (TU Berlin, Institut für Soziologie)

     

    SC 6 - Wohnhaft im Verborgenen

    Wohnhaft im Verborgenen – Aufgabe 0

    Teaching

    Stell Dir vor, eine Ecke, eine Insel, ein Randbereich des Studios wird auf unbestimmte Zeit Deine temporäre Behausung, Deine Transitzone, Dein Refugium. Das Studio wird zu einer verborgenen Bleibe auf Zeit.

    Imaginiere, Entwerfe und Analysiere die Aneignung eines Teilraums des Studios: vorhandene Gegenstände, auf dem fahrrad transportierbare Objekte und 1:1 Markierungen im Raum sind deine einzigen Mittel.

    Dokumentiere den imaginierten Aneignungsprozess als Erzählung Anhand kartografisch-zeichnerischer Darstellungen:

    Welche räumlichen Bezüge werden in Verhandlung mit den anderen hergestellt oder könnten hergestellt werden bei der Suche nach einer eigenen Form des ungewissen Aufenthalts?

    Rückfragen an Dagmar Pelger: mail@dagmarpelger.eu

    Präsentation: Freitag, 13.10.2017, 14h00, A815

    Die letzten Stunden von Berlin 1

    Et au milieu, le vide – Doodle-Link BA Workshop

    Teaching

    Bitte tragt Euren Namen und Mail-Adresse ein, wählt das Studio und speichert.

    Viel Glück!

    Jargon der Stadt 2 - Raum erleben, entwerfen und beschreiben

    Seminarbeschreibung

    Teaching

    Auch in der zweiten Ausgabe von “Jargon der Stadt” ist Ziel des Seminars, den eigenen Sprachgebrauch vor allem in der Entwurfsvermittlung kritisch zu überdenken. Wieder werden wir Werkzeuge und mediale Formen des Sprachgebrauchs testen und erlernen. Es geht darum, die Wichtigkeit der medialen Übermittlung von Raum zu erkennen, die dafür nötige Zeit und Mittel einzuschätzen, zu wählen, einzusetzen und kritisch zu hinterfragen.

    Hat sich das Seminar im Sommer vor allem mit anderen Fachjargons auseinandergesetzt, werden wir diesmal Eure eigenen Entwurfsbeschreibungen als Grundlage der Arbeit nutzen.

    Was schreibt Ihr? Wie schreibt Ihr? Warum so und nicht anders? Was wollt Ihr ausdrücken? Welchen Raum beschreibt Ihr? Und welchen Raum kreiert Euer Schreiben? Können wir einen Entwurf so beschreiben, dass keine Zeichnung mehr nötig ist? Was ist Euer Idealraum bzw. das räumliche Ideal und was der passende Text?

    Beziehung Individuum – Gruppe – Raum: der besondere Bezug zum städtischen Raum als etwas Ungewisses, Dynamisches, dass ich durch meine Anwesenheit, Lesung und Nutzung beeinflusse
    und (über-) forme. Die unkontrollierbare Seite der Stadt versus der statische, bestimmte Raum. Die Stadt als Möglichkeitsraum, in dem und zu dem ich meine eigene Geschichte schreibe, einen neuen Bezug zur Stadt und damit zu mir selbst formuliere.

    Das Seminar wird sich nur ein paar Mal treffen und primär in den Semesterferien als Block stattfinden.

    In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. J. Schulz, Dr. A. Galling-Stiehler, UdK Berlin, Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation.

     

    Erster Termin
    18.10.2017
    12:00
    A815

    SC 6 - Wohnhaft im Verborgenen

    Wohnhaft im Verbogenen

    Teaching

    Anhand der ‘Hostelwirtschaft’ um Geflüchtete und Wohnungslose in Berlin untersuchen wir in diesem Studio, wie unter Bedingungen der Wohnungsnot von formalen Vorgaben zur Wohnqualität abgewichen wird und wie diese Abweichungen sozial und räumlich organisiert sind. Ziel ist die Analyse der geltenden Codes & Conventions der ‚Hostelwirtschaft‘ in fünf Unterbereichen und den relevanten sozialen, rechtlichen, räumlichen, ökonomischen und alltagspraktischen Strukturen, in die sie eingebettet sind. Für dieses Vorhaben beginnen wir mit einem intensiven Lektüreseminar, das der Erarbeitung einer gemeinsamen Forschungsperspektive dienen soll. Darauf folgt eine Kombination aus sozialwissenschaftlichen und kartografischen Methoden (Research by Design), um das synergetische Potenzial aus den zwei Forschungsrichtungen zu erproben. Als Ergebnis zielen wir auf eine sowohl sprachlich-textliche als auch visuell-graphische Erfassung der komplexen Beziehungsgefüge und ihrer räumlichen Strukturen in der Form schriftlicher Ausarbeitungen und eines großformatigen Mappings (Wandtapete), wobei die Studierenden sich je nach ihren Stärken unterschiedlichen Aufgaben widmen können.

    > Termine: wöchentliches Seminar, Donnerstag 12-16h, dreitägiger Workshop Januar 2018.

    > Recherche- und Kartierungsstudio (12ECTS)

    Open Studio
    10.10.2017
    10:00
    A806

    UD For what it's worth?

    Densification at any Cost?

    Teaching

    Berlin faces an unanticipated demographic growth and the urgent need for housing at a time of spiralling rents and real estate prices. Post-war prefabricated-housing estates in inner city locations consisting of solitaire blocks surrounded by generous green spaces seem to provide plenty of densification opportunities. But
    plans often meet fierce resistance from local residents, while city strategists challenge the prioritisation of housing densification over the role of these green spaces for city climate and human health. The Urban Design Studio will investigate one such contested site where an established neighbourhood faces pressure to infill its open spaces with housing for the cohort outpriced in the nearby popular central districts. Local interest seems to clash with the city-wide need for new affordable housing. What could be an appropriate planning responses to a conflict of colliding values,
    rationalities and visions? As a first step students will research this diverse spectrum of actors and interests – from planning authorities, semi-state housing associations, environmental organisations and property
    investors, to grass-roots initiatives such as residents’ associations and cooperatives – later adopting their identities in a “Planspiel” (enactment) which simulates multi-actor negotiations. Building on the learning of the ‘game’, the studio will then focus on new forms of co-production and actor-driven planning approaches for the design of an alternative development toolkit for the site: its elements comprising physical /spatial typologies, socio-economic
    instruments, and steering tools for the complex transformation process expected for the coming years.
    Urban Design – Projekt 1-3

     

    Open Studio + Introduction
    12.10.2017
    09:00
    A 202

    Die letzten Stunden von Berlin 1

    Et au milieu, le vide

    Teaching

    Die letzten Stunden von Berlin ist eine Reihe von Workshops, Studios, Seminaren und Events, die ab WS17/18 das städtebauliche Modell Berlins im Hinblick auf sein heutiges Wachstum hinterfragen soll. 1977 entwickelte der deutsche Architekt O.M. Ungers für das damals geteilte, schrumpfende Berlin das Konzept des Grünen Archipels: Städte in der Stadt. Obwohl das Modell immer weniger zu einer vereinten, sich re-zentralisierenden und nun wachsenden Stadt zu passen scheint, versprach es die Möglichkeit einer radikalen Koexistenz / Co-Habitat zwischen Natur und gebauter Umwelt, Mensch und Baum, Tier und Neon, Stille und Beats. Diese hat Berlin seit Anfang der 90er Jahre tatsächlich charakterisiert. Wildnis (sozial & ökologisch) wurde zum wesentlichem Parameter einer emanzipierenden Stadt.

    Während unseres Entwurfsworkshops (Format: „Strassenarbeiten“, siehe WS11>16) wollen wir gerade diese Wildnis mitten in Berlin (vom Alexanderplatz zur Weberwiese, vom Volkspark Friedrichshain zum Berghain) in der Tiefe untersuchen. Ein Hin und Her zwischen Kartierung, Sammlung von Protoypen und Imagination von Zukunftsszenarien soll es erlauben, Hypothesen zu Berlin zu formulieren und andere, lange unsichtbare, Milieus ans Licht zu bringen.

    Arch BA – Projektintegrierter Entwurf Stadt

     

    Einführungsveranstaltung
    09.10.2017
    14:00
    A151