Articles in this Section

    Berliner Flussarbeiten - Mitte aus dem Ruder [Studio]

    Mitte aus dem Ruder

    Teaching

    Die Werkstattreihe Straßenarbeiten/Flussarbeiten untersucht seit 2011 lineare Strukturen in Berlin und anderen europäischen Großstädten (London, Zürich). Dieses Semester erkunden wir den Spreeraum in Berlin Mitte. Hypothese: keine städtebauliche Situation ist zu verkrampft, dass sie sich nicht von Potenzialen durchfließen lässt; trotz aller Evidenzen bleibt Mitte ein geeigneter Raum für wilde Fantasien. Die Initiative „Flussbad Berlin“ sehen wir als mögliche Bresche. Kann die Transformation eines ungenutzten Spreekanals in einen sauberen Fluss / Bad mitten in der Stadt eine positive Kontamination der umliegenden (grauen) Bausubstanz initiieren? Eine definitive Rückkehr des Zweifelns, nach Jahren eindeutiger Einsätze? Im Spiel: Gemeingüter als Mulden Urbanität und sozialer Vielfalt, die Entstehung neuer Ökologien in der Stadt, die innere Kolonisierung und Sedimentation aller möglichen Baustrukturen – selbst Attrappen und tristen Monstern aus der 90er Jahren. Methodik: präzise/sensible Untersuchung, Dokumentation und Kartierung des Umfelds des künftigen Flussbads Mitte. Ziel: während des intensiven 5-wöchigen Workshops werden städtebauliche „Prototypen“ und Zukunftsszenarien entwickelt für eine wildere, unschärfere Mitte.
    In Koop. mit Flussbad Berlin e.V.

    Insel der Glückseligen [Studio]

    Güterbahnhof wird Quartier

    Teaching

    Im Kontext der wieder aktuellen Wohnungsfrage soll auf der ehemaligen Bahnfläche (15ha) inmitten von Grunewald, Wilmersdorfer Witwen, Messe, ZOB und infrastrukturellem Wirbel ein modellhaftes Quartier entworfen werden, vorbildlich für eine partizipative, ökologisch und ökonomisch gerechte Stadtentwicklung. 2013-2014 fand zu dem Gebiet ein Charrette-Verfahren statt, durchgeführt von engagierten PlanerInnen und ArchitektInnen, getragen von BürgerInneninitiative, Bezirkspolitik und -verwaltung. Der heutige Eigentümer plant die zukünftige Entwicklung des Geländes. Das Studio nimmt diese komplexe Interessenlage zwischen privaten, nachbarschaftlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen und deren Aktualität zum Anlass, alternative Lösungsvorschläge zu erarbeiten. In dieser Insel-Lage wird ein beispielhafter Stadtteil entworfen. Aufbauend auf Berliner Modellen des „Stadt selber machen“, der langen Geschichte des Berliner Siedlungsbaus und aktuellen Praktiken der Koproduktion leisten diese Entwürfe einen kritischen Beitrag zum aktuellen Diskurs. Kann Städtebau glücklich machen? Stichworte sind Autarkie, Autonomie, Gemeingut, Dichte, Vernetzung, Nachbarschaft, Identität und Stadtlandschaft.

    Wohnen in Berlin 5 - Mauerpark & Beyond [Studio]

    Mauerpark & Beyond

    Teaching

    Berlin is growing (again). 50.000 inhabitants each year since 2011, and the dynamic is expected to linger. Empty apartments won’t cover for the bump this time. New flats need to be provided. Quite many, actually. What typologies should be introduced? At what cost and for whom? At stake, the conditions that have made Berlin attractive for years: cheap rents, abundant space, socially and culturally diverse neighbourhoods… Less discussed is the question of Berlin’s urban model in the wake of a future construction wave. Will it remain this unique system of fragments as we know it, surrounded with green and open spaces?
    By looking at Mauerpark and its surroundings (including the Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark and the Brunnenviertel), we would like to explore all these dimensions at once. Here a conflict happens to oppose a private investor willing to build up the northern fringes of the park, to the tenants of “100% Mauerpark“. Is it possible to imagine alternative densification models that combine the benefits of quantity, diversity and the intensification of Berlin’s open spaces? To overturn the perspective of a city entirely in private hands through new cooperative housing prototypes? To go complex and hybrid, where current plans meet neither the specific character of Mauerpark nor its metropolitan dimension?

    Wohnen in Berlin 7 - X-Faktor [Studio]

    MA Entwürfe

    Teaching

    Auswahl an Entwürfen der MA Studierenden

    Wohnen in Berlin 7 - X-Faktor [Studio]

    BA Entwürfe

    Teaching

    Auswahl an Entwürfen der BA Studierenden

    Wohnen in Berlin 7 - X-Faktor [Studio]

    Studio

    Teaching

    „X Factor“ ist eine schlechte TV Show. Der Begriff bezeichnet aber auch die unbekannte Variable, die die Spezifität eines Körpers ausmacht (the very special thing of something). Bezogen auf den Berliner Stadt teil Kreuz(X-)berg verspricht er ein alternatives Modell für die Stadt: die sogenannte „Kreuzberger Mischung“ stellt neben der Verwebung aus Gewerbe und Wohnen auch eine Verflechtung von bottom-up und top-down Prozessen dar, die eine große Identifikation, aber auch Widerstandsfähigkeit hervor gebracht hat.
    Im Rahmen des Studios möchten wir für das Drago ner Areal (Hallesches Tor, knapp 5 ha, eine der letzten innerstädtischen Entwicklungsflächen Berlins) eine Art „Code“ entwickeln, der die künftige Entwicklung des Geländes prägt und radikal neue, co-produzierte, Modelle generiert. In Hamburg hat es die Planbude (www. planbude.de/st-pauli-code) geschafft, solch einen innovativen Prozess durchzuführen. Es geht uns: um die immanenten Geschichten und Praktiken eines Bezirks, einer Nachbarschaft, eines Kiezes als Aus gangpunkt des Entwerfens bzw. des Planens; um neue Wohnformen und Betriebssysteme im Kontext des heutigen Berliner Wachstums; um unsere sich immer mehr gentrifizierenden Innenstädte; um die sich dar aus ergebenden Konflikte, aber auch die sich daraus bildenden Utopien für Berlin und darüber hinaus.
    In Koop. mit der Initiative Stadt von Unten.

    Wohnen in Berlin 7 - X-Faktor [Studio]

    BA/MA Design Studio

    Teaching

    „X Factor“ ist eine schlechte TV Show. Der Begriff bezeichnet aber auch die unbekannte Variable, die die Spezifität eines Körpers ausmacht (the very special thing of something). Bezogen auf den Berliner Stadt teil Kreuz(X-)berg verspricht er ein alternatives Modell für die Stadt: die sogenannte „Kreuzberger Mischung“ stellt neben der Verwebung aus Gewerbe und Wohnen auch eine Verflechtung von bottom-up und top-down Prozessen dar, die eine große Identifikation, aber auch Widerstandsfähigkeit hervor gebracht hat.
    Im Rahmen des Studios möchten wir für das Drago ner Areal (Hallesches Tor, knapp 5 ha, eine der letzten innerstädtischen Entwicklungsflächen Berlins) eine Art „Code“ entwickeln, der die künftige Entwicklung des Geländes prägt und radikal neue, co-produzierte, Modelle generiert. In Hamburg hat es die Planbude (www. planbude.de/st-pauli-code) geschafft, solch einen innovativen Prozess durchzuführen. Es geht uns: um die immanenten Geschichten und Praktiken eines Bezirks, einer Nachbarschaft, eines Kiezes als Aus gangpunkt des Entwerfens bzw. des Planens; um neue Wohnformen und Betriebssysteme im Kontext des heutigen Berliner Wachstums; um unsere sich immer mehr gentrifizierenden Innenstädte; um die sich dar aus ergebenden Konflikte, aber auch die sich daraus bildenden Utopien für Berlin und darüber hinaus.
    In Koop. mit der Initiative Stadt von Unten.

     

     

    Spatial Commons (5) [Conference]

    Gemeingut Nachbarschaft. Forum zur Bedeutung von Gewerberäumen für urbane Nachbarschaften

    Teaching

    Zahlreiche Nachbarschaften in Berlin stehen unter Druck: die Folgen von Gentrifizierung und Finanzialisierung sind für Gewerbemieter*innen ebenso existenzbedrohend wie für Wohnungsmieter*innen.
    Nahversorgung, Geschäfte und Läden, lokale Dienstleistung und kleingewerbliche Betriebe, aber auch soziale Einrichtungen werden zunehmend verdrängt.
    In einem Atlas der Nachbarschaften im Wrangelkiez wurden Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens sichtbar gemacht. Auf dieser Basis wird in einer Werkstatt zur Reichenberger und Oranienstraße, Berlin Kreuzberg, ein Manifest zum Schutz von Gewerberäumen erarbeitet und am Abend vorgestellt.
    Inputs zu Aufwertungs- und Verdrängungsprozessen, Aushandlungsformaten und Verwaltungsmodellen geben Andrej Holm (HU Berlin), Lisa Marie Zander und Renée Tribble (Planbude Hamburg) sowie Meike Schalk (KTH Stockholm).
    Diese werden in einem offenen Forum mit Nachbarschaft, Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung diskutiert.

    Donnerstag, 15.11.2018 – 19h00 – 21h30

    Programm
    19h00 Begrüssung und Werkstattbericht
    19h30 Inputs und Reflektionen mit Andrej Holm und
 Lisa Marie Zander & Renée Tribble
    20h20 Manifest – Verlesung
    20h30 Keynote Meike Schalk
    21h00 offenes Forum

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Heinrich-Böll- Stiftungsverbundprojektes 2019 “Shared Spaces” in Kooperation zwischen

    +  Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
    +  NaGe: lokales Netzwerk von Nachbarschaften 
und Gewerbetreibenden Berlin
    +  CUD: Fachgebiet für Städtebau und 
Urbanisierung der TU Berlin

    Teilnehmende der vorbereitenden Werkstatt: Mieterrat NKZ, BOSS&U, Ora Nostra, GloReiche, Lause bleibt, Bizim Kiez, RAW Kulturensemble, Commons Abendschule im Prinzessinnengarten, Ratibor 14, Bürgergenossenschaft Südstern, Kotti Shop, Bilgisaray, QuartierHandwerk, ExRotaprint, NaGe-Netz, CLT-Berlin, Kiezanker 36, Kreuzberger Stadtteilausschuss, Stadtteilbüro Friedrichshain, AKS – Arbeits- und Koordinierungsstruktur für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung Friedrichshain-Kreuzberg, Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg (Daseinsvorsorge, Stadtplanung, Wirtschaftsförderung), IHK Berlin, TU Berlin, ASH Berlin.

    Konzeption und Durchführung: Nada Bretfeld (Netzwerkstelle Wrangelkiez), Anna Heilgemeir, Dagmar Pelger (CUD, TU Berlin)

    Mitarbeit und Inputs: Elisabeth Scholl-Yildiz (NaGe), Friedrich Lammert, Philip Schläger, Nija Linke, Mateusz Rej (CUD, TU Berlin)
    Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

    Spatial Commons (8) [Conference]

    29. Nov-30. Nov. 2018 / Tagung « Mappings as Joint Spatial Display » SFB 1265 Re-Figuration von Räumen

    Teaching

    Was können Mapping und Kartie­rung zum Verständnis aktueller Raumproduktion beitragen? Wie können die Raum­ und Sozialwis­ senschaften zeichnerisch for­schen? An der Schnittstelle zwi­schen Soziologie, Architektur, Urban Design und Geografie diskutiert die Konferenz Methoden des Mappings als Werkzeug für die visuelle Artikulation heterogener Daten. Am ersten Tag im Rahmen eines Hands-On-Workshops mit Joost Grootens, Philippe Rekace­wicz und Dagmar Pelger wird die räumliche Vernetzung des HKW in unterschiedlichen Maßstäben un­tersucht – von der lokalen bis hin zur globalen Ebene. Am Abend stellt der Keynote des von Joost Grootens me­thodische Aspekte komplexer Mappings dar und nimmt die Er­gebnisse des Workshops in den Blick. Am zweiten Tag reflektieren eingeladenen Expertinnen aus den Raumwissenschaften über Ihre Praxis des Mappings (s. das Programm im Anhang).

    Bitte um Anmeldung unter: info@sfb1265.tu-berlin.de

    Spatial Commons (8)

    Mapping das Haus der Kulturen der Welt – In der Welt

    Teaching

    Ziel des interdisziplinären Forschungsstudios ist es, die Positionierung der großen Kulturinstitution « Haus der Kulturen der Welt » und seiner Vermittlungsfunktion zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft kritisch zu untersuchen. Wie international/lokal, wie offen/exklusiv ist das HKW? Für diese raumwissenschaftliche und kulturpolitische Analyse möchten wir Mappingmethoden zwischen Soziologie und Architektur erproben und reflektieren. Die Frage nach der Integration von heterogenen Daten – qualitativ/quantitativ und visuell/textuell – steht zentral: Wie „vermessen“ wir das Raumsystem des HKW? Wie entwerfen wir ein „Joint Spatial Display“ der Rolle des HKW in der Welt?

    Zur Mapping-Tagung im November bereiten wir intensiv einen Hands-On Workshop vor. Joost Grooten (Grafik-Designer, Architekt), Milica Topalovic (ETH Zürich) und Philippe Rekacewicz (Kartograph Le Monde Diplomatique) sind hierzu eingeladen.

    Das Studio wird wissenschaftlich unterstützt von Séverine Marguin, Leiterin des Methodenlabs im Sonderforschungsbereich „Re-Figuration von Räumen“ der TU Berlin und ist eine Zusammenarbeit zwischen dem CUD und dem Fachgebiet Planungs- und Architektursoziologie.

    Wohnen in Berlin 9 - The Peripheral Dialogues

    Aufgabe 0

    Teaching

    “Città diffusa“, “Zwischenstadt”, “Plankton City”…
    As the discourse on the urban periphery grows – its charms and mysteries being more and more discussed, examined, partially disclosed, Berlin remains a very specific case. In a city that through the Wall-division multiplied border situations as well as reinforced its already strong, historically developed centers, the housing question applied to the so-called “Außenstadt” requires specific and subtle answers – ones that are rooted in Berlin’s multilayered/multi-centered reality. Where does Berlin’s periphery start and where does it end? What specific features does it entail (i.e. textures, sporadic events, lifestyles etc.)? Is there anything to learn from other cities, regarding typologies and the overall performance?
    The urban design studio will examine models to comprehend and transform a wide range of peripheral urban situations in Berlin – from East to West, North to South, throughout lakes, forests, highways, single family homes, Großsiedlungen… Landscape will be a preferred lens to observe and a favored medium to operate. The building of controversies as well as prolonged on-site immersion will complement this wide investigation on still overlooked, but nonetheless decent, in their own way powerful, urban realities.

    In collaboration with “No Image” (D. Bauer, S. Weindauer, A-M. Yuste)

    Excursion to Paris during the first half of the semester.