Articles in this Section

    Spatial Commons 6

    Wohnhaft im Verborgenen – Aufgabe 0

    Teaching

    Stell Dir vor, eine Ecke, eine Insel, ein Randbereich des Studios wird auf unbestimmte Zeit Deine temporäre Behausung, Deine Transitzone, Dein Refugium. Das Studio wird zu einer verborgenen Bleibe auf Zeit.

    Imaginiere, Entwerfe und Analysiere die Aneignung eines Teilraums des Studios: vorhandene Gegenstände, auf dem fahrrad transportierbare Objekte und 1:1 Markierungen im Raum sind deine einzigen Mittel.

    Dokumentiere den imaginierten Aneignungsprozess als Erzählung Anhand kartografisch-zeichnerischer Darstellungen:

    Welche räumlichen Bezüge werden in Verhandlung mit den anderen hergestellt oder könnten hergestellt werden bei der Suche nach einer eigenen Form des ungewissen Aufenthalts?

    Rückfragen an Dagmar Pelger: mail@dagmarpelger.eu

    Präsentation: Freitag, 13.10.2017, 14h00, A815

    Wohnen in Berlin 8

    Die Zeitmaschine – Aufgabe 0

    Teaching

    Angesichts der Entwicklungen in Berlin stellen wir uns die Frage: Wie kann Neu-Hohenschönhausen (wieder)  „ The Place to be“ werden?

    Angesichts der Entwicklungen in der Bundesrepublik (steigender Rassimus, Gentrifizierung, Verdrängung in die Außenstadt) fragen wir uns: Fuer welches WIR soll Hohenschönhausen Ort des Lebens werden?

    Angesichts der rasanten technologischen Entwicklungen fragen wir uns: Welche bisher nicht gedachten Möglichkeiten und Räume können uns – mit unseren neuen Wohn- und Arbeitsformen – die Großwohnsiedlungen am Stadtrand bieten?

    Entwickle Deine persönliche Kampagne!

    Digitale Abgabe: Freitag, 13.10.2017, 08:30. Werbeplakat als .pdf an: anna.heilgemeir@tu-berlin.de

    Präsentation: Freitag, 13.10.2017, 9h00, A815

     

    Wohnen in Berlin 8

    Die Zeitmaschine 2017 – 2037 – 2017: Resiliente Großwohnsiedlungen

    Teaching

    Presentation (in German) also for Urban Design students interested in participating.

    10.10.2017
    12:45 – 12:55
    A151

    Die letzten Stunden von Berlin 1

    Et au milieu, le vide Doodle-Link BA Workshop

    Teaching

    Bitte tragt Euren Namen und Mail-Adresse ein, wählt das Studio und speichert.

    Viel Glück!

    Der Jargon der Stadt 2

    Raum erleben, entwerfen, beschreiben

    Teaching

    Auch in der zweiten Ausgabe von “Jargon der Stadt” ist Ziel des Seminars, den eigenen Sprachgebrauch vor allem in der Entwurfsvermittlung kritisch zu überdenken. Wieder werden wir Werkzeuge und mediale Formen des Sprachgebrauchs testen und erlernen. Es geht darum, die Wichtigkeit der medialen Übermittlung von Raum zu erkennen, die dafür nötige Zeit und Mittel einzuschätzen, zu wählen, einzusetzen und kritisch zu hinterfragen.

    Hat sich das Seminar im Sommer vor allem mit anderen Fachjargons auseinandergesetzt, werden wir diesmal Eure eigenen Entwurfsbeschreibungen als Grundlage der Arbeit nutzen.

    Was schreibt Ihr? Wie schreibt Ihr? Warum so und nicht anders? Was wollt Ihr ausdrücken? Welchen Raum beschreibt Ihr? Und welchen Raum kreiert Euer Schreiben? Können wir einen Entwurf so beschreiben, dass keine Zeichnung mehr nötig ist? Was ist Euer Idealraum bzw. das räumliche Ideal und was der passende Text?

    Beziehung Individuum – Gruppe – Raum: der besondere Bezug zum städtischen Raum als etwas Ungewisses, Dynamisches, dass ich durch meine Anwesenheit, Lesung und Nutzung beeinflusse
    und (über-) forme. Die unkontrollierbare Seite der Stadt versus der statische, bestimmte Raum. Die Stadt als Möglichkeitsraum, in dem und zu dem ich meine eigene Geschichte schreibe, einen neuen Bezug zur Stadt und damit zu mir selbst formuliere.

    Das Seminar wird sich nur ein paar Mal treffen und primär in den Semesterferien als Block stattfinden.

    In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. J. Schulz, Dr. A. Galling-Stiehler, UdK Berlin, Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation.

     

    Erster Termin
    18.10.2017
    12:00
    A815

    Spatial Commons 6

    Wohnhaft im Verbogenen

    Teaching

    Anhand der ‘Hostelwirtschaft’ um Geflüchtete und Wohnungslose in Berlin untersuchen wir in diesem Studio, wie unter Bedingungen der Wohnungsnot von formalen Vorgaben zur Wohnqualität abgewichen wird und wie diese Abweichungen sozial und räumlich organisiert sind. Ziel ist die Analyse der geltenden Codes & Conventions der ‚Hostelwirtschaft‘ in fünf Unterbereichen und den relevanten sozialen, rechtlichen, räumlichen, ökonomischen und alltagspraktischen Strukturen, in die sie eingebettet sind. Für dieses Vorhaben beginnen wir mit einem intensiven Lektüreseminar, das der Erarbeitung einer gemeinsamen Forschungsperspektive dienen soll. Darauf folgt eine Kombination aus sozialwissenschaftlichen und kartografischen Methoden (Research by Design), um das synergetische Potenzial aus den zwei Forschungsrichtungen zu erproben. Als Ergebnis zielen wir auf eine sowohl sprachlich-textliche als auch visuell-graphische Erfassung der komplexen Beziehungsgefüge und ihrer räumlichen Strukturen in der Form schriftlicher Ausarbeitungen und eines großformatigen Mappings (Wandtapete), wobei die Studierenden sich je nach ihren Stärken unterschiedlichen Aufgaben widmen können.

    > Termine: wöchentliches Seminar, Donnerstag 12-16h, dreitägiger Workshop Januar 2018.

    > Recherche- und Kartierungsstudio (12ECTS)

    Open Studio
    10.10.2017
    10:00
    A806

    UD For what it's worth?

    Densification at any Cost?

    Teaching

    Berlin faces an unanticipated demographic growth and the urgent need for housing at a time of spiralling rents and real estate prices. Post-war prefabricated-housing estates in inner city locations consisting of solitaire blocks surrounded by generous green spaces seem to provide plenty of densification opportunities. But
    plans often meet fierce resistance from local residents, while city strategists challenge the prioritisation of housing densification over the role of these green spaces for city climate and human health. The Urban Design Studio will investigate one such contested site where an established neighbourhood faces pressure to infill its open spaces with housing for the cohort outpriced in the nearby popular central districts. Local interest seems to clash with the city-wide need for new affordable housing. What could be an appropriate planning responses to a conflict of colliding values,
    rationalities and visions? As a first step students will research this diverse spectrum of actors and interests – from planning authorities, semi-state housing associations, environmental organisations and property
    investors, to grass-roots initiatives such as residents’ associations and cooperatives – later adopting their identities in a “Planspiel” (enactment) which simulates multi-actor negotiations. Building on the learning of the ‘game’, the studio will then focus on new forms of co-production and actor-driven planning approaches for the design of an alternative development toolkit for the site: its elements comprising physical /spatial typologies, socio-economic
    instruments, and steering tools for the complex transformation process expected for the coming years.
    Urban Design – Projekt 1-3

     

    Open Studio + Introduction
    12.10.2017
    09:00
    A 202

    Die letzten Stunden von Berlin 1

    Et Au Milieu Le Vide

    Teaching

    Die letzten Stunden von Berlin ist eine Reihe von Workshops, Studios, Seminaren und Events, die ab WS17/18 das städtebauliche Modell Berlins im Hinblick auf sein heutiges Wachstum hinterfragen soll. 1977 entwickelte der deutsche Architekt O.M. Ungers für das damals geteilte, schrumpfende Berlin das Konzept des Grünen Archipels: Städte in der Stadt. Obwohl das Modell immer weniger zu einer vereinten, sich re-zentralisierenden und nun wachsenden Stadt zu passen scheint, versprach es die Möglichkeit einer radikalen Koexistenz / Co-Habitat zwischen Natur und gebauter Umwelt, Mensch und Baum, Tier und Neon, Stille und Beats. Diese hat Berlin seit Anfang der 90er Jahre tatsächlich charakterisiert. Wildnis (sozial & ökologisch) wurde zum wesentlichem Parameter einer emanzipierenden Stadt.

    Während unseres Entwurfsworkshops (Format: „Strassenarbeiten“, siehe WS11>16) wollen wir gerade diese Wildnis mitten in Berlin (vom Alexanderplatz zur Weberwiese, vom Volkspark Friedrichshain zum Berghain) in der Tiefe untersuchen. Ein Hin und Her zwischen Kartierung, Sammlung von Protoypen und Imagination von Zukunftsszenarien soll es erlauben, Hypothesen zu Berlin zu formulieren und andere, lange unsichtbare, Milieus ans Licht zu bringen.

    Arch BA – Projektintegrierter Entwurf Stadt

     

    Einführungsveranstaltung
    09.10.2017
    14:00
    A151

    Wohnen in Berlin 8

    Die Zeitmaschine 2017 – 2037 – 2017: Resiliente Großwohnsiedlungen

    Teaching

    Berlin braucht Wohnraum. Nachverdichtung ist die aktuelle Prämisse der Stadtentwicklung. Darüber wird jedoch oft vergessen, dass die Planung von Heute nicht nur quantitative, sondern insbesondere auch qualitative Dynamiken reflektieren muss: Klimawandel, schwindende fossile Ressourcen, neue Lebens- und Arbeitsformen im Rahmen der Globalisierung und Digitalisierung, eine kulturell diversifizierte, zunehmend alternde Gesellschaft sowie eine sich abzeichnende wachsende sozio-ökonomische Schere.

    Deshalb wollen wir den Blick auf die Zukunft weiter aufspannen und die Frage stellen, was Nachbarschaften stark und auch in Zukunft resilient­ – das heißt lebenswert und offen für Veränderungen – macht. Gegenstand sind Berliner Großwohnsiedlungen, deren Bestandshalter und Bewohner*innen auf ein schnelleres und höheres Maß an Wandel reagieren müssen. Wir fragen: Welche Ressourcen stehen diesen heute zur Verfügung und welche können durch räumliche und infrastrukturelle Gestaltung in Zukunft erschlossen werden?

    In Zusammenarbeit mit der Professur für Urbane Resilienz und Digitalisierung werden wir anhand von szenario-basierter Planung Modelle zukünftiger urbaner Kooperation und Koexistenz entwerfen, bewerten und räumlich gestalten. Diese sollen als Grundlage einer Diskussion mit Bestandshaltern, Kommunen und Bewohner*innen dienen können.

    MA Arch  / MA UD

     

    Open Studio
    11.10.2017
    10:00
    A815

     

    Wohnen in Berlin 7

    X-Faktor: 1 Code, 11 Entwurfsvorschläge für das sogenannte Dragoner-Areal

    Teaching

    Donnerstagnachmittag, 20. Juli 2017: In einer eingeladenen Diskussionsrunde wurden 11 Städtebau-Projekte vorgestellt, die sich im Entwurfsstudio X-Faktor mit dem sogenannten Dragoner-Areal in Kreuzberg beschäftigt haben. Das Gelände ist mit 4,7 Hektar die zweitgrößte innerstädtischen Entwicklungsfläche Berlins und vorwiegend von produzierendem Klein-Gewerbe, kulturellen Einrichtungen und Nahversorgung geprägt. Zahlreiche Initiativen haben sich seit Jahren gegen die Privatisierung des bundeseigenen Grundstücks und für eine Stadt-Entwicklung “von unten” eingesetzt.

    In dem deimonatigen Entwurfsstudio mit 20 Bachelor und 24 Master Studierenden war es die Aufgabe, in der Weiterentwicklung des Geländes, einen Umgang mit dem baulichen und sozialen Bestand zu erarbeiten und eine eigene Haltung bezüglich Bebauungsdichte, Programmen, Räumen und Trägerschaften nach dem Modell einer nutzer*innengerechten Stadt zu entwickeln.

    Alle Vorschläge wurden auf Grundlage eines gemeinsamen „Codes“ erarbeitet, der die Besonderheiten von Kreuzberg beschreibt. Hierfür waren in der Analysephase von den Studierenden über 100 prototypische Situationen verschiedener Maßstäbe – von der Schaukel, über Parkhäuser, Sozialbauten, kulturelle und soziale Einrichtungen oder den typischen Berliner Block – in ganz Kreuzberg kartiert und untersucht worden. Ziel war es Parameter zu identifizieren, die die räumliche und soziale Heterogenität, aber auch die Zugänglichkeit dieses Stadtteils ausmachen. Auf Grundlage des Codes entstanden Projekte, die neben der Herstellung von Bezahlbarkeit und neuen Wohn- und Arbeitsformen auch den Umgang mit Geschichte und Denkmalschutz kritisch diskutierten: Reservat vs. Weiterentwicklung, Wildheit und Brache-Charakter vs. Planung und Neubau, räumliche und soziale Zugänglichkeit vs. verborgene Räume bzw. Orte des „Special Interests“, Serielles Bauen und Bauökonomie vs. Individualität und Freiraum, Belichtung vs. Dichte, Nachbarschaft vs. gesamtstädtische Bedeutung. Zudem wurden über die vorgegebene Grundstücksgrenzen hinaus Bezüge hergestellt, sowie für die schwierige Verbindung von Wohnen und produzierendem Gewerbe Lösungen vorgeschlagen.edes Projekt hat hierzu sehr eigene Aussagen getroffen und die Qualität des Geländes interpretiert und weiterentwickelt. Entstanden sind wichtige Diskussionsbeiträge, die nach Meinung der anwesenden Gäste eine große Hilfe beim Weiterdenken und der gemeinsame Weiterentwicklung des Areals sein können.

    Zu Gast waren: Lisa Vollmer und Enrico Schönberg (Stadt von Unten), Uta Wehde und Peter Manz (Nachbarschaftsinitiative Dragopolis), Christa Haverbeck und Alexander Matthes (Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg), Urike Dannel und Theodor Winters (S.T.E.R.N, Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung/ Sanierungsbeauftragte Rathausblock), Inken Baller (Architektin, ehem. BTU Cottbus), Verena von Beckerath (Architektin, Heide&von Beckerath, Bauhaus Universität Weimar), Robert Burghardt (Freier Architekt), Karin Gansauge (ehemalige Geschäftsführererin Planungsbüro TOPOS), Joachim Günter (ehemals SenStadt), Dirk van den Heuvel (Department of Architecture / TU Delft), Lisa Rochlitzer (Freie Architektin, Regionalberatung Mietshäuser Syndikat).

    Im Vorfeld hatten die Studierenden ihre Projekte mit Britta Jürgens (Deadline Architects), Mathias Heyden (Stadtforscher) Sandy Kaltenborn (Image Shift, Kotti + Co), Dagmar Pelger (freie Architektin, Forscherin) diskutiert.

    Das Entwurfsstudio wurde betreut von den Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen Anna Heilgemeir, David Levain, Katharina Hagg und Prof. Jörg Stollmann. Begleitet wurde das Studio von Projektintegrierten Lehr-Veranstaltung zu technischem Ausbau betreut von Matthäa Ritter (FG GTE TU Berlin) im Bachelor und im Master zur Verwendung von GIS Daten betreut von Wolfgang Straub (Kartographieverbund TU Berlin).

    In Kooperation mit der Initiative Stadt von Unten.

    Spatial Commons 5 - Noch immer hin und weg vom Kiez

    Ein Spaziergang durch die Karte – Öffentliche Präsentation im Wrangelkiez

    Teaching

    Liebe Freunde, Nachbarinnen, Kreuzbergerinnen und Berlinerinnen, liebe Interessierte, Kolleginnen und Expertinnen der Nachbarschaft,

    Juli 2017, wir befinden uns im Wrangelkiez in Berlin Kreuzberg. Hier, wo 2015 aus dem erfolgreichen Kampf gegen die Schließung eines Gemüseladens – Bizim Bakkal – die Initiative Bizim Kiez erwachsen ist, setzen sich Verwertungsinteressen weiterhin durch und kapitalstarke Unternehmungen eigenen sich durch Handel mit Wohn- und Arbeitsraum nicht nur die Immobilien sondern auch die über lange Zeiträume hinweg hergestellten Gemeingüter der Nachbarschaft an.
    Was ist Nachbarschaft überhaupt? Wie können wir das, was wir gemeinsam in unserem alltäglichen Leben ‘herstellen’, verteidigen und trotzdem offen bleiben? Was hat Kleingewerbe mit Nachbarschaft zu tun? Wie können wir dieses – lokales Gewerbe, Nahversorgung oder soziale Einrichtungen; Arbeitswelten, Existenzgrundlagen, Treffpunkte, Schutzräume, Verstecke oder auch kleine Kampfzonen genauso wie die Bühnen und Wohnzimmer der Nachbarinnen und Nachbarn im Kiez – besser schützen, erhalten und Neues ermöglichen?

    Wir haben über ein Semester hinweg all diese Fragen diskutiert und nun mehrere Tage vor Ort verbracht.
 Entstanden ist eine Karte der Übergangsräume zwischen Innen und Außen, zwischen Öffentlich und Privat.

 Kommt  vorbei und diskutiert mit uns!

    Zeit:

    Freitag Abend, den 28.7. um 19 Uhr

    Ort:

    Hinter dem Platz ohne Namen zwischen Falckensteinstrasse und Cuvrystraße, Familien- und Nachbarschaftszentrum, Cuvrystraße 13/14

     

    Wohnen in Berlin 7 [Studio]

    Endpräsentationen

    Teaching

    Im Fokus des Semesters stand die städtebauliche Entwicklung kooperativer Wohn- und Arbeitsformen auf dem Gelände des so genannten Dragonerareals / Rathausblock in Berlin, Kreuzberg, in Zusammenarbeit mit der Initiative Stadt von Unten.

    Die Studierenden (BA und MA Architektur und Urban Design) haben sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven genähert: 
    in der Recherche zu Partizipation, kommunalen und / oder kooperativen Wohnformen; in der Sammlung von räumlichen, programmatischen und sozialen Prototypen in Kreuzberg; mittels Tests räumlicher Szenarien; durch exemplarische, räumlich und organisatorisch ausgearbeitete Entwürfe auf der Grundlage ausgewählter Entwurfshypothesen und unter Berücksichtigung eines im Studio entwickelten Codes zu X-Berg.

    Die Endpräsentation stellt im Rahmen unserer begrenzten Mittel die Möglichkeit dar, um uns bei allen Beteiligten für die im Laufe der Semester durch Vorträge, Gastkritiken, Workshop-Lehre, Informationsbereitstellung etc. geleisteten Inputs zu bedanken, unsere Ergebnisse vorzustellen und einen Raum zur weiteren Vernetzung und einen Beitrag zur Frage: „Wie gemeinsam weiter mit dem Rathausblock und einer kooperativen Stadtentwicklung“ zu leisten.

    Wohnen in Berlin 7

    TYPOLOGY TALKS PLANBUDE HAMBURG

    Teaching

    TYPOLOGY TALKS
    PLANBUDE HAMBURG

    Down the streets I walk with you –
    Planung aus der Strassenperspektive

    Am kommenden Donnerstag ist die Planbude Hamburg bei den Typology Talks
    des Round About zu Gast.
    Mit Stadt von Unten,  Kotti & Co, der Nachbarschaftsakademie und Common Grounds in den
    Prinzessinnengärten und den Studierenden des CUD, Habitat Unit und Rainer Hehl.

    Donnerstag, 22.06., 18h00

    IFA Foyer, 1. Stock

    Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

    Kommt alle vorbei!

    Infos zur Planbude: www.planbude.de

    Bakema & The Open Society - A Talk about Democracy & Architecture, Welfare State Ideals & Cold War Rhetorics

    Lecture

    Teaching

    Jaap Bakema (1914-1981) was one of the leading voices of the post-WWII avant-gardes. He oversaw the transition from CIAM to Team 10 and in the Netherlands he belonged to the so-called Forum-group together with Aldo van Eyck and Herman Hertzberger, who launched structuralism in architecture. At the same time he stood at the helm of one of the leading architecture firms of those days, the office of  Van den Broek and Bakema in Rotterdam, which was responsible for key projects of the period such as the Lijnbaan shopping centre in Rotterdam. In Germany Bakema was responsible for the design of one of the Hansaviertel towers, the town hall of Marl and the research complex of Siemens in München. Bakema can be regarded as the ultimate representative of the build-up of the Dutch welfare state and its changing policies from a universalist approach to the neo-liberal turn in the 1970s.

    Dirk van den Heuvel is Associate Professor at TU Delft and head of the Jaap Bakema Study Centre at Het Nieuwe Instituut, Rotterdam. Van den Heuvel curated various exhibitions among others the Dutch national pavilion at the Venice Biennale 2014, ‚Open: A Bakema Celebration‘. Book publications include: Jaap Bakema and the Open Society (2017, forthcoming), Architecture and the Welfare State (2015, with Mark Swenarton and Tom Avermaete), Team 10. In Search of a Utopia of the Present 1953-1981 (2005, with Max Risselada) and Alison and Peter Smithson. From the House of the Future to a House of  Today (2004, with Max Risselada). He is an editor of the publication series DASH, Delft Architectural Studies on Housing and the online architecture theory journal Footprint. He was an editor of Oase from 1993 until 1999.

    Grundlagen des Städtebaus [Lecture]

    Vorlesung

    Teaching

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und spezifische Gestalt der Stadt als Resultat dieser Prozesse interpretiert. Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen Choreografie, der Steuerung durch den Entwurf und Planung, und Co-Evolution, der selbst generierten, nicht geplanten Stadt. Ein besonderer thematischer Fokus wird auf Klima relevante Stadtentwicklung und Kooperation gelegt.

    Schlüsselbegriffe:
    Prozess, Gestalt, Morphologie, symbolische Form, Systemorganisation, Choreografie und Co-Evolution, Bottom-up und Top-Down, Akteur-Netzwerk Theorie, Kooperation, Energiewende, Smart Cities

    Orte:
    Addis Abeba, Berlin, Chengdu, London, Mexico City, New York, Paris, Priene, Suburbia, u.a.

    Wohnen in Berlin 7 [Studio]

    Open Studio + Aufgabe 0

    Teaching

    „X Factor“ ist eine schlechte TV Show. Der Begriff bezeichnet aber auch die unbekannte Variable, die die Spezifität eines Körpers ausmacht (the very special thing of something). Bezogen auf den Berliner Stadtteil Kreuz(X-)berg verspricht er ein alternatives Modell für die Stadt: die sogenannte „Kreuzberger Mischung“ stellt neben der Verwebung aus Gewerbe und Wohnen auch eine Verflechtung von bottom-up und top-down Prozessen dar, die eine große Identifikation, aber auch Widerstandsfähigkeit hervor gebracht hat.

    Im Rahmen des Studios möchten wir für das Dragoner Areal (Hallesches Tor, knapp 5 ha, eine der letzten innerstädtischen Entwicklungsflächen Berlins) eine Art „Code“ entwickeln, der die künftige Entwicklung des Geländes prägt und radikal neue, co-produzierte, Modelle generiert. In Hamburg hat es die Planbude (www. planbude.de/st-pauli-code) geschafft, solch einen innovativen Prozess durchzuführen. Es geht uns: um die immanenten Geschichten und Praktiken eines Bezirks, einer Nachbarschaft, eines Kiezes als Ausgangpunkt des Entwerfens bzw. des Planens; um neue Wohnformen und Betriebssysteme im Kontext des heutigen Berliner Wachstums; um unsere sich immer mehr gentrifizierenden Innenstädte; um die sich daraus ergebenden Konflikte, aber auch die sich daraus bildenden Utopien für Berlin und darüber hinaus.
    In Kooperation mit der Initiative Stadt von Unten.

    Spatial Commons 5 - Noch immer hin und weg vom Kiez

    SC 5 – Noch immer hin und weg vom Kiez

    Teaching

    Ausgehend von der These, dass Nachbarschaft als physischer Raum und Nachbarschaft als immaterielles Beziehungsgefecht über die im Raum stattfindenden Handlungen der Nachbarn täglich von Neuem als sozialräumliches Gemeingut reproduziert wird, möchten wir das Konzept der Commons mit den Überlegungen zur Nachbarschaft überlagern.

    Hierfür sollen die Übergangsräume zwischen Strasse und Haus, Trottoir und Wohnung oder Garten und Park als nachbarschaftliche Schwellenräume jenseits von Öffentlich und Privat lesbar gemacht werden.

    Diese gemeinschaftlich genutzten Räume im Übergang zwischen Innen und Außen, in denen ge-, ver- und ausgehandelt, getauscht, geteilt, verweilt und erinnert wird, stehen unter zunehmendem Druck.

    Mittels teilnehmender Beobachtung und kartografischer Analyse sollen Möglichkeitsräume für eine gemeinschaftsbasierte Stadtraumproduktion im Kiez erkannt und eröffnet werden.

    Blockseminar Ende Juli mit vorbereitenden Terminen und selbständiger Recherche während des Semesters.

     

    In Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum Cuvrystr. 13 und Studierenden der ASH Berlin im Master Praxisforschung.