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    Spatial Commons 3 [Seminar]

    SC 3.2 One Map: Gemeingut "Leere"

    Teaching

    “Die Leere ist für die Metropole so unverzichtbar wie der brachliegende Acker für die Dreifelderwirtschaft” schreibt Philipp Oswalt in ‘Berlin-Stadt ohne Form’ und stellt damit die Frage nach dem Nährboden für städtische Raumproduktion. Wir möchten uns im Seminar dieser Frage mittels einer Kartierung der Leere in der Mitte Berlins annehmen. Vorbereitend wird während des Semesters in Spaziergängen, Interviews, durch Netzrecherche, anhand aktuellen und historischen Bildmaterials und Texten ein Logbuch erstellt sowie eine Haltung zu den Themen 1) Versammlung/Protest 2) Fest 3) Bewegung/Infrastruktur 4) Neighbourhood/ Heimat 5) Illegalität 6) Verwaltung/Pflege 7) Resilienz und Ökosystem eingenommen. Um die vielschichtigen Nutzungen, Bedürfnisse, Geschichts- und Bedeutungsebenen im vermeintlich leeren Raum zu identifizieren nutzen wir während des zweiwöchigen Sommercamps neben Kartierungstechniken auch verschiedene Beteiligungsformate, aufbauend auf den Überlegungen aus Entwurfstudio und Theorieseminar.

    Ziel ist es, den Raum der angeblichen Leere in ONE BIG MAP mit Erzählung zu füllen um mit den NutzerInnen, Passanten und Nachbarn, dem Senat, den Initiativen und Planerinnen in Kontakt zu treten und zu fragen: ist die Mitte wirklich leer?

    Teilnehmerzahl: 18
    Arch M WP (6) ST1.01

     

    Spatial Commons 3 [Seminar]

    SC 3.1 Berliner Beteiligung – Eine kurze geschichte des Scheiterns

    Teaching

    „Alte Mitte, Neue Liebe“ – unter diesem vielsagenden Namen wird ab 18. April das Beteiligungsverfahren um die Neugestaltung des Gebiets der alten Festung Berlin gestartet. Der Alexanderplatz, das Forum vor dem Roten Rathaus und deren direkte Umgebung sind seit dem Fall der Mauer Ort vielfältiger Pläne, Visionen und Konflikte.

    Anhand des konkreten Casus werden wir diskutieren, wie die Stadt verhandelt wird. Was bedeutet überhaupt Beteiligung? Was ist die dahinter liegende Motivation? Was ist ihr Ziel? Wer nimmt teil? In welchen Rollen und Machtverhältnissen? Wie ist das Verfahren in Planung und Verwaltung eingebunden? Welche Probleme hat die Planung mit Beteiligung, welche Vorteile? Was sind konkrete Ergebnisse, soweit es diese gibt?

    Es gibt drei Blöcke: Das Verfahren in Berlin. Vergleichende Best-case studies. Ansätze für Alternativen. Ziel ist es, anhand der Recherche von Referenzprojekten im In- und Ausland fundierte und konstruktive Kritik am Beteiligungsverfahren zu üben und Empfehlungen für ein angepasstes Verfahren zu formulieren.

    Das Seminar findet nach Absprache voraussichtlich zweiwöchentlich statt, die Bearbeitung erfolgt teilweise in Team-, teilweise in Einzelarbeit.

    Teilnehmerzahl: 12
    Arch M WP(6) ST1.01, Arch M WP HA(6) ST1.02, MA UD P 2
    Anmeldung via Listen im Sekretariat