Articles in Notice: Undefined variable: topics in /afs/tu-berlin.de/units/Fak_VI/cud/www/www.cud/htdocs/wp-content/themes/cud/single-cud_topic.php on line 27 Notice: Trying to get property of non-object in /afs/tu-berlin.de/units/Fak_VI/cud/www/www.cud/htdocs/wp-content/themes/cud/single-cud_topic.php on line 27

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle!

    Gastvortrag: Dr. Bernhard Weyrauch

    Teaching

    Die Entwicklung auf dem Tempelhofer Feld

    Im Jahr 2008 wurde dem Flughafen Tempelhof seine Aufgabe als Ort für den zivilen Luftverkehr entzogen. 2010 wurde das Feld für alle Berlinerinnen und Berliner geöffnet. Bis heute dauert die Debatte darüber an, welche Entwicklung das Areal nehmen soll. Der Senat strebt eine Parkanlage mit mindestens 230 ha Größe an, flankiert von einer Randbebauung mit Wohnhäusern, Zentral- und Landesbibliothek, Büros, Dienstleistungen und Sportnutzungen. Dagegen wendet sich u.a. die Bürgerinitiative „100% Tempelhofer Feld“, die die Senatspläne zur Randbebauung durch ein Volksbegehren zu stoppen versucht. Gegenstand des Vortrags sind die Senatspläne sowie Einzelheiten zur Auseinandersetzung mit den Gegnern.

    Dr. Bernhard Weyrauch, SRL, Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss der Architektenkammer Berlin, ist seit 1996 als Stadtplaner tätig. Tätigkeitsschwerpunkt sind die vorbereitende und die verbindliche Bauleitplanung. Zwischen 2004 und 2010 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin, zwischen 2010 und 2013 leitete er als Vertretungsprofessor den Lehrstuhl Bau- und Planungsrecht an der Fakultät 2 der BTU Cottbus. Seit August 2013 ist er für die Tempelhof Projekt GmbH für die Bebauungsplanverfahren zur Schaffung des Planungsrechts auf dem Tempelhofer Feld zuständig.

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle!

    Gastvortrag: ifau

    Teaching

    R50 – Situative Standards

    Seit 1998 arbeiten ifau (Institut für angewandte Urbanistik, Susanne Heiß, Christoph Heinemann, Christoph Schmidt) im Kern als Architektengruppe, in verschiedenen Kooperationen und interdisziplinären Konstellationen. Sie verstehen Architektur als Ort alltäglicher Handlungen und Verhandlungen und entwickeln aneignungsoffene Räume, die vielfältige Interpretationen und unterschiedliche Gebrauchsmuster zulassen. Hermetische und spezialisierte Programme werden zugunsten flexibler Konfigurationsmöglichkeiten und bewusst unbestimmter Nutzungsangebote aufgeschlossen. Der Entwurf wird dabei nicht als definitive Lösung, sondern vielmehr als ausformulierte Problemstellung begriffen.

    Mit Jesko Fezer hat ifau diverse Neugestaltungs- projekte für Kulturinstitutionen realisiert, z.B. Palais Thinnfeld (Graz), Casco (Utrecht), The Showroom (London), Goethe-Institut und Artists Space (New York). In Auseinandersetzung mit partizipativen und kooperativen Wohnformen sowie kostengünstigem Wohnungsbau, konnten sie 2012 ihren ersten Wohnungsbau fertigstellen: mit Jesko Fezer sowie Tim Heide & Verena von Beckerath haben sie das Projekt R50 in Berlin-Kreuzberg entworfen, bei dem die Verhandlung gemeinsam genutzter Räume, die freie Gestaltung von Grundrissen sowie die Entwicklung verbindlicher Standards im Vordergrund stehen. Aktuell entwickeln sie mit Heide & von Beckerath sowie der Selbstbaugenossenschaft Berlin ein Projekt, dass über einen festen Anteil an Ateliers und Wohnungen mit nachhaltig gesicherten Mieten verfügen wird.

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Peter Althaus

    Teaching

    Wohnungsbau – Das Unbestimmte bestimmen

    Das Normale im Wohnungsbau ist nicht mehr mit dem Gewöhnlichen und dem Einfachen gleichzusetzen – viel eher mit dem Abweichenden und dem Unangemessenen. Vor diesem Hintergrund kann von einer Spezialisierung der Wohnformen gesprochen werden, die Spielräume für individuelle Existenzen schaffen. Die entwerferische Aufgabe besteht also darin, den Ungewissheiten einen Rahmen zu geben. In diesem Spannungsfeld zwischen den Typologien des Wohnungsbaus des 20. Jahrhunderts und den neu gedachten, räumlich strukturierten Gefügen entstehen Wohnungen, die weniger funktionelle Fragen aufwerfen, als vielmehr nutzungsneutrale Raumkonstellationen sind.

    Peter Althaus studierte an der ETH Zürich und an der Columbia University, New York City. Nach dem Diplom 1997 arbeitete er im In- und Ausland, u.a. bei Roland Hagmüller in Wien, Marcel Meili in Zürich und Staufer Hasler in Frauenfeld. 2005 gründete er mit Markus Lüscher PARK und bearbeitete hier Bauvorhaben mehrheitlich in städtischen Agglomerationen. Er engagiert sich in fachübergreifenden Diskussionen mit Vorträgen, als Gastkritiker und Juror. Seit Ende 2012 ist Peter Althaus Dozent für Entwurf und Konstruktion an der Hochschule Luzern im Bachelor Studiengang. Anfang 2013 hat er ein eigenes Architekturbüro gegründet.

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Sandra Parvu

    Teaching

    Emergency Landings. Large-Scale Housing in France, a View from the Ground

    Coupling the subsidizing of housing in postwar France with an attempt to boost spatially, its economy led to an upheaval of diverging points of view, irrational decisions and opposite modes of organization. The lecture focuses on the construction and development of Les Ulis, a commune in the southern suburbs of Paris that became through the sixties and the seventies an arena of negotiation between changing administrative regimes, residents‘ associations, private financial stakes, and architectural attempts at mediating these factors. It investigates the articulation of the political and social stakes on the ground with an architecture of the territory carried out at a national scale.

    Sandra Parvu is an architect and urban studies scholar based in Paris. She teaches first-year studio and diploma in the “City, Architecture, Territory” department at the École nationale supérieure d’architecture in Paris Malaquais and an introductory seminar to research at the École nationale supérieure de paysage in Versailles. Her PhD investigated the relation between Modern Movement architecture, postwar urbanism, and housing policies in France. She is currently preparing a publication on landscape architecture practices and their visual strategies. She is the author of Grands ensembles en situation. Journal de bord de qua-tre chantiers (Geneva, 2011), Bande itinérante présente: Stalker à la Praille with Eunate Torres Modrego (Geneva, 2005), and Ensemble with Ines Schaber (Ulm, 2002).

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Gunnar Zerowsky

    Teaching

    Stadtplanung und lokale Entwicklungsperspektiven am Beispiel Neukölln – Schillerkiez

    Der Schillerkiez bewegt sich heute im Spannungsfeld von hinzuziehenden jungen, kreativen Pionieren, politischen Auseinandersetzungen um die Nutzung und Bebauung des Tempelhofer Feldes und nachholenden Sanierungsmaßnahmen durch die Hauseigentümer in einem angespannten Berliner Wohnungsmarkt. Neben externen Ereignissen wie der Öffnung des ehemaligen Flughafengeländes und dem Zuzug von Studenten, Künstlern usw. haben auch die langjährigen Bemühungen des Quartiersmanagement (QM) Früchte getragen. Die Anwohner werden aktiver und bringen sich stärker in die Kiezentwicklungen ein. Diese vielfältigen Entwicklungen koordinierend zu begleiten, Widersprüche und Schwierigkeiten mit den Anwohnern zu diskutieren und Projekte zu entwickeln, die den Kiez für alle lebenswerter machen, ist auf absehbare Zeit eine zentrale Herausforderung für das QM-Team vor Ort.

    Gunnar Zerowsky, Sozialwissenschaftler mit Schwerpunkt Stadtsoziologie, ist im QM Schillerpromenade für das Projektmanagement von Quartiersfonds und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Diese Arbeit zur Stabilisierung und Aufwertung des Gebietes findet statt im Rahmen von „Soziale Stadt“ – ein Bund-Länder Städtebauförderungsprogramm für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf –, an der Schnittstelle zwischen Landes- und Bezirkverwaltung und Lokaler Ebene sowie den auf den Schillerkiez wirkenden gesamtstädtischen Entwicklungen.

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    Gastvortrag: Frauke Hehl, Allmendekontor

    Teaching

     Zur Rolle der Pioniere auf dem ehemahligen Flughafen Tempelhof

     

    Das Allmende-Kontor leistet Bewegungs-, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit für/über StadtgärtnerInnen und unterstützt und vernetzt hierbei zwecks Ausbau und Forschung von/ über urban gardening/agriculture. Es fördert die Selbstorganisation und Kooperation der Aktiven sowie den Austausch mit Politik/Verwaltung und setzt sich im Zuge dessen gezielt handelnd mit Themen wie Stadtentwicklung, Ernährungssouveränität und commons auseinander – unter anderem auf dem (Tempelhofer) Feld im Gemeinschaftsgarten des Allmende-Kontor. Hier wird öffentlicher (Frei-)Raum durch gemeinschaftliche Nutzung und Gestaltung als Allmende [Gemein(schafts)gut] ins Bewusstsein gebracht und erlebbar gemacht. Zudem bringt man sich in die Diskussionen und Prozesse der Entwicklung des gesamtem Areals mit ein.

    Studium der Architektur mit Schwerpunkt Soziale Stadtentwicklung, u.a. Mitbegründerin und Leiterin der workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V. und Mitinitiatorin des Ideenaufrufs, Initiative zur Partizipativen & nachhaltigen Stadtgestaltung, und im Zuge dessen aktiv hinsichtlich urban gardening/ agriculture und dem Aufbau von (interkulturellen) Gemeinschaftsgärten in Berlin sowie zu den Themen urbane Selbstversorgung, nachhaltige Ökonomie und den o.g. Themen. Entspr. Projekte: stadtacker. net, Nachbarschaftsgarten Rosa Rose, Wriezener Freiraumlabor, Bürgergarten Laskerwiese, Bunte Beete, Allmende-Kontor.

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle!

    Open Studio + Aufgabe 0

    Teaching

    Seit dem WS 2012/13 beschäftigen wir uns damit, was Städtebau und Architektur zu einem für Alle bezahlbaren Wohnen in Berlin beitragen können. Nachdem die Studierenden des letzten Wintersemesters berlinweit recherchiert und für über ein dutzend Orte Entwürfe entwickelt haben, arbeitet das Studio im WS 2013/14 zu konkreten Bauvorhaben in der inneren Stadt.

    In enger Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklungsgenossenschaft Tempelhofer Feld sollen Modelle für ein nutzungsgemischtes und für Alle bezahlbares Quartier auf dem Baufeld Oderstraße und dem angrenzenden Schillerkiez entworfen werden. Gegenstand des Studios wird insbesondere die Gestaltung vom Räumen für die im 21. Jahrhundert diverser werdenden Lebens-, Arbeits- und Wohnformen sein, als auch die Auseinandersetzung mit entsprechenden Herstellungs- und Bewirtschaftungsökonomien, u.a. in Kooperation mit FG Bauwirtschaft und Immobilienökonomie Prof. Kristin Wellner sowie belius GmbH, Andreas Krüger.

    Studiotag: donnerstags, 10 – 18 Uhr

    Erste Veranstaltung: Donnerstag 17. Oktober 2013

    Wohnen in Berlin 2 - Neue Quartiere, bezahlbar für Alle! [Studio]

    MA Design Studio

    Teaching

    Neue Quartiere, bezahlbar für alle!

    Seit dem WS 2012/13 beschäftigen wir uns damit, was Städtebau und Architektur zu einem für alle bezahlbaren Wohnen in Berlin beitragen können. Im WS 2013/14 geht es um konkrete Bauvorhaben in der inneren Stadt. Mit ProjektentwicklerInnen, im Austausch mit Politik/Verwaltung und potentiellen BetreiberInnen und NutzerInnen sollen Modelle für nutzungsgemischte und gleichsam für alle bezahlbare Quartiere entworfen werden. Themen werden u.a. die Gestaltung vom Räumen für diverser werdende Lebens-, Arbeits- und Wohnformen, sowie entsprechende Herstellungs- und Bewirtschaftungsökonomien sein.

    U.a. in Kooperation mit FG Bauwirtschaft und Immobilienökonomie Prof. Kristin Wellner sowie mit Andreas Krüger, belius GmbH.

    MA Arch Städtebau I: 6 Plätze
    MA Arch Städtebau II: 6 Plätze
    MA Arch Städtebauliche Vertiefung: 6 Plätze
    MA UD Projekt 1-3: 6 Plätze