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    fem*CITY BERLIN

    Gibt es feministischen Städtebau

    Teaching

    Lecture | Fr, 29.01.2021 | 14 Uhr | Zoom

    Die Frage gestaltet sich als eine historiographische Unmöglichkeit, doch lassen sich anhand einer geschichtlichen Betrachtung weibliche Diskurse zum Städtebau festmachen, die differente Akzente setzen und emanzipatorisches Potenzial freilegen.

    Dr. phil. Eliana Perotti ist Kunst-, Architektur und Städtebauhistorikerin, Forscherin und Publizistin mit Fokus auf Genderstudien in Hinblick auf Architektur- und Städtebaugeschichte.

    fem*CITY BERLIN

    Safe Spaces

    Teaching

    Lecture | Fr, 15.01.2021 | 14 Uhr | Zoom*

    Ausgehend von Wu Tsangs Wildness (2012) fragt der Vortrag nach Konzepten queerer Zeit und des Raums in ihrem Wechselverhältnis zueinander. Jack Halberstam zufolge bezeichnet «queer time» jene Modelle von Zeitlichkeit, welche den zeitlichen Rahmen bürgerlicher Reproduktion, Familie, Langlebigkeit, Sicherheit und Vererbung verlassen; der Begriff «queer space» damit korrespondierende alternative Raumvorstellungen und -praxen, die durch queere Gegenöffentlichkeiten ermöglicht werden. Im Rahmen des Vortrags gehen wir von spezifischen «Situationen» im Film aus und setzen diese in Beziehung zu Konstellationen in Zürich einerseits und zu Ansätzen aus der queeren Architekturforschung sowie Stadtgeographie andererseits.

    Dr. Gabrielle Schaad ist Postdoktorandin am Lehrstuhl Geschichte und Theorie von Architektur, Kunst und Design an der TU München und seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Departement Fine Arts der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). 2017–2019 war sie Wissenschaftliche Assistentin an der Gastdozentur für Architekturtheorie an der ETH Zürich. Sie studierte Kunst- und Architekturgeschichte an der Uni Zürich, der EPHE/Sorbonne Paris, der Sophia University Tokio und der ETH Zürich. Zu ihren  Forschungsinteressen zählen Raum- und Körperkonzepte im transkulturellen Kunst- und Designschaffen seit den 1960er-Jahren sowie die Verräumlichung von Macht- und Geschlechterverhältnissen.

    Dr. Torsten Lange ist Gastprofessor für Architekturtheorie an der TU München, Lehrbeauftragter an der TU Darmstadt und der Manchester University. 2017–2020 arbeitete er als Gastdozent für Architketurtheorie an der ETH Zürich. Lange studierte Architektur sowie Geschichte und Theorie der Architektur an der Bauhaus Universität Weimar und der Bartlett School of Architecture/UCL, London. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Architektur und Städtebau in den sozialistischen Staaten Nachkriegseuropas sowie die Entwicklung transdisziplinärer Perspektiven in der Architekturforschung.

    *Für die Teilnahme an dieser Lecture bitten wir um Anmeldung per Mail. Eine der begrenzten Streaming-Lizenzen des Films “Wilderness” wird zur Verfügung gestellt.

    News

    Hyperblock – Rethinking Cerda’s Legacy

    Teaching

    Ergebnisse des offenen Ideenwettbewerbs.

    Die Studenten Max Blake, Jochen Schumacher und Paul Strobel gewinnen den offenen Ideenwettbewerb: Hyperblock – Rethinking Cerda’s Legacy. Das Wettbewerbsprojekt fand im Frühjahr/Sommer des Semesters 2020 als freies Atelier mit Unterstützung des CUDs statt.

    Der Wettbewerb forderte Gesamtideen für die Neugestaltung der Cerda-Blöcke unter Berücksichtigung ihres kulturellen und städtebaulichen Erbes als Teil der Stadt Barcelona, mit Visionen, die mögliche soziale und ökologische Herausforderungen der Zukunft reflektieren. Der besondere Fokus der Wettbewerbe lag auf Fußgänger- und Fahrzeugbewegungen in der Zukunft und Fragen der Dichte in der Stadt.

    Der Wettbewerbsvorschlag namens ProEixampe_4.0 untersuchte die historische Entwicklung Barcelonas als Vehikel, um mögliche Zukünfte zu projizieren. Die Besonderheit des Szenarios befasst sich mit bestimmten aktuellen politischen Veränderungen in Barcelona, wie der “Greenification”-Bewegung und Superblock, und dem Potenzial für eine autofreie Stadt in der Zukunft.  

    Alle Wettbewerbsbeiträge können hier eingesehen werden.

    Der CUD gratuliert zur Auszeichnung!

     

    Results of the open ideas competition: Hyperblock – Rethinking Cerda’s Legacy

    Students Max Blake, Jochen Schumacher, and Paul Strobel win the open ideas competition: Hyperblock – Rethinking Cerda’s Legacy. The competition project took place in the spring/summer of 2020 semester as a free studio supported by the Chair for Urban Design and Urbanisation.

    The competition called for overall ideas regarding the redesign of Cerda blocks, looking at their cultural and urbanist heritage, as part of the city of Barcelona, with visions reflecting on possible social and environmental challenges in the future. The particular focus of the competitions was on pedestrian and vehicle movements in the future and questions of density in the city.

    The competition proposal named ProEixampe_4.0 investigated the historical development of Barcelona as a vehicle to project possible futures. The scenario’s specificity addresses certain current policy changes in Barcelona, like the “greenification” movement and Superblock, and the potential for a car-free city in the future. 

    All competition entries can be found here.

    CUD congratulates the awarded students.

    News

    Social Muga

    Teaching

    Lecture | Thursday 7 January 2021 | 10 a.m. | Zoom

    Play like a girl: gendered public spaces in London

    Who are public spaces for, who aren’t they for, and how can we make them better. A talk on co-designing outdoor spaces for children and young adults in and around London.

    Mark Lemanski is an urban designer and educator focusing on participatory strategies. As associate at muf architecture/art, he was responsible for urban design and strategy projects at a range of scales. He has combined practice with speculative research and teaching, including for the last five years running an MA studio at the University of East London. He is currently focussing on the participatory research initiative School of Streets.

    Zoom-Link

    News

    Competition entry: Stadtlandschaft Brandenburg-Berlin 2070 – Vision for a Metropolitan Ecotone

    Teaching

    Prof. Sabine Müller / Marcus Kopper, Martin Roth / Prof. Alex Wall / Moritz Maria Karl / Prof. Stefan Tischer
    Friday 11 December 2020 | 5 p.m. | Zoom

    The intergenerational team KopperRoth / SMAQ / Alex Wall / Office MMK / Stefan Tischer Landscape Architecture will present their project “Stadtlandschaft Brandenburg-Berlin 2070 – Vision for a Metropolitan Ecotone” followed by a discussion on the future of metropolitan regions. Their work won the 2nd price in the international urban planning competition Berlin-Brandenburg 2070.

    Synopsis

    How can we envision the future of the metropolitan city-region Brandenburg-Berlin at the transition from a fossil-fuel based neo-liberal economy to a future based on ecological principles, social justice, a more diverse economy, a more generous public realm, and more effective collaboration between government and all stakeholders?

    Speaker

    SMAQ Architecture Urbanism Research – Prof. Sabine Müller
    KopperRoth Architektur und Stadtumbau – Marcus Kopper, Martin Roth
    Prof. Alex Wall – Harvard Graduate School of Design
    Office MMK – Moritz Maria Karl
    Stefan Tischer Landscape – Prof. Stefan Tischer

    Further Information

    Zoom-Link

    Projektwerkstatt Mietenwahnsinn

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Dienstag 17.11.20 | 14-17 ZOOM
    Gemeinsam wollen wir in einer selbstorganisierten Projektwoche Entwicklungen auf dem Berliner Wohnungsmarkt untersuchen. Gleichzeitig werden Interventionen aus der Zivilgesellschaft, sowie Lösungen auf politischer und planerischer Ebene diskutiert. In Kooperation mit stadtpolitischen Akteuren möchten wir am Beispiel umkämpfter Orte verstehen, welche Prozesse dahin geführt haben, wo Berlin heute steht. Eine Stadt zwischen Luxussanierung und Hausbesetzung, Wohnungslosigkeit und Zweitwohnsitzen, Spekulation und Mietendeckel. Die Ergebnisse werden in Form einer Ausstellung präsentiert.
    Die Projektwerkstatt wird voraussichtlich als Präsenzveranstaltung in Form eines 8-tägigen Blockseminars im März 2021 stattfinden, zusätzlich werden vier vorbereitende Termine im Laufe des Wintersemesters digital angeboten.
    Betreuung: Charlotte Herold, Frieda Grimm
    Teilnehmer*innenzahl: 16
    Anmeldung: bis zum 10.11.2020 per E-Mail an pw.mietenwahnsinn@systemli.org
    Die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting erhaltet ihr nach der Anmeldung von uns per E-Mail.
    weitere Vorbereitungstermine (online über Zoom):
    Di, 15.12.2020 14-17 Uhr
    Di, 12.01.2021 14-17 Uhr
    Di, 09.02.2021 14-17 Uhr
    Projektwoche (voraussichtlich als Präsenzveranstaltung):
    Mo-Fr (08.-12.03.2021) & Mo-Mi (15.-17.03.2021) 10-18 Uhr

    fem*CITY BERLIN

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Donnerstag 05.11.20 | 10:00 ISIS/ZOOM

    Eine feministische Perspektive für Berlin heute! Wie könnte eine nicht-sexistische Stadt aussehen?*

    Anknüpfend an das Mapping-Seminar und Mapping-Camp fem*- MAP BERLIN, in welchem gender-spezifische Nutzungsmuster ebenso wie die feministische Aneignung von (Stadt-)Raum, feministische Raumsysteme, Praxen und Forderungen kartiert wurden, soll im Entwurfsstudio fem*CITY BERLIN eine feministische städtebauliche Perspektive ausgelotet werden.

    Ausgehend von den im Seminar entstandenen Kartierungen, feministischer Literatur und Planungsreferenzen werden theoretische Ideale und Planungskriterien einer gender-gerechten Stadt abgeleitet und auf Testfelder in unterschiedlichen urbanen Kontexten – vom Zentrum bis zur Peripherie – projiziert. Wie lässt sich das transformative Potential einer feministischen Raumproduktion in die Gestaltung von Wohn- und Stadträumen übersetzen, damit diese diverse Lebens-, Arbeits-, Beziehungs- und Wohnformen sowie gleichberechtigte Eigentumsverhältnisse ermöglichen? Einfacher gefragt: was können diese anders gestalteten Räume zu einer gerechteren, lebenswerten Stadt beitragen?

    Wir werden mit Texten in englischer und deutscher Sprache ar- beiten. Die Betreeung kann im Einzelfall auf Englisch stattfinden. Das PiV wird durch Bettina Barthel, Wissenschaftliche Mitarbeite- rin am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechter- forschung, durchgeführt.

    Teilnehmer*innenzahl: 18 + 4 (UD) + 2 (M-ARCH-T)
    Das Studio ist ein Angebot für Arch MA (Städtebau I/II) und Urban Design Studierende und findet online statt. Es ist eine Exkursionen in Berlin geplant.

    Betreuung: Jörg Stollmann, WM Julia Köpper, LA Aslı Varol

    * Felicita Reuschling in sub\urban, Bd. 5 Nr. 3, 2017 https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/319/531.

    Tegel: Inklusive Peripherie

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Donnerstag 05.11.20 | 10:00 ISIS/ZOOM

    Sind Peripherien, die Ränder der Stadt, auch gesellschaftliche Randgebiete? Auf Wiedersehen in Tegel: Zwischen großen Infrastrukturachsen, Gewerbegebieten, Häuserzeilen, eingebettet im Einfamilienhaus- und Kleingartenmeer und in direkter Nachbarschaft zu Berlins großen Transformationsräumen erforschen wir den Charakter der Berliner Peripherie. Können am Rande der Stadt zu und mit Brandenburg neue urbane und inklusive Räume entstehen?

    Dazu folgen wir der U-Bahnlinie 6 an den Rand der Stadt und möchten gemeinsam verstehen, wie sich der Charakter der Räume entlang dieser Infrastruktur verändert. Dazu verknüpfen wir unsere Beobachtungen vor Ort mit den Geschichten dahinter und fragen uns, wie könnte hier ein inklusives und diverses Berlin entstehen? Ist das Periphere schützenswerter Bestandteil von Inklusion und Diversität oder muss die inklusive Stadt daran arbeiten Peripherien aufzulösen?

    Mit Mappings, Zeichnungen und Modellen kartieren, hinterfragen, dokumentieren und übersetzen wir unsere Erfahrungen und projizieren, skizzieren, manifestieren und gestalten daraus alternative Zukünfte in Szenarien, Regelwerken und Entwürfen.

    Das Studio ist ein Pflichtmodul im 3. Semester Arch BA.

    Studiotage sind Donnerstag und Freitag.

    Teilnehmer*innenzahl: 35
    Das Studio findet online statt, es sind Exkursionen in Berlin geplant.

    Betreuung: Jörg Stollmann, WM Steffen Klotz, LA Océane Réveillac, TT Theresa Jung, TT Sarah Schmidt

    Berlin Brandenburg 2040: IN TOUCH

    course description

    Teaching

    Introductory presentation: Thursday 29.10.2020 | 14:00 – 16:00 physical (Forum)/online

    The first semester of the Urban Design Studio will investigate the potential of infrastructure networks to connect the city‘s cores with its hinterland and beyond – case in point Berlin and Bran- denburg. Infrastructures both create connections and establish territories, but also cut and disrupt landscapes.

    Travelling to sites and surveying locations, we will investigate current and future infrastructures as well as infrastructures that have become obsolete and remain as ruins in the metropolitan landscape. Trailing urban transformations occurring along the in- tersections of various infrastructures, we will endeavor to inves- tigate their pasts, qualify the present and analyze the potential of the intersections in order to speculate on their roles in the future.

    Our present, shaped by the global pandemic or climate change induced droughts and heat waves, brings the grave challenges to an already highly complex urban system to the fore. In order to make a future living in Berlin-Brandenburg inclusive, equitable and ecologically sustainable – values we hold dear – will require a number of vital systemic changes and infrastructural turns.

    Students will work in interdisciplinary groups exploring a varie- ty of infrastructure along specific routes. We will use speculative scenario building and for- and back-casting techniques to explore what changes and interventions in the near future should be initi- ated to bring about necessary change. Students will then develop tenders and design briefings as a basis for a comprehensive plan- ning proposal.

    The Studio will be held both online and physical. Excursions are planned.
    For current information please check the Webstites of CUD, Habitat Unit or TU Urban Design Master.

    Teaching: WM David Bauer, WM Veljko Markovic, LA Andrijana Ivanda

    Image: CUD

    Vorlesungsreihe Städtebau

    Kursbeschreibung

    Teaching

    Erste Veranstaltung: Freitag 06.11.20 | 8:30 ISIS/ZOOM

    Städtebau agiert im Spannungsfeld zwischen selbst- generierenden Prozessen und der Steuerung durch Planung und Gestaltung. Als Mittler und Mitgestalter können Architekt*innen vielfältige Rollen einnehmen.

    Die Vorlesungsreihe stellt historische und aktuelle Tendenzen des internationalen Städtebaus vor. Es werden die Prozesse beschrieben, die urbaner Entwicklung zu Grunde liegen, und Methoden und Werkzeuge für Analyse, Entwurf und die Gestaltung von Stadtentwicklungsprozessen an Beispielen erläutert.

    Besondere thematische Schwerpunkte sind Globalisierung, Klimawandel, Digiatlisierung, Akteur-Netzwerke, Typologie und Morphologie, Ko-produktion und urbane Regelwerke. Die Vorlesungsreihe wird gemeinsam von den Fachgebieten Chora, CUD, Habitat Unit und LIA bestritten und begleitet den städtebaulichen Entwurf im 3. Semester.

    Bild: Highline New York vor dem Bau des High Line Parks, Joel Sternfeld www.thehighline.org

    News

    Ausstellung der fem*MAP Berlin 2049 in der alpha nova & galerie futura

    Teaching

    Ausstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Feministische Wohngeschichte(n) für die Zukunft. BERLIN, BAUHAUS und DARÜBER HINAUS“.

    Was bedeutet die feministische Aneignung von (Stadt-)Raum für eine kritische Planungspraxis? Welche Rolle spielen Frauen* in Architektur, Planung und Stadtpolitik?

    Student*innen des CUD haben sich im Rahmen eines Seminars im SoSe2020 mit den in der Ausstellung „Eine feministische Perspektive für Berlin heute! Wie könnte eine nicht-sexistische Stadt aussehen?“ gezeigten künstlerischen Positionen zu feministischen Räumen, Praxen und Visionen in Architektur und Stadtplanung auseinandergesetzt.

    Die im Seminar fem*MAP BERLIN mittels raumanalytischer, künstlerischer und sozialforscherischer Methoden entstandenen Kartierungen wurden während eines Mapping Camps im August in eine gemeinsame Zukunftsvision für Berlin zusammengeführt, der fem*MAP 2049. Diese zeigt das transformative Potential der unterschiedlichen Positionen. Übergeordnete Aspekte der fem*MAP 2049 wurden in eine kartographische Rauminstallation übersetzt, die mögliche “feministische Perspektiven für Berlin heute” aufzeigt.

    Die fem*MAP 2049 und die im Seminar erarbeiteten fem*MAP-Atlanten werden in Kürze zum Download zur Verfügung gestellt. Zu sehen sind sie bei alpha nova & galerie futura am Flutgraben 3 noch bis 19.09.2020, Mi-Sa 16:00-19:00h.

     

    Lehrende:
    Julia Köpper, Dagmar Pelger und Martha Wegewitz

    Student*innen Mapping-Camp:
    Natasha Nurul Annisa, Laura Juliana García-Léon, Jörn Gertenbach, Maximilian Hinz, Tildem Kirtak, Katrina Malinski, und Jessica Voth gemeinsam mit Péter Máthé, Ana Maria Rodriguez Bisbicus und Lara Stöhlmacher (Student*innen der UDK)

    Student*innen Seminar:

    Natasha Nurul Annisa, Edyta Baran, Paul Bostanjoglo, Elif Civici, Yu-Pin Chiu, Hsiao-Lan Chuang, Donka Dimitrova, André Sacharow, Juliana García-Léon, Sebastian Georgescu, Julia Gersten, Jörn Gertenbach, Sena Gür, Tamar Gürciyan, Julius Hempen, Viktoria Hevesi, Maximilian Hinz, Rowaa Ibrahim, Tildem Kirtak, Ekaterina Kropacheva, Kamal Mahajaran, Katrina Neelands Malinski, Elizaveta Mozalevskaya, Roberta Palma, Solveigh Paulus, Amir Hossein Rezaii, Santiago Sanchez, Feyza Sayman, Nikita Schweizer, Jessica Voth, Jelena Vukovic.

     

    In Kooperation mit Katharina Koch und Sylvia Sadzinski, alpha nova & galerie futura

    (fig 1,5,6: Dagmar Pelger, fig. 2-4: Katrina Malinski)

    Keeping it Modern

    A Conservation Management Plan for the Oberstufen-Schulzentrum Wedding

    Research

    Within the grant initiative “Keeping it Modern” the Chair for Urban Design and Urbanization receives funding from the Los Angeles-based Getty Foundation to develop a comprehensive conservation management plan for the Oberstufen-Schulzentrum (OSZ) Wedding.

    The OSZ Wedding was developed as a secondary school center according to the principles of education reform of the 1970s. Designed by the architects’ office Pysall, Jensen, Stahrenberg & Partner (since 1983: Pysall, Stahrenberg & Partner) the school building is located in Berlin’s Brunnenviertel, a former working class neighborhood that became the largest urban renewal area in Germany at that time. In 2011 the school was closed due to a declining number of students. Since then, the nonprofit organization ps wedding lobbied against the envisaged demolition of that paradigmatic building and for its reuse as an education campus and neighborhood center. In the autumn of 2019, the OSZ Wedding was finally listed as a historical monument.

    The building’s appearance with its bright orange panels is related to contemporary pop art design and recalls the architectural utopian architecture of Archigram and others. But beyond its formal invention, the school building embodied bold new steps in education and is an outstanding example in Germany’s 1970s educational reform. The spacious, horizontal layout reflects the school’s reformist goals to strip away class hierarchies, and surrounding community members were welcomed inside to use the school’s public library, the large auditorium as well as the adult-education facilities.

    The Getty grant will allow an interdisciplinary team of experts – conservation architects, cultural heritage experts, civil and structural engineers as well as educational specialists – to define a long-term comprehensive strategy of conservation, renovation, re-use and management of the school building. In order to achieve this overall objective, a conservation management plan will be developed that assesses the significance of both building and place to develop future policy guidelines. The project strives for a heritage practice that acts beyond purely material and aesthetic manifestations and takes into account the use, associations and meanings of places. It will therefore present a value-based approach to preservation and follow the philosophy and principles of the ICOMOS Australia Burra Charter.

    Team: Prof. Jörg Stollmann (spokesperson), Dipl. Ing. Oliver Clemens (lead conservation architect), Dr. Verena Pfeiffer-Klotz (secondary conservation architect), Dr. Sabine Horlitz (lead researcher), Dr. Felix Richter (secondary researcher), Dipl.-Ing. Asli Varol (participatory planning)

    Experts: Dipl.-Ing. Peter Sämann / Dipl.-Ing. Mike Füllgraebe (energy concepts), Dipl.-Ing. Axel Wichmann (building biology and environmental remediation)

    Advisory board: Prof. Dr. Angela Million (urban planning and educational landscapes), Dipl.-Ing. M. Eng. Barbara Pampe (participatory school planning), Katja Niggemeier (neighborhood planning), Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert (architectural history, t.b.c.), Dr. Tom Holert (1970s school policies), Prof. Philipp Oswalt (architectural theory)

    Project Start: September 2020

    News

    fem*MAP Berlin

    Teaching

    Infotermin
    [ARCH, UD, ARCH-T]
    20.02.2020
    14.00
    A 807

    MAPPING- UND RECHERCHESEMINAR
    fem*MAP BERLIN

    Eine feministische Perspektive für Berlin heute! Wie könnte eine nicht-sexistische Stadt aussehen?*)

    Was bedeutet die feministische Aneignung von (Stadt-)Raum für eine kritische Planungspraxis? Welche feministischen Raumproduktionen lassen sich in Berlin ausfindig machen? Welche Rolle spielen Frauen* in Architektur, Planung und Stadtpolitik, als Nutzer*innen, Praktiker*innen, Entscheider*innen, Kämpfer*innen?

    Das Seminar fem* MAP Berlin ist eine Kooperation des CUD mit der alpha nova & galerie futura im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Feministische Wohngeschichte(n) für die Zukunft. BERLIN, BAUHAUS und DARÜBER HINAUS“ (https://www.galeriefutura.de/call-for-fem-spatial-positions). Student*innen setzen sich im Rahmen einer ersten Ausstellung mit sechs künstlerischen Positionen zu feministischen Räumen, Praxen und Theorien in Architektur sowie Städtebau auseinander. Mittels raumanalytischer, künstlerischer und sozialforscherischer Methoden wird eine kartographische Rauminstallation entstehen, die mögliche feministische Perspektiven für Berlin heute aufzeigt und sich kritisch mit den Positionen auseinandersetzt.

    Im Semester erfolgt die Überarbeitung und Vertiefung der fem*MAP Berlin: Recherchen, Handzeichnungen, Interviews, GIS-Analysen oder Feldarbeit verdichten das Mapping und laden die Inhalte auf. Anfang Juni werden die Ergebnisse des Seminars Teil der Ausstellung [Frau] Architekt*in im Foyer des ifa sein.

    Das Seminar ist ein Angebot für M Arch, UD sowie M Arch T (Types and Translation) und wird in drei Phasen angeboten, jede Student*in wählt eines der beiden Camps aus:

    Teilnehmer*innenzahl alpha nova-Camp (März): 6
    Teilnehmer*innenzahl Recherche- und Kartierung (April/Mai): 12
    Teilnehmer*innenzahl ifa-Camp (Mai/Juni): 6
    (6 ECTS)

    *) Felicita Reuschling in sub\urban, Bd.5 Nr.3, 2017, https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/319/531

    Erster Kick-Off
    16.03.2020
    10.00
    alpha nova & galerie futura

    Zweiter Kick-Off
    22.04.2020
    14.00
    A 807

    * * *

    Information event
    [ARCH, UD, ARCH-T]
    20.02.2020
    14.00
    A 807

    MAPPING AND RESEARCH SEMINAR
    fem*MAP BERLIN

    A feminist perspective for Berlin today! How could a non-sexist city look like?*)

    What does the feminist appropriation of (urban) space mean for a critical planning practice? Which feminist spatial productions can be found in Berlin? What role do women* play in architecture, planning and urban politics, as users, practitioners, decision-makers, fighters?

    The seminar fem* MAP Berlin is a cooperation of the CUD with alpha nova & galerie futura within the framework of the event series “Feminist Housing History(s) for the Future. BERLIN, BAUHAUS and DARÜBER HINAUS” (https://www.galeriefutura.de/en/call-for-fem-spatial-positions). Students* are dealing with six artistic positions on feminist spaces, practices and theories in architecture as well as urban planning in the context of a first exhibition. By means of spatial analytical, artistic and social research methods, a cartographic installation will be created that shows possible feminist perspectives for Berlin today and critically examines the positions.

    During the semester, the fem*MAP Berlin will be revised and deepened: research, hand drawings, interviews, GIS analyses or fieldwork will condense the mapping and load the contents. At the beginning of June the results of the seminar will be part of the exhibition [Frau] Architekt*in in the foyer of the ifa (Institute for Architecture).

    The seminar is an offer for M Arch, UD and M Arch T (Types and Trasnlation) and will be offered in three phases, each student choosing one of the two camps:

    Number of participants at alpha nova-Camp (March): 6
    Number of participants in research and mapping (April/May): 12
    Number of participants in ifa-Camp (May/June): 6
    (6 ECTS)

    *) Felicita Reuschling in sub\urban, Vol.5 No.3, 2017, https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/319/531

    First Kick-Off
    16.03.2020
    10.00
    alpha nova & gallery futura

    Second Kick-Off
    22.04.2020
    14.00
    A 807

    News

    Ausstellung: Mitten im Gemeinwohl? & Ausgrabungen für die Zukunft

    Teaching

    Städtebauliche Szenarien für die Mitte und den Molkenmarkt

    Stadtwerkstatt

    Karl-Liebknecht-Straße 11

    14.02.2020 – 22.02.2020

    Ausstellungseröffnung:
    14.02.2020  / 19h00

    geöffnet:
    15.02., 18h00 – 22h00
    16.02., 10h00 – 18h00
    18.02., 10h00 – 14h00
    19.02., 16h00 – 21h00
    20.20., 10h00 – 18h00
    ansonsten nach Vereinbarung, meldet Euch gerne!

     

    MITTEN IM GEMEINWOHL?

    PLANWERK INNENSTADT RELOADED

    Der heutige Molkenmarkt in Berlin Mitte – ein weitläufiger Freiraum mitten im historischen Kern der Hauptstadt. Zwischen Alexanderplatz und Spree, Alexa und Leipziger Straße durchzieht er das heterogene Zentrum des ehemaligen Berliner Ostens. Nun soll es bald losgehen mit der Verdichtung.

    Gebaut werden soll auf Grundlage eines in den 1990ern im Rahmen des sogenannten Planwerks Innenstadts entwickelten Plans. Damals galt: Lücken füllen, zusammenbinden, Traufhöhe 22 Meter, Parzellen im Masstab des Berliner Mietshauses: die Vorstellung einer Bürgerstadt, in der der Staat sich zurückzieht und im privaten Eigentum jede*r Verantwortung übernimmt.

    2019 explodieren die Mieten, ärmere Bevölkerungsschichten und Subkultur werden aus der Stadt vertrieben, Freiraum wird knapp, Leistbarkeit und Erhalt der Funktionsmischung proklamiert, die Frage der Bürgerschaft, der Citizenship neu gestellt.

    Für welche ‚Bürger*innen‘ soll die Berliner Mitte heute sein? Kann ein 30 Jahre alter Plan auf die dringenden sozialen Fragestellungen um Freiraum und Verdichtung eingehen? Können wir das Planwerk mit anderen Betriebsmodellen und zeitgenössischen morphologischen Anpassungen neu denken? Dichter, vielfältiger, poröser und aufregender? Wie können und wollen wir ganz andere Bürger*innenhäuser, andere Mitten als Gemeingut entwickeln?

    Neben den räumlichen Herausforderungen haben folgende Hauptfragen unsere Arbeit geleitet:

    > Wie können wir dem Bedarf vor Ort gerecht werden und mit der gesamtstädtischen Situation und den drängenden Fragestellungen in Schwingung bringen?

    > Zu welchen Ergebnissen kommen wir, wenn wir den Molkenmarkt als gemeinwohlorientiertes Quartier denken – als lokales Netzwerk, aber auch als Baustein für die Gesamtstadt?

    > Welche Akteure gibt es am Ort, welche sind thematisch relevant – für den Prozess, die Entwicklung und den Betrieb des zukünftigen Quartiers – und wie können diese eingebunden werden?

    > Welche Trägerschaften sind von Bedeutung? Durch wen soll hier neben den landeseigenen Wohnungsunternehmen außerdem gebaut werden? Und für wen?

    Konzept und Studioleitung MA Studio ‚Mitten im Gemeinwohl‘:
    Chair for Urban Design and Urbanization
    Anna Heilgemeir (WM) & Laura Ball (LA)
    mit Prof. Jörg Stollmann

    Projektintegrierte Veranstaltung zu Gemeinschaft und Gemeinwohl:
    Bettina Barthel (Forschungsgruppe Recht, Geschlecht, Kollektivität, ZifG)

    Studio Team:
    Paul Bostanjoglo, Maire Cordts, Anke Flügge, Leon Klaßen, Antonia Leicht, Shereen, Martello, Antonia Noll, Johannes-Andreas Rau, Solara Shihd, Ludwig Thanhäuser, Rima Ubeid, Sebastian von Stosch, Laura Valverde Offermann, Leoni Weyrauch

    In Kooperation mit
    Arne Siegler (Projektleitung Molkenmarkt SenSW)

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    AUSGRABUNGEN FÜR DIE ZUKUNFT

    Besonders in seiner historischen Mitte zeigt sich Berlin durch das Nebeneinander, Übereinander, manchmal auch Durcheinander verschiedenster Zeitzeugnisse im Raum als eine Stadt im ständigen Werden. Im freien Blick auf dieses Raumsystem werden Spuren, Schichtungen und Erzählungen lesbar und Stadt wird aneigenbar.

    Die Umgebung des heutigen Molkenmarkts: mittelalterlich anmutenden Stadthäuser in Plattenbauweise, Shoppingmallfassaden in rosa Sichtbetonrüschen, ein als Barockschloss getarnter Museumsneubau, elfgeschossige Wohnriegel am Fernsehturm, ein Botschaftsgebäude aus Limousinenglasfenstern an der Spree. Zwischen den Fragmenten aus Kriegszerstörung und sozialistischem Wiederaufbau liegt heute als Resultat eine große Verkehrsader, in der sich der Blick weitet und die bald bebaut werden soll. Wir untersuchen und entwerfen im Studio mögliche Zukünfte aus den Freilegungen der Zeitschichten und stellen uns die Frage, welch eine Stadt für alle an diesem dicht befahrenen, bewohnten, besuchten und erinnerten Ort denkbar ist. Moderne, Gründerzeit, Instandbesetzung, Brutalismus, Funktionalismus, Real Estate Development – welche Architektur kann ausdrücken, wie wir in Zukunft leben wollen? Welche Rolle spielen Meinwohl, Deinwohl und Gemeinwohl im Programm der Stadt von Morgen?

    Konzept und Studioleitung BA Studio ‚Ausgrabungen für die Zukunft‘:
    Chair for Urban Design and Urbanization
    Dagmar Pelger (Gastdozentin) & Steffen Klotz (Lehrbeauftragter)
    Theresa Jung & Sarah Schmidt (Tutorinnen)
    mit Prof. Jörg Stollmann

    Studierende:
    Weronika Debska, Georg Debus, Ekaterina Dudina, Matthias Grabowski, Verdiana Greco, Aladdin Ben Hamouda, Chiara Hochlenert, Maximilian Huber, Felix Joachimsky, Jasmin Krekker, Jeppe Kröger, Oscar Vincent Mehlitz, Marijana Nikolic, Ayse Naz Pasalioglu, Alexander Pflantz, Erisa Rakipaj, Susanne Rieser, Karolina Rysava, Jessica Schäfer, Andreas Schmidt, Daniil Shtyrikov, Ragna Steinbömer, Eva Steinz, Antonia Stöckel, Ada von Kayser, Dan Raphael Weidmann, Ron Weigel, Celine Weiß, Albrecht Zarse

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    DANKE!
    Im Prozess wurden wir mit Inputs und Expertise unterstützt von:
    Roberta Burghardt (coopdisco, Zusammenstelle Rathausblock, FormZweckZwei), Jeanne F. Fischer (WM, FG Vassal, UdK Berlin), Erik Göngrich (Künstler und Experte für das Marx Engels Forum), Olaf Grawert (Brandelhuber+), Christoph Heinemann (Ifau), Sabine Horlitz (PS Wedding, CLT Berlin), Regina Kräh (Künstlerin und Anwohnerin), Anna Kokalanova (UdK), Diana Lukas van Drohan (TU Berlin), Daniela Mehlich (Expanded Design), Lukas Pappert (Urban Catalysts), Georg Raiser (Projektleiter Molkenmarkt, WBM), Ali Saad (Büro Überbau), Christoph Schiebe (SenSW), Asli Varol (coopdisco), Rebecca Wall (Zusammenstelle Rathausblock) sowie dem Senioren Computer Club (SCC) auf der Fischerinsel, dem Theaterdiscounter und der Initiative Haus der der Statistik

    News [Lecture]

    Marx-Engels-Forum, Ja!

    Teaching

    Erik Göngrich | Künstler und Architekt

    Donnerstag 16.01.2020 | 18.00 Uhr | Foyer IfA

     

    Am 4. April 2016 trafen sich rund 40 Personen anlässlich des 30-jährigen Gedenkens an die Errichtung des Marx-Engels-Forums in Berlin-Mitte. Die meisten von ihnen waren auch schon 1986 bei dessen Einweihung anwesend – gelebte Geschichte an einem Ort, dem immer wieder seine Bedeutung abgesprochen wird.

    In den 1950er/60er Jahren wurde die Fläche für ein Hochhaus der DDR-Regierung freigehalten, das nie gebaut wurde. Die Planung des Marx-Engels-Forums in seiner parkähnlichen Form begann 1973. Nach 1989 wurde der Ort zunächst ohne Veränderungen hingenommen, vielleicht gar vergessen.

    Heute stehen sich zwei Lager gegenüber: Auf der einen Seite die ‚Historischen’ mit ihrem Bestreben einer parzellengenauen Rekonstruktion des mittelalterlichen Stadtgrundrisses. So als wären sie vom Schlossbaufieber angesteckt, das sich am gegenüberliegenden Spreeufer ausbreitet. Auf der anderen Seite die ‚Modernen’, welche die architektonischen und städtebaulichen Zeugnisse der DDR-Moderne bewahren und weiterentwickeln wollen.

    Das Marx-Engels-Forum ist ein Erinnerungsort par excellence zwischen Fernsehturm und zukünftigem Humboldt-Forum. Wie lässt sich ein offenes Gelände – JA, genau darum geht es – an dieser zentralen Stelle erhalten und mit dem Ziel einer ständig wechselnden Nutzung gestalten?

    Um die Freiheit in der Aneignung des Forums zu ermöglichen, müsste sie in der Gestaltung des öffentlichen Raumes eingeschrieben sein. Was liegt da näher, als den Stadtraum ausgehend von der Kunst über die physische Präsenz verschiedener skulpturaler Setzungen zu entwickeln. Schließlich waren die Skulpturen zuerst da – nicht nur Marx und Engels!

     

    Erik Göngrich ist Künstler und Architekt. Neben dem Diskurs über das Bild der Stadt und der künstlerischen Intervention im Öffentlichen verhandelt er in Fotografien und Zeichnungen aktuell und zukünftig relevante stadtpolitische Fragestellungen. Seine Arbeit reflektiert in Installationen, Führungen und Objekten die Nutzung und Veränderung des öffentlichen Raumes. Die vorgefundenen skulpturalen und gesellschaftlichen Aspekte des öffentlichen Raumes werden dabei zum Ausgangspunkt eines mehrjährigen, oft kollaborativen Prozesses mit dem Ziel, einen ortsspezifischen Eingriff zu entwickeln.

    Teil der Reihe Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt.

    News [Lecture]

    Du, meine konkrete Utopie

    Teaching

    Zara Pfeifer | Architektin, Fotografin | Wien

    Donnerstag 12.12.2019 | 18.00 Uhr | Foyer IfA 

     

    Aus ihrer Diplomarbeit an der Akademie der bildenden Künste Wien entwickelte Zara Pfeifer ihr langjähriges Foto- und Rechercheprojekt Du, meine konkrete Utopie über die in den 1970er Jahren von dem Architekten Harry Glück entworfene Wohnanlage Alterlaa in Wien. 

    Charakteristisch für die Terrassenbauten sind die mit Trögen bepflanzten grünen Fassaden und die Schwimmbäder auf den Dächern der 70 Meter hohen Gebäude. 

    Neben den 3.200 Wohnungen – von denen Zara Pfeifer einige für kurze Zeit selbst bewohnte – zeichnet zudem eine Vielzahl von gemeinschaftlichen Flächen die Architektur der Wohnblöcke aus. 

    Diese werden von derzeit 33 Clubs genutzt, die aus der Bewohnerschaft über die Jahre entstandenen sind. Für Du, meine konkrete Utopie hat Zara Pfeifer sie besucht und dokumentiert. 

    Du, meine konkrete Utopie wurde 2017 im Kerber Verlag veröffentlicht, ausgezeichnet und in Europa und den USA ausgestellt. In ihren Langzeitprojekten nimmt Zara Pfeifer auch einen aktiven Part ein: als am Sozialleben in Alterlaa Teilnehmende oder als LKW-Beifahrerin auf einer Route durch Europa. 

    News

    Rethinking Planning in a More-than-human world

    Teaching

    Prof. Jean Hillier | RMIT Melbourne

    Wednesday 13th November 2019 | 6.30 pm

    TU Berlin Building of Architecture | Main Lecture Hall, A151

     

    Spatial planning is not external to the eco-social realities which co-produce the Anthropocene. Emeritus Professor Jean Hillier is concerned with spatial planning, its multispecies entanglements and the production of novel ecosystems, including those of damaged landscapes. Many planning systems reinforce hyper-separated categories of ‘nature’ and ‘culture’, reflected in the separation between land-use planning and environmental conservation planning. The ‘unreflected imposition of human primacy upon the desires and habits of other beings’ (Metzger, 2014: 210) and resulting asymmetric ‘negotiations’ between human planners and nonhuman others, have contributed to often-catastrophic changes across the globe. She argues that planning academics and practitioners should think carefully and critically about who speaks for (and with) the nonhuman in place making. She introduces the concept of ‘more-than-human’, as developed in geography and the environmental humanities, to explore new possibilities for productively rethinking the ontological exceptionalism of humans in planning theory and practice. She argues the need to develop inclusive, ethical relationships that can nurture possibilities for multispecies flourishing in diverse urban futures: a co-adaptive, more-than-human multispecies entanglement.

    Jean Hillier is Emeritus Professor of Sustainability and Urban Planning at RMIT University, Melbourne, Australia. Her research interests include poststructural planning theory and methodology for strategic practice, planning with non-human animals, and problematisation of cultural heritage practices in spatial planning, particularly in China. Recent books include Connections: exploring contemporary planning theory and practice with Patsy Healey (2015), edited with Jonathan Metzger; Deleuze and Guattari for Planners (InPlanning e-book, 2013); Complexity and the Planning of the Built Environment (2012) edited with Gert de Roo and Joris Van Wezemael, the Ashgate Research Companion to Planning Theory: Conceptual Challenges for Spatial Planning (2010) edited with Patsy Healey. Relevant articles include: ‘Is extermination to be the legacy of Mary Gilbert’s cat?’ (with Byrne J.) Organization (2016); ‘Make kin, not cities! Multispecies entanglements and ‘becoming-world’ in planning theory’, (with MacCallum, D., Steele, W., Houston, D. and Byrne J.) Planning Theory (2017); ‘Cat-alysing attunement’, Journal of Environmental Policy & Planning (2017); ‘No Place To Go? Management of Non-Human Animal Overflows in Australia’, European Management Journal (2017).

    http://cur.org.au/people/professor-jean-hillier/

    It is a cooperation between the SFB 1265 Re-Figuration of Spaces and IRS – Leibniz Institute for Research on Society and Space on behalf of AESOP.

    News

    Homophily: The Urban History of an Algorithm

    Teaching

    Laura Kurgan, Columbia GSAPP

    Thursday October 26th, 6pm

    BHR OX Bauhaus Reuse, Ernst-Reuter-Platz

     

    Homophily: The Urban History of an Algorithm

    The word “homophily” was coined in a highly-cited 1954 essay by Paul F. Lazarsfeld and Robert K. Merton on friendship in a mixed-race housing project in Pittsburgh, Pennsylvania. The researchers were suspicious of the “familiar and egregiously misleading question: do birds of a feather flock together?” They concluded that friendships form and persist not simply on the basis of shared identities but also thanks to shared values and beliefs. They focused on “racial attitudes.” The values that Merton and Lazarsfeld studied in Pittsburgh were not randomly chosen. It is not surprising that the issue of integration would be divisive and a deciding factor for friendships in a mixed-race housing project in 1947, yet it is an irony of history that this highly contextually and historically specific empirical observation has subsequently been taken as a law of human behavior. The afterlife of the concept has been remarkable, having effectively been used to reconstruct social worlds in its image. Today, the assumption that homophily is a rule also underlies social and economic interactions online, as platforms reinforce the axiom that “similarity breeds connection.” What began as descriptions or questions about social life have become a rule for algorithms shaping social interactions online.

     

    Laura Kurgan is a Professor of Architecture at the Graduate School of Architecture Planning and Preservation at Columbia University, where she directs the Center for Spatial Research and the Visual Studies curriculum. She is the author of Close Up at a Distance: Mapping, Technology, and Politics (Zone Books, 2013) and Co-Editor of Ways of Knowing Cities (Columbia Books on Architecture, forthcoming 2019). Her work has been exhibited internationally, most recently Chicago Architecture Biennial (2019), at the Biennale Architettura di Venezia 2018, in the Jerome L. Greene Science Center at Columbia’s Zuckerman Institute 2017.

     

    The public lecture is part of the International Conference Visual Communication in Urban Design and Planning.

    It is a cooperation between the SFB 1265 Re-Figuration of Spaces and IRS – Leibniz Institute for Research on Society and Space.

    News

    Neugestaltung Innenstadt Lychen – results of the open competition

    Teaching

    Students Ruslan Abildinov, Simin Yan, Jun Wen and Chi Zhang win 3rd Prize in the open competition running parallel to the studio The D-Zone. The project proposes to augment an existing touristic route within the city of Lychen (Uckermark), with new cultural institutions and resting/meeting spaces.

    The competition called for an overall vision regarding the future of Lychen’s city center, as well as precise solutions for three specific parcels, surrounding the town hall.

    The jury met on August, 26th, 2019.

    It delivered an honorable mention to another student group of the studio The D-Zone, constituted of Sina Wendl, Karola Schaefermeier, Johanna Grau and Cornelius Menzel.for their project ”D > Desire”.

    All competition entries will be on display near Lychen’s town hall (exhibition space in Stargarderstrasse 22; Thursdays, Fridays and Saturdays from 10:00-17:00), from 28.09.2019- 26.10.2019. The opening of the exhibition will take place on 26.09.2019 at 10:00.

    CUD wishes to congratulate the awarded students as well as the other three student groups from the studio The D-Zone who submitted an entry in the open competition.

    News

    How is Architecture Political: A Relational Perspective

    Teaching

    Tuesday 18th June 2019 | 6pm

    TU Berlin Building of Architecture | Halle 4

     

    „Albena Yaneva is Professor of Architectural Theory at the University of Manchester. She has been Visiting Professor at Princeton School of Architecture and Parsons School of Design. In 2017 she was awarded the Lise Meitner Visiting Chair in Architecture at Lund University, Sweden.

    After a PhD in Sociology and Anthropology from Ecole Nationale Supérieure des mines de Paris (2001) with Professor Bruno Latour, Yaneva has worked at Harvard University, the Max-Planck Institite for the History of Science in Berlin and the Austrian Academy of Science in Vienna. Her research is intrinsically transdisciplinary and spans the boundaries of science studies, cognitive anthropology, architectural theory and political philosophy.

    Her work has been translated in German, Italian, Spanish, Portuguese, French, Thai and Japanese. 

    Her book The Making of a Building (Oxford: Peter Lang, 2009) provides a unique anthropological account of architecture in the making, whereas Made by the OMA: An Ethnography of Design (Rotterdam: 010 Publishers, 2009) draws on an original approach of ethnography of design and was defined by the critics as “revolutionary in analyzing the day-to-day practice of designers”. For her innovative use of ethnography in the architectural discourses Yaneva was awarded the RIBA President’s Award for Outstanding University-located Research (2010).

    Her book Mapping Controversies in Architecture (Farnham: Ashgate, 2012) brought the newest developments in social sciences into architectural theory. It introduced Mapping Controversies as a research and teaching methodology for following design debates.

    A recent volume in collaboration with Alejandro Zaera-Polo What is Cosmopolitical Design? (Ashgate, 2015) questioned the role of architectural design at the time of the Anthropocene and provided many examples of cosmopolitically correct design.

    Her more recent monograph is Five Ways to Make Architecture Political. An Introduction to the Politics of Design Practice (Bloomsbury, 2017).Taking inspiration from object-oriented political thought, this book engages in an informed enquiry into the different ways architectural design can be political and contributes to a better understanding of the political outreach of the engagement of designers with their publics. […]

    Yaneva is the recipient of academic grants of the Graham Foundation for Advanced Studies in the Fine Arts in Chicago (2003), the British Academy (2008) and the EU (2008-2010). She has presented more than 100 international invited lectures and keynotes, including in Austria, Belgium, Bulgaria, Canada, Denmark, France, Germany, Italy, Japan, Lithuania, Norway, Poland, Russia, Spain, Sweden, Switzerland, and the USA. She is a member of the Peer Review College of the Arts and Humanities Research Council and the Economy and Society Research Council in the UK and serves as a reviewer for the National Science Foundations of USA, Switzerland, Austria, Irland and the Netherlands.“

    https://www.research.manchester.ac.uk/portal/albena.yaneva.html

    The Keynote is a cooperation between CUD, LIA and the CRC « Re-Figuration of Spaces »

    News

    Community Land Trusts*

    Teaching

    Community Land Trusts (CLT) sind ein gemeinschaftliches, nicht gewinnorientiertes Eigentumsmodell, mit dem Grund und Boden der Spekulation entzogen wird, um diesen dauerhaft für günstigen Wohnraum aber auch für andere soziale, kulturelle oder gewerbliche Nutzungen zur Verfügung zu stellen. In den 1970er Jahren im Kontext der Bürgerrechtsbewegung im ländlichen Süden der USA entstanden, gibt es mittlerweile hunderte von Community Land Trusts vor allem in den USA und Großbritannien, aber nicht nur dort. Gerade in den Städten sind CLTs zu einem erprobten Mittel gegen Gentrifizierung und Verdrängung geworden.

    Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte, Struktur und Entwicklung dieses gemeinschaftlichen Eigentumsmodells und stellt beispielhaft verschiedene internationale Projekte sowie die gerade in Gründung befindliche CLT-Stiftung in Berlin vor.

    Sabine Horlitz ist Architektin und Stadtforscherin mit den Schwerpunkten Wohnungsbau und nicht spekulative Eigentumsmodelle. Sie hat am Center for Metropolitan Studies über den US-amerikanischen Sozialwohnungskomplex Pruitt-Igoe promoviert und forschte u.a. an der Humboldt Universität zu Modellen kollektiven Landbesitzes. Sie ist zudem Teil einer Arbeitsgruppe in Friedrichshain-Kreuzberg, die in Berlin eine dem CLT-Modell ähnliche Struktur umsetzen möchte. Seit März 2019 ist sie im Rahmen einer halbjährigen Anschubfinanzierung der TU als Post-Doc am Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung.

    *CLT Initiative für Berlin aus Friedrichshain Kreuzberg:
    Community = Gemeinschaft, Gemeinde, ÖffentlichkeitTrust = Vertrauen, Stiftung, Absicherung Land = Grundstück, Grundbesitz, Boden

    News

    Tutor*in gesucht

    Teaching

    Wir suchen zum 01. März 2019 sowie 01. April 2019 jeweils eine motivierte Unterstützung für unser Fachgebiet. Wichtig ist uns, dass Du Interesse an Lehre und Forschung hast, gerne im Team arbeitest und begeisterungsfähig bist. Zu Deinen Aufgaben gehören die Mitbetreuung von Studierenden und die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen sowie die Konzeption und Gestaltung von Arbeitsvorlagen und Semesterdokumentationen.

    Sonstige Voraussetzungen:
    gute Deutsch- und Englischkenntnisse
    InDesign, CAD-Software
    Illustrator, Photoshop (wünschenswert)

    Arbeitszeit: 40 Stunden/Monat.
    Die Stelle ist befristet auf zwei Jahre.

    Bei Interesse sende Dein Motivationsschreiben, Lebenslauf und Arbeitsprobe bis zum 15. Januar 2019 digital an:

    bewerbungen@cud.tu-berlin.de

    und / oder analog an:

    Chair for Urban Design and Urbanization
    Sekretariat A30, Raum A 805
    Institut für Architektur
    Straße des 17. Juni 152
    10623 Berlin

    Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich Ende Januar stattfinden.

    Stellenausschreibung online unter:
    http://virtual-prsb.service.tu-berlin.de/AD/advertisement_details.php?id=6963

    News [Conference]

    Gemeingut Nachbarschaft. Forum zur Bedeutung von Gewerberäumen für urbane Nachbarschaften

    Teaching

    Zahlreiche Nachbarschaften in Berlin stehen unter Druck: die Folgen von Gentrifizierung und Finanzialisierung sind für Gewerbemieter*innen ebenso existenzbedrohend wie für Wohnungsmieter*innen.
    Nahversorgung, Geschäfte und Läden, lokale Dienstleistung und kleingewerbliche Betriebe, aber auch soziale Einrichtungen werden zunehmend verdrängt.
    In einem Atlas der Nachbarschaften im Wrangelkiez wurden Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens sichtbar gemacht. Auf dieser Basis wird in einer Werkstatt zur Reichenberger und Oranienstraße, Berlin Kreuzberg, ein Manifest zum Schutz von Gewerberäumen erarbeitet und am Abend vorgestellt.
    Inputs zu Aufwertungs- und Verdrängungsprozessen, Aushandlungsformaten und Verwaltungsmodellen geben Andrej Holm (HU Berlin), Lisa Marie Zander und Renée Tribble (Planbude Hamburg) sowie Meike Schalk (KTH Stockholm).
    Diese werden in einem offenen Forum mit Nachbarschaft, Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung diskutiert.

    Donnerstag, 15.11.2018 – 19h00 – 21h30

    Programm
    19h00 Begrüssung und Werkstattbericht
    19h30 Inputs und Reflektionen mit Andrej Holm und
 Lisa Marie Zander & Renée Tribble
    20h20 Manifest – Verlesung
    20h30 Keynote Meike Schalk
    21h00 offenes Forum

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Heinrich-Böll- Stiftungsverbundprojektes 2019 “Shared Spaces” in Kooperation zwischen

    +  Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
    +  NaGe: lokales Netzwerk von Nachbarschaften 
und Gewerbetreibenden Berlin
    +  CUD: Fachgebiet für Städtebau und 
Urbanisierung der TU Berlin

    Teilnehmende der vorbereitenden Werkstatt: Mieterrat NKZ, BOSS&U, Ora Nostra, GloReiche, Lause bleibt, Bizim Kiez, RAW Kulturensemble, Commons Abendschule im Prinzessinnengarten, Ratibor 14, Bürgergenossenschaft Südstern, Kotti Shop, Bilgisaray, QuartierHandwerk, ExRotaprint, NaGe-Netz, CLT-Berlin, Kiezanker 36, Kreuzberger Stadtteilausschuss, Stadtteilbüro Friedrichshain, AKS – Arbeits- und Koordinierungsstruktur für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung Friedrichshain-Kreuzberg, Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg (Daseinsvorsorge, Stadtplanung, Wirtschaftsförderung), IHK Berlin, TU Berlin, ASH Berlin.

    Konzeption und Durchführung: Nada Bretfeld (Netzwerkstelle Wrangelkiez), Anna Heilgemeir, Dagmar Pelger (CUD, TU Berlin)

    Mitarbeit und Inputs: Elisabeth Scholl-Yildiz (NaGe), Friedrich Lammert, Philip Schläger, Nija Linke, Mateusz Rej (CUD, TU Berlin)
    Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin