Publications

List of Publications

  • Spatial Commons (10.2) Mitten im Gemeinwohl? Planwerk Innenstadt Reloaded

    5 Entwürfe für den Molkenmarkt

    Die vorliegende Dokumentation zeigt studentische Entwürfe für eine zukünftige, gemeinwohlorientierte Entwicklung des Planungsgebietes Molkenmarkt in Berlin Mitte.
    Die Arbeiten entstanden im Wintersemester 2019/2020 im Rahmen des Master-Entwurfsstudios ›Spatial Commons 10.2 – Mitten im Gemeinwohl?‹ am CUD – Chair for Urban Design and Urbanization an der Technischen Universität Berlin unter der Leitung von
    Anna Heilgemeir, Laura Ball und Jörg Stollmann, mit einer projektintegrierten Schwerpunktvertiefung zum Thema ›Gemeinwohl und gemeinschaftliches Wohnen‹ durch Bettina Barthel (ZIFG), Mitarbeiterin in der DFG-Forschungsgruppe ›Recht – Geschlecht – Kollektivität.‹

    Die fünf städtebaulichen Entwürfe verstehen sich weniger als konkurrierende, finale Lösungen für den Ort, denn als räumliche Deklinationen fünf thematischer Szenarien. Sie machen die unterschiedlichen räumlichen Anordnungen, Nutzer*innenstrukturen und Trägerschaften anschaulich und diskutierbar. Damit leisten sie einen Beitrag zum öffentlichen Diskurs um zukünftige Stadtentwicklungen und machen dabei sowohl planerische als auch politische Verantwortung deutlich.

    Mit Beiträgen von Paul Bostanjoglo, Maire Cordts, Anke Flügge, Leon Klaßen, Antonia Leicht, Shereen Martello, Antonia Noll, Johannes- Andreas Rau, Solara Shiha, Ludwig Thanhäuser, Rima Ubeid, Sebastian von Stosch, Laura Valverde Offermann, Leoni Weyrauch.

    Die Publikation ist hier einsehbar und kann bei Interesse gerne als pdf zugeschickt werden.

  • Spatial Commons.

    Die Nachbarschaft und ihre Gewerberäume als sozial-räumliches Gemeingut

    Der sogenannte Wrangelkiez in Kreuzberg ist eines der am stärksten von Gentrifizierung bedrohten Stadtviertel Berlins, verfügt aber zugleich über eine der widerstandsfähigsten Bewohnerschaften der Stadt. Die urbane Nachbarschaft wird in der vorliegenden Publikation unter dem Gesichtspunkt der Commons und des (Dis-)Commonings betrachtet. Dies geschieht aus dreierlei Perspektiven: Planung, Gemeinwesenarbeit und Bildungsarbeit. In der vorliegenden als Bildungsmaterial und Forschungsdokumentation zugleich konzipierten Publikation wird die Nachbarschaft auf ihre Potentiale ihrer Re-/Produktion von sozial-räumlichen Beziehungsgeflechten, Zugangssystemen aber auch in Bezug auf die Risiken der Abschöpfung nachbarschaftlich hergestellter “Güter” untersucht:

    In welchem Zusammenhang stehen der Raum der Nachbarschaft, das Beziehungsgefüge der Nachbar_ innen und die täglichen Handlungen, die beides verbinden? Mit welchen Mitteln wird der urbane Raum als Ort der Interaktion und Teilhabe gemeinschaftlich erzeugt und erhalten? Welche geplanten oder ungeplanten Prozesse haben Einfluss auf die räumliche Struktur sowie auf den Alltag der Bewohner_innen und Nutzer_innen? Wer bedient sich der kollektiv erzeugten Werte im Raum bzw. wem werden sie zur Verfügung gestellt?

    Die Publikation wurde durch Weiterbearbeitung der Ergebnisse des im Sommersemester 2017 durchgeführten Recherche- und Kartierungsseminars „Spatial Commons. Hin und weg vom Kiez“ erstellt sowie auf Grundlage der Ergebnisse eines “Fachtags zur Bedeutung von Gewerberäumen als Orte des Gemeinschaffens für die Nachbarschaft” im November 2018.

    In Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll Stiftung.

    Digitale Publikation

  • Wohnhaft im Verborgenen.

    Die Hostelwirtschaft mit Wohnungslosen in Berlin

    Die Kommunen in Deutschland sind verpflichtet, Obdachlose vor Straßenobdachlosigkeit zu bewahren. Häufig kommen sie dieser Verpflichtung nach, indem sie die Kosten für Hostelsbetten übernehmen. In diesem Zusammenhang stellt die Berliner Hostelwirtschaft mit wohnungslosen Menschen eine versteckte Form der Wohnungslosigkeit dar, die weder in der Stadt sichtbar ist noch in der öffentlichen Debatte berücksichtigt wird. Die meisten Menschen wissen nicht einmal davon. In diesem Projekt wird untersucht, wie die Hostelwirtschaft funktioniert: Welche Akteure sind beteiligt und wie hängen sie voneinander ab? Wie ist das Hostelphänomen auf verschiedenen Ebenen räumlich strukturiert? Welche Codes und Conventions bilden die Grundlage seiner Organisation? Die Ergebnisse bestätigen unsere Vermutung und zeigen, dass die Verborgenheit für die Existenz der Hostelwirtschaft konstitutiv ist – auf der Ebene der Stadt, der Nachbarschaft, des Gebäudes und der Innenräume.

    Wir verstehen diese Dynamik als eine neue Raumproduktion prekären Wohnens in Berlin, die sich im Verborgenen abspielt und deren räumliche Charakteristika in einer Karte festgehalten sind, die Teil der Publikation ist.

    Digitale Publikation

    Webseite

  • Jargon der Stadt.

    1. Expert*innen

    Der Jargon der Stadt behandelt die Sprache, in der wir über Stadt reden und kommunizieren. Im Rahmen eines studentischen Seminars haben wir untersucht, wie wir – gezielt oder unbewusst – die Stadt mit unseren Bildern und Geschichten anreichern, überlagern und weiterschreiben. In diesem Sinne ist die Stadt in all ihren Dimensionen, ob physisch, sozial, politisch oder medial, etwas Ungewisses und Dynamisches. Sie ist ein Raum, den wir durch unsre Geschichten formen, und ein Möglichkeitsraum, in dem wir auch uns selber formulieren.

    Der Jargon der Stadt entstand im Rahmen einer bisher dreiteiligen Seminarreihe am Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung CUD an der Technischen Universität Berlin. Ziel war es, den eigenen Sprachgebrauch vor allem in der Entwurfsvermittlung kritisch zu überdenken. Im dieser ersten Publikation geht es um verschiedene Fachjargons, in denen von Nicht-Architekt*innen über die Stadt gesprochen wird.

    Digitale Publikation.

  • Tiergarten, Landscape of Transgression

    This Obscure Object of Desire

    Tiergarten is Berlin’s oldest park, with more than five hundred acres of woodland in the heart of the city. Before it was absorbed by the city, the area that became Tiergarten was a natural forest. Throughout its history, it was used as royal hunting grounds and as a landscaped public park, and (in the years of hardship following World War II) an area where trees were felled for firewood, before changing social and political circumstances and the growing ecological movement led to measures to restore and replant this vast public space. Thus, the Tiergarten has become not only a very popular recreation place, but also a biotope of extraordinarily high biodiversity. Generously illustrated with historical and contemporary photographs, Tiergarten, Landscape of Transgression takes readers through the history of the park, with an eye toward exploring it as a radical spatial expression – a space where humans and wild species and conflicting histories coexist in close proximity, and as a model for future environments in areas of intense urbanisation.
    Born of a recent symposium staged by Technische Universitat Berlin, this book brings together twelve essays with a range of archival documents, including newspaper articles, maps, reports, plans, and photographs.

  • Das Kotti-Prinzip.

    Urbane Komplizenschaften zwischen Räumen, Menschen, Zeit, Wissen und Dingen

    Who owns the city? Who is allowed to stay – who has to go? Who decides about it? And by what means? For about six months, Christine Bock and Ulrich Pappenberger accompanied the tenant initiative Kotti & Co to understand how tenants had become influential actors affecting Berlin’s city and housing politics. The study employs an actor-network theory approach in order to talk about the power of the collective. By means of mappings, it sheds light on how spaces, people, time, knowledge and things connect as accomplices of an effective actor-network. The Kotti-principle assembles contributions on the relationship of science and practice and especially on the agency that is gained by the collaboration of researchers, designers, and activists. The publication aims to encourage reflecting on the contributions of critical spatial practices to urban politics and development. And above all, it wants to encourage to engage, because “the small is being unconnected, the big one is to be attached.” (Bruno Latour)

    Wem gehört die Stadt? Wer darf wohnen – wer muss gehen? Wer entscheidet darüber? Und mit welchen Mitteln? Ein halbes Jahr lang begleiteten Christine Bock und Ulrich Pappenberger die Mieter*inneninitiative Kotti & Co um zu verstehen, wie Sozialmieter*innen zu einflussreichen Akteuren der Berliner Stadt- und Wohnungspolitik wurden. Die Studie folgt der Akteur-Netzwerk-Theorie und erzählt von der Macht des Kollektivs. Sie beleuchtet anhand von Mappings, wie sich Räume, Menschen, Zeit, Wissen und Dinge zu Kompliz*innen eines wirkungsvollen Akteur-Netzwerk verbinden.
    Das Kotti-Prinzip versammelt zudem Beiträge über die Beziehungen von Wissenschaft und Praxis und die Handlungsmacht, die aus der Kollaboration von Forscher*innen, Gestalter*innen und Aktivist*innen entstehen kann. Die Publikation möchte zur Reflexion anregen, welche Beiträge kritische Raumpraktiken zu Stadtpolitik und -entwicklung leisten. Und vor allem will sie dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden, denn „klein sein heißt unverbunden sein, groß sein heißt verbunden sein.“ (Bruno Latour)

    With contributions from/Mit Beiträgen von : Nishat Awan, Christine Bock, Ulrike Hamann, Yamil Hasbun Chavarría, Andrej Holm, Sandy Kaltenborn, Ulrich Pappenberger, Jörg Stollmann;Design/Buchgestaltung : Alexander Kurzhöfer.

    Link: http://ruby-press.com/shop/das-kotti-prinzip-urbane-komplizenschaften-zwischen-raumen-menschen-zeit-wissen-und-dingen/

  • Identifikationsräume

    Potenziale und Qualität großer Wohnsiedlungen

    Bisher wurden Großwohnsiedlungen vor allem als potenziell belastendes Erbe der Moderne diskutiert. Ihr Ruf ist zweifelhaft, zu wirkungsvoll lebt im kollektiven Gedächtnis das Stigma fort, soziales Ghetto zu sein; Großsiedlungen haftet der Ruf an, a priori unter räumlichen, sozialen und infrastrukturellen Defiziten zu leiden. Allenfalls ein paar spektakuläre Beispiele werden heute wieder unter baukulturellen Gesichtspunkten diskutiert und als Zeugen einer vergangenen Epoche des Städtebaus respektiert.
    Die Publikation versammelt Beiträge der Tagung „Identifikationsräume“ im November 2013 an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS). Die Beiträge wollen auf die besonderen räumlichen und Identität stiftenden Qualitäten von Großwohnsiedlungen aufmerksam machen. Zugleich ist die Zusammenstellung auch ein Plädoyer für die Pflege sowohl der materiellen Substanz als auch des Gemeinwesens der großen Siedlungen

    Until now, mass housing settlements are being discussed as a potentially burdened legacy of modernist urbanism. Their reputation is problematic, the stigma of social ghettos is firmly embedded on in our collective memory; they are seen as a priori spatially, socially and infrastructurally deficient. Only some spectacular cases are re-appreciated today for their cultural and historic value, as witnesses of a bygone era of urbanism.
    This publication assembles contributions from the conference “Identifikationsräume” (Spaces of identification) which was held in November 2013 at the Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS). The contributions shed some light on the specific spatial qualities of mass housing settlements and their ability to establish environments of identity. At the same time, the collection is a plea for the continued maintenance of both the material substance of and the communities that have developed within the large housing estates.

  • Spatial Commons: Urban Open Spaces as a Resource

    Space has to be discussed once one focuses on the commons, the natural and cultural resources securing the well-being of a community. The question of availability of these resources includes asking for the place where they are accessible or where they are made accessible and thus always the question of the spatial organization of this society. This publication wants to provide a first overview about historical types of commons, about contemporary theories on urban commons, and speculate about possible forms of future commoning.

  • Spatial Commons. Städtische Freiräume als Ressource

    Die Beschäftigung mit den Gemeingütern, den elementaren natürlichen und kulturellen Ressourcen, die dem Wohle der Gemeinschaft dienen, fordert auch eine Auseinandersetzung mit Räumen. Denn die Frage nach der Verfügbarkeit von Ressourcen schließt die Frage nach dem Ort, an dem diese für die Gemeinschaft zugänglich sind oder zugänglich gemacht werden, und damit immer auch die Frage nach der räumlichen Organisation dieser Gemeinschaft, ein. Diese Publikation gibt einen ersten Überblick über historische Typen von Allmenden, über die aktuelle Theoriebildung zum Thema des urbanen Gemeingutes und spekuliert über mögliche Formen von zukünftigem Commoning.

  • Research in Architecture

    This book on Research in Architecture is a response to fundamental questions about the rise of research practices in architecture. A range of projects initiated at the Institute of Architecture at the Technische Universität Berlin demonstrate research trajectories that cumulatively formulate an integrative vision of how knowledge gathering and production can impact our lived-in environments. Four strategic research clusters – City, Energy, Heritage, and Research by Design – provide a framework for both fundamental and applied research. Contributions include the work of interdisciplinary teams and stretch outside of the typical boundaries of architectural academic or professional practice.

     

    Erhältlich im Institut für Architektur und in ausgewählten Buchhandlungen.

    Preis: 15,00€

  • Akademie einer neuen Gropisstadt

    Band 2.2 - Die Gründung - Denken

    Erhältlich im Fachgebiet (A30) und in ausgewählten Buchhandlungen.

    Preis: 7,50€

  • Akademie einer neuen Gropiusstadt

    Band 2.1 - Die Gründung - Denken

    Erhältlich im Fachgebiet (A30) und in ausgewählten Buchhandlungen.

    Preis: 7,50€

  • Akademie einer neuen Gropiusstadt

    Band 1 - Campus Efeuweg

    36 Tools für ein neues Quartier

     

    Erhältlich im Fachgebiet (A30) und in ausgewählten Buchhandlungen.

    Preis: 7,50€