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    Spatial Commons

    Lehrforschungsformate zu räumlichen Gemeingütern der Stadt

    Research

    Die Beschäftigung mit den Gemeingütern, den elementaren natürlichen und kulturellen Ressourcen, die dem Wohle der Gemeinschaft dienen, fordert auch eine Auseinandersetzung mit Räumen. Denn die Frage nach der Verfügbarkeit von Ressourcen schließt die Frage nach dem Ort, an dem diese für die Gemeinschaft zugänglich sind oder zugänglich gemacht werden, und damit immer auch die Frage nach der räumlichen Organisation dieser Gemeinschaft, ein.

    Seit 2014 beschäftigt sich der CUD in verschiedenen Lehrforschungsformaten mit Fragestellungen zur Bedingtheit und Herstellungsweise von sowie Teilhabe an urbanen Räumen als Spatial Commons Aus der theoretischen, historischen und konzeptionellen Auseinandersetzung mit den räumlichen Gemeingütern der Stadt entstehen am Fachgebiet Kartierungen, Entwurfsprojekte, Publikationen, Masterarbeiten und Dissertationsprojekte, die sich mit verschiedenen Schwerpunkten auseinandersetzen. Die methodische Vertiefung der forscherischen Arbeitsweisen bildet einen zweiten Schwerpunkt im Lehrprogramm der Reihe. So werden urbane Freiräume als Ressource, nachbarschaftliche Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens, Modellprojekte selbstverwaltet kommunaler Raumproduktionen oder Regelwerke gemeinschaftlichen Wohnens als räumliche Gemeingüter untersucht, beschrieben und auf ihre Übertragbarkeit in Planung und Entwurf hin überprüft.

    SC1 / Reading Spatial Commons (SoSe 2014)

    SC2.1 / Selbstverwaltet Kommunal. Modellprojekte des Gemeinschaffens (in Koop mit der Initiative Stadt von Unten, WS 2014/15)

    SC2.2 / Die Allmende als urbaner Typus. Urbane Freiräume als Ressource (WS 2014/15)

    SC3.1 / Berliner Beteiligung. Eine kurze Geschichte des Scheiterns (SoSe 2015)

    SC3.2 / Die Mitte ist nicht leer! Gemeingut Leere (SoSe 2015)

    SC4 / Hin und weg vom Kiez. Gemeingut Nachbarschaft? (SoSe 2016)

    SC5 / Immer noch hin und weg vom Kiez. Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens  (in Koop mit Alice Salomon Hochschule Berlin und Familien- und Nachbarschaftszentrum Wrangelkiez, SoSe 2017)

    SC6 / Wohnhaft im Verborgenen. Codes und Conventions of Commoning (in Koop mit dem Fachgebiet Planungs- und Architektursoziologie TUB, WS 2017/18)

    SC7.1 / Institutionalizing Commoning (SoSe 2018)

    SC7.2 / Gemeingut Stadt Apparat (SoSe 2018)

    SC8 / Das Haus der Kulturen der Welt – in der Welt. Gemeingut Daten (in Koop mit dem SFB 1265 Re-Figuration von Räumen, TUB, WS 2018)

    SC9 / Liquid Properties. Wasserlagen neu verhandeln

     

    MedPlan

    Mediatisierungsprozesse in der städtebaulichen Planung und Veränderungen der öffentlichen Sphäre

    Research

    Die Einbindung von „neuen“ Medien lässt sich schon früh in städtebaulichen Planungsprozessen beobachten, angefangen von neuen Plantypen ab 1910 bis zu neuen Ausstellungsformen nach 1945. In den vergangenen Jahren hat dieser Prozess jedoch an Dynamik gewonnen, moderne Informations- und Kommunikationsmedien verändern die Planung von der Erstellung der Pläne bis zur Partizipation der Bevölkerung. Im Dezember 2015 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die Broschüre „Stufenplan Digitales Planen und Bauen“ herausgegeben, was die hohe Bedeutung digitaler Medien für das Planen unterstreicht.

    Im Projekt „MedPlan“ werden diese Vorgänge als „Mediatisierungen“ konzeptualisiert, also als Gestaltung von Kommunikationsprozessen durch die Nutzung von Medien. Die Beziehung zwischen den Planungsprozessen und den Medien ist dabei eine wechselseitige: Einerseits setzen Planer Medien bewusst als Instrumente ein, andererseits strukturieren die Medien die Kommunikationsprozesse so nachhaltig, dass nach der Auswirkung des Einsatzes „neuer“ Medien auf die Planungsprozesse gefragt werden muss: Welche Folgen haben neue informations- und kommunikationstechnische Möglichkeiten auf die räumliche Gestaltung in Städten? Wie lassen sich Mediatisierungen von Planungsprozessen in der Vergangenheit analysieren und die Erkenntnisse daraus für die Gestaltung gegenwärtiger Prozesse nutzen?

    Das Projekt wird gemeinsam von den IRS-Forschungsabteilungen „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ und „Historische Forschungsstelle“ in Kooperation mit dem Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung an der Technischen Universität Berlin durchgeführt. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bündeln somit Expertisen aus der Kommunikationssoziologie, Planungsforschung und Planungsgeschichte für einen interdisziplinären Forschungsansatz. Neben den wissenschaftlichen Betreuern im IRS (Prof. Dr. Gabriela Christmann, PD Dr. Christoph Bernhardt) sowie an der Technischen Universität Berlin (Prof. Dr. Jörg Stollmann) sind zudem drei renommierte internationale Experten in Großbritannien und den USA sowie drei Praxispartner aus Verwaltung und Planung assoziiert.

    Darüber hinaus ist „MedPlan“ ein Prototyp für eine innovative Form der Nachwuchsausbildung: Im Projekt arbeiten ein Postdoktorand und zwei Doktoranden gemeinsam in einer kleinen Projektgruppe an Fragen der anwendungsorientierten Grundlagenforschung. Der Postdoc hat mit der Projektleitung eine besondere Rolle, die auf den spezifischen Karriereweg zugeschnitten ist. Entlang individueller Karrierepläne erhalten die Nachwuchswissenschaftler profunde Erfahrungen in inter- und transdisziplinärer anwendungsorientierter Grundlagenforschung, Kontakte in die internationale Forscher-Community und die Praxis sowie Kompetenzen in Projektorganisation, Teamleitung, Lehre und Drittmittelbeantragung.

    Projekt Lead/ Projektleitung:  Prof. Dr. Gabriela Christmann (IRS), Prof. Dr. Christoph Bernhardt (IRS) & Prof. Jörg Stollmann (TU Berlin)
    Project Team/ Projektteam: Kathrin Meißner (IRS), Dr. Ajit Singh (IRS) & Mennatu Allah Hendawy (TU Berlin)
    Funding/ Förderung: Leibniz-Gemeinschaft
    Funding Period/ Förderungszeitraum: 04/2017 – 03/2020

    Smart Cities. Alltagshandlungen in digitalisierten Lebensräumen

    Smart Cities Re-Figuration von Räumen

    Research

    Wenn Urbanisierung das Kennzeichen der Moderne ist, dann steht nun die Mediatisierung von Städten durch ein zunehmend dichtes Netz künstlicher Intelligenz für spätmoderne Transformationen. Die heutigen so genannten „Smart Cities“ entstehen nicht nur durch die Digitalisierung bereits bestehender urbaner Strukturen, sondern werden häufig von Grund auf neu aufgebaut. Sie lassen durch die Integration virtueller und realer Welten, die traditionellen Grenzen zwischen eben diesen verschwimmen. Anders ausgedrückt bedeutet das: Sowohl die Alltagspraktiken als auch die Materialität der Städte werden durch unzählige virtuelle Möglichkeiten „erweitert“.Derzeit durchlaufen viele urbane Räume tiefgreifende Prozesse einer Re-Figuration, die sich nicht zuletzt auf menschliche Formen der Soziabilität auswirken. Es entsteht buchstäblich Neuland – etwa in der südkoreanischen Stadt Songdo – gleichzeitig aber werden moderne binäre Deutungsmuster utopischer Erlösung und dystopischer Gefährdungen erneut entfacht. Mit unserem Projekt intendieren wir nicht nur, die aus dieser Re-Figuration resultierenden Veränderungen zu beschreiben, sondern auch die binären Codierungen selbst zu interpretieren. Konkretes Ziel ist es, die Re-Figuration von Raum und Zeit begrifflich präzise zu beschreiben. Hierzu arbeiten wir ethnographisch in Songdo/Südkorea. Bislang war die wissenschaftliche Aufmerksamkeit primär auf die politische Ökonomie der Smart Cities gerichtet: als Abbild epochaler top-down Transformationen auf technologischer und wirtschaftlicher Ebene. Nun gebaut und belebt, entwickeln sie eine eigene Logik, die auf einem Set kontextgebundener Aneignungen universeller technischer Lösungen basiert. Die Smart City beeinflusst die Konstruktion sozialer Wirklichkeit. Soziologische und architektonische Ansätze zusammenführend wird im Teilprojekt untersucht, wie sich „smartes“ urbanes Leben vollzieht und wie dies für Produktion von Räumen relevant ist.

     

    Smart Cities: Everyday Life in Digitalized Spaces
    If urbanization became a hallmark of modernity, then the mediatization of our cities through the ever thicker web of artificial intelligence stands for the late modern transformation. Today the so-called “smart cities” emerge not only via digitalization of existing urban structures but are being built from scratch to integrate the virtual and the real in a way that blurs the traditional boundary between them. In other words, everyday practices and actual cityscapes become ‘augmented’ by a myriad of virtual potentialities. These urban spaces are nowadays being profoundly refigured and with them many human forms of sociability. This ‘refiguration’ literally breaks new ground in places such as the city of Songdo in South Korea. At the same time, it rekindles old modern binary discourses of utopian salvation and dystopian danger. Our project aims not only to document and explain the resulting changes but also to transcend that binary coding. The goal is to work out a rigorous vocabulary in which we can describe in detail how these changes refigure space and time. In order to do that a robust ethnographic approach is needed. Hitherto the scholarly attention prioritized political economy of smart cities, seeing them as reflecting epochal top-down transformations in technology and economy. But once built and populated, cities evince ‘their own logic’ too, one based on a series of contextspecific appropriations of generic technical solutions. This requires to see them as actively inflecting social reality. Combining sociological and architectural approaches to urban planning and city life, our team addresses how ‘smart’ urban life actualizes itself and why it matters.

     

    Projekt Lead/ Projektleitung:  Prof. Dr. Martina Löw, Prof. Jörg Stollmann
    Project Team/ Projektteam: Dr. Dominik Bartmanski, Dr. Tomothy Pape, Seonju Kim
    Funding/ Förderung: Deutsche Forscher Gemeinschaft DFG
    Funding Period/ Förderungszeitraum: 04/2017 – 03/2020

    Beware of Smart People! [Conference]

    Redefining the Smart City Paradigm towards Inclusive Urbanism

    Research

    The current debate about Smart Cities is strongly influenced by technological and application-oriented hard perspectives that predominantly materialize through the insertion of smart infrastructures into existing urban systems. Citizens (as individuals) and urban societies (as bodies) remain passive beneficiaries, end users or consumers.

    This smartification of urban management is contrasted by increasing demands made by civil society and urban social movements towards greater inclusion in decision-making: New urban actors acquire new agency through local knowledge, expertise, creativity, social networking skills and collaborative capabilities, or social entrepreneurship.

    The symposium addresses the conflictual reality in which Smart City approaches are currently unfolding. International scholars and practitioners will

    • Reflect on the “Smart City” as a contested paradigm;
    • Shift the discourse towards the notion of the urban as co-produced by many voices;
    • Attempt to redefine “Smart City” by putting ordinary citizens as “Smart People” at the core of the debate.

    The symposium is organized by
    TU Dialogue Platform Smart People & Urban Commoning

    Jörg Stollmann, Chair for Urban Design & Urbanization
    Sybille Frank, Chair for Urban and Regional Sociology
    Angela Million, Andreas Brück, Chair for Urban Design & Urban Development
    Philipp Misselwitz, Habitat Unit- Chair for International Urbanism and Design
    Johanna Schlaack, Center for Metropolitan Studies
    Carolin Schröder, Center for Technology and Society

    In coordination with the scientific workshop „Smartology as new urban utopia“ organized by Martina Löw, Gunter Weidenhaus and Martin Fuller, IfS, TU Berlin
    For free admission send an e-mail to: konrad.wolf@mailbox.tu-berlin.de

    Tiergarten Landscape of Transgression [Conference]

    Conference Program

    Research

    Tiergarten, Landscape of Transgression (This Obscure Object of Desire) – International Symposium, 4 July 2015, Haus der Kulturen der Welt

    The conference explores Tiergarten, Berlin’s oldest park, understood as a unique landscape of transgression. Tiergarten transgresses heritage, ecology, urbanism, and humanism, existing as a precious anomaly and a model for future environments in an ever expanding sea of urbanization. Tiergarten’s transgression can become a key to shift established ways to talk about the city.

    The conference aims to evaluate several aspects of urban space that question and expand the current discourse on sustainability, for instance unbridled plant growth and close proximity of species, the unmaintained, the incommensurable, the extraterritorial, the outlaw, the simultaneity of (contradicting) histories, to mention some. The conference is divided into four thematic sections: 1) Transgressing Heritage; 2) Transgressing Ecology; 3) Transgressing Urbanism; 4) Transgressing Humanism.

    9am Registration

    10am Opening:
    Introduction: Jörg Stollmann, Sandra Bartoli
    Keynote: Alessandra Ponte

    11.45am Transgressing Heritage:
    Toni Karge, Gunnar Klack, Luise Rellensmann

    1.15pm Transgressing Archive:
    Martin Conrads, Franziska Morlok and the students of UdK Institute for Transmedia Design

    2.30pm Transgressing Ecology:
    Karin Reisinger, Eva Simone Hayward, Fahim Amir

    4.30pm Transgressing Urbanism:
    Sandra Parvu + Piero Zanini, Michael Baers

    6.10pm Transgressing Humanism:
    Chris Wilbert, Stefano Mancuso

    Dialog Extrem

    Mieten und andere Missverständnisse

    Research

    40 ExpertInnen ° 40 Tische ° 40 Thesen ° 25 Minuten ° 5 Runden ° 200 Gespräche ° 8 Kanäle

    Initiativen und Vereine strengen derzeit den Volksentscheid zur “Neustrukturierung des Berliner Wohnungsmarktes“ an.
    Das Format DIALOG EXTREM nimmt dies als Anlass, um das Thema „Miete und andere Missverständnisse“ zu diskutieren.
    Wohnen in Berlin bezahlbar für Alle? Was braucht Berlin? Wohnungsbau, Kultur, Grün, Arbeit, oder gleich alles zusammen?

    Das Institut für alle Fragen und Antworten hat 40 Expertinnen und Experten aus Politik, Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft aufgefordert ihr Wissen für einen Abend auf dem Markt feil zu bieten.

    Diskutiert zum Beispiel mit:

    // Leonie Baumann über “die Risiken und Nebenwirkungen der Gentrifizierung in der Zukunft”
    // Katrin Rothe darüber “wie die Finanzkrise in ihr Wohnzimmer kam”
    // Dr. André Schlüter über “mehr Eigentum in Berlin”
    // Ralf Schönball über “die Ausweitung der Kampfzone in Berlin”
    // Katrin Lompscher über “die Rolle des Neubaus in der sozialen Wohnungsbaufrage”

    …und mit vielen weiteren ExpertInnen.

    Als Gäste habt ihr die Möglichkeit einen Quadratmeter Diskussionsfläche zu einem Grundpreis von 1 EUR anzumieten um 25 Minuten eins zu eins mit einer Expertin oder einem Experten ins Gespräch zu kommen.

    Aber Vorsicht! Die Tickets sind begrenzt.
    Jede halbe Stunde neue Platzvergabe.
    Nichts ist vor Spekulationen sicher!

    Für diejenigen ohne Ticket werden die Dialoge auf 8 Kanälen per Kopfhörer übertragen. Die Gespräche werden nach der Veranstaltung in einem Audio-Archiv online zur Verfügung gestellt.

    Tiergarten Landscape of Transgression [Conference]

    Call for Papers

    Research

    Tiergarten Landscape of Transgression (This Obscure Object of Desire) – International Symposium, 4 July 2015 in Haus der Kulturen der Welt, Berlin

    CUD Chair for Urban Design and Urbanization, TU Berlin
    Professor Jörg Stollmann
    Research Associate Sandra Bartoli

    Concept and Organization: Sandra Bartoli

    We invite interested individuals from architecture, landscape architecture, art, urbanism, cultural studies, geography, ecology as well as related disciplines to send a 250 word abstract for a conference paper and a short biography to Sandra Bartoli (sandra.bartoli(at)tu-berlin.de) by 20 March 2015. The proposals will be subjected to an advisory board peer review.

    The conference is organized by the Chair of Urban Design and Urbanization, Institute of Architecture TU Berlin, in cooperation with Haus der Kulturen der Welt. Depending on funding, grants for travel and accommodation will be made available.

    Submission of proposals: 20 March 2015
    Communication of reviewed proposals / Invitation: 16 April 2015
    Submission of conference papers: 26 June 2015
    Conference: 4 July 2015

    Abstract
    “If future norms of society will be dominated by the mantra of sustainability, convenience and security as opposed to liberté, egalité, fraternité, the question is where remains the space for the creative process of transgression” asked Rem Koolhaas during the opening of the Architecture Biennale in Venice in June 2014.

    Koolhaas’ question is a call to reconsider anew the urban realm and it is adopted here as a general thematic framework to view and explore Berlin’s oldest park understood as a unique and idiosyncratic landscape of transgression. Tiergarten transgresses heritage, ecology, urbanism, and humanism, existing as a precious anomaly, a rogue model challenging questions for future environments in an ever expanding sea of urbanization. This transgression can become a key for a shift in established discourses about the city.

    Proposals of conference papers can be about Tiergarten itself in order to explore a place that goes beyond the historical, ecological, cultural and human paradigms, or can take Tiergarten as a departing point for a new discourse about spaces of transgression in the urban realm. The conference aims to evaluate several aspects of urban spaces that question and expand the current discourse on sustainability, for instance unbridled plant growth and close proximity of species, the unmaintained, the incommensurable, the extraterritorial, the outlaw, the simultaneity of (contradicting) histories, to mention some.

    The conference is divided into four thematic sections: 1) Transgressing Heritage; 2) Transgressing Ecology; 3) Transgressing Urbanism; 4) Transgressing Humanism

    For more information please download the Call for Papers

     

    Conferences, Lectures [Studio]

    Projekt x-Berg – Kollektive Perspektiven

    Research

    Im Seminar ‘Die Allmende als Urbane Typologie: The Future Commons 2040 Berlin Kreuzberg‘ entstanden sechs spekulative Kartierungen von Plätzen und Freiräumen in Kreuzberg, an denen gegenwärtig vorkommende sowie zukünftig denkbare Formen urbaner Allmenden aufgezeigt werden.

    Im Seminar ‘Selbstverwaltet Kommunal‘ wurden in Kooperation mit dem Bündnis Stadt von Unten bestehende selbstverwaltete und kommunale Modellprojekte untersucht:
    Vom Besetzten Haus, bis hin zu Projekten großmaßstäblicher kommunaler Daseinsvorsorge wurden Wohn- und Arbeitsprojekte, sowie Beteiligungsprozesse auf ihre Finanzierung, ihre Organisations- und Entscheidungsstrukturen, gesellschaftspolitischen und sozialen Hintergründe und ihre Entwicklungsprozesse hin untersucht und für Dritte als Möglichkeitsräume für eine nutzerInnenorientierte und soziale Stadtentwicklung nachvollziehbar gemacht.

    Im Entwurfstudio ‘Dragoner Areal (Wohnen in Berlin 4)‘ entstanden auf Grundlage zweier Szenarios, entwickelt mit selbstorganisierten Initiativen, vier Entwurfsprojekte, die sowohl die Bedeutung des Areals für eine nachhaltige Stadtentwicklung als auch die Potentiale von kollektiven Modellprojekten untersuchen. Jedes Projekt gleicht die Anforderung einer hohen Nutzungsdichte mit den Vorgaben von Bezirk und Senatsverwaltung ab.

    Programm

    12h30     Präsentationen ‘The Future Commons 2040 Berlin Kreuzberg’
    14h00     Diskussion
    15h00     Vorstellung der Recherchen des Projektlabors ‘Selbstverwaltet Kommunal’
    16h30     Diskussion
    18h00     Vorstellung ‘Dragoner Areal’ und feierliche Ausstellungseröffnung ‘Projekt x-Berg – Kollektive Perspektiven’

    Conferences, Lectures [Lecture]

    Study, Act – Think! Publishing Architecture from within Academia

    Research

    Nina Gribat, Universität Stuttgart & Philipp Misselwitz,  TU Berlin: “Publications, Pamphlets and Protest Campaigns: Radical Discourse Production at German Architecture Faculties 1965-1975”
    Jack Self, AA London: “Fulcrum: 100 Thematic Broadsheet Publications on Architecture, Economy and Society 2011-2014.
    Jörg Gleiter, TU Berlin: “Cloud-Cocoo-Land: an International Multi-lingual Online Journal on Architecture Theory.”
    Ilka & Andreas Ruby, Ruby Press: “Building Brazil et al.: Publishing as an Integral Act of Teaching”
    Moderators: Christophe Barlieb, Jörg Stollmann

    In cooperation with Pro-qm and Books People Places.

    Akademie Einer Neuen Gropiusstadt

    Nachbars Gärten/Platzvergoldung nimmt Teil am Bewegungsfest der Gropiusstadt.

    Research

    Zum “Gropiusstadt bewegt sich-Fest” am 6.9.2014 zeigt sich der vergoldete Platz in Bewegung – und bewährt sich zum ersten Mal als neuer Ort.
    Mehr Informationen unter www.facebook.com/events/286264328225942

    Akademie Einer Neuen Gropiusstadt

    Platzvergoldung in der Presse

    Research

    Unser Testlauf zur Platzvergoldung am Lipschitzplatz im August macht schon jetzt Schlagzeilen!

    Conferences, Lectures

    German-Indian Conference

    Research

    Data – big or small – is increasingly changing the perception and reality of our cities. On the one side, the opportunities look promising: better communication facilities, more efficient mobility and production by means of data based infrastructure. On the other side, we are facing various challenges and insecurities: What are the consequences of data based technology for the spatial, cultural and political future realities of our cities? Who is using or misusing data? Who benefits from data? How much access to data do we have?

    Next Bangalore

    Weltstadt Ausstellung

    Research

    Wer macht die Stadt? Stadtplanung als zentralistisch organisiertes Expertengeschäft wird vielerorts von neuen, oft informellen Akteurskonstellationen ergänzt, infiltriert oder streckenweise abgelöst. WELTSTADT will diesen Aktivisten und Initiativen ein internationales Schaufenster bieten und ihre Vernetzung unterstützen. Gemeinsam mit den Goethe-Instituten in Bangalore, Belgrad, Curitiba, Dakar, Johannesburg, Lissabon, Madrid, New York, Porto Alegre, Riga, Salvador, São Paulo, Seoul, Toulouse, Turin und Ulan Bator sind Projekte entstanden, die einen Einblick in das lokale Geschehen, aber auch Vergleiche ermöglichen.

    Next Bangalore

    Gastvortrag: onlab – Big Data – Small Pictures

    Research

    Die Finanzkrise und ihre globalen Auswirkungen haben weltweit eine tiefe Vertrauenskrise hervorgerufen. Die Wissensvermittlung und die Informationsverarbeitung durchleben einen immensen Wandel. Komplexe Sachverhalte müssen zugänglich und begreifbar gemacht werden, was nur mehr über ihre Visualisierung möglich scheint. Dank Edward Snowden wissen wir inzwischen, dass Big Data auch eine Bedrohung für die Demokratie und die Souveränität von Staaten sowie für die individuelle Freiheit sein kann. Unsere Aufgabe ist die fundierte Auseinandersetzung mit diesen vielschichtigen Informationen und deren Transformation. Wie aber gehen wir mit den komplexen Inhalten um und welches sind die Kriterien für eine zugängliche Infografik?

    Nicolas Bourquin ist Kreativdirektor des von ihm gegründeten Designstudios »onlab« (2001). Die Agentur entwickelt Editorial Design, Corporate Identities, bietet Informationsdesign, Ausstellungsgestaltung und Kommunikationsberatung an. Als wichtige Meilensteine sind die umfassende Entwicklung des Visual Identity von Tramelan, die Neugestaltung des Architekturmagazins »Domus« aus Mailand sowie die Ausstellungsgestaltung für den deutschen Beitrag auf der Architekturbiennale in Venedig (2008) hervorzuheben. Publikationen (Auswahl): »Data Flow 1 + 2, Visualising Information in Graphic Design«, Gestalten Verlag, Berlin 2008/2010.

    Der Vortrag ist eine Kooperation zwischen dem Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung, Prof. Jörg Stollmann, und dem Fachgebiet für Städtebau und nachhaltige Stadtentwicklung, Prof. Raoul Bunschoten. Der Vortrag ist organisiert von Anne-Katrin Fenk, Mitbegründerin des MOD Institute Bangalore / Berlin. Mehr Informationen hierzu: http://www.mod.org.in

    Next Bangalore

    Medien der Kooperativen Stadtentwicklung

    Research

    Über indische Städte sprechen, heißt, ihr System zu beschreiben, das abseits eines großmaßstäblichen Planens liegt. Insbesondere das Sichtbarmachen einer komplexen städtischen Geschichte und Gegenwart – einer Geschichte der Nachbarschaften – ist Grundbaustein einer zukünftigen Stadtentwicklung, deren Ziel nicht Segregation, sondern Interaktion ist. Eine der essentiellen Fragen ist nicht nur „Wer baut die Stadt?“, sondern
    „Was baut die Stadt?“ – Der zweite Teil des Seminars Nextbangalore erforscht, diskutiert und entwickelt resiliente Nachbarschaften mit dem Arbeitsschwerpunkt „affordable neighbourhoods“. Das Seminar setzt spielerisch an, indem es baut, bastelt, dichtet und verdichtet. Ideen und Entwürfe können direkt in die Medienplattform Nextbangalore eingespeist und moderiert werden.

    MA Arch Entwurfsprojekt: 6 Plätze
    MA Arch Städtebauliche Vertiefung: 6 Plätze