Articles in this Section

    CUD Speaks

    Shifting Panoramas

    Research

    Shifting Panoramas
    Über visuelle Konzeptionen und aktuelle Transformationen der
    Stadtlandschaften von Teheran und Berlin

    Donnerstag, 19. April bis Samstag, 21. April 2018
    Eine Veranstaltung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
    Ort: Deutsches Architektur Zentrum (DAZ) und Kunst Werke (KW) Berlin

    Das Forum “Shifting Panoramas” unter künstlerischer Leitung von Solmaz Shahbazi (Berlin), ko-kuratiert von Azar Mahmoudian (Teheran) schlieߟt an das erste öffentliche Forum, “Staging a Change”, das im November 2017 in Teheran stattfand an und konzentriert sich auf die Transformation der Hauptstädte des Iran und Deutschlands, indem es Fragestellungen zu Stadtgestaltung, Teilhabe und Kunst im öffentlichen Raum nachgeht. Das Forum bringt iranische und deutsche Architekten, Künstler, Soziologen und Urbanisten zusammen und bringt dem Publikum Einblicke in tagesaktuelle Diskurse und Lösungsansätze in Debatten der Stadtentwicklung in einem interkulturellen Austausch näher. Sowohl in Teheran als auch in Berlin werden Gentrifizierung, zunehmende Privatisierung und die Rückgewinnung des öffentlichen Raums in verschiedenen Formen von Institutionen, Universitäten und selbstorganisierten Gruppen untersucht und verhandelt. Die Konzentration auf den öffentlichen Raum als Ort und die Sichtbarwerdung soziopolitischer Bewegungen werden anhand des Begriffs der Veränderung€œ (Change) sowohl als Konzept sowie als Erlebnis untersucht.
    Das Programm wird mit Filmen zu beiden Städten begleitet.

    Mit:
    Masserat Amir Ebrahimi (Stadtsoziologin, Humangeografin), Arash Hanaei (Künstler), Anne Huffschmid (Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin, Autorin), Azam Khatam (Stadtplanerin, Soziologin), Hamed Khosravi (Architekt), Niloufar Tajeri (Architektin), Homayoun Sirizi (Architekt, Autor, Künstler), Tirdad Zolghadr (Autor, Kurator), Anna Heilgemeir (Planerin und Architektin)

    Kuratiert von Solmaz Shahbazi (Berlin) und Azar Mahmoudian (Teheran)

    Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: http://www.ifa.de/shiftingpanoramas

    Die Konferenzsprache ist Englisch.

     

    Shifting Panoramas
    On Visual Conception and Recent Transformations of Urban Landscapes in Tehran and Berlin

    Thursday, 19 April to Saturday, 21 April 2018
    An event of ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
    Venue: Deutsches Architektur Zentrum (DAZ) and Kunst Werke (KW) Berlin

    The forum “Shifting Panoramas” co-curated by Solmaz Shahbazi (Berlin) and Azar Mahmoudian (Tehran), is the second edition of a forum on visual conception and recent transformations of the urban landscapes in Tehran and Berlin. The first edition of this forum, titled “Staging a Change”, took place at the Tehran Museum of Contemporary Art in November 2017.
    Both in Tehran and Berlin, gentrification, increasing privatisation and the reclaiming of public space are being examined and negotiated in various forms by institutions, universities and self-organized groups. As the two-day-long forum brings together Iranian and German architects, artists, activists, sociologists and urbanists, it invites the audience to take part in an open conversation about day-to-day challenges of urban development. Focusing on the embodiment of socio-political forces in form and visuality of public space, the idea of “Change”€ will be examined both as a concept and as an experience.

    The Program will be accompanied by screenings on 19 and 20 April.

    With:
    Masserat Amir Ebrahimi (urban sociologist, human geographer), Arash Hanaei (artist), Anne Huffschmid (Cultural scientist, curator, author), Azam Khatam (urban planner, sociologist), Hamed Khosravi (architect), Niloufar Tajeri (architect), Homayoun Sirizi (artist), Tirdad Zolghadr (author, curator), Anna Heilgemeir (Planner and Architect)

    Curated by Solmaz Shahbazi (Berlin) and Azar Mahmoudian (Tehran)

    The event is free of charge, registration is requested: http://www.ifa.de/shiftingpanoramas

    The forum will be in English.

    SC 6 - Wohnhaft im Verborgenen

    Wohnhaft im Verborgenen – Aufgabe 0

    Teaching

    Stell Dir vor, eine Ecke, eine Insel, ein Randbereich des Studios wird auf unbestimmte Zeit Deine temporäre Behausung, Deine Transitzone, Dein Refugium. Das Studio wird zu einer verborgenen Bleibe auf Zeit.

    Imaginiere, Entwerfe und Analysiere die Aneignung eines Teilraums des Studios: vorhandene Gegenstände, auf dem fahrrad transportierbare Objekte und 1:1 Markierungen im Raum sind deine einzigen Mittel.

    Dokumentiere den imaginierten Aneignungsprozess als Erzählung Anhand kartografisch-zeichnerischer Darstellungen:

    Welche räumlichen Bezüge werden in Verhandlung mit den anderen hergestellt oder könnten hergestellt werden bei der Suche nach einer eigenen Form des ungewissen Aufenthalts?

    Rückfragen an Dagmar Pelger: mail@dagmarpelger.eu

    Präsentation: Freitag, 13.10.2017, 14h00, A815

    Jargon der Stadt 2 - Raum erleben, entwerfen und beschreiben

    Seminarbeschreibung

    Teaching

    Auch in der zweiten Ausgabe von “Jargon der Stadt” ist Ziel des Seminars, den eigenen Sprachgebrauch vor allem in der Entwurfsvermittlung kritisch zu überdenken. Wieder werden wir Werkzeuge und mediale Formen des Sprachgebrauchs testen und erlernen. Es geht darum, die Wichtigkeit der medialen Übermittlung von Raum zu erkennen, die dafür nötige Zeit und Mittel einzuschätzen, zu wählen, einzusetzen und kritisch zu hinterfragen.

    Hat sich das Seminar im Sommer vor allem mit anderen Fachjargons auseinandergesetzt, werden wir diesmal Eure eigenen Entwurfsbeschreibungen als Grundlage der Arbeit nutzen.

    Was schreibt Ihr? Wie schreibt Ihr? Warum so und nicht anders? Was wollt Ihr ausdrücken? Welchen Raum beschreibt Ihr? Und welchen Raum kreiert Euer Schreiben? Können wir einen Entwurf so beschreiben, dass keine Zeichnung mehr nötig ist? Was ist Euer Idealraum bzw. das räumliche Ideal und was der passende Text?

    Beziehung Individuum – Gruppe – Raum: der besondere Bezug zum städtischen Raum als etwas Ungewisses, Dynamisches, dass ich durch meine Anwesenheit, Lesung und Nutzung beeinflusse
    und (über-) forme. Die unkontrollierbare Seite der Stadt versus der statische, bestimmte Raum. Die Stadt als Möglichkeitsraum, in dem und zu dem ich meine eigene Geschichte schreibe, einen neuen Bezug zur Stadt und damit zu mir selbst formuliere.

    Das Seminar wird sich nur ein paar Mal treffen und primär in den Semesterferien als Block stattfinden.

    In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. J. Schulz, Dr. A. Galling-Stiehler, UdK Berlin, Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation.

     

    Erster Termin
    18.10.2017
    12:00
    A815

    SC 6 - Wohnhaft im Verborgenen

    Wohnhaft im Verbogenen

    Teaching

    Anhand der ‘Hostelwirtschaft’ um Geflüchtete und Wohnungslose in Berlin untersuchen wir in diesem Studio, wie unter Bedingungen der Wohnungsnot von formalen Vorgaben zur Wohnqualität abgewichen wird und wie diese Abweichungen sozial und räumlich organisiert sind. Ziel ist die Analyse der geltenden Codes & Conventions der ‚Hostelwirtschaft‘ in fünf Unterbereichen und den relevanten sozialen, rechtlichen, räumlichen, ökonomischen und alltagspraktischen Strukturen, in die sie eingebettet sind. Für dieses Vorhaben beginnen wir mit einem intensiven Lektüreseminar, das der Erarbeitung einer gemeinsamen Forschungsperspektive dienen soll. Darauf folgt eine Kombination aus sozialwissenschaftlichen und kartografischen Methoden (Research by Design), um das synergetische Potenzial aus den zwei Forschungsrichtungen zu erproben. Als Ergebnis zielen wir auf eine sowohl sprachlich-textliche als auch visuell-graphische Erfassung der komplexen Beziehungsgefüge und ihrer räumlichen Strukturen in der Form schriftlicher Ausarbeitungen und eines großformatigen Mappings (Wandtapete), wobei die Studierenden sich je nach ihren Stärken unterschiedlichen Aufgaben widmen können.

    > Termine: wöchentliches Seminar, Donnerstag 12-16h, dreitägiger Workshop Januar 2018.

    > Recherche- und Kartierungsstudio (12ECTS)

    Open Studio
    10.10.2017
    10:00
    A806

    SC 5 - Noch immer hin und weg vom Kiez

    Ein Spaziergang durch die Karte – Öffentliche Präsentation im Wrangelkiez

    Teaching

    Liebe Freunde, Nachbarinnen, Kreuzbergerinnen und Berlinerinnen, liebe Interessierte, Kolleginnen und Expertinnen der Nachbarschaft,

    Juli 2017, wir befinden uns im Wrangelkiez in Berlin Kreuzberg. Hier, wo 2015 aus dem erfolgreichen Kampf gegen die Schließung eines Gemüseladens – Bizim Bakkal – die Initiative Bizim Kiez erwachsen ist, setzen sich Verwertungsinteressen weiterhin durch und kapitalstarke Unternehmungen eigenen sich durch Handel mit Wohn- und Arbeitsraum nicht nur die Immobilien sondern auch die über lange Zeiträume hinweg hergestellten Gemeingüter der Nachbarschaft an.
    Was ist Nachbarschaft überhaupt? Wie können wir das, was wir gemeinsam in unserem alltäglichen Leben ‘herstellen’, verteidigen und trotzdem offen bleiben? Was hat Kleingewerbe mit Nachbarschaft zu tun? Wie können wir dieses – lokales Gewerbe, Nahversorgung oder soziale Einrichtungen; Arbeitswelten, Existenzgrundlagen, Treffpunkte, Schutzräume, Verstecke oder auch kleine Kampfzonen genauso wie die Bühnen und Wohnzimmer der Nachbarinnen und Nachbarn im Kiez – besser schützen, erhalten und Neues ermöglichen?

    Wir haben über ein Semester hinweg all diese Fragen diskutiert und nun mehrere Tage vor Ort verbracht.
 Entstanden ist eine Karte der Übergangsräume zwischen Innen und Außen, zwischen Öffentlich und Privat.

 Kommt  vorbei und diskutiert mit uns!

    Zeit:

    Freitag Abend, den 28.7. um 19 Uhr

    Ort:

    Hinter dem Platz ohne Namen zwischen Falckensteinstrasse und Cuvrystraße, Familien- und Nachbarschaftszentrum, Cuvrystraße 13/14

     

    SC 5 - Noch immer hin und weg vom Kiez

    SC 5 – Noch immer hin und weg vom Kiez

    Teaching

    Ausgehend von der These, dass Nachbarschaft als physischer Raum und Nachbarschaft als immaterielles Beziehungsgefecht über die im Raum stattfindenden Handlungen der Nachbarn täglich von Neuem als sozialräumliches Gemeingut reproduziert wird, möchten wir das Konzept der Commons mit den Überlegungen zur Nachbarschaft überlagern.

    Hierfür sollen die Übergangsräume zwischen Strasse und Haus, Trottoir und Wohnung oder Garten und Park als nachbarschaftliche Schwellenräume jenseits von Öffentlich und Privat lesbar gemacht werden.

    Diese gemeinschaftlich genutzten Räume im Übergang zwischen Innen und Außen, in denen ge-, ver- und ausgehandelt, getauscht, geteilt, verweilt und erinnert wird, stehen unter zunehmendem Druck.

    Mittels teilnehmender Beobachtung und kartografischer Analyse sollen Möglichkeitsräume für eine gemeinschaftsbasierte Stadtraumproduktion im Kiez erkannt und eröffnet werden.

    Blockseminar Ende Juli mit vorbereitenden Terminen und selbständiger Recherche während des Semesters.

     

    In Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum Cuvrystr. 13 und Studierenden der ASH Berlin im Master Praxisforschung.

    News [Lecture]

    Kleine Eingriffe

    Research

    Ausgehend von der Frage, inwiefern die funktional optimierten Wohneinheiten der Nachkriegszeit noch den Anforderungen der heutigen Gesellschaft entsprechen, erörtert die Publikation „Kleine Eingriffe. Neues Wohnen im Bestand der Nachkriegsmoderne“ einerseits die politischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen des Bestandes und andererseits seine baugeschichtliche, räumliche und konstruktive Beschaffenheit.

    Jedes Gebäude enthält Informationen, deren Beschaffung essentiell ist für eine situative, sozialverträgliche Entwurfsarbeit im Sinne des Kleinen Eingriffs. Die Analyse des Bestands als Informationsfigur fördert vorhandene Qualitäten zu tage, die der Situation angemessene Entwurfsentscheidungen hervorbringen – sie beruht auf der Idee des Architekten als Forscher und Vermittler.

    Kleine Eingriffe. Neues Wohnen im Bestand der Nachkriegsmoderne
    Walter Nägeli, Niloufar Tajeri (Hg.)
    Birkhäuser Verlag, 2016
    ISBN 978-3-0356-0842-7

     

    Niloufar Tajeri ist Architektin und lebt in Berlin. Seit 2013 lehrt und forscht sie zu Entwurfsmethoden des minimalen Eingriffs mit einem Fokus auf Wohnbauten der Nachkriegsmoderne. Sie lehrte als wissenschaftliche Angestellte am Fachgebiet Bauplanung, Institut Entwerfen, Kunst und Theorie des KIT Karlsruhe und bereitet aktuell eine Dissertation über das Pallasseum (1977, ehemals „Sozialpalast“ oder „Wohnen am Kleistpark“) von Jürgen Sawade vor. Ihre Texte sind u.a. in der ARCH+, dérive und Volume Magazine sowie im Birkhäuser Verlag und Sternberg Press erschienen. 2016 war sie Stipendiatin in der Kunstsparte Architektur an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.

    News [Lecture]

    The City between Freedom and Security

    Research

    The publication “City Between Freedom and Security” (edited by Deane Simpson, Vibeke Jensen, and Anders Rubing) explores the contested territory between the state and corporate drive to ‚securitise‘ urban space – and the principle of the city as a site for enacting open civil society, participatory democracy, and the freedom of speech and assembly. The book functions as a broader discursive platform mediating opposing positions at the intersection of architecture/urbanism and security/democracy.

    The City Between Freedom and Security: Contested Public Spaces in the 21st Century

    Deane Simpson, Vibeke Jensen, Anders Rubing (Eds.)

    Birkhäuser Verlag 2017

    ISBN 978-3-0356-0761-1

     

    Vibeke Jensen is a Norwegian artist with a particular interest in the psychogeographic mapping of the
    urban scene, and its deconstruction and
    reconfiguration within the space of digital information. In particular, Jensen has investigated the practice of surveillance, recognizing this as a central structural element of advanced urban cultures. Her interventions in public space have been realized in Shanghai, New York, Oslo, Trondheim, Graz, and most recently in the Triennale Brugge 2015. As part of her critical spatial praxis Vibeke teaches at the Bergen School of Architecture where she has been a visiting professor since 2010.

     

    Deane Simpson is an architect, urbanist and educator teaching and researching at The Royal Danish
    Academy of Fine Arts School of Architecture, Copenhagen, where he is Associate Professor and co-leader with Charles Bessard of the masters program
    Urbanism and Societal Change. He taught at BAS Bergen, the Architectural Association in London, and the ETH in Zurich, and was Senior Researcher at the ETH SEC Future Cities Laboratory. His research addresses contemporary urban and architectural phenomena, including themes such as: the urban implications of demographic transformation; social and environmental sustainability within urban and regional settings; the securitization of the public space; and the spatial conditions aligned to the transformation of Danish welfare systems. He is author of Young-Old: Urban Utopias of an Aging Society (2015); co-editor of The City Between Freedom and Security (2016), and co-editor of the forthcoming Atlas of the Copenhagens (2017).

    Stadtraumprotokolle Berlin. Eine Ermittlung [Seminar]

    Erste Veranstaltung

    Research

    Nachdem die Projektwerkstatt Placemaking im vergangenen Sommersemester mit dem Oasenspiel im Brunnenviertel einen kleinmaßstäblichen Rahmen für gemeinschaftliche Raumgestaltung „bottom-up“ in Kooperation mit lokalen Akteuren getestet hat, holen wir im Wintersemester zum Gegenwurf aus: Stadtraum Protokolle meint jene Verfahren, die „top-down“ angeordnete Zielfunktionen im städtischen Raum bedienen und damit auf Stadtgrün, Tiere, Bevölkerung, Transportwege, Gewässer, Abfälle, etc. ordnende und kontrollierende Mechanismen ausüben.

    In der Projektwerkstatt wollen wir diese Protokolle näher ergründen: Ihre Spuren als Artefakte im Stadtraum lesen, notieren und kartieren. Die beteiligten Menschen kennenlernen, befragen, begleiten. Die Beziehung zwischen Mensch und Ding im Protokollverlauf nachvollziehen, dokumentieren.

    Im Wechsel zwischen Theorie, Feldarbeit und Forum wollen wir uns dem Thema der Stadtraum Protokolle aus verschiedenen Perspektiven annähern, um gemeinsam auf einen „Atlas zum Prinzip der Stadtraum Protokolle“ hinzuarbeiten, der die Ergebnisse der Projektwerkstatt dokumentieren soll und damit einige der ermittelten Protokolle offen legen wird.

     

    6LP (W), WP ggf. auf Antrag (ARCH, UD, etc.)
    Dienstags, wöchentlich, 14:00-18:00 Uhr, A 806
    Anmeldung über Liste in erster Veranstaltung

    News [UD Studio]

    Reader ‘Kreuzberg – Leben macht Stadt’

    Research

    During the fall semester 2014/2015 we initiated a joint studio format for about 40 first semester Master of Urban Design students, a quarter of them coming from Tongji University Shanghai in China. Against the rich geographical, historical, social and morphological backdrop of Kreuzberg we were interested in exploring the leverage of local public planning authorities in fostering the development of a more inclusive and less segregated district.

    The studio sequence initially began with reconnaissance missions. It brought us into contact with a host of stakeholders whose motivation and viewpoints required in-depth analysis in order to understand what was actually at stake. These insights were applied in an actor-driven reality simulating role-play whose objective was securing tenure for a lucrative brownfield development site on the banks of the River Spree. On the basis of this experience, students concentrated on the analysis of seven sites spread over the district. Finally, each group of 5 to 6 students then developed a site-specific program and design. The following pages retrace this journey by presenting the formats, showcasing some of the material produced and discussing the benefits of the exercise. Enjoy!

    Tiergarten Landscape of Transgression [Conference]

    Conference Program

    Research

    Tiergarten, Landscape of Transgression (This Obscure Object of Desire) – International Symposium, 4 July 2015, Haus der Kulturen der Welt

    The conference explores Tiergarten, Berlin’s oldest park, understood as a unique landscape of transgression. Tiergarten transgresses heritage, ecology, urbanism, and humanism, existing as a precious anomaly and a model for future environments in an ever expanding sea of urbanization. Tiergarten’s transgression can become a key to shift established ways to talk about the city.

    The conference aims to evaluate several aspects of urban space that question and expand the current discourse on sustainability, for instance unbridled plant growth and close proximity of species, the unmaintained, the incommensurable, the extraterritorial, the outlaw, the simultaneity of (contradicting) histories, to mention some. The conference is divided into four thematic sections: 1) Transgressing Heritage; 2) Transgressing Ecology; 3) Transgressing Urbanism; 4) Transgressing Humanism.

    9am Registration; 10am Opening: Jörg Stollmann, Sandra Bartoli; Keynote: Alessandra Ponte; 11.45am Transgressing Heritage: Gunnar KlackLuise Rellensmann; 1.15pm Transgressing Archive: Martin Conrads, Franziska Morlok and the students of UdK Institute for Transmedia Design; 2.30pm Transgressing Ecology: Karin Reisinger, Eva Simone Hayward, Fahim Amir; 4.30pm Transgressing Urbanism: Sandra Parvu + Piero ZaniniMichael Baers; 6.10pm Transgressing Humanism: Chris Wilbert, Stefano Mancuso

    All presentations are in English, free admission; to register please send an email to: sandra.bartoli(at)tu-berlin.de

    Concept: Sandra Bartoli; Organized by Chair for Urban Design and Urbanization TU Berlin, Prof. Jörg Stollmann and Research Associate Sandra Bartoli in cooperation with Haus der Kulturen der Welt

    Poster and pamphlet design by YUKIKO, Berlin

    Beware of Smart People! [Conference]

    Redefining the Smart City Paradigm towards Inclusive Urbanism

    Research

    The current debate about Smart Cities is strongly influenced by technological and application-oriented hard perspectives that predominantly materialize through the insertion of smart infrastructures into existing urban systems. Citizens (as individuals) and urban societies (as bodies) remain passive beneficiaries, end users or consumers.

    This smartification of urban management is contrasted by increasing demands made by civil society and urban social movements towards greater inclusion in decision-making: New urban actors acquire new agency through local knowledge, expertise, creativity, social networking skills and collaborative capabilities, or social entrepreneurship.

    The symposium addresses the conflictual reality in which Smart City approaches are currently unfolding. International scholars and practitioners will

    • Reflect on the “Smart City” as a contested paradigm;
    • Shift the discourse towards the notion of the urban as co-produced by many voices;
    • Attempt to redefine “Smart City” by putting ordinary citizens as “Smart People” at the core of the debate.

    The symposium is organized by
    TU Dialogue Platform Smart People & Urban Commoning

    Jörg Stollmann, Chair for Urban Design & Urbanization
    Sybille Frank, Chair for Urban and Regional Sociology
    Angela Million, Andreas Brück, Chair for Urban Design & Urban Development
    Philipp Misselwitz, Habitat Unit- Chair for International Urbanism and Design
    Johanna Schlaack, Center for Metropolitan Studies
    Carolin Schröder, Center for Technology and Society

    In coordination with the scientific workshop „Smartology as new urban utopia“ organized by Martina Löw, Gunter Weidenhaus and Martin Fuller, IfS, TU Berlin
    For free admission send an e-mail to: konrad.wolf@mailbox.tu-berlin.de

    Spatial Commons 3 [Seminar]

    SC 3.2 One Map: Gemeingut "Leere"

    Teaching

    “Die Leere ist für die Metropole so unverzichtbar wie der brachliegende Acker für die Dreifelderwirtschaft” schreibt Philipp Oswalt in ‘Berlin-Stadt ohne Form’ und stellt damit die Frage nach dem Nährboden für städtische Raumproduktion. Wir möchten uns im Seminar dieser Frage mittels einer Kartierung der Leere in der Mitte Berlins annehmen. Vorbereitend wird während des Semesters in Spaziergängen, Interviews, durch Netzrecherche, anhand aktuellen und historischen Bildmaterials und Texten ein Logbuch erstellt sowie eine Haltung zu den Themen 1) Versammlung/Protest 2) Fest 3) Bewegung/Infrastruktur 4) Neighbourhood/ Heimat 5) Illegalität 6) Verwaltung/Pflege 7) Resilienz und Ökosystem eingenommen. Um die vielschichtigen Nutzungen, Bedürfnisse, Geschichts- und Bedeutungsebenen im vermeintlich leeren Raum zu identifizieren nutzen wir während des zweiwöchigen Sommercamps neben Kartierungstechniken auch verschiedene Beteiligungsformate, aufbauend auf den Überlegungen aus Entwurfstudio und Theorieseminar.

    Ziel ist es, den Raum der angeblichen Leere in ONE BIG MAP mit Erzählung zu füllen um mit den NutzerInnen, Passanten und Nachbarn, dem Senat, den Initiativen und Planerinnen in Kontakt zu treten und zu fragen: ist die Mitte wirklich leer?

    Teilnehmerzahl: 18
    Arch M WP (6) ST1.01

     

    Spatial Commons 3 [Seminar]

    SC 3.1 Berliner Beteiligung – Eine kurze geschichte des Scheiterns

    Teaching

    „Alte Mitte, Neue Liebe“ – unter diesem vielsagenden Namen wird ab 18. April das Beteiligungsverfahren um die Neugestaltung des Gebiets der alten Festung Berlin gestartet. Der Alexanderplatz, das Forum vor dem Roten Rathaus und deren direkte Umgebung sind seit dem Fall der Mauer Ort vielfältiger Pläne, Visionen und Konflikte.

    Anhand des konkreten Casus werden wir diskutieren, wie die Stadt verhandelt wird. Was bedeutet überhaupt Beteiligung? Was ist die dahinter liegende Motivation? Was ist ihr Ziel? Wer nimmt teil? In welchen Rollen und Machtverhältnissen? Wie ist das Verfahren in Planung und Verwaltung eingebunden? Welche Probleme hat die Planung mit Beteiligung, welche Vorteile? Was sind konkrete Ergebnisse, soweit es diese gibt?

    Es gibt drei Blöcke: Das Verfahren in Berlin. Vergleichende Best-case studies. Ansätze für Alternativen. Ziel ist es, anhand der Recherche von Referenzprojekten im In- und Ausland fundierte und konstruktive Kritik am Beteiligungsverfahren zu üben und Empfehlungen für ein angepasstes Verfahren zu formulieren.

    Das Seminar findet nach Absprache voraussichtlich zweiwöchentlich statt, die Bearbeitung erfolgt teilweise in Team-, teilweise in Einzelarbeit.

    Teilnehmerzahl: 12
    Arch M WP(6) ST1.01, Arch M WP HA(6) ST1.02, MA UD P 2
    Anmeldung via Listen im Sekretariat

     

    Tiergarten Landscape of Transgression [Conference]

    Call for Papers

    Research

    Tiergarten Landscape of Transgression (This Obscure Object of Desire) – International Symposium, 4 July 2015 in Haus der Kulturen der Welt, Berlin

    CUD Chair for Urban Design and Urbanization, TU Berlin
    Professor Jörg Stollmann
    Research Associate Sandra Bartoli

    Concept and Organization: Sandra Bartoli

    We invite interested individuals from architecture, landscape architecture, art, urbanism, cultural studies, geography, ecology as well as related disciplines to send a 250 word abstract for a conference paper and a short biography to Sandra Bartoli (sandra.bartoli(at)tu-berlin.de) by 20 March 2015. The proposals will be subjected to an advisory board peer review.

    The conference is organized by the Chair of Urban Design and Urbanization, Institute of Architecture TU Berlin, in cooperation with Haus der Kulturen der Welt. Depending on funding, grants for travel and accommodation will be made available.

    Submission of proposals: 20 March 2015
    Communication of reviewed proposals / Invitation: 16 April 2015
    Submission of conference papers: 26 June 2015
    Conference: 4 July 2015

    Abstract
    “If future norms of society will be dominated by the mantra of sustainability, convenience and security as opposed to liberté, egalité, fraternité, the question is where remains the space for the creative process of transgression” asked Rem Koolhaas during the opening of the Architecture Biennale in Venice in June 2014.

    Koolhaas’ question is a call to reconsider anew the urban realm and it is adopted here as a general thematic framework to view and explore Berlin’s oldest park understood as a unique and idiosyncratic landscape of transgression. Tiergarten transgresses heritage, ecology, urbanism, and humanism, existing as a precious anomaly, a rogue model challenging questions for future environments in an ever expanding sea of urbanization. This transgression can become a key for a shift in established discourses about the city.

    Proposals of conference papers can be about Tiergarten itself in order to explore a place that goes beyond the historical, ecological, cultural and human paradigms, or can take Tiergarten as a departing point for a new discourse about spaces of transgression in the urban realm. The conference aims to evaluate several aspects of urban spaces that question and expand the current discourse on sustainability, for instance unbridled plant growth and close proximity of species, the unmaintained, the incommensurable, the extraterritorial, the outlaw, the simultaneity of (contradicting) histories, to mention some.

    The conference is divided into four thematic sections: 1) Transgressing Heritage; 2) Transgressing Ecology; 3) Transgressing Urbanism; 4) Transgressing Humanism

    For more information please download the Call for Papers